Mitarbeitermotivation – 6 Beispiele direkt umsetzbar

Ohne Mitarbeitermotivation keine Leistung. Eine einfache Regel, die in jedem Unternehmen umgesetzt werden sollte. Die folgenden Beispiele zeigen Ihnen, wie es geht.

Mitarbeitermotivation - So geht's!
Mitarbeitermotivation - So geht's!

Moderne Manager wissen heutzutage genau, dass der Weg ihres Unternehmens an die Spitze nicht nur von ihrem Produkt oder der Dienstleistung ihrer Firma abhängt. Gestresste Mitarbeiter, mangelnde Identifikation mit dem Unternehmen und ein schlechtes Betriebsklima können sogar zu wirtschaftlichen Schäden führen. Nicht ohne Grund gehört zu den besonderen Begabungen guter Vorgesetzter auch die Fähigkeit zur Mitarbeitermotivation.

Diese Strategie ist nicht neu, auch wenn sie erst seit einigen Jahren unter dieser Bezeichnung immer mehr Aufmerksamkeit bei der Schulung von Führungskräften erhält. Selbst Alexander der Große hätte vor über zweitausend Jahren sein Heer nicht bis nach Indien führen können, wenn er nicht instinktiv einige Grundregeln angewandt hätte, die Mitarbeiter zu konstant hoher Leistung motivieren.

Beispiel 1 – Zeigen Sie Aufmerksamkeit und Anerkennung

Ein guter Chef ist in der Lage, das Potenzial seiner Mitarbeiter zu erkennen. Dies gelingt hauptsächlich dadurch, dass er ihnen Aufmerksamkeit schenkt. Er hört zu, wenn sie Ideen vortragen und zeigt, dass er ihren Gedanken gegenüber grundsätzlich immer offen ist. Das alleine steigert die Motivation der Mitarbeiter, sich mit dem Unternehmen auseinanderzusetzen und die Identifikation damit vertieft sich. Verbesserungsvorschläge haben schon zu unerwarteten Kostensenkungen oder Gewinnen geführt. Sie sind besonders reizvoll, wenn sie auch entsprechend honoriert werden.

Beispiel 2 – Geizen Sie nicht mit Lob

Die beste und nebenbei kostenfreie Mitarbeitermotivation ist immer noch ein deutliches Lob für gute Leistung. Es gibt kaum einen Menschen, der Lob gegenüber unempfänglich ist. Besonders gilt dies, wenn es nicht hinter verschlossenen Türen ausgesprochen wird. Eine regelmäßige Teambesprechung eignet sich dafür besonders gut. Beginnt sie damit, dass die entsprechenden Mitarbeiter kurz, aber anerkennend für eine entsprechende Leistung gelobt werden, motiviert dies zugleich ihre Kollegen, ähnliche Erwähnung zu finden.

Beispiel 3 – Schaffen Sie ein angenehmes Arbeitsklima

Ein schlechtes Arbeitsklima wirkt demotivierend und steigert die Krankheitsrate unter den Mitarbeitern. Die Mittel, die Betriebsatmosphäre auf einem produktiven, gesunden Level zu halten, hängen viel von der Art des Unternehmens ab. Je nach Größe reicht manchmal schon die angenehme Gestaltung der Arbeitsplätze aus. Kleine Aufmerksamkeiten wie die kostenlose Versorgung mit Kaffee und Mineralwasser sind steuerlich absetzbar und geben den Mitarbeitern zugleich das Gefühl, dass ihr persönliches Wohlergehen einen anerkannten Stellenwert besitzt. Neben diesen Äußerlichkeiten zählt auch die allgemeine Stimmung. Ein Vorgesetzter, der auf Furcht und Druck zur Mitarbeitermotivation setzt, wird scheitern. Er vergiftet das Betriebsklima und sorgt für eine hohe Mitarbeiterfluktuation.

Beispiel 4 – Fördern Sie den Teamgeist

Mitarbeiter, die sich als Team verstehen, motivieren sich gegenseitig, um die Teamleistung zu schützen. Regelmäßige Teambesprechungen sind die Grundlage für diesen Gemeinschaftssinn. Alle Fragen, die ein Teamprojekt betreffen, gehören auch mit allen Beteiligten gemeinsam in Gegenwart des Vorgesetzten besprochen. Es ist zur Förderung des Teamgeists ebenfalls hilfreich, sich außerhalb des normalen Geschäftsbetriebes besser kennenzulernen. Ein Teamausflug, ein gemeinsames Abendessen oder Freikarten für einen Besuch in einem Musical steigern die Vertrautheit der Teammitglieder und helfen ihnen, sich auch auf der Arbeit einschätzen zu können.

Beispiel 5 – Schaffen Sie Karriereaussichten

Für jeden Mitarbeiter sollte klar ersichtlich sein, welche Aussichten er im Unternehmen haben kann. Es ist demotivierend, trotz guter Leistungen zu wissen, dass höherwertige Stellen mit Außenstehenden besetzt werden. Neue Impulse sind zwar gut, aber diese Personalpolitik sollte nicht dazu führen, dass das Potenzial der eigenen Mitarbeiter vernachlässigt wird. In Einzelgesprächen wird geklärt, welche Ziele der Mitarbeiter hat und wie sie im Unternehmen umsetzbar sind. Die Unterstützung durch das Angebot entsprechender Schulungen steigert die Mitarbeitermotivation ebenfalls.

Beispiel 6 – Unterstützen Sie einen fairen Wettbewerb

Auch wenn Teamgeist wichtig ist, kann sich gesunder Wettbewerb positiv auswirken. Menschen neigen instinktiv immer dazu, Vergleiche zu ziehen und es treibt sie an, andere zu überflügeln. Lob, Beförderungen und ein leistungsorientiertes Gratifikationssystem steigert die Motivation nicht nur, sie wird dadurch auch auf einem hohen Niveau gehalten. Wichtig ist dabei nur, den Wettbewerb fair zu gestalten und zu verhindern, dass er in gnadenlose Konkurrenz ausartet.

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