Arbeitstipps.de https://www.arbeitstipps.de Tipps die Ihnen die Arbeit erleichtern Wed, 07 Apr 2021 10:52:20 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.7 https://www.arbeitstipps.de/wp-content/uploads/2019/02/arbeitstipps-icon-75x75.png Arbeitstipps.de https://www.arbeitstipps.de 32 32 Mobile Kassensysteme für mobile Geschäfte: Funktionen & Vorteile im Überblick https://www.arbeitstipps.de/mobile-kassensysteme-mobile-geschaefte-funktionen-vorteile.html Tue, 06 Apr 2021 15:16:14 +0000 https://www.arbeitstipps.de/?p=10535 Wer z.B. einen Food Truck besitzt oder bei Kunden vor Ort arbeitet, benötigt eine Kasse, die sich von überall aus bedienen lässt. Mobile Kassensysteme sind hier die Lösung. Mittlerweile ist es gang und gäbe, dass ...

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Wer z.B. einen Food Truck besitzt oder bei Kunden vor Ort arbeitet, benötigt eine Kasse, die sich von überall aus bedienen lässt. Mobile Kassensysteme sind hier die Lösung.

Mann zahlt am Food Truck mit dem Smartphone
© Gorodenkoff / stock.adobe.com

Mittlerweile ist es gang und gäbe, dass man in fast jedem Geschäft sowie in Restaurant, Bars und Cafés mit der EC-Karte oder sogar mit dem Smartphone bezahlen kann. Das macht es nicht nur den Betreibern einfacher, sondern auch den Kunden. Denn in der heutigen Zeit haben wir nicht immer Bargeld in der Tasche. Die Geldbörse mit Ausweis, Führerschein und der EC-Karte hingegen schon. So können wir auch mal spontan hier und dort einkaufen, ohne vorher extra zum Bankautomaten laufen und Geld abheben zu müssen.

Schwieriger haben es da hingegen diejenigen, die z.B. einen Gemüsestand auf dem Wochenmarkt betreiben, einen Food Truck besitzen oder ihre Kunden auch mal zu Hause besuchen und dort vor Ort arbeiten. Dann sieht es mit der Bezahlung schon etwas komplizierter aus. Denn wer hat schon unterwegs eine Kasse dabei, die mobiles Bezahlen ermöglicht und zudem auch noch einen Kassenbon ausdruckt? Das hört sich nach Zukunftsmusik an? Eher nicht. Denn mobile Kassensysteme für mobile Geschäfte sind schon lange auf dem Markt.

Wie funktionieren mobile Kassensysteme?

Mobiles Kassensystem mit Tablet
© Yakobchuk Olena / stock.adobe.com

Selbst, wenn Sie ein Unternehmen besitzen, das keinen festen Standort hat und auch keinen Platz für aufwändiges Equipment, können Sie Ihren Kunden das mobile Bezahlen mit EC-Karte und Smartphone anbieten. Alles, was Sie dafür benötigen, ist lediglich:

  • ein Tablet oder Smartphone
  • eine WLAN- bzw. Internetverbindung
  • ein Kartenlesegerät
  • die passende App zum Kartenlesegerät

Nun stellt sich nur noch die Frage, wie das Ganze denn jetzt funktionieren soll? Ganz einfach: Möchte ein Kunde zahlen, geben Sie einfach den Betrag der Transaktion in die App ein. Anschließend verbindet sich das EC-Kartenlesegerät automatisch per Bluetooth mit Ihrem Smartphone bzw. Tablet. Der Kunde muss nun seine EC-Karte in das Kartenlesegerät einstecken oder durch das Auflegen der EC-Karte kontaktlos bezahlen. Anschließend fehlt nur noch die Eingabe der PIN des Kunden und schon ist der gesamte Bezahlvorgang abgeschlossen.

Wie sieht es mit der Belegausgabepflicht aus?

Seit dem 1. Januar 2020 gilt in Deutschland die neue Kassensicherungsverordnung (kurz KassenSichV). Diese besagt, dass jedem Kunden unmittelbar nach einem abgeschlossenen Geschäft ein Beleg ausgestellt werden muss, wenn der Verkäufer elektronische Aufzeichnungssysteme verwendet – sprich also ein Kassensystem.

Viele mobile Kassensysteme sind um einen so genannten Belegdrucker erweiterbar. Doch das ist natürlich nicht sonderlich handlich, wenn Sie z.B. als Friseur, Fußpfleger oder Visagist Hausbesuche machen. Es gibt aber auch mobile Kassensysteme, wie beispielsweise den SumUp Kartenleser, der als Beleg eine Rechnung direkt per E-Mail oder SMS nach der Zahlung versendet. Denn der Beleg darf laut den Bestimmungen der Kassensicherungsverordnung auch elektronisch zur Verfügung gestellt werden. So schonen Sie die Umwelt und sparen zudem auch noch bares Geld, wenn Sie nicht Unmengen an Kassenbons ausdrucken müssen.

Welche Vorteile bieten mobile Kassensysteme?

Frau zahlt kontaktlos mit EC-Karte
© Halfpoint / stock.adobe.com

Bargeldlose Zahlungsmöglichkeiten werden bei Kunden immer beliebter. Laut der Grafik von Statista zum Thema „Wie bezahlen die Deutschen am liebsten“ erfolgt 48,6 Prozent des Einzelhandelsumsatzes mit Karte. Mobile Kartenleser sind deshalb die optimale Lösung für alle, die Ihre Kunden an wechselnden Orten abkassieren möchten und/oder schlichtweg keinen Platz für große Kassensysteme haben. Sie bieten jedoch noch weitaus mehr Vorteile:

➜ mobile Kassensysteme können überall genutzt werden:

Das ist der wohl größte Vorteil von mobilen Kassensystemen: die Unabhängigkeit vom Standort. Denn mobile Kassensystemen können überall genutzt werden: im Laden, zuhause, im Büro oder sogar unterwegs. Perfekt also für alle, die mobil bei Kunden vor Ort arbeiten oder ein mobiles Geschäft (z.B. Stand auf dem Wochenmarkt, Food Truck, Pop up Store) besitzen. Einzige Voraussetzung ist eine WLAN- bzw. Internetverbindung. Dafür reicht das mobile Internet des Smartphones oder Tablets aber auch schon vollkommen aus.

➜ mobile Kassensysteme sind günstig:

Im Vergleich zu einer traditionellen Registrierkasse sind mobile Kassensysteme sehr preisgünstig. Sie benötigen lediglich ein Kartenlesegerät, das in der Regel um die 100 Euro kostet, und die dazugehörige App. Ihnen wird keine monatliche Nutzungsgebühr in Rechnung gestellt. Es wird in der Regel nur eine minimale Provision für jeden Bezahlvorgang fällig – sprich also es entstehen nur dann geringe Kosten, wenn das Kartenlesegerät auch wirklich zum Einsatz kommt. Unser Tipp: Kalkulieren Sie diese Provision in Ihren Verkaufspreis mit ein.

➜ mobile Kassensysteme nehmen nur wenig Platz in Anspruch:

Mobile Kassensysteme nehmen nur sehr wenig Platz in Anspruch. Perfekt also für alle, die nur einen kleinen Verkaufsraum oder Stand zur Verfügung haben oder zu Kunden nach Hause fahren. Das Smartphone oder Tablet hat man eh immer dabei. Das kleine Lesegerät für EC-Karten fällt da zusätzlich kaum auf.

➜ bei mobilen Kassensystemen ist der Kaufimpuls höher:

Wenn Kunden sehen, dass Sie hier und dort ohne Bargeld bezahlen können, ist der Kaufimpuls höher. Denn nicht immer hat man Bargeld dabei, um sich schnell mal einen Snack beim Obststand oder dem Food Truck kaufen zu können. Die EC-Karte haben wir in der Regel aber alle im Portemonnaie. Und auch das Smartphone (für Mobile Payment) haben wir immer dabei. Sie erhöhen somit also die Chance mehr Kunden heranzuziehen. Stichwort Neukundengewinnung.

Gleiches gilt für ausländische Touristen. Diese sind eher bereit etwas bei Ihnen zu kaufen, wenn sie per MasterCard, Visa, einer American Express Kreditkarte oder Mobile Payment bezahlen können.

➜ mobile Kassensysteme sind mehr als nur Kartenlesegeräte:

Wer mag, kann mit dem mobilen Kartenlesegerät nicht nur Kundenzahlungen abwickeln. Mobile Kassensysteme lassen sich auch auf die individuellen Anforderungen anpassen. Sie können damit also beispielsweise auch die folgenden Komponenten organisieren:

  • Buchführung
  • Warenwirtschaft
  • Kundenverwaltung
  • Rabattsysteme
  • Datenspeicherung/-sicherung
  • uvm.

Das Tolle: Vorgaben, Gesetze und Verordnungen können sich immer mal wieder ändern. Mittels Update Ihres mobilen Kassensystems können Sie diese schnell und einfach aktualisieren.

Für wen sind mobile Kassensysteme die optimale Lösung?

Frau bezahlt Lieferdienst mit EC-Karte
© New Africa / stock.adobe.com

Im Prinzip kann jeder ein mobiles Kassensystem nutzen. Nicht zuletzt allein deshalb, weil es sehr viele Vorteile mit sich bringt. Sie lohnen sich aber vor allem für Angestellte und Selbstständige, wie z.B.:

  • alle, die bei Kunden vor Ort arbeiten (mobile Fußpflege, Friseure, Masseure, usw.)
  • Händler mit einem mobilen Stand, auch Flohmarkthändler
  • Food-Trucks
  • Pop-Up Stores
  • Taxifahrer
  • Verkaufsfahrer (z.B. Tiefkühlkost, mobiler Bäcker, usw.)
  • Lieferdienste
  • Mitarbeiter im Außendienst

Das sind aber nur einige Beispiele. Es gibt natürlich noch weitaus mehr Branchen, für die mobile Kassensysteme genau die richtige Wahl sind.

Fazit:

Wenn Sie sich für ein mobiles Kassensystem entscheiden, gehen Sie nicht nur mit der Zeit. Sie und auch Ihre Kunden können von vielen Vorteilen profitieren. Wichtig ist nur, dass Sie sich für ein passendes mobiles Kassensystem entscheiden. Denn die einen benötigen Zusatzfunktion X und wiederum andere Zusatzfunktionen Y und Z. Also lassen Sie sich gut beraten und vergleichen Sie die einzelnen Anbieter.

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Gemütliche Sitzecke im Büro einrichten – Vorteile & Einrichtungsideen im Überblick https://www.arbeitstipps.de/gemuetliche-sitzecke-buero-einrichten-vorteile-einrichtungsideen.html Tue, 06 Apr 2021 07:13:31 +0000 https://www.arbeitstipps.de/?p=10560 Ein Büro sollte nicht nur aus Tischen, Stühlen und PCs bestehen. Eine gemütliche Sitzecke, zum Ausruhen und Energie tanken, kann die Motivation und das Wohlfühlklima verbessern. Sicherlich, in einem Unternehmen geht es stets darum Aufträge ...

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Ein Büro sollte nicht nur aus Tischen, Stühlen und PCs bestehen. Eine gemütliche Sitzecke, zum Ausruhen und Energie tanken, kann die Motivation und das Wohlfühlklima verbessern.

Kollegen sitzen auf dem Sofa
© BullRun / stock.adobe.com

Sicherlich, in einem Unternehmen geht es stets darum Aufträge an Land zu ziehen, zu wachsen und möglichst viel Gewinn zu erzielen. In einem guten Unternehmen sitzen die Angestellten für die Erreichung dieser Ziele jedoch nicht nur den ganzen Tag an ihrem Schreibtisch. Denn das erzielt in der Regel nicht den gewünschten Effekt. Besser ist es, wenn man sich als Angestellter und natürlich auch als Chef, hin und wieder auch mal eine kleine Auszeit während der Arbeitszeit gönnen kann. Nicht etwa nur, um mal die Seele baumeln zu lassen. Wer sich dafür entscheidet, eine gemütliche Sitzecke im Büro einzurichten, der kann gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Gemütliche Sitzecken im Büro haben viele Vorteile

Was gibt es Schlimmeres, als den ganzen Tag am Schreibtisch zu sitzen. Sicherlich, wenn der Job Spaß macht, ist das kein Problem. Dennoch ist das lange Sitzen auf dem Bürostuhl wahres Gift für den Körper. Eine gemütliche Sitzecke kann hier Abhilfe schaffen. Denn diese haben gleich mehrere Vorteile. Hier ein kleiner Überblick:

➭ Großer Wohlfühlfaktor:

Alleine schon vom Optischen her sorgt eine gemütliche Sitzecke im Büro für einen gewissen Wohlfühlfaktor. Denn Büromöbel alleine wirken ja nicht gerade gemütlich. Eine Sitzecke hingegen lässt das Büro automatisch lockerer, einladender und natürlich auch behaglicher wirken. Somit wirkt der gesamte Arbeitsplatz gleich viel angenehmer, was für Arbeitnehmer sehr viel wert ist.

➭ Leistungsfähigkeit wird gesteigert:

Laut einem Bericht der Techniker Krankenkasse schaltet der Körper nach spätestens 70 bis 80 Minuten konzentrierter Arbeit für etwa 20 Minuten auf Erholung um. Bedeutet, dass wir nach dieser Zeit nicht mehr so aufmerksam sind und uns auch schlechter konzentrieren können. Es wird dann also höchste Zeit für eine kleine Pause, um Fehler zu vermeiden. Und wo lässt sich diese besser machen als in einer gemütlichen Sitzecke? Hier können Angestellte einfach mal für ein paar Minuten die Seele baumeln lassen, Kraft tanken und somit ihre Leistungsfähigkeit steigern. Das ist nicht nur vorteilhaft für den Arbeitnehmer selbst, sondern natürlich auch für Arbeitgeber.

Wer nun meint, man darf nicht mal eben so Pausen einlegen: das ist nicht ganz richtig. Ruhepausen sind sogar nach dem Arbeitszeitgesetz (ArbZG § 4 Ruhepausen) geregelt. Wer sechs bis neun Stunden arbeitet, darf 30 Minuten Pause machen. Wer mehr als neun Stunden arbeitet, darf 45 Minuten Pause machen. Und diese Ruhepausen dürfen sogar in Zeitabschnitte von jeweils mindestens 15 Minuten aufgeteilt werden.

Ruhepausen nach Arbeitszeitgesetz (ArbZG § 4 Ruhepausen)
© Arbeitstipps.de

➭ Entspannung für Körper und Geist:

Den ganzen Tag auf einem Bürostuhl zu sitzen, ist nicht gerade gesund für den Rücken. Also ist es nicht verkehrt, wenn sich Angestellte auch mal etwas bequemer ausruhen können. So erholt sich nicht nur der Rücken. In einer gemütlichen Atmosphäre lassen sich zum Beispiel auch Atemübungen viel besser durchführen, um neue Kraft zu schöpfen. Auf einem Bürostuhl, direkt mit der Arbeit vor der Nase, gelingt das mehr schlecht als recht. So kann man einfach nicht zu 100 Prozent den Kopf frei bekommen.

Tipp:
Wie wäre es, wenn Sie einmal am Tag mit allen Angestellten zusammen Atemübungen oder andere kleine Übungen zur Erholung durchführen? Das kommt sicherlich gut an und stärkt zudem die Bindung zu den Kollegen. Atemübungen zum Entspannen finden Sie beispielsweise unter www.sanitas.com.

➭ Austausch mit den Kollegen:

So eine gemütliche Sitzecke muss aber nicht unbedingt nur zum Erholen da sein. Wer im Team arbeitet, kann sich hier auch zurückziehen, um Projekte zu besprechen, Ideen zu sammeln oder andere wichtige Dinge zu klären.

Andersherum kommen Kollegen, die sich eine kleine Pause gönnen, auch mal eher ins Gespräch – über private Themen und auch berufliche. Und das wiederum kann große Vorteile haben, denn nur mal als Beispiel: Hat man vielleicht gerade eine Blockade oder weiß bei einem Thema nicht weiter und spricht dann mit Kollegen darüber, lässt sich eventuell sogar gemeinsam eine Lösung dafür finden.

Kleines Zwischen-Fazit:
Sie sehen also, eine Sitzecke ist im Büro nicht nur ein Ort zum Erholen. Hier können auch viele kreative Ideen entstehen, Probleme gelöst und/oder die Bindung zwischen den Kollegen gestärkt werden. Eine gemütlich eingerichtete Sitzecke ist somit Teil des betrieblichen Gesundheitsmanagements.

So richten Sie eine Sitzecke im Büro gemütlich ein

Haben Sie sich nun dafür entschieden, eine Sitzecke im Büro zu integrieren, dann reicht ein einfaches Sofa natürlich nicht aus. Das verfehlt auch eher seine erhoffte Wirkung. Eine gemütliche Sitzecke besteht aus viel mehr als nur einem Sofa. Nachfolgend möchten wir Ihnen ein paar Ideen für eine gemütliche Sitzecke im Büro vorstellen:

❍ Idee 1 – individuell anpassbare Möbel:

Blogger von SMV
© SMV Sitz- & Objektmöbel GmbH

Sehr praktisch sind für eine Sitzecke im Büro Möbel, die Sie ganz individuell an Ihre Bedürfnisse und Vorstellungen anpassen können. Denn in einem Büro sind herkömmliche Sofas eher fehl am Platz. Die Sitzecke im Büro soll zwar gemütlich, aber am besten auch mit Tischelementen kombiniert sein. So kann jeder für sich bleiben, sein Getränk abstellen und/oder das Smartphone bzw. Notizen auch mal beiseite legen, ohne dass sie gleich jemand lesen kann.

Ein tolles Beispiel für individuell anpassbare Möbel, die sich bestens für eine gemütliche Sitzecke im Büro eignen, ist der „Blogger“ von der SMV Sitz- & Objektmöbel GmbH. Dabei handelt es sich um ein modulares Loungesofa, das sich ganz individuell an die eigenen Wünsche anpassen lässt, und das es dadurch sogar in die Top 100 Bürolösungen des Jahres 2021 geschafft hat. Sie können den Blogger als Hocker, Sessel, 2- oder 3-Sitzer nutzen und zudem auch noch mit Tischelementen kombinieren. Das Beste daran ist: Die einzelnen Sitz- und Tischelemente können Sie so anordnen, wie Sie es möchten. Sogar die Sitzrichtung können Sie selbst bestimmen. Da haben sich die Designer des eigenart Designstudio wirklich etwas Ausgefallenes einfallen lassen.

❍ Idee 2 – Sessel und Sofa:

Sessel und Sofa im Büro
© artjafara / stock.adobe.com

Der Klassiker schlechthin für die Sitzecke im Büro sind immer noch Sessel und Sofa. So bekommt das Ganze schnell den Charme eines Wohnzimmers, was ja generell zum Erholen und Relaxen einlädt. Wer sich für diese Variante entscheidet, sollte jedoch darauf achten, dass genügend Platz für alle Mitarbeiter vorhanden ist. Ein Sofa allein reicht somit also in der Regel nicht aus. Denn nur die wenigsten möchten gerne beim kurzen Päuschen Ellenbogen an Ellenbogen mit dem Kollegen sitzen. Schließlich möchte man ja auch mal in Ruhe seine Nachrichten lesen oder E-Mails checken. Das Sofa sollte somit also nicht zu klein sein und genügend Raum für Privatsphäre bieten.

❍ Idee 3 – gemütliche Sessel:

Sessel im Büro
© New Africa / stock.adobe.com

Statt auf Sessel und Sofa zu setzen, lassen Sie das Sofa doch einfach weg und entscheiden Sie sich nur für gemütliche Sessel bzw. gut gepolsterte Stühle. Vielleicht angeordnet im Kreis mit genügend Abstand zueinander und kleinen Beistelltischen dazwischen. So ist jeder für sich und trotzdem kann man noch wunderbar mit den Kollegen plauschen.

❍ Idee 4 – Sitzsäcke:

Sitzsäcke im Büro
© vadosloginov / stock.adobe.com

Im ersten Moment mag das vielleicht eine eher ungewöhnliche Sitzmöglichkeit für das Büro sein, aber Sitzsäcke sind einfach der Renner. Sie sind bequem, lassen sich im Nu von A nach B räumen und wirken zudem auch noch sehr lässig. Außerdem passen sie sich der Körperform an und laden so besonders gut zum Relaxen ein. Zu einem jungen und vor allem trendorientierten Unternehmen passen sie somit optimal. Nur für ältere Leute sind sie wohl eher nicht das Richtige.

❍ Idee 5 – bunter Mix aus Möbeln:

Verschiedene Sitzbereiche im Büro zum Relaxen
© Photographee.eu / stock.adobe.com

Apropos trendy: Absolut angesagt sind auch verschiedene Mischungen aus Sitzmöglichkeiten. Tisch und Stühle, Sessel und Sofa, Sitzsäcke, Relaxliegen – Sie können auch alles miteinander kombinieren. So ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Vielleicht möchte Mitarbeiter A in seiner Pause lieber am Tisch sitzen und mit den Kollegen bei einer Tasse Kaffee plaudern. Mitarbeiter B hingegen lieber mal die Füße hochlegen und eine kleine Atemübung machen. So werden Sie wirklich jedem gerecht.

❍ Idee 6 – mehrere kleine Sitzbereiche:

Mehrere kleine Sitzbereiche im Büro
© denisismagilov / stock.adobe.com

In einem großen Unternehmen bietet es sich an, auf mehrere kleine Sitzbereiche zu setzen. Schließlich kommen die Mitarbeiter hier in der Regel aus verschiedenen Abteilungen und kennen sich oftmals nur vom Sehen. Dann mag man in der Pause doch lieber mit seinen direkten Kollegen zusammensitzen und nicht mit unbekannten.

❍ Idee 7 – Sitzecke im Freien:

Sitzbereich zum Relaxen im Freien
© AntonioDiaz / stock.adobe.com

Wenn die Möglichkeit besteht, ist es immer auch sinnvoll seinen Angestellten eine Sitzmöglichkeit im Freien anzubieten. Das Vogelgezwitscher hören, die frische Luft einatmen und dazu auch noch ein paar Sonnenstrahlen erhaschen – es gibt wohl kaum eine bessere Möglichkeit, um seinen „Akku“ wieder aufzuladen. Je nach Gegebenheiten im Freien bieten sich Outdoor-Loungemöbel bestehend aus Sessel und Sofa oder aber auch Gartentisch und Stühle an. Wenn die Sitzecke im Freien wirklich nur zum Relaxen gedacht sein soll, dann stehen natürlich auch Sonnenliegen hoch im Kurs. Hier lässt sich auch perfekt mal ein kurzes Powernapping machen.

Fazit:

Eine gemütliche Sitzecke im Büro ist nicht nur optisch ein kleines Highlight – sie trägt auch zum Wohlbefinden der Angestellten bei. Einfach mal relaxen und dabei neue Kraft schöpfen können – das ist im Job ein absolutes Muss. Denn nur, wer seinem Körper hin und wieder eine kurze Auszeit gönnt, bleibt konzentriert.

Das gilt übrigens auch für alle, die im Home-Office arbeiten. Nur, weil man zuhause arbeitet, bedeutet das nicht, dass man eh den ganzen Tag mit dem Laptop auf dem Sofa sitzt. Dem ist natürlich nicht so. Deshalb gilt auch hier: kurze Pausen einlegen, abschalten und neue Kraft schöpfen. So gelingt es Ihnen im Heimbüro psychisch und physisch fit zu bleiben.
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7 typische Fehler junger Existenzgründer – So überstehen Sie die Startphase https://www.arbeitstipps.de/fehler-junger-existenzgruender.html Thu, 01 Apr 2021 11:55:13 +0000 https://www.arbeitstipps.de/?p=10641 Die Gründung einer Firma ist mit viel Risiko verbunden. Nicht zuletzt, weil viele Jungunternehmer Fehler machen, die eigentlich hätten vermieden werden können. Laut Statista, einem Anbieter für Markt- und Konsumentendaten, wurden im Jahr 2019 in ...

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Die Gründung einer Firma ist mit viel Risiko verbunden. Nicht zuletzt, weil viele Jungunternehmer Fehler machen, die eigentlich hätten vermieden werden können.

Restaurantbesitzer prüfen ihre Rechnungen
© weyo / stock.adobe.com

Laut Statista, einem Anbieter für Markt- und Konsumentendaten, wurden im Jahr 2019 in Deutschland 265.692 gewerbliche Existenzen gegründet. Einen Teil dieser Existenzen wird es aber sicherlich schon gar nicht mehr geben. Schuld daran sind vermeidbare Fehler, die viele Jungunternehmer aber leider immer wieder machen. Diese sorgen dann schnell dafür, dass ihre Existenz schon kurz nach der Gründung wieder vor dem Aus steht. Wir möchten Ihnen hier die größten Fehler, die Sie bei einer Existenzgründung unbedingt vermeiden sollten, einmal vorstellen.

Diese Fehler sollten Existenzgründer vermeiden

1. Kein Verständnis von Betriebswirtschaft:

Die wenigsten Gründer haben ein BWL-Studium absolviert. Das ist auch nicht nötig, um ein florierendes Unternehmen auf die Beine zu stellen. Was jedoch unbedingt vorhanden sein sollte, ist ein grundlegendes Verständnis von Betriebswirtschaft. Dadurch lässt sich beispielsweise besser einschätzen, wie sich regelmäßige Ausgaben wie Mieten und Gehälter für Mitarbeiter auf die Bilanz auswirken.

2. Der Klassiker – Ein zu optimistischer Businessplan:

Ein recht typischer Anfängerfehler ist auch ein allzu optimistischer Businessplan. Ein solcher Plan dient in erster Linie dazu, finanzielle Unterstützung von Kreditinstituten oder Förderern zu erhalten. Daher wird beim Businessplan nicht selten mit unrealistisch hohen Erwartungen gearbeitet. Dies wirkt sich auch auf die Haltung der Gründer aus, die dann überrascht sind, dass sich die Prognosen im Businessplan nicht erfüllen.

3. Fehlende Vorbereitung:

Die Gründung eines Unternehmens basiert in den meisten Fällen auf einer Idee für ein Produkt oder eine Dienstleistung. Danach muss es möglichst schnell damit gehen, das Angebot umzusetzen. In der Eile werden oftmals einige wichtige Maßnahmen vergessen. Dazu gehört etwa das Erstellen einer ansprechenden Homepage oder die Gründung und Pflege von Social-Media-Kanälen.

Weil derartige Tätigkeiten recht zeitaufwendig sind, kann es sich lohnen, sie in die Hände von Freelancern zu geben. So kann man sich zum Beispiel in Sachen Dienstleistungen von Fiverr helfen lassen. Das ist eine Plattform, auf der Freelancer ihre Leistungen in unterschiedlichen Bereichen anbieten. Sei es Web- oder Grafik-Design, SEO-Texten oder Übersetzen, Video- oder Audioproduktion – die passenden Fachleute sind schnell gefunden. Dafür sorgen auch die vielen Filter. So kann man das Budget eingrenzen, das man für eine Dienstleistung zu zahlen bereit ist. Auch die Lieferzeit und Details zum Freelancer, wie etwa die Kommunikationssprache oder das Land, lassen sich festlegen. Die Verkäufer auf Fiverr können mit einem Sternesystem bewertet und kommentiert werden. So ist für andere Nutzer ersichtlich, ob ein Freelancer gute und zuverlässige Arbeit leistet.

4. Konflikte zwischen den Gründern:

Hinter den wenigsten Gründungen steht nur eine einzige Person. Meist handelt es sich um ein Team aus mindestens zwei Personen – zwischen denen es in der Folge zu Streitigkeiten kommen kann. Denn häufig passiert es, dass sich die Vorstellungen von Unternehmern im Laufe der Zeit verändern. Verschieben sie sich radikal, stehen die Zeichen schnell auf Trennung, was dann das Fortbestehen der Firma gefährdet. Dieses Risiko lässt sich am besten aus dem Weg räumen, indem man viel miteinander kommuniziert und dafür sorgt, dass Konflikte gar nicht erst hochkochen.

5. Fehlendes Verständnis von Partner und Kindern:

Eine Gründung verlangt nicht nur den Firmeninhabern viel ab, sondern auch ihren Familien. Diese müssen damit rechnen, fortan mit Entbehrungen zu leben. Vor allem zu Beginn muss jede Menge Mühe und Zeit in das Unternehmen gesteckt werden. Partner und Kinder sollten dafür Verständnis haben, da es sonst auch hier zu Konflikten kommen kann.

6. Keine innovativen Ideen in der Hinterhand:

Hat ein Start-up die kritische Anfangszeit erfolgreich überstanden, bedeutet das noch lange nicht, dass es danach stets konstant wächst und Gewinne abwirft. Es kann immer passieren, dass Produkte oder Dienstleistungen aus der Mode kommen oder sich neue Trends ausbilden. Dafür sollte das Unternehmen bestmöglich gewappnet sein und innovative Ideen in der Hinterhand haben.

7. Keine fremde Hilfe annehmen:

Existenzgründung ist keine einfache Sache. Selbst, wenn Sie auf Ihrem Gebiet ein/e Fachmann/-frau sind und sich im Bereich der Betriebswirtschaft bestens auskennen, sind Sie kein/e Fachmann/-frau in Sachen Existenzgründung. Statt mit Familie, Freunden und Bekannten über Ihre Geschäftsidee zu plaudern und sich Rat zu holen, ist es ratsamer einen Experten damit zu beauftragen Sie bei der Existenzgründung zu unterstützen.

Fazit:

Wer sich für den Weg einer Existenzgründung entscheidet, der darf die Risiken auf keinen Fall aus den Augen verlieren. Möchten Sie erst gar keine Risiken eingehen, dann sollten Sie sich die Existenzgründung am besten gleich aus dem Kopf schlagen. Denn Sie müssen schließlich immer damit rechnen, dass es zu abrupten Trendeinbrüchen kommt. Oder aber, dass sich das Kaufverhalten der Kunden ändert und es so nach einigen sehr guten Jahren vielleicht sogar mal zu einer Durststrecke kommt. Also vermeiden Sie von vornherein Fehler bei der Existenzgründung und haben Sie immer innovative Ideen in der Hinterhand, um in Krisensituationen bestens gewappnet zu sein.

Das nachfolgende Video fasst noch einmal die hier genannten Fehler, die viele Existenzgründer machen, zusammen und nennt sogar noch weitaus mehr Punkte, die Jungunternehmer beachten sollten:

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Arbeitszeiterfassung: Vorzüge und Nachteile der verschiedenen Systeme https://www.arbeitstipps.de/arbeitszeiterfassung-vorzuege-nachteile-systeme.html Wed, 31 Mar 2021 12:09:22 +0000 https://www.arbeitstipps.de/?p=10601 Mit Zeiterfassungssystemen behalten Unternehmen einen Überblick über die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter. Jedes dieser Systeme hat seine Daseinsberechtigung. Ich habe in meiner beruflichen Laufbahn aufgrund befristeter Arbeitsverträge Bekanntschaft mit einigen Arbeitgebern gemacht. Dabei ist mir aufgefallen, ...

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Mit Zeiterfassungssystemen behalten Unternehmen einen Überblick über die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter. Jedes dieser Systeme hat seine Daseinsberechtigung.

Arbeitszeiterfassung Systeme
Es gibt verschiedene Systeme zur Zeiterfassung – © Olivier Le Moal / stock.adobe.com

Ich habe in meiner beruflichen Laufbahn aufgrund befristeter Arbeitsverträge Bekanntschaft mit einigen Arbeitgebern gemacht. Dabei ist mir aufgefallen, dass jedes Unternehmen die Erfassung der Arbeitszeiten unterschiedlich handhabt. In den meisten Fällen erfolgte diese elektronisch. Bei manchen Arbeitgebern musste ich meine Arbeitszeit manuell erfassen und am Monatsende im Personalbüro abgeben. Und dann gab es da auch noch ein kleines Unternehmen, indem es überhaupt keine Arbeitszeiterfassung gab.

Für mich als Arbeitnehmer ist die manuelle Arbeitszeiterfassung natürlich mit einem gewissen Aufwand verbunden. Deutlich angenehmer finde ich die elektronische Erfassung. Aber um die Befindlichkeiten des Arbeitnehmers sollte es bei der Wahl des passenden Zeiterfassungssystems nicht gehen. Denn jedes einzelne bietet sowohl Vorzüge als auch Nachteile, die es gegeneinander abzuwägen gilt. Welche das im einzelnen sind, werde ich im Folgenden darlegen.

Pflicht zur Erfassung der Arbeitszeit

Wie bereits angedeutet, gibt es in einigen Betrieben keine Arbeitszeiterfassung. Gemäß § 16 Abs. 2 Arbeitszeitgesetz (ArbZG) ist dies auch nur dann notwendig, wenn Arbeitnehmer Überstunden leisten. Dem entgegen steht jedoch das Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 14.05.2019 (EuGH 14.5.2019 – C-55/18). Danach müssen EU-Staaten Arbeitgeber verpflichten, ein Zeiterfassungssystem einzurichten. Dieses soll die Arbeitszeiten der Mitarbeiter genau erfassen. Neben dem Arbeitsbeginn und dem Arbeitsende sind auch Beginn und Ende der Pausenzeiten und Dienstgänge zu erfassen.

Da es bei uns noch keine Gesetzesänderung bezüglich der Verpflichtung zur Zeiterfassung gibt, gibt es in vielen Unternehmen noch immer keine Zeiterfassung. Das Urteil des Arbeitsgerichtes Emden vom 20.02.2020 zeigt aber, dass Arbeitgeber besser beraten sind, auch ohne Gesetzesänderung eine Zeiterfassung in ihrem Unternehmen einzuführen. Unter Umständen könnten auch andere Arbeitsgerichte im Falle eines Rechtsstreits diesem Beispiel folgen:

ArbG Emden, Urt. v. 20.02.2020 – Az.: 2 Ca 94/19

Im Rechtsstreit zwischen einem Bauunternehmen und einem Bauhelfer ging es darum, dass das Bauunternehmen nach Ansicht des Bauhelfers zu wenige Arbeitsstunden vergütet hat. Er berief sich dabei auf seine Aufzeichnungen der täglichen Arbeitszeiten. Sein Arbeitgeber setzte dem das Bautagebuch entgegen, aus dem die täglichen Arbeitsstunden auf der Baustelle ersichtlich sind. Das Arbeitsgericht sah das Bautagebuch jedoch nicht als qualifizierte Arbeitszeiterfassung an. Denn aufgrund der fehlenden Arbeitszeiterfassung konnte er die tatsächliche Arbeitszeit des Bauhelfers nicht nachweisen. Aus diesem Grunde bekam der Bauhelfer Recht und sein Arbeitgeber musste ihm die nicht vergüteten Arbeitsstunden nachvergüten.

Systeme für die Zeiterfassung

Bei der Zeiterfassung unterscheidet man manuelle und elektrische Systeme. Beide Formen haben Ihre Daseinsberechtigung, eignen sich jedoch nicht für alle Unternehmen gleichermaßen.

Manuelle Zeiterfassung

Stundenzettel
Stundenzettel sind nicht nur für den Arbeitnehmer mit Arbeit verbunden – © Arbeitstipps.de

Bei der manuellen Zeiterfassung tragen die Arbeitnehmer ihre Arbeits- und Pausenzeiten in eine Liste ein. Dazu erhalten die Angestellten eine Vorlage zur Dokumentation der täglichen Arbeitszeit, welche sie von Hand ausfüllen müssen. Alternativ dazu gibt es noch die Möglichkeit, dass die Arbeitnehmer ihre Arbeitszeiten in einer Exceltabelle erfassen. Die erfassten Arbeitszeiten sind dem Arbeitgeber am Monatsende zu übergeben. Dieser muss dann jeden einzelnen Arbeitszeitnachweis auswerten und gegebenenfalls auch noch in ein Lohnprogramm oder ähnliches übertragen.

Die manuelle Zeiterfassung ist besonders in kleinen Betrieben Gang und Gäbe, aber auch einige größere Unternehmen nutzen diese Form der Zeiterfassung. Dies ist in Anbetracht der Vorteile wenig verwunderlich. Jedoch bietet sie auch einige Nachteile, die nicht unbedingt für diese Form der Zeiterfassung sprechen.

Vorzüge
✔ sehr geringe Anschaffungskosten
✔ intuitive Nutzung durch selbsterklärende Tabellen
Nachteile
hoher Schreibaufwand für Arbeitnehmer
Arbeitgeber muss Arbeitszeiten manuell auswerten
Mitarbeiter könnten Zeiterfassung manipulieren

Elektronische Zeiterfassung

Bei der elektronischen Zeiterfassung haben sich vier Methoden etabliert:

  • Hardware zur Zeiterfassung
  • Software zur Zeiterfassung
  • Zeiterfassung über mobile Apps
  • Online-Zeiterfassung

Wer hier auf der Suche nach der perfekten Lösung für sein Unternehmen ist, findet im Netz auch diverse Anbieter, die alle vier Methoden der Zeiterfassung in ihrem Repertoire haben. Hierzu gehört auch Timemaster. Hier finden Sie flexible Zeiterfassungssysteme, die die unterschiedlichsten Anforderungen erfüllen. Egal, ob in großen oder in jungen, dynamisch wachsenden Unternehmen – Timemaster bietet eine passende Lösung zur Zeiterfassung.

Zeiterfassung mittels Hardware

Zeiterfassung mittels Hardware
Solche „Stechuhren“ finden sich in vielen großen Unternehmen – © Ralf Geithe / stock.adobe.com
Bereits im späten 18. Jahrhundert waren die ersten Stechuhren zur Erfassung der Arbeitszeit im Einsatz. Später gab es die ersten Stempeluhren, die sich technisch immer weiter entwickelt haben und heute ganz ohne Papier auskommen. Heute identifizieren sich die Mitarbeiter in der Regel mittels Transponder (als Chip-Karte oder Chip-Token) und sogar die Identifizierung mit dem Fingerabdruck ist möglich. Halt man den Transponder gegen das Gerät oder lässt man seinen Fingerabdruck einlesen, löst man damit einen digitalen Zeitstempel im Gerät aus. Die erfassten Arbeitszeiten werden nachvollziehbar miteinander verrechnet und lassen sich über die dazugehörige Software oder Webschnittstelle auslesen. In vielen Fällen bietet die Hardware dem Arbeitnehmer auch die Möglichkeit, sein Arbeitszeitkonto über ein Display zu überprüfen.

Die Zeiterfassung mittels Hardware bietet neben einer Vielzahl von Vorzügen auch ein paar Nachteile:

Vorzüge
✔ sehr einfache Bedienung
✔ genaue Zeiterfassung
✔ Manipulation der Arbeitszeiten durch den Arbeitnehmer nahezu ausgeschlossen
✔ automatische Berechnung der Arbeitszeiten
Nachteile
relativ hohe Anschaffungskosten
nur stationär einsetzbar

Software zur Zeiterfassung

Zeiterfassungssoftware
Eine Zeiterfassungssoftware im Büro ist recht praktisch – © vectorfusionart / stock.adobe.com
Besonders an PC-Arbeitsplätzen haben sich in vielen Bereichen Softwarelösungen zur Zeiterfassung bewährt. Ein Administrator legt in der Software jeden einzelnen Mitarbeiter mit den individuellen Arbeitszeiten an. Zusätzlich wird diese Software auf den PCs der Mitarbeiter aufgespielt. Mit einem Mausklick lassen sich Arbeitsbeginn, Pausenzeiten und das Arbeitsende erfassen. Die Software verarbeitet die Daten und verrechnet diese selbstständig. Über eine Administartorenoberfläche können Arbeitgeber auf die erfassten Arbeitszeiten aller Mitarbeiter zugreifen. Zudem lassen sich hier auch Feiertage und Krankentage sowie Urlaub eintragen.

Eine solche softwarebasierte Zeiterfassung bietet zwar einige Vorzüge, jedoch sollte man auch die Nachteile bei der Suche nach dem passenden Zeiterfassungssystem nicht vernachlässigen:

Vorzüge
✔ viele Einstellungsmöglichkeiten vermeiden nachträglichen Verwaltungsaufwand
✔ einfache Bedienung
✔ automatische Berechnung der Arbeitszeiten
✔ Manipulation der Arbeitszeiten durch den Arbeitnehmer nahezu ausgeschlossen
✔ für die Zeiterfassung im Home-Office geeignet, wenn die Software auf den heimischen PC aufgespielt wird
Nachteile
meist regelmäßige Lizenzgebühren
nur stationär einsetzbar
an einen PC oder Laptop gebunden (fährt dieser nicht hoch, kann man sich nicht anmelden)

Mobile Apps zur Zeiterfassung

Wer viel im Außendienst arbeitet, wird sich über eine mobile Möglichkeit der Zeiterfassung freuen. Per App auf dem Smartphone haben Arbeitnehmer das Zeiterfassungssystem immer bei sich und können von überall aus die Zeiterfassung starten. So ist es nicht erforderlich, vor einem Außeneinsatz extra zum Unternehmen zu fahren und die Zeiterfassung zu starten. Die erfassten Daten werden automatisch verarbeitet.

Neben der Zeiterfassung bieten solche mobilen Apps auch die Möglichkeit, weitere Daten zu erfassen. Beispielsweise können Außendienstmitarbeiter zusätzlich zu den Arbeitszeiten auch Informationen zu den Aufträgen festhalten. Ebenso lassen sich mit solchen Anwendungen in Kombination mit der GPS-Lokalisation des Smartphones Standortdaten aufzeichnen. Und auch das Führen eines Fahrtenbuches und die Erfassung von Auftragszeiten können mit der App erfolgen. Über eine Online-Anwendung kann der Arbeitgeber die erfassten Daten überprüfen und auswerten.

Solche mobilen Apps zur Erfassung der Arbeitszeit besitzen zweifelsohne eine beeindruckende Anzahl an Funktionen. Aber auch sie weisen einige Nachteile auf:

Vorzüge
✔ nicht an einen Standort gebunden
✔ automatische Berechnung der Arbeitszeiten
✔ einfache Bedienung
✔ viele nützliche Zusatzfunktionen

Nachteile
Smartphone notwendig (wenn kein Diensthandy, dann das eigene)
Manipulation der Arbeitszeiten durch den Arbeitnehmer möglich

Online-Zeiterfassung

Online-Zeiterfassung
Eine Online-Zeiterfassung ist nicht an einen Standort gebunden – © Andrey Popov / stock.adobe.com
Die Online-Zeiterfassung ist ebenso flexible nutzbar wie die mobilen Apps. Mitarbeiter können von überall aus über einen Browser auf das System zugreifen und ihre Arbeits- und Pausenzeiten erfassen. Die erfassten Daten können vom Vorgesetzten in einer Übersicht abgerufen und ausgewertet werden.

Die Online-Zeiterfassung kann in vielen Punkten überzeugen, aber sie bietet auch zwei Nachteile:

Vorzüge
✔ mobil nutzbar
✔ automatische Berechnung der Arbeitszeiten
✔ über den Browser erreichbar
✔ unabhängig vom verwendeten System, daher keine Kompatibilitätsprobleme

Nachteile
Daten werden online gespeichert
Manipulation der Arbeitszeiten durch Arbeitnehmer möglich (z.B. Außendienst oder Home-Office)

Fazit

Noch gibt es keine gesetzliche Pflicht zur Erfassung der Arbeitszeiten. Arbeitgeber sind aber mit einem Zeiterfassungssystem gut beraten. So sind sie immer auf der sicheren Seite, falls es zu einem Streit bezüglich der Arbeitszeiten kommt.

Für welches System zur Zeiterfassung sich ein Arbeitgeber entscheidet, bleibt ihm überlassen. Es gibt aber für jedes Unternehmen eine passende Lösung. So bietet sich zum Beispiel für sehr kleine Unternehmen die manuelle Zeiterfassung an. Hier hält sich der Verwaltungsaufwand in Grenzen. Zudem würden sich teure Systeme überhaupt nicht lohnen. In großen Unternehmen lohnt sich dagegen die Anschaffung einer Hardware-Lösung zur Zeiterfassung.

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Homeoffice und Corona – 5 Tipps für Arbeitgeber und Arbeitnehmer https://www.arbeitstipps.de/homeoffice-corona-tipps.html Wed, 17 Mar 2021 15:27:33 +0000 https://www.arbeitstipps.de/?p=10511 Um die Ausbreitung des Covid19 Virus zu verhindern, werden viele Arbeitnehmer ins Homeoffice geschickt. Aber auch hier gibt es Regeln, die zu beachten sind. Das Cororna-Virus beeinträchtigt nicht nur unser Privatleben, auch in vielen Betrieben ...

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Um die Ausbreitung des Covid19 Virus zu verhindern, werden viele Arbeitnehmer ins Homeoffice geschickt. Aber auch hier gibt es Regeln, die zu beachten sind.

Mann arbeitet im Homeoffice
© Jelena / stock.adobe.com

Das Cororna-Virus beeinträchtigt nicht nur unser Privatleben, auch in vielen Betrieben wurden die Arbeitsabläufe so angepasst, dass so wenig wie möglich Ansteckungsgefahr besteht. Der Abstand zum Kollegen wurde erweitert, Betriebskantinen geschlossen und wenn möglich, werden Arbeitnehmer nach Hause geschickt um im Homeoffice zu arbeiten. Was anfangs als Notlösung gedacht war, entwickelt sich zunehmend zum Dauerzustand – Arbeitnehmer und auch Arbeitgeber müssen sich deshalb an Regeln halten, die zum Teil sogar gesetzlich verankert sind.

1.Anspruch auf Homeoffice – ja oder nein?

Ob Busfahrer, Maurer oder Dachdecker, mit etwas logischem Menschenverstand wird schnell klar, dass Homeoffice nicht in jeder Berufsbranche umgesetzt werden kann. Daher hat der Gesetzgeber folgendes verfügt:

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, den Beschäftigten anzubieten, im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten, die sich dafür eignen, in ihrer Wohnung (Homeoffice) auszuführen, sofern zwingende betriebsbedingte Gründe dem nicht entgegenstehen. Die Entscheidung über die Eignung bzw. evtl. entgegenstehende Gründe trifft der Arbeitgeber.

Im Klartext heißt das: Homeoffice überall dort, wo es möglich ist. Diese Maßnahme ist in der Corona-Arbeitsschutzverordnung verankert und wurde aktuell vom Bundeskabinett bis zum 30. 04. 2021 verlängert. (Stand 16.03.2021)

2.Arbeiten im Homeoffice – Vertrauen ist die Basis!

Manch Arbeitgeber fürchtet, dass seine Mitarbeiter im Homeoffice weniger produktiv sein könnten. Da die tatsächlich geleistete Arbeit nicht zu 100 Prozent nachverfolgbar ist, gilt das Vertrauensprinzip. Fakt ist, dass die Arbeitszeiten im Homeoffice sich kaum oder gar nicht von denen im Büro unterscheiden. Es können zwar einvernehmlich Absprachen zur Arbeitszeitverlagerung vorgenommen werden, das Arbeitszeitgesetz mit Pausen- und Höchstarbeitszeiten, muss aber auch im Heimbüro eingehalten werden.

3.Sich selbst disziplinieren

Arbeitnehmer sollten das ihnen entgegengebrachte Vertrauen nicht missbrauchen und sich an die Weisungen des Chefs halten. Wer meint, er könne sich im Homeoffice nicht konzentrieren, oder leicht ablenken lassen, der braucht einen Plan für die Arbeit im Homeoffice um so alles optimal zu organisieren.

Richten Sie sich einen Raum oder eine Ecke im Wohnzimmer ein, die für die Dauer Ihrer Arbeitszeit nur Ihnen gehört. Schließlich können Partner und Kinder Sie im Büro auch nicht einfach so besuchen und die Waschmaschine oder der Rasenmäher müssen warten, bis die Feierabendglocke läutet.

4.Kontakt halten trotz Covid19

Ein Schwätzchen in der Teeküche oder das traditionelle Feierabendbier mit Kollegen – all das entfällt im Homeoffice. Auch wenn sich die meisten Menschen zunächst über den eingesparten Weg zur Arbeit freuen, irgendwann vermisst man seine Kollegen und ja, auch den Chef. Für beide Seiten ist es daher wichtig, weiterhin Kontakt zu halten. Möglichkeiten gibt es dafür – dank moderner Technik – viele. Ein Griff zum Telefonhörer oder eine kurze Mail und schon lassen sich kleine Probleme im Nu lösen.

Mann im Video-Call
© Kateryna / stock.adobe.com
Es geht aber noch persönlicher, nämlich Face to Face. Seit Einführung der Homeoffice-Regelung gewinnen sogenannte Videokonferenz-Tools noch mehr an Bedeutung. Beim Video-Call lassen sich alle relevanten Arbeitsthemen direkt besprechen und vor allem diskutieren. Niemand muss auf eine Antwort per Mail warten und auch das ein oder andere Späßchen kann während des Video-Meetings gemacht werden.

Noch ein Tipp an alle Arbeitgeber: Lassen Sie die offizielle Konferenz ruhig mal 15 Minuten länger laufen und die Kollegen privat plaudern – auch das fördert das Betriebsklima!

5.Datenschutz im Homeoffice richtig umsetzen

Eigentlich bedarf es keinerlei Gesetze, denn ein verantwortungsbewusster Arbeitnehmer sollte wissen, dass Betriebliches nicht in private Hände gehört. Trotzdem wird manchmal unbewusst und leider auch fahrlässig mit sensiblen Firmendaten oder Kundenkarteien umgegangen. Hier meine Tipps, wie Sie den Datenschutz auch im Homeoffice einhalten können:

  • Alle Unterlagen in einem abschließbaren Schrank oder Rollcontainer aufbewahren. Haben Sie Ihr Heimbüro in einem separaten Raum, diesen nach Feierabend abschließen.
  • Wenn es sich nicht vermeiden lässt, dass Familienmitglieder öfter an Ihrem Arbeitsplatz vorbei müssen, richten Sie den Bildschirm so aus, dass nicht mitgelesen werden kann.
  • Sichern Sie alle Geräte, egal ob Laptop, Desktop-PC oder Tablet, mit einem sicheren Passwort. Die Passwortabfrage sollte auch dann kommen, wenn Sie den Arbeitsplatz nur kurz verlassen.
  • So wie im Büro die Daten auf einem Server gesichert werden, müssen Sie auch Ihre berufliche Daten im Homeoffice regelmäßig sichern. Wie und in welchem Umfang, ist mit dem Arbeitgeber abzusprechen.
  • Schließen Sie Türen und Fenster, wenn Sie telefonieren oder in einer Videokonferenz sind.
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Verdienstausfall bei Krankheit: Das sollten Selbstständige wissen! https://www.arbeitstipps.de/verdienstausfall-krankheit-selbststaendige.html Mon, 08 Mar 2021 12:04:50 +0000 https://www.arbeitstipps.de/?p=10475 Sind Selbstständige krank, können Sie keine Einnahmen erzielen. Sie haben jedoch verschiedenen Möglichkeiten, den Verdienstausfall zu kompensieren. Arbeitnehmer müssen sich keine Sorgen um Ihre Existenz machen, wenn sie krank werden. In den ersten sechs Wochen ...

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Sind Selbstständige krank, können Sie keine Einnahmen erzielen. Sie haben jedoch verschiedenen Möglichkeiten, den Verdienstausfall zu kompensieren.

Krankheit bei Selbstständigen
Selbstständige haben verschiedene Möglichkeiten, sich bei Krankheit abzusichern – © Stockfotos-MG / stock.adobe.com

Arbeitnehmer müssen sich keine Sorgen um Ihre Existenz machen, wenn sie krank werden. In den ersten sechs Wochen erhalten sie eine Entgeltfortzahlung von ihrem Arbeitgeber und danach gibt es Krankengeld von der Krankenkasse. Anders sieht das bei Selbstständigen aus. Werden sie krank, können sie in dieser Zeit selbst kein Geld verdienen. Besonders hart trifft das diejenigen, die nur wenige oder gar keine Mitarbeiter beschäftigen, die weiterhin Geld in die Kasse bringen können.

Aber was ist, wenn man als Selbstständiger doch einmal krank wird? Für diesen Fall bieten gesetzliche und private Krankenversicherungen verschiedene Möglichkeiten an. Welche das sind, möchte ich Ihnen im Folgenden etwas näher erläutern.

Welche Krankenversicherung für Selbstständige?

Zu den notwendigen Versicherungen für Selbstständige zählt auch die Krankenversicherung. Dabei besteht die Wahl zwischen der freiwilligen Versicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung und der Versicherung in der privaten Krankenversicherung.

Während die Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung vom durchschnittlichen Einkommen des Vorjahres abhängen, spielt das Einkommen in der privaten Krankenversicherung keine Rolle. Ob eine private Krankenversicherung überhaupt zustande kommt und wie hoch die Beiträge ausfallen, hängt neben den gewünschten Leistungen auch vom Gesundheitszustand und dem Alter ab. Zudem steigen die Beiträge jährlich um 3 Prozent. Junge und gesunde Versicherte zahlen also in der Regel in der privaten Krankenversicherung geringere Beiträge als ältere Versicherte.

Achtung: Ein späterer Wechsel von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung ist so gut wie unmöglich. Bedenken Sie dies bei der Wahl Ihrer Krankenversicherung.

Haben Selbstständige einen Anspruch auf Krankengeld?

Wie eingangs bereits angedeutet, führt ein krankheitsbedingter Arbeitsausfall zu Umsatzeinbußen. Wer keine Leistung erbringt, der erhält auch kein Geld. In diesem Punkt sind Arbeitnehmer eindeutig im Vorteil, da sie in einem solchen Fall trotzdem Ihr Entgelt weiter bekommen.

Nach sechswöchiger Krankheit steht jedem gesetzlich versicherten Arbeitnehmer ein Krankengeld zu, welches sich am Bruttoeinkommen bemisst. Ob Selbstständige einen Anspruch auf Krankengeld haben, hängt von Ihrer Krankenversicherung ab. Sind Sie nämlich privat versichert, haben Sie keinen Anspruch auf Krankengeld. In der gesetzlichen Krankenversicherung können Sie dagegen selbst wählen, ob Sie Krankengeld erhalten möchten oder nicht.

Krankengeld für Selbstständige in der gesetzlichen Krankenversicherung

Krankengeld für Selbständige
Das gesetzliche Krankengeld gibt es erst ab dem 43. Krankentag – © MQ-Illustrations / stock.adobe.com

Haben Sie sich für die gesetzliche Krankenversicherung entschieden, können Sie sich einen Krankengeldanspruch sichern. Dafür haben Sie zwei Möglichkeiten:

  • gesetzlicher Krankengeldanspruch gegen höheren Betrag
  • zusätzlicher Wahltarif für das Krankengeld

Gesetzlicher Krankengeldanspruch gegen höheren Betrag

Selbstständige haben nur dann Anspruch auf Krankengeld, wenn sie eine sogenannte Wahlerklärung abgegeben haben. Sie müssen also bei ihrer Krankenkasse erklären, dass Sie den Wahltarif Krankengeld wünschen. Dann haben Sie nach ab dem 43. Krankentag einen Anspruch auf Krankengeld in Höhe von bis zu 70 Prozent Ihrer Beitragsbemessung, höchstens jedoch 112,88 Euro pro Tag. Dabei richtet sich die Beitrgsbemessung nach dem durchschnittlichen monatlichen Einkommen aus dem Vorjahr.

Tipp: Im Wahltarif Krankengeld ist auch das Mutterschaftsgeld vor und nach der Geburt inbegriffen.

Wenn Sie sich für den gesetzlichen Krankengeldanspruch entscheiden, zahlen Sie zusätzlich zum normalen Beitragssatz eine monatliche Prämie. Zudem sind Sie an diese Entscheidung drei Jahre gebunden, nicht jedoch an Ihre Krankenkasse. Sie können also jederzeit die Krankenkasse wechseln.

Achtung: Krankengeld unterliegt des Progressionsvorbehalt und kann im Folgejahr zu höheren Steuern und einer Steuernachzahlung führen. Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf finanztip.de.

Zusätzlicher Wahltarif für das Krankengeld

Haben Sie einen Anspruch auf gesetzliches Krankengeld vereinbart, können Sie sogenannte Ergänzungstarife abschließen, für die zusätzlich zum regulären Krankenkassenbeitrag Extra-Beiträge fällig werden. Solche Tarife sollen eigentlich den Zeitraum überbrücken, bis das gesetzliche Krankengeld gezahlt wird. Üblich sind dabei Tarife, bei denen die Krankenkasse ab dem 15. oder 22 Krankheitstag zahlt. Es gibt aber auch Tarife, die der Aufstockung des gesetzlichen Krankengeldes dienen.

Neben den Ergänzungstarifen bieten einige Krankenkassen auch Tarife an, die das klassische Krankengeld komplett ersetzen. Bei solchen Tarifen können Sie einen früheren oder späteren Beginn der Krankengeldzahlung festlegen. Hierfür zahlen Sie zusätzlich zum ermäßigten Krankenkassenbeitrag einen Extra-Beitrag für den gewählten Tarif.

Genau, wie bei der Entscheidung für das gesetzliche Krankengeld, sind Sie auch bei den Wahltarifen drei Jahre lang an Ihre Entscheidung gebunden. In dieser Zeit ist ein Wechsel der Krankenkasse nicht möglich.

Die Wahltarife unterscheiden sich zwischen den verschiedenen Krankenkassen in Bezug auf Leistungen und Kosten teils enorm. Die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER bietet neben dem gesetzlichen Krankengeld sogar einen Tarif an, in dem Sie für eine monatliche Prämie bis zu 100 Prozent Ihres Einkommens absichern können. Wenn Sie sich für einen solchen Tarif interessieren, finden Sie auf www.bkkgs.de weiter unten eine beispielhafte Tabelle, die die Beiträge nach Einkommen gestaffelt aufzeigt.

Krankentagegeldversicherung sichert Selbstständige bei Krankheit ab

Krankentagegeld
Krankentagegeld kann bis zu 100 Prozent des Einkommens decken – © Butch / stock.adobe.com

Wie bereits erwähnt, haben gesetzlich Versicherte keinen Anspruch auf Krankengeld. In der Regel ist in den Tarifen aber ein Krankentagegeld inbegriffen, welches bei Verdienstausfall gezahlt wird. Dieses kann bis zu 100 Prozent des errechneten Einkommens betragen, jedoch nicht mehr als 300 Euro pro Tag.

Tipp: Nicht alle Tarife der privaten Krankenversicherung beinhalten ein Krankentagegeld. Ein Blick in die Versicherungspolice verschafft Klarheit.

Aber nicht nur privat Versicherte können vom Krankentagegeld profitieren. Sind Sie gesetzlich versichert, können Sie bei gesundheitlicher Eignung zusätzlich eine Krankentagegeldversicherung abschließen. Diese bietet Ihnen je nach Versicherungsgesellschaft die Möglichkeit, einen Verdienstausfall schon ab dem vierten Tag der Arbeitsunfähigkeit durch ein Krankentagegeld abzusichern. Auch hier können Sie bis zu 100 Prozent des errechneten Einkommens absichern. Beachten Sie aber, dass ein gesetzlicher Krankengeldanspruch dabei zu berücksichtigen ist und das Krankentagegeld verringert.

Um dies besser verständlich zu machen, hier ein einfaches Fallbeispiel:

  • Sie haben ein monatliches Einkommen von 3.000 Euro.
  • Sie haben einen gesetzlichen Krankengeldanspruch in Höhe von 70 Prozent Ihres Einkommens (2.100 Euro).
  • Sie können zusätzlich nur noch 900 Euro mit der Krankentagegeldversicherung absichern. Das gilt auch für die ersten sechs Wochen, in denen Sie noch kein Krankengeld erhalten.

Tipp: Bevor Sie eine Krankentagegeldversicherug abschließen, sollten Sie sich vorher informieren und auf Vergleichsseiten wie acio.de verschiedene Versicherungen vergleichen. Achten Sie beim Abschluss einer Krankentagegeldversicherung auf die Regeln bezüglich der Karenzzeit – also der Zeit zwischen Krankheitsbeginn und dem Leistungsbeginn. Idealerweise sollte die Karenzzeit bei einer erneuten Erkrankung innerhalb eines bestimmten Zeitraumes berücksichtigt werden, damit Sie dann nicht erneut auf den Leistungsbeginn warten müssen.

Fazit

Sind Sie selbstständig, haben Sie verschiedene Möglichkeiten, sich bei längerer Krankheit finanziell abzusichern. In der privaten Krankenversicherung können Sie sich ganz einfach über die Krankentagegeldversicherung mit bis zu 100 Prozent Ihrer Einnahmen absichern, höchstens aber 300 Euro pro Tag.

In der gesetzlichen Krankenversicherung können Sie eine Wahlerklärung abgeben und verschiedene Wahltarife dazu zu buchen. Mit dem Krankengeld können Sie bis zu 70 Prozent Ihres Einkommens absichern – höchstens jedoch 112,88 Euro pro Tag. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, bei entsprechenden gesundheitlichen Voraussetzungen eine Krankentagegeldversicherung abzuschließen. Hierbei sind allerdings die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung zu berücksichtigen, sodass Sie nur einen geringeren Betrag absichern können. Dieses geringere Krankentagegeld gilt auch für die ersten sechs Wochen ohne Krankengeldanspruch.

Krankengeld vs Krankentagegeld
© Arbeitstipps.de

Sind sie freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert, sind Sie besser beraten, wenn Sie auf das gesetzliche Krankengeld verzichten und stattdessen eine Krankentagegeldversicherung abschließen. So erhalten Sie nach kurzer Wartezeit bis zu 100 Prozent Ihres Einkommens und müssen nicht sechs Wochen mit einem geringeren oder gar keinem Einkommen zurecht kommen. Zudem unterliegt das Krankentagegeld nicht dem Progressionsvorbehalt.

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Arbeitsschutz in Kfz-Betrieben: Tipps für die sichere Arbeit in der Werkstatt https://www.arbeitstipps.de/arbeitsschutz-kfz-betriebe-tipps-werkstatt.html https://www.arbeitstipps.de/arbeitsschutz-kfz-betriebe-tipps-werkstatt.html#respond Mon, 22 Feb 2021 14:37:36 +0000 https://www.arbeitstipps.de/?p=10450 In Kfz-Werkstätten ist die Gefahr für Leib und Leben deutlich höher als etwa im Büro. Daher spielt hier der Arbeitsschutz eine besonders große Rolle. In Deutschland gab es 2019, laut Statista, 36.600 Kfz-Betriebe. Neben Autohäusern ...

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In Kfz-Werkstätten ist die Gefahr für Leib und Leben deutlich höher als etwa im Büro. Daher spielt hier der Arbeitsschutz eine besonders große Rolle.

Arbeitsschutz in Kfz-Betrieben
Arbeitsschutz wird leider zu oft vernachlässigt – © harbucks / stock.adobe.com

In Deutschland gab es 2019, laut Statista, 36.600 Kfz-Betriebe. Neben Autohäusern zählen hierzu vor allem Kfz-Werkstätten. Anders als die Mitarbeiter, die ihre Arbeit am PC verrichten, kommen die Mitarbeiter in den Kfz-Werkstätten tagtäglich mit diversen Materialien und Gerätschaften in Berührung, die zu einer Gefahr für Leib und Leben werden können. Um dieser Gefahr von vornherein entgegenzuwirken, ist der Arbeitsschutz äußerst wichtig und sollte auf keinen Fall vernachlässigt werden.

Dabei kommt es auf verschiedene Aspekte an. Zum einen ist die persönliche Schutzausrüstung unentbehrlich, um Verletzungen beim Arbeiten zu vermeiden. Zum anderen spielt die Arbeitsplatzgestaltung und die Ausstattung eine entscheidende Rolle für ein sicheres Arbeiten.

Was beinhaltet die persönliche Schutzausrüstung (PSA) in Kfz-Betrieben?

Zur PSA gehören alle Ausrüstungsgegenstände, die den Mitarbeiter vor Risiken für ihre Gesundheit oder Sicherheit schützen. Speziell in Kfz-Betrieben zählen hierzu Sicherheitsschuhe, Schutzkleidung, Schutzhandschuhe, Gesichtsschutz, Gehörschutz und Atemschutz.

Tipp: Der Arbeitgeber ist für die Bereitstellung der Persönlichen Schutzausrüstung verantwortlich und muss die Kosten dafür tragen. Geregelt ist dies in der PSA-Benutzungsverordnung (PSA-BV).

Schutzkleidung

Arbeitskleidung
Arbeitskleidung soll einen Schutz vor Verletzungen bieten – © VadimGuzhva / stock.adobe.com
Mitarbeiter in der Kfz-Werkstatt kommen regelmäßig mit Kraftstoff, Motoröl und anderen öligen und teilweise ätzenden Flüssigkeiten in Kontakt. Diesen muss Ihre Schutzkleidung, bestehend aus Arbeitshose und Jacke, standhalten.

Ideal für Werkstattmitarbeiter sind Latzhosen und Overalls. Diese schützen nicht nur die Beine, sondern auch den Oberkörper – bei der Latzhose zumindest zum Teil. Zudem bieten Sie die Möglichkeit, benötigte Werkzeuge in den Taschen am Körper tragen zu können.

Für Arbeiten, die im Knien ausgeführt werden müssen, ist es erforderlich, dass die Hosen an den Knien verstärkt sind. Ideal sind hierbei Modelle mit Taschen an den Knien, die Platz für eine Polsterung der Knie bietet.

Achtung: Bei Arbeiten an laufenden Maschinen besteht immer die Gefahr, dass sich die Sachen darin verfangen. Daher ist es enorm wichtig, dass die Sachen möglichst eng anliegen.

Sicherheitsschuhe

Arbeitsschuhe
Arbeitsschuhe bieten Sicherheit bei der Arbeit – © PIRML / stock.adobe.com
Bei der Arbeit in der Werkstatt lauern überall Gefahren: eine schraube hier, ein herunter fallendes Arbeitsgerät dort. Der Schutz der Füße ist hier überaus wichtig. Ohne den passenden Arbeitsschuh können schnell schlimme Verletzungen entstehen.

Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Sicherheitsschuhe mit den unterschiedlichsten Eigenschaften. Für die Arbeit in einer Kfz-Werkstatt sollten diese durchtrittsicher sein und zum Schutz der Zehen und der Ferse eine Stahlkappe besitzen. Darüber hinaus müssen Sie den Fuß auch vor Kraft- und Schmierstoffe schützen und rutschhemmend sein, damit ein sicherer Gang gewährleistet ist. Da die Autos immer mehr Elektronik enthalten, sollten die Schuhe zudem antistatisch sein. All diese Eigenschaften bietet zum Beispiel ein Arbeitsschuh der Schutzklasse S1P oder S3.

Schutzhandschuhe

Schutzhandschuhe
Besonders bei Arbeiten am Motor sollten die Schutzhandschuhe nicht fehlen – © serhiibobyk / stock.adobe.com
Um eine Schädigung der Haut bei der Arbeit zu vermeiden, ist ein Schutz für die Hände unerlässlich. Dies gilt bei der Arbeit am Motor im besonderen Maße. Zum einen ist der Arbeitsbereich ziemlich beengt, sodass Verletzungen drohen, wenn man mit dem Schraubendreher oder ähnlichem abrutscht. Zum anderen kann der Motor auch schnell mal heiß werden, sodass Verbrennungen drohen.

Der Handel bietet verschiedene Arbeitshandschuhe für verschiedene Arbeitsbereiche an. So müssen die Hände zum Beispiel beim Ölwechsel mit anderen Handschuhen geschützt werden als beim Schrauben am Motor. Ganz hervorragend lässt sich die Arbeitssicherheit durch Ansell-Handschuhe erhöhen. Denn bei dieser Marke werden Stoffe und Funktionen Jahr für Jahr weiterentwickelt.
Ansell Handschuhe gibt es beispielsweise mit der Flüssigkeit abweisenden RIPEL™-Technologie, die insbesondere den Kontakt mit Öl und Schmiermitteln verhindert.

Schutz für Ohren und Gesicht

Geschichtsschutz
Einige Aufgaben erfordern einen Sicht- und Atemschutz – © AboutLife / stock.adobe.com
In der Kfz-Werkstatt kann es unter Umständen sehr laut zugehen. Damit die Ohren dabei keinen Schaden nehmen, ist ein Gehörschutz erforderlich.

Je nach Tätigkeit ist es auch erforderlich, das Gesicht zu schützen. So ist zum Beispiel beim Flexen oder Schweißen ein Schutz für die Augen verzichtbar. Beim Lackieren oder bei der Arbeit mit Lösungsmitteln sollte ein Atemschutz nicht fehlen.

Worauf ist bei der Werkstatteinrichtung zu achten?

Ohne Frage ist die Persönliche Schutzausrüstung überaus wichtig, um Verletzungen vorzubeugen. Mindestens genauso wichtig ist dabei die Arbeitsumgebung, beziehungsweise die Werkstatteinrichtung. Dabei gilt grundsätzlich, dass jeder Arbeitsplatz übersichtlich gestaltet und leicht zu reinigen sein muss.

Um Arbeitsunfälle vermeiden zu können, müssen potenzielle Gefahren und Gefahrenstellen erkannt und gekennzeichnet sowie Sicherheitsabstände eingerichtet werden. Dies ist zum Beispiel bei beweglichen Maschinen der Fall. Ebenso gilt dies für gefährliche Substanzen, auf die wir später noch zu sprechen kommen.

Da in der Kfz-Werkstatt regelmäßige spitze und scharfe Werkzeuge zum Einsatz kommen, besteht hier eine große Verletzungsgefahr bei minderwertigen Werkzeugen. Sichere und qualitativ hochwertige Werkzeuge sind daher unerlässlich.

Ein glatter Fußboden birgt die Gefahr von Stürzen. Hier schaffen rutschhemmende Bodenbeläge Abhilfe.

Hebebühne als potenzielle Gefahrenquelle

Hebebühne als Gefahrenquelle
Die Arbeit mit Hebebühnen birgt Gefahr – © industrieblick / stock.adobe.com
Gemäß der Betriebssicherheitsverordnung haben diese einmal im Jahr zu erfolgen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um eine Säulen-, Stempel- oder Scherenhebebühne handelt.

Eine Studie der DEKRA aus dem Jahre 2016 hat jedoch ergeben, dass 58 Prozent der Hebebühnen in deutschen Werkstätten Mängel aufweisen – 20 Prozent gefährliche und 24 Prozent erhebliche Mängel. Hier liegt ein nicht zu unterschätzender Gefahrenschwerpunkt. Denn schlecht gewartete Hebebühnen können zu schweren Verletzungen führen, wenn etwa ein Auto abstürzt.

Da auch bei unsachgemäßer Bedienung mangelfreier Hebebühnen schwere Unfälle passieren können, hat die Berufsgenossenschaft einige Regeln aufgestellt. So dürfen zum Beispiel nur eingewiesene Personen, die mindestens 18 Jahre alt sind, eine Hebebühne bedienen – Lehrlinge nur unter Aufsicht.

Zudem gibt es einige Hinweise zu der Arbeit mit Hebebühnen, zum Beispiel diese hier:

  • Belastung und Tragfähigkeit der Hebebühne müssen gut sichtbar angebracht sein und dürfen nicht überschritten werden!
  • Es dürfen sich keine Teile von der Hebebühne lösen!
  • Fahrzeuge nur an den Punkten anheben, die vom Hersteller vorgegeben sind!
  • Sicherheitsabstand von 12 Zentimetern zwischen Hebebühne und Fußboden einhalten!
  • Niemals die Stopp-Einrichtung überfahren!

Beleuchtung in der Kfz-Werkstatt

Beleuchtung Arbeitsbereiche
Für Arbeiten am Unterboden ist eine zusätzliche Beleuchtung notwendig – © standret / stock.adobe.com
In Kfz-Betrieben fallen viele verschiedene Arbeiten an, die teilweise unterschiedliches Licht benötigen. Die richtige Beleuchtung am Arbeitsplatz soll ein exaktes Arbeiten ermöglichen und dadurch auch zum Arbeitsschutz beitragen.

Welches Licht wo benötigt wird, schreiben zum Beispiel die Technischen Regeln für Arbeitsstätten in der ASR A3.4 vor. So reicht in der Werkshalle etwa eine Beleuchtung mit 300 Lux. Gleiches gilt für Reifen- und Teilelager. Dagegen benötigen zum Beispiel Arbeiten rund um die Hebebühne etwa eine Lichtstärke 500 Lux. Am meisten Licht wird beim Lackieren benötigt. Hier sind Beleuchtungsstärken von mindestens 750 Lux nötig.

Tipp: Besonders bei Arbeiten am Unterboden reicht die Deckenbeleuchtung nicht aus. Hier ist eine zusätzliche Lichtquelle zum Ausleuchten des Arbeitsbereiches notwendig.

Gefahrstoffe in der Kfz-Werkstatt

Umgang mit Gefahrstoffen
Beim Ölwechsel unbedingt Handschuhe tragen – © LIGHTFIELD STUDIOS / stock.adobe.com
Im Umgang mit Gefahrstoffen ist es notwendig, zu wissen, in welcher Form eine Gefahr für die Gesundheit entsteht. So können einige Substanzen bei Hautkontakt zu Verletzungen führen. So enthalten beispielsweise Motor- und Getriebe-Öle hautreizende Inhaltsstoffe. Andere Substanzen verflüchtigen sich und bilden Dämpfe, die die Augen oder beim Einatmen die Atemwege reizen. Hierzu zählen zum Beispiel Bremsenreiniger oder Aerosole. Solche Substanzen dürfen nur mit entsprechender Schutzausrüstung verwendet werden. Zudem sind solche gefährlichen Substanzen speziell zu kennzeichnen und sicher zu verstauen.

Zum Schutz der Werkstattmitarbeiter sind alle brennbaren und gesundheitsgefährdenden Stoffe wie Gase, Dämpfe, Rauch und Staub aus allen Arbeitsbereichen zu entfernen. Hierzu eignen sich zum Beispiel Absaugungen.

Im Umgang mit brennbaren Stoffen in der Werkstatt gelten unter anderem diese Regeln:

  • ausgelaufene Flüssigkeiten umgehend aufwischen
  • wiederverwendbare Putzlappen in schwer entflammbaren Behältern sammeln
  • Altöl immer nur in dafür vorgesehenen Vorrichtungen sammeln
  • Reinigungsarbeiten mit brennbaren, giftigen oder gesundheitsschädlichen Flüssigkeiten nur in dazu vorgesehenen Räumen durchführen
  • Reinigungsgefäße niemals erwärmen – also beispielsweise nicht in die Sonne stellen
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Amazon FBA, Dropshipping & Reselling: So funktionieren die E-Commerce-Modelle https://www.arbeitstipps.de/amazon-fba-dropshipping-reselling-modelle.html Wed, 10 Feb 2021 09:55:06 +0000 https://www.arbeitstipps.de/?p=10424 Einen Online-Shop zu starten, ist ein Kinderspiel. Möglichst viel Gewinn herauszuschlagen jedoch die wahre Kunst. Hier helfen Amazon FBA, Dropshipping und Reselling. Immer mehr Verbraucher wenden sich für Waren des täglichen Bedarfs dem Online-Shopping zu. ...

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Einen Online-Shop zu starten, ist ein Kinderspiel. Möglichst viel Gewinn herauszuschlagen jedoch die wahre Kunst. Hier helfen Amazon FBA, Dropshipping und Reselling.

E-Commerce-Modelle
© ipopba / stock.adobe.com

Immer mehr Verbraucher wenden sich für Waren des täglichen Bedarfs dem Online-Shopping zu. Kein Wunder, schließlich ist das ja auch so schön einfach. Selbst wenn Ihnen abends im Bett einfällt, dass Sie etwas vergessen haben einzukaufen: ein paar Klicks und schon wird Ihnen die Ware nach Hause geliefert. Online-Shopping ist einfach und bequem.
Und gerade jetzt, während die meisten Offline-Branchen die Folgen der Corona-Krise knallhart zu spüren bekommen und viele sogar ihre Geschäfte aufgeben müssen, boomt der Online-Handel umso mehr. Laut handelsdaten.de wuchs der Online-Handel mit Waren im Jahr 2020 um 14,6 Prozent. Und auch für 2021 prognostiziert der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. ein Umsatzwachstum im Online-Handel mit Waren von 12,5 Prozent. Bei dieser Aussicht lohnt es sich also die Pläne, einen Online-Shop zu starten, in die Realität umzusetzen.

Wie möchten Sie Ihren Geschäftsablauf organisieren?

Wenn Sie mit einem Online-Shop an den Start gehen möchten, müssen Sie zunächst einmal klären, wie Sie Ihren Geschäftsablauf organisieren möchten. In der Regel läuft es bei den meisten Online-Shops so ab:

  1. Ein Unternehmen kauft Ware in großen Mengen, um einen guten Preis zu erhalten.
  2. Die Ware wird eingelagert, bis Kunden diese bestellen.
  3. Kauft ein Kunde ein Produkt, verpackt und versendet es das Unternehmen selbst.

Das Ganze könnte aber auch anders ablaufen – und sogar viel einfacher sowie günstiger für Sie und Ihr Unternehmen. Denn neben dem klassischen Geschäftsablauf gibt es auch noch Dropshipping, Amazon FBA und Reselling. Was genau das alles ist und wie es funktioniert, möchten wir Ihnen in diesem Beitrag einmal etwas genauer erklären.

Amazon FBA, Dropshipping & Reselling – Definition & Ablauf

Wenn Sie einen Online-Shop eröffnen möchten, benötigen Sie dafür nicht nur einen Businessplan, einen Gewerbeschein und IT-Kenntnisse. Sie benötigen auch ein eigenes Warenlager – und eventuell auch Angestellte, die das Verpacken und Versenden der Ware übernehmen. Investitionen in Lager, Logistik und gegebenenfalls Personal sind somit also notwendig. Sie können allerdings die Kosten für Zeit- und Arbeitsaufwand viel geringer halten, wenn Sie sich für eine der folgenden E-Commerce-Modelle entscheiden.

❍ Amazon FBA:

Amazon FBA ist derzeit in aller Munde. Und das zurecht, denn den eigenen Online-Shop mit Amazon FBA zu kombinieren, bringt viele Vorteile mit sich. Doch zunächst einmal möchten wir klären, was Amazon FBA überhaupt bedeutet.

Das Amazon ein Onlineversandhändler mit einer breit gefächerten Produktpalette ist, wissen Sie ja sicherlich. Das Kürzel FBA dahinter steht für „Fulfillment by Amazon“. Übersetzt bedeutet das so viel wie „Abwicklung durch Amazon“. Um dieses System ganz einfach zu erklären, soll die folgende Übersicht helfen:

Amazon FBA
© Arbeitstipps.de

Wenn Sie ein Händler auf Amazon werden, können Sie sich immer auf das Wichtigste konzentrieren: dem Wachstum Ihres Unternehmens. Dank Amazon FBA benötigen Sie lediglich einen Internetanschluss sowie einen PC oder ein Notebook, um Ihr Unternehmen erfolgreich zu betreiben und auch auszubauen. Denn Amazon FBA funktioniert wie folgt:

  1. Sie übersenden Ihre Ware im ersten Schritt an Amazon.
  2. Amazon lagert diese im nächsten Schritt ein.
  3. Wenn ein Kunde Ihre Ware über Amazon kauft, übernimmt der Onlineversandhändler die gesamte logistische Auftragsabwicklung. Bedeutet, dass Sie sich weder um den Versand, noch um die Retouren kümmern müssen. Selbst die Kundenbetreuung wird komplett von Amazon übernommen.

Durch Amazon FBA können Sie somit enorm viel Zeit und natürlich auch Geld sparen. Da sollte klar sein, dass dieser Service nicht kostenlos ist. Amazon erhebt z.B. Gebühren für die Lagerung, den Versand und für die Vermittlung der Ware. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die Gebühren von Amazon FBA.

Vorteile von Amazon FBA in der Übersicht:

  • geringe Startkosten
  • potenzielle Kunden bestehen bereits
  • kein eigenes Warenlager notwendig
  • Amazon übernimmt die gesamte logistische Auftragsabwicklung
  • Sie erhalten das Amazon Prime Logo (schneller und kostenloser Versand)
  • mehr Zeit für das Marketing

❍ Dropshipping:

Das Dropshipping ähnelt Amazon FBA im Grunde schon sehr, geht aber noch einen Schritt weiter. Denn beim Dropshipping wird die Ware vom Hersteller bzw. Großhändler direkt an die Kunden gesendet. Bedeutet also, dass Sie die Ware vorher nicht selbst kaufen und lagern müssen. Die nachfolgende Übersicht soll das System des Dropshippings verdeutlichen:

Dropshipping
© Arbeitstipps.de

Dropshipping ist die perfekte Möglichkeit, um ohne viel Geld zu investieren einen Online-Shop zu starten. Denn bei diesem E-Commerce-Modell können Sie sich langsam herantasten und so in Ruhe herausfinden, welche Produkte sich Ihre Kunden wünschen und welche nicht. Denn beim Dropshipping läuft es so ab:

  1. Kunden bestellen Ware in Ihrem Online-Shop.
  2. Sie leiten die Bestellung dann weiter an Ihren Dropshipper, sprich Großhändler.
  3. Der Dropshipper übernimmt dann wiederum den Versand der Ware an die Kunden.

Sie selbst haben mit der Ware, der Lagerung und dem Versand also überhaupt nichts zu tun. Sie fungieren im Prinzip lediglich als Vermittler zwischen Kunden und Großhändler. Und das Beste daran: Sie kaufen Produkte nur dann, wenn Kunden sie auch kaufen. Das bedeutet eine enorme Geldersparnis. Und genau das macht dieses E-Commerce-Modell gerade so interessant für Anfänger, da sie beim Dropshipping im Prinzip kein Risiko eingehen. Denn über Trends, Übervorrat oder Fehlbestände muss sich hier niemand Gedanken machen. Aber das ist nur ein Vorteil von vielen.

Vorteile von Dropshipping in der Übersicht:

  • kein eigenes Lager notwendig
  • Verpackung und Versand übernimmt der Droshipper
  • geringe Investitionskosten
  • geringes Risiko (Trends, Übervorrat oder Fehlbestände)
  • großes Sortiment sowie Sortimentserweiterungen problemlos möglich

Natürlich ist das Dropshipping nicht kostenlos. Wie hoch die Kosten ausfallen, hängt vom Vertrag mit dem Dropshipper ab. Hier müssen Sie Verhandlungsgeschick beweisen. In der Regel setzen sich die Kosten jedoch aus Versand- und Lagergebühren, sowie Mindermengenzuschläge zusammen.

❍ Reselling:

Wenn Sie sich nebenbei online etwas dazu verdienen möchten, dann ist das Reselling genau das Richtige für Sie. Denn hierbei geht es nicht darum einen Online-Shop zu betreiben. Es geht darum Produkte einzukaufen und diese dann zu einem höheren Preis wieder zu verkaufen, beispielsweise auf Online-Marktplätzen wie eBay. Klingt ganz simpel, oder? Und das ist es auch, wie diese Übersicht zeigt:

Reselling
© Arbeitstipps.de

Das Schwierigste am Reselling ist herauszufinden, welche Produkte sich dafür eignen. Besser gesagt: es ist wichtig Produkte auszuwählen, von denen Sie Ahnung haben. Sind Sie zum Beispiel leidenschaftlicher Briefmarkensammler, dann wäre das genau das richtige Produktsegment für Sie. Denn hier besteht Ihrerseits großes Interesse und sicherlich auch vertieftes Know-How. Und genau das ist für den Erfolg als Reseller so wichtig. Sie sollten wissen, welche Produkte gefragt sind und welchen Wert diese für diejenigen haben, die sie suchen.

Reselling-Strategien in der Übersicht:

Man spricht in der Regel von vier verschiedenen Reselling-Strategien, mit denen sich Gewinne erzielen lassen. Diese sehen wie folgt aus:

  1. Defekte Produkte kaufen, reparieren und wieder verkaufen
  2. Raritäten/Sammlerstücke unter Wert ein- und zu einem höheren Preis wieder verkaufen
  3. Limitierte Artikel möglichst direkt nach ihrem Release kaufen und teurer verkaufen
  4. Artikel sehr günstig einkaufen und zu „normalen“ Preisen wieder verkaufen

Ist die Stückzahl eines Produktes limitiert oder handelt es sich bei Ihrem Produkt um eine Rarität, dann können Sie in der Regel am meisten Geld damit verdienen. Doch genau das sind die Produkte, bei denen eben das Sammler- bzw. Fan-Wissen gefragt ist. Bei limitierten Editionen von Lego, Sneakern oder speziellen Fan-Artikeln müssen Sie schließlich genau wissen, wann diese erscheinen. Nur so können Sie die Artikel ergattern und teurer an diejenigen verkaufen, die nichts mehr abbekommen haben.

Vorteile von Reselling in der Übersicht:

  • sehr guter Nebenverdienst möglich
  • kein Lager notwendig
  • Markenhersteller haben Reselling aufgrund von vielen Retouren für sich entdeckt
  • dank etablierter Marken kein zusätzliches Marketing notwendig
  • man kann mit seinem Hobby Geld verdienen

Wenn es um den Versandt geht, so müssen Sie beim Reselling selbst dafür sorgen, dass Sie die Pakete richtig versenden. Und auch die Lagerung der Ware müssen Sie selbst organisieren. Beim Reselling sollte das aber kein Problem darstellen, da die Ware in der Regel überschaubar ist.

Fazit:

Wenn Sie einen Online-Shop eröffnen, aber nicht direkt viel Geld investieren möchten, ist Amazon FBA oder Dropshipping genau das richtige für Sie. Bei beiden E-Commerce-Modellen können Sie viel Geld und auch Zeit sparen. Dennoch fallen hier Kosten an. Sie müssen daher also immer zuerst schauen, ob es sich wirklich lohnt die Ware durch einen Händler lagern und verschicken zu lassen, oder, ob es für Sie nicht doch günstiger sein würde auf ein eigenes Lager zu setzen.

Reselling ist hingegen eher etwas für Sie, wenn Sie nebenbei etwas Geld von zu Hause aus verdienen möchten. Zum Beispiel etwa mit Ihrem Hobby. Haben Sie Ahnung von speziellen Sammlerstücken oder können Sie bestimmte Dinge reparieren, dann können Sie diese gewinnbringend wieder verkaufen. Bei diesem E-Commerce-Modell fallen jedoch zunächst einmal Kosten an. Hier ist also Wissen und Verkaufstalent gefragt, um einen möglichst hohen Gewinn zu erzielen.

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Leistungsfähigkeit im Job steigern: 6 simple Ernährungstipps https://www.arbeitstipps.de/leistungsfaehigkeit-job-steigern-ernaehrungstipps.html Fri, 08 Jan 2021 15:56:48 +0000 https://www.arbeitstipps.de/?p=10341 Damit Sie im Job immer voll abliefern können, sollten Sie auf Ihre Ernährung achten. Denn die falschen Lebensmittel beeinträchtigen Ihre Leistungsfähigkeit. Im Job sollen wir stets volle Leistung erbringen. Bei vielen – und da schließe ...

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Damit Sie im Job immer voll abliefern können, sollten Sie auf Ihre Ernährung achten. Denn die falschen Lebensmittel beeinträchtigen Ihre Leistungsfähigkeit.

Leistungsfähigkeit steigern durch Ernährung
© Prostock-studio / stock.adobe.com

Im Job sollen wir stets volle Leistung erbringen. Bei vielen – und da schließe ich mich mit ein – ist dies nicht immer so einfach. Gerade morgens kommen viele Menschen schlecht in die Gänge und können sich nicht sofort mit voller Energie in die Arbeit stürzen. Das nächste Leistungstief droht nach der Mittagspause. Aber warum ist das so?

Die Antwort auf diese Frage ist in vielen Fällen ganz einfach. Denn unsere Ernährung hat einen direkten Einfluss auf unsere Leistungsfähigkeit. So können gewisse Lebensmittel diese steigern und andere bewirken eher das Gegenteil.

Tipp 1: Trinken hält das Gehirn fit

Unser Gehirn besteht zu etwa 80 Prozent aus Wasser. Damit es leistungsfähig bleibt, ist es erforderlich, dass wir ausreichend trinken. Denn bei einer zu geringen Flüssigkeitsaufnahme wird auch das Gehirn nicht mehr ausreichend versorgt. Das führt zu einem Leistungsverlust im Gehirn. Wir werden reizbar, unkonzentriert und fühlen uns matt.

Tipp: Um den Flüssigkeitsbedarf des Gehirns zu stillen, sollten Sie täglich mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit – idealerweise in Form von Wasser oder ungesüßten Tees – zu sich nehmen.

Kaffee steigert die Denkleistung

Forscher haben herausgefunden, dass Kaffee nicht nur wach macht, sondern auch die Denkleistung verbessern kann. Der Kaffeegenuss am Arbeitsplatz hat also durchaus seine Berechtigung. Dessen sind sich viele Arbeitgeber schon bewusst und stellen ihren Mitarbeitern kostenfreien Kaffee zur Verfügung.

Ganz nebenbei stellt sich ein weiterer Effekt ein. So eignen sich vor allem professionelle Kaffeevollautomaten aufgrund ihrer großen Auswahl verschiedenster Kaffeevariationen zur Steigerung der Mitarbeitermotivation und der Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber. Dies ist ein weiterer positiver Einfluss auf die Zufriedenheit und Leistungen der Mitarbeiter.

Tipp: Wenn Sie sich müde fühlen, empfehle ich Ihnen den Kaffeegenuss am Arbeitsplatz. Lassen Sie sich dazu verleiten, Ihren Kaffee außerhalb der regulären Pausenzeiten bei einem Pläuschchen mit Ihren Mitarbeitern zu trinken, könnte es Ärger mit Ihrem Vorgesetzten geben.

Sind Energy-Drinks zu empfehlen?

Energy-Drinks enthalten Koffein und dazu jede Menge Zucker. Koffein allein braucht etwa eine halbe Stunde, bis eine Wirkung eintritt. Durch den hohen Zuckeranteil wird jedoch der Blutzuckerspiegel stark erhöht. Dadurch erhalten wir einen Energieschub: Wir werden wacher und leistungsfähiger. Allerdings hält dieser Energieschub nicht lange an. Denn so schnell der Blutzucker in die Höhe schießt, so schnell fällt er auch wieder ab und ist dann meist niedriger als zuvor. Nach etwa einer Stunde werden wir daher wieder müde und sind nicht mehr leistungsfähig. Der nächste Energieschub wird benötigt und der eine oder andere greift dann erneut zur Energy-Drink – ein wahrer Teufelskreis.

Der schnelle Leistungsabfall ist aber nicht das größte Problem an den Energy-Drinks. Denn der viele Zucker und der hohe Koffeinanteil haben auch negative Einflüsse auf unsere Gesundheit. Dabei ist das berühmte Hüftgold noch am harmlosesten. Viel gefährlicher ist die Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System. So kann ein übermäßiger Konsum von Energy-Drinks zum Beispiel zu Schlafstörungen, Herzrasen oder Herzrhythmusstörungen führen.

Übrigens: Zuckerfreie Energy-Drinks stellen keine gute Alternative dar. Denn durch den Zuckerersatz erhält der Organismus nicht den erwarteten Energieschub und verlangt immer mehr von diesen Drinks. Dies hat eine noch höhere Koffeinaufnahme zur Folge.

Vergessen Sie auch immer das Trinken?

Leistungssteigerung durch trinken
Trinken nicht vergessen! – © Friends Stock / stock.adobe.com
Sicher ist es Ihnen auch schon einmal passiert, dass Sie unter der Arbeit vergessen haben, etwas zu trinken. Mit diesem Problem stehen Sie nicht allein da. So wie Ihnen ergeht es auch vielen anderen Berufstätigen. Damit Ihnen das in Zukunft nicht mehr passiert, können Sie sich zum Beispiel eine Flasche Wasser ins Blickfeld stellen. So werden Sie immer wieder daran erinnert, etwas zu trinken. Alternativ können Sie sich auch von Ihrem Handy an Trinken erinnern lassen. Denn inzwischen gibt es schon eine Vielzahl an Applikationen, die Sie an das Trinken erinnern.

Tipp 2: Das Gehirn benötigt gute Fette!

Unser Gehirn benötigt aber nicht nur Flüssigkeit, um leistungsfähig zu bleiben. Auch Fette sind wichtig. Dabei ist eine klare Differenzierung notwendig. Denn Fett ist nicht gleich Fett! So gelten gesättigte Fettsäuren und gehärtete Fette, wie sie beispielsweise in Kartoffelchips oder Margarine vorkommen, in größeren Mengen als Risikofaktor. Ungesättigte Fettsäuren dagegen sind lebensnotwendig. Da sie nicht im Körper produziert werden, müssen wir sie über die Nahrung aufnehmen. Hierbei sind vor allem die Omega-3-Fettsäuren zu benennen. Diese sorgen für die Fließfähigkeit der Zellmembranen und ermöglichen den Austausch von Nerveninformationen. Auf diese Weise unterstützen sie uns beim Erinnern und Lernen.

Tipp: Nahrungsmittel, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind, sind neben Nüssen, Trockenfrüchten und Seefisch auch Leinöl und Rapsöl.

Tipp 3: Zucker weitestgehend meiden!

Unser Gehirn benötigt eine Menge Energie in Form von Glukose. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie Zucker essen sollen. Ganz im Gegenteil, denn dieser wird zu schnell vom Körper verarbeitet und kann ihn nicht nachhaltig mit Energie versorgen.

Der Körper holt sich die Glukose aus Lebensmitteln, die reich an Kohlenhydraten sind. Weißmehl sollten Sie stellt hierbei aber keine gute Wahl dar. Denn dieses wird ähnlich schnell im Körper verarbeitet wie Zucker. Besser beraten sind Sie zum Beispiel mit Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Kartoffeln, aber auch mit Gemüse. Diese enthalten komplexe Kohlenhydrate und werden vom Körper deutlich langsamer aufgespalten und in Glukose umgewandelt. Auf diese Weise versorgen sie das Gehirn über einen längeren Zeitraum mit Energie und begünstigen eine Steigerung der Konzentration.

Tipp: Wenn Sie sich in einem Leistungstief befinden, sollten Sie also besser zu Vollkornprodukten oder Gemüse als zu Süßigkeiten greifen.

Tipp 4: Eisenmangel beeinträchtigt Gehirnleistung!

Eisenmangel vermeiden und Leisungsfähigkeit erhalten
Nüsse enthalten viel Eisen und halten das Gehirn fit – © epixproductions / stock.adobe.com
Wussten Sie, dass der Eisengehalt im Blut einen Einfluss auf unsere Gehirnleistung hat? So verursacht ein Eisenmangel neben Abgeschlagenheit und Müdigkeit auch geistige Leistungseinbußen. Dadurch lässt die Konzentrationsfähigkeit nach und wir werden vergesslich.

Um dieser Symptomatik vorzubeugen, sollten Sie darauf achten, eisenhaltige Lebensmittel in Ihre Ernährung einzubinden. Die Auswahl der Lebensmittel, die sich dafür eignen ist groß. Am meisten Eisen findet sich dabei in Hülsenfrüchten, Nüssen und Kürbiskernen – aber auch in Vollkornprodukten. Daneben finden Sie auch in tierischen Produkten wie Blutwurst, Leber oder Rinder-Steak viel Eisen.

Tipp: Nüsse und Kürbiskerne eigenen sich hervorragend als Snack zwischendurch. Diese können Sie ruhigen Gewissens am Arbeitsplatz essen.

Tipp 5: Frühstück nicht vernachlässigen!

Studien haben bewiesen, dass wir mehr Fehler machen, wenn wir auf das Frühstück verzichten. Der Grund dafür, dass wir nach einem Frühstück leistungsfähiger sind, liegt auf der Hand. Denn durch das Frühstück kommt es zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels, der die Konzentration steigert. Aber auch hier gilt, dass Sie Zucker und weißes Mehl besser meiden sollten. Ideale Lebensmittel für ein leistungssteigerndes Frühstück sind:

  • Getreideprodukte (beispielsweise Haferflocken)
  • Vollkornbrot und Pumpernickel
  • Obst und Gemüse
  • Müsli ohne Zucker

Tipp 6: Mittagessen sollte leicht verdaulich sein!

Sicher kennen Sie auch das Mittagstief, dass immer recht schnell nach dem Essen einsetzt. Schuld daran ist oftmals ein schlecht verdauliches Mittagessen. Damit Ihnen das in Zukunft nicht mehr passiert, sollten Sie folgende Tipps bei der Essensauswahl beherzigen:

  • Ballaststoffe sind wichtig für den Körper. In einer zu großen Menge sind sie jedoch schwer verdaulich.
  • Zuckeraustauschstoffe wie Sorbid können in zu großen Mengen Durchfall und Blähungen verursachen.
  • Zu scharfe Gerichte sind schwer verdaulich und belasten den Magen.
  • Rohes Gemüse und Salate sind zwar gesund, liegen jedoch schwer im Magen. Gedünstetes Gemüse ist besser verträglich
  • Obst ist in großen Mengen schwer verdaulich und enthält viel Fruchtzucker. Dieser lässt den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen, aber auch schnell wieder absinken.

Tipp: Wenn Ihr Unternehmen über eine Büroküche verfügt, können Sie sich Ihr Mittag täglich frisch zubereiten.

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Notlösung Home Office, aber kein Arbeitszimmer? – 5 Tipps für Mini-Arbeitsplätze https://www.arbeitstipps.de/home-office-tipps-mini-arbeitsplaetze.html Sat, 02 Jan 2021 13:04:44 +0000 https://www.arbeitstipps.de/?p=10405 Im Home Office arbeiten? Was für viele ein Traum ist, hat andere 2020 kalt erwischt. Denn was, wenn man zuhause gar kein Arbeitszimmer hat? Dann macht Not eben erfinderisch. Das Jahr 2020 hat so ziemlich ...

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Im Home Office arbeiten? Was für viele ein Traum ist, hat andere 2020 kalt erwischt. Denn was, wenn man zuhause gar kein Arbeitszimmer hat? Dann macht Not eben erfinderisch.

Home Office in der Küche
© galaganov / stock.adobe.com

Das Jahr 2020 hat so ziemlich alles auf den Kopf gestellt. Verreisen? Lieber nicht! Die Kinderbetreuung? Eine Katastrophe! Und was ist mit der Arbeit? Auch hier mussten sich sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer auf so einige Neuerungen einstellen. Stichwort Kurzarbeit und Home Office. Während viele Mitarbeiter schon jahrelang von zuhause aus arbeiten und dementsprechend auch ein richtig gut ausgestattetes Arbeitszimmer besitzen, mussten bzw. müssen sich andere auf diese neue Situation erst einmal einstellen.

Sicherlich, wir kommen auch ohne den Plausch mit den Kollegen im Home Office klar. Denn von zuhause aus zu arbeiten, hat ja auch seine Vorteile. Allerdings fällt das Arbeiten im Home Office schon etwas schwer, wenn man denn überhaupt gar keines besitzt. Schließlich hat ja nicht jeder ein Arbeitszimmer zuhause bzw. einen freien Raum zur Verfügung, der sich als Home Office einrichten lässt. Genau das ist das Problem, was viele dieses Jahr kalt erwischt hat. Wenn auch Sie vor dieser Problematik stehen, dann haben wir nachfolgend ein paar Tipps, wie Sie auch ohne Arbeitszimmer von zuhause aus bequem und vor allem effektiv arbeiten können.

Kann man das Home Office von der Steuer absetzen?

Da Sie sicherlich ein paar passende Büromöbel oder Materialien für Ihr Heimbüro anschaffen müssen, werden Sie sich sicherlich die Frage stellen, ob Sie das Arbeitszimmer von der Steuer absetzen können. Prinzipiell ist es so:

Grundsätzlich können Sie sämtliche Büromöbel von der Steuer absetzen. Hierfür muss es sich allerdings um ein ausgewiesenes Arbeitszimmer handeln. Eine Ecke im Wohnzimmer reicht also nicht aus, um als Heimbüro zu gelten. Das Mobiliar im Office muss zudem zu 90 Prozent für berufliche Tätigkeiten genutzt werden, damit das Finanzamt Steuererlässe ermöglicht. Außerdem muss das Büro in der häuslichen Umgebung liegen. Bei einem eigenständigen Büro abseits der eigenen Wohnung gibt es keine steuerlichen Vergünstigungen. Insofern die oben genannten Voraussetzungen erfüllt sind, können Sie eine Vielzahl der Kosten von der Steuer absetzen.

Wegen der Corona-Krise wird bezüglich der soeben genannten Regelungen jedoch eine Ausnahme gemacht. Wie die Tagesschau berichtet (Stand: 16.12.2020 auf www.tagesschau.de), hat der Bundestag eine steuerliche Home Office Pauschale beschlossen. Arbeitnehmer sollen 2020 und 2021 bis zu fünf Euro pro Tag (für maximal 120 Tage, sprich maximal 600 Euro) von der Steuer absetzen können. Allerdings steht auch schon fest, dass die Home Office Pauschale in die so genannte Werbungskostenpauschale eingerechnet und nicht zusätzlich gewährt wird. Das bedeutet konkret, dass also nur diejenigen entlastet werden, die mit den Werbungskosten inklusive Home Office Pauschale über 1000 Euro kommen.

Tipps für einen Mini-Arbeitsplatz in Küche, Flur oder Schlafzimmer

Wer ein eigenes Unternehmen besitzt und die Büroräume passend einrichten möchte, bekommt von sämtlichen Seiten Unterstützung. Da gibt es zum Beispiel so genannte Officeplanner wie den von SKEPP, mit dem sich die Büroräume ganz einfach virtuell einrichten und die passenden Büromöbel auswählen lassen. Und wie sieht es mit dem Home Office aus? Hier müssen Sie in der Regel selbst erfinderisch werden. Also scannen Sie zunächst Ihre Wohnung nach potenziellen Arbeitsplätzen ab. Wo gibt es genügend Platz, um einen kleinen Arbeitsbereich einzurichten? Nachfolgend ein paar Ideen:

❍ Tipp 1 – Ecke, Nische oder Platz unter der Treppe nutzen:

Home Office unter der Treppe einrichten
© UnitedPhotoStudio / stock.adobe.com

Haben Sie sich in Ihrer Wohnung umgeschaut und keinen freien Platz gefunden? Dann lassen Sie Ihren Blick noch einmal schweifen. Könnten Sie eventuell irgendwo einen kleinen Schrank oder eine Bodenpflanze wegnehmen, um so Platz für einen kleinen Schreibtisch zu schaffen und den Arbeitsplatz im Wohnzimmer zu integrieren – oder auch in einem anderen Raum? Meist haben wir irgendwo ja doch eine Ecke, die sich so zu einem kleinen Home Office umgestalten lässt.

Besitzt Ihre Wohnung Nischen? Oder ist vielleicht sogar genügend Platz unter der Treppe für einen kleinen Schreibtisch? Dann nutzen Sie diesen. Sicherlich, schön ist anders, aber diese Flächen werden sonst ja eh nie sinnvoll genutzt. In einer Nische befinden sich oftmals Regale. Montieren Sie darunter an der Wand doch einfach eine Tischplatte. So passt sich der neue Arbeitsplatz perfekt an die Optik der Nische an.

❍ Tipp 2 – Minischreibtisch oder Sekretär nutzen:

Wenn Sie keinen Platz für einen großen Schreibtisch in Ihrem Heim haben, dann können Sie auch auf einen Minischreibtisch oder sogar auf einen Sekretär zurückgreifen. Wichtig ist nur, dass Sie daran vernünftig arbeiten können und von Ihrer Arbeit daheim keine Schmerzen bekommen. Wenn Sie sich also auf die Suche nach passenden Büromöbeln begeben, dann denken Sie bei Ihrer Auswahl an die Ergonomie. Denn es nützt Ihnen nichts, wenn Ihr Bürostuhl noch so stylisch und modern ist, wenn Sie von diesem Rückenschmerzen bekommen.

❍ Tipp 3 – Home Office im Schrank:

Home Office im Schrank
© Monkey Business / stock.adobe.com

Wer viel Equipment wie Drucker, Scanner, Unterlagen, usw. für seine Arbeit zuhause benötigt, möchte diese natürlich nach dem Feierabend nicht immer wegräumen müssen, nur damit Ordnung im gesamten Raum herrscht. Die optimale Lösung ist hier ein Arbeitsplatz im Schrank. Darin können Sie alles verstauen, was Sie für die Arbeit benötigen und sorgen so auch noch für Ordnung. Kleiner Pluspunkt ganz nach dem Motto „Aus den Augen, aus dem Sinn“: Schließen Sie den Schrank, lässt sich die Arbeit schnell vergessen und so besser abschalten.

❍ Tipp 4 – Im Stehen arbeiten:

Sie arbeiten im Büro sonst an einem Sitz- und Steharbeitsplatz? Das lässt sich daheim leider nur realisieren, wenn Sie sich einen entsprechenden Schreibtisch selbst zulegen oder von Ihrem Arbeitgeber stellen lassen. Wie wir aber nun schon gesehen haben, macht Not erfinderisch. Arbeiten Sie an einem Laptop oder bearbeiten Sie Unterlagen, dann können Sie damit vom Schreibtisch auch ruhig mal zu einer Fensterbank oder zur Arbeitsplatte in der Küche wechseln, wenn diese eine angenehme Stehhöhe besitzt.

❍ Tipp 5 – Home Office teilen:

Home Office teilen
© Jacob Lund / stock.adobe.com

Müssen nicht nur Sie selbst, sondern auch Ihr/e Partner/in von zuhause aus arbeiten, dann erschwert das die Situation natürlich ungemein. Wenn möglich, dann richten Sie sich einen gemeinsamen Arbeitsplatz ein, zum Beispiel mit Hilfe von einem Eckschreibtisch. So sind die Arbeitsplätze nicht im ganzen Haus verstreut. In eine größere Nische oder auch in einen längeren Flur können Sie auch zwei Arbeitstische nebeneinander stellen oder eine lange Arbeitsplatte an die Wand monieren. Das hat den Vorteil, dass Sie sich Drucker, Scanner, usw. teilen können.

Fazit:

In der Regel hat jeder irgendwo etwas Platz für ein kleines Home Office. Sicherlich mag es so nicht gerade Ihren Vorstellungen entsprechen, aber da müssen wir jetzt alle einfach mal durch. Achten Sie im Home Office nur immer darauf, dass Sie sämtliche Störfaktoren ausschalten, um effektiv arbeiten zu können. Das ist natürlich nicht so einfach, wenn Kinder im Haus sind. Hier helfen Ohrstöpsel oder Noise Cancelling Kopfhörer weiter, die Umgebungsgeräusche unterdrücken und sich zusätzlich prima zum Telefonieren und Musikhören während der Arbeit eignen.

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