Geschwollene Beine im Büro – Das können Sie dagegen unternehmen

Keine Bewegung und nur sitzen – das hat meist eines zur Folge: geschwollene Beine. Mit diesen 5 Tipps können Bürotätige aber effektiv etwas dagegen unternehmen.

Geschwollene Beine im Büro

Unsere Beine müssen täglich Schwerstarbeit leisten. Sie befördern uns schließlich nicht nur von A nach B, sie müssen dabei auch noch unser gesamtes Körpergewicht tragen. Kein Wunder also, wenn sie ab und an mal schmerzen. Betroffen sind oftmals vor allem diejenigen, die sich nur sehr wenig bewegen und den Tag im Sitzen verbringen. Sprich also Bürotätige. Werden dann abends die Schuhe ausgezogen, zeigt sich häufig erst einmal das ganze Dilemma: die Beine sind angeschwollen und ein drückender Schmerz macht sich langsam breit.

Ursachen für das Anschwellen der Beine

Schuld an dem Ganzen sind häufig schwache Venen, Übergewicht oder Durchblutungsstörungen. Vor allem Frauen fördern diese Beschwerden meistens noch, indem sie die falschen Schuhe tragen. Stichwort: Pumps, Stilettos und Co. Manchmal sind aber auch Medikamente dran schuld, dass die Beine anschwellen und schmerzen. In der Regel sind es bei Büroarbeitern aber immer die schwachen Venen, die geschwollene Beine verursachen. Sind die Venen in den Beinen schlapp, fällt es diesen schwerer, das Blut zum Herz zurück zu pumpen. Infolgedessen staut es sich, die Flüssigkeit tritt ins Gewebe und die Beine schwellen an.

Aber das ist meist noch nicht alles. Sind die Beine erst einmal angeschwollen, macht sich oft auch ein unangenehmer Druck breit und die Beine kommen einem besonders schwer vor. Wer hier nicht aufpasst und effektiv etwas dagegen unternimmt, der riskiert, dass sich mit der Zeit Krampfadern bilden. Und diese wieder weg zu bekommen, ist nicht so einfach, wie gegen geschwollene Beine vorzugehen.

Achtung:

Wer ständig mit geschwollenen, schweren Beinen zu kämpfen hat, der sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen. Manchmal kann auch eine Herzerkrankung schuld daran sein.

Tipps gegen geschwollene Beine im Büro

➤ Tipp 1 – richtig sitzen:

In den Beinen kann es zu Stauungen kommen, wenn Sie nicht richtig auf Ihrem Bürostuhl sitzen. Die Stuhlkante darf also bei einem guten Kontakt zur Rücklehne keinen Druck auf Ihre Kniegelenke oder die Waden ausüben.

Auch wenn sie etwas teurer sind, so sollten Sie Ihren Chef bitten, auf Bürostühle zu setzen, die ein gesundes und rückenschonendes Sitzen ermöglichen. Bei diesen Modellen können Sie nämlich den Abstand zwischen der Rückenlehne und der Sitzfläche verkleinern, sprich also die Sitzfläche nach hinten schieben, sodass es gar nicht erst zu Stauungen in den Beinen kommt. Welche Modelle das können und wo es diese günstig zu kaufen gibt, sehen Sie z.B. auf buerostuhl.net.

Der Bürostuhl darf zudem auch nicht zu hoch eingestellt sein. Das verursacht Muskelanspannungen in den Beinen, die wiederum auch zu Schmerzen führen können. Stellen Sie die Höhe also am besten so ein, dass Ihre Oberschenkel leicht höher liegen als Ihre Knie. (Lesetipp: Richtig Sitzen am Bildschirm)

➤ Tipp 2 – Fußstütze nutzen:

Fußstützen können nicht nur dazu beitragen, eine einwandfreie Sitzhaltung zu erlangen, sie können obendrein noch verhindern, dass die Beine anschwellen. Einige Modelle können durch ihren Wipp- und Schaukelmechanismus effektiv Durchblutungsstörungen vorbeugen und die Beine entlasten. Empfehlen können wir Ihnen z.B. die WEDO Fußstütze Relax-Plus, die Sie auf amazon.de kaufen können. Sie ist in vier Höhenstufen verstellbar und ermöglicht durch die stufenlose Einstellung des Neigungswinkels eine Wippbewegung.

Wichtig:

Schlagen Sie Ihre Beine nicht übereinander! Das behindert den Blutfluss in den Venen. Die Folge: das Bein kribbelt oder der Fuß „schläft ein“. Weitere wichtige Tipps, um Durchblutungsstörungen in den Beinen zu verhindern, finden Sie z.B. auf herzklinik-ulm.de.

➤ Tipp 3 – die richtige Kleidung tragen:

Das Anschwellen der Beine können Sie auch verhindern, indem Sie im Büro die richtige Kleidung tragen. Zu enge Hosen z.B. tabu. Das Gleiche gilt auch für hohe bzw. enge Schuhe. Wenn Sie auf diese einfach nicht verzichten möchten, dann machen Sie es doch so: Ziehen Sie auf der Straße Ihre Pumps an und im Büro flache Schuhe. Dazu noch ein paar Stützstrümpfe und schon unternehmen Sie effektiv etwas gegen das Anschwellen Ihrer Beine.

➤ Tipp 4 – im Büro/in der Freizeit viel bewegen:

Wenn Sie einen Bürojob haben, können Sie sich sicherlich nicht viel bewegen. Machen Sie aber so oft es geht kleine Gänge im Büro. Vor allem in der Mittagspause sollten Sie aktiv werden, einen kleinen Spaziergang machen und die Beine trainieren. Dazu brauchen Sie nur mit den Füßen zu wippen. Oder aber Sie kreisen mit den Füßen hin und her. Hier eine weitere Übung gegen schwere Beine.

In der Freizeit sollten Sie dann richtig aktiv werden. Schwimmen, Fahrrad fahren oder lange Spaziergänge sind z.B. perfekt, um die Beine und somit die Venen auf Trab zu halten.

➤ Tipp 5 – abends Beine abbrausen & hoch legen:

Wenn Sie nach Hause kommen, sollten Sie Ihre Beine am besten gleich von unten nach oben und wieder zurück abbrausen. Dabei das Wasser abwechselnd von Kalt auf Warm stellen. Das fördert die Durchblutung.

Ist es abends endlich Zeit für Ruhe und Erholung, dann sollten Sie Ihre Beine hoch legen. So kann das Blut besser zum Herzen zurück fließen. Nachts sollten Sie übrigens auch dafür sorgen, dass Ihre Beine höher liegen als der Kopf.

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