Ausbildung im Handwerk – 5 Tipps die deine Chancen erhöhen

Auch wenn es im Handwerk noch genügend Ausbildungsplätze gibt, bekommt nicht jeder Bewerber einen Platz. Mit meinen 5 Tipps erhöhst du deine Chancen.

Ausbildung im Handwerk Tipps
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Handwerkliche Betriebe suchen händeringend nach Auszubildenden. Trotzdem es viele Bewerber gibt, bleiben viele Ausbildungsplätze oft unbesetzt, weil die Bewerber die Anforderungen nicht erfüllen. Langfristig gesehen, bietet ein Ausbildungsplatz im Handwerk eine gute Perspektive. Viele Mitarbeiter von Handwerksbetrieben treten in absehbarer Zeit ins Rentenalter ein. Du kannst dort langfristig eine Anstellung erhalten, wenn du deine Ausbildung erfolgreich absolviert hast. Gute Chancen hast du auch mit einer Qualifizierung als Handwerksmeister und mit dem Schritt in die Selbstständigkeit. Die folgenden 5 Tipps zeigen dir, wie du deine Chancen erhöhen kannst.

1. Die richtige Orientierung

Die richtige Orientierung ist ganz wichtig, denn häufig stellen junge Menschen während der Ausbildung fest, dass ihnen die Ausbildung keinen Spaß macht. Das kann am Ausbildungsbetrieb, aber auch am gewählten Beruf liegen. Bei ersterem kannst du den Ausbildungsbetrieb vielleicht wechseln. Deutlich ärgerlicher ist es, wenn du die Ausbildung aufgibst, da der Beruf nicht deinen Neigungen entspricht. Bevor du dich bewirbst, solltest du dir über deine Stärken, Fähigkeiten und Interessen Gedanken machen. Informationen über verschiedene Berufe kannst du bei der Handwerkskammer, beim Berufsinformationszentrum, aber auch bei der Arbeitsagentur erhalten. Die Arbeitsagentur bietet dir auch einen Berufswahltest an.

2. Mehr Einblick mit einem Praktikum

Hast du dich bereits orientiert und bist du dir ziemlich sicher, welche Berufe für dich geeignet sind, kannst du einen näheren Einblick durch ein Praktikum bekommen. Bereits als Schüler kannst du mit einem Schülerpraktikum deine ersten Erfahrungen sammeln. Warst du beim Schülerpraktikum enttäuscht, da dir der Betrieb oder der Beruf nicht gefallen hat? Dann solltest du es mit einem Ferienpraktikum versuchen. Gefällt dir dein Praktikumsplatz und bist du engagiert, hast du vielleicht Glück, dass dir ein Ausbildungsplatz angeboten wird. In jedem Fall hast du mit einem Praktikum schon einen Einblick ins Berufsleben gewonnen und trittst deine Ausbildung nicht als blutiger Einsteiger an.

3. Die Wahl des richtigen Ausbildungsbetriebes

Ganz wichtig ist die Wahl des richtigen Ausbildungsbetriebes, wenn du dich für einen Ausbildungsberuf im Handwerk entschieden hast. In den Tageszeitungen, aber auch im Internet kannst du verschiedene Ausbildungsstellen finden. Das Internet bietet den Vorteil, dass du dich dort näher über deinen potentiellen Ausbildungsbetrieb informieren kannst. Ein Berater von der Agentur für Arbeit kann dir ebenfalls verschiedene Ausbildungsbetriebe empfehlen. Du solltest mit offenen Augen durch die Welt gehen, denn auch mit Flyern oder Werbebannern kannst du auf Betriebe aufmerksam werden. Nichts spricht dagegen, wenn du zu verschiedenen Betrieben fährst und dir selbst einen Eindruck verschaffst. So signalisierst du Interesse.

4. Bei der Bewerbung nichts vergessen

Hast du einen Ausbildungsbetrieb gefunden, kommt es auf die Bewerbung an. Du solltest dich erkundigen, ob eine klassische Bewerbungsmappe oder eine Online-Bewerbung gewünscht wird. Tipps und Muster für die Bewerbung findest du im Internet. Beim Anschreiben solltest du dir Mühe geben. Abhängig vom Betrieb solltest du es variieren.

5. Der erste Eindruck zählt

Hast du dich erfolgreich beworben, wirst du zu einem Vorstellungsgespräch oder einem Auswahlverfahren eingeladen. Nun kommt es darauf an, nichts falsch zu machen. Im Auswahlverfahren werden verschiedene Fähigkeiten gefragt. Mit Tests im Internet kannst du dich darauf vorbereiten.

Noch mehr Tipps bekommst du im kostenlosen E-Book „Chancen im Handwerk“ von Rolf R. Rehbold. Der Autor kennt sich bestens aus, denn er ist stellvertretender Direktor des Forschungsinstituts für Berufsbildung im Handwerk.

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