Website bekannt machen – 6 Tipps für Anfänger

Ein schönes Design reicht nicht aus, um im WWW gefunden zu werden. Mit meinen Tipps gelingt es auch Anfängern, die eigene Website bekannt zu machen.

Website bekannt machen Tipps
Damit Ihre Website gefunden wird, sind einige Maßnahmen erforderlich | © undrey / stock.adobe.com

Das Internetpräsenz für Unternehmen enorm wichtig ist, sollte spätestens seit Ausbruch der Pandemie klar sein. Als Restaurants und Geschäfte schließen mussten, punkteten all jene, die Ihre Produkte und Dienstleistungen online anbieten konnten.

Aber nicht nur in diesen außergewöhnlichen Zeiten ist das Internet ein Schlüssel zum Erfolg. Laptop, Smartphone, Tablet – der potenzielle Kunde von heute ist online unterwegs. Haben Sie bereits eine Website erstellt, ist der erste Schritt getan. Doch das allein reicht nicht, denn Ihre Website muss bekannt gemacht werden. Der schönste Webauftritt nützt nichts, wenn Kunden Sie in den Weiten des Internets nicht finden.

1. Guter Content lockt Kunden an

Google und andere Suchmaschinen sind ziemlich pingelig, wenn es um den Inhalt, sprich den Content, einer Website geht. Wer ganz vorn ranken will, braucht informativen Content. Dabei sollten Sie sich auf das konzentrieren, was Ihnen am Herzen liegt – Ihr Unternehmen, Ihr Produkt, Ihre Dienstleistung.

Kleine und mittelständische Unternehmen tun sich mit der Bereitstellung von Informationen oft schwer. Das ist verständlich, denn Ihr Metier liegt nicht im Schreiben. Haben Sie das Gefühl, Ihre Inhalte sind noch eher „dünn“, holen Sie sich externe Hilfe. Es gibt zahlreiche Anbieter, die für kleines Geld professionelle Texte erstellen. Ob selbst erstellt oder in Auftrag gegeben, achten Sie immer darauf, dass Ihre Texte aussagekräftig und einzigartig sind. Kopieren Sie niemals Inhalte anderer Seiten!

2. Google Unternehmensprofil anlegen

Sie haben sicher schon einmal nach einer Firma, einem Arzt oder einem Handwerker gegoogelt. Im besten Fall erscheint nach Eingabe des Namens eine komplette Kurzübersicht des Gesuchten. Damit auch Ihre Daten für potenzielle Kunden schnell sichtbar sind, sollten Sie ein Unternehmensprofil bei Google anlegen.

Gerade für die lokale Suche, bzw. Bekanntmachung Ihrer Website, ist dieser Punkt sehr wichtig. Geben Sie deshalb nicht nur Ihre Kontaktdaten, sondern auch die URL Ihrer Seite, eventuelle Öffnungszeiten, Ansprechpartner usw. an. Je mehr Informationen der Suchende bekommt, desto besser. Positive Mundpropaganda kann daraus resultieren.

3. Werbung auf Google schalten

Weil wir gerade beim Suchmaschinenriesen sind, gleich noch ein Tipp hinterher. Werbeanzeigen auf Google (Google Ads) sind ein wahres Sprungbrett, wenn Sie Ihre Website bekannt machen wollen. Damit landen Sie bei den Suchergebnissen immer an vorderster Front und profitieren von der „Bequemlichkeit“ der Leser. Niemand scrollt sich durch bis auf Seite 10, wenn er auf Seite 1 bereits alles findet, was er gesucht hat.

Um das zu erreichen, sind ein paar SEA-Kenntnisse (SEA=Suchmaschinenwerbung) notwendig. Wenn die Anzeigenwerbung komplettes Neuland für Sie ist, sollten Sie Profis die Google Anzeigen schalten lassen. So können Sie sicher sein, dass Google Ads genau Ihre Zielgruppe erreichen und im besten Fall zahlreiche neue Kunden resultieren.

4. Social Media Kanäle nutzen

Website bekannt machen Social Media
Mit einem Instagram-Account erhöhen Sie die Sichtbarkeit Ihrer Webseite | © wichayada / stock.adobe.com

Social Media Kanäle, ⁣ wie Facebook, Instagram, Tik Tok oder YouTube, sind hervorragend dafür geeignet, die eigene Website bekannt zu machen. Die Reichweite ist enorm, trotzdem sollten Sie auch hier versuchen, genau Ihre Zielgruppe zu erreichen. Außerdem müssen Ihre Posts oder auch Werbeanzeigen authentisch sein.

Sind Sie selbstbewusst genug, um kurze Video-Storys zu posten? Bewegte Bilder sprechen die Menschen an und bleiben in Erinnerung.

5. Lassen Sie Freunde die Werbetrommel rühren

Familie, Freunde, Nachbarn und Bekannte sind die ersten, denen Sie von Ihrer neuen Website erzählen sollten. Lassen Sie sich ehrliches Feedback geben. So haben Sie direkt die Möglichkeit Änderungen vorzunehmen und den Webauftritt zu perfektionieren. Wer von Ihrer Internetpräsenz überzeugt ist, empfiehlt Sie auch gern weiter.

6. Website auf Branchenportalen anmelden

Auch wenn Google und Social Media die Nase vorn haben, sind Branchenportale keineswegs Old School. Es gibt noch zahlreiche Nutzer, die sich auf gelbeseiten.de, meinestadt.de oder telefonbuch.de informieren, bevor sie Onlinesuchmaschinen nutzen. Tragen Sie Ihre Website / Ihr Unternehmen dort ein, haben Sie eine weitere Möglichkeit, Ihr Business publik zu machen.

Doch Achtung: Verwenden Sie immer verschiedene Texte, um Ihr Unternehmen vorzustellen. Wie anfangs bereits erwähnt, ist doppelter Content eher kontraproduktiv.