Job finden nach Studium oder Ausbildung

Einen Job finden nach Studium oder Ausbildung erweist sich für viele Jugendliche als äußerst schwierig. Gehen Sie die Jobsuche systematisch an. Hier lesen, wie es geht.

Job finden nach Studium oder Ausbildung
Job finden nach Studium oder Ausbildung

Nach der Ausbildung oder dem Studium stehen viele junge Erwachsene ohne Job da. Der Arbeitsmarkt ist groß und es gibt viele Mitbewerber, die gleich gut oder sogar sehr viel besser abgeschnitten haben und durch andere Eigenschaften von sich zu überzeugen wissen. Damit man trotzdem in den Kreis der interessantesten Bewerber aufgenommen wird, sollte man sich einige Tipps merken und sie umsetzen, wenn man frisch von der Ausbildung in den Beruf umsteigen muss.

Einen Job finden, aber wo?

Es gibt viele Möglichkeiten für junge Fachkräfte, die einen Job finden müssen. Die größte und effektivste Anlaufstelle ist heute das Internet mit seinen Stellenbörsen. Dort trifft man auf eine Reihe attraktiver Angebote, die nicht nur aus der eigenen Region stammen. Wer umziehen möchte oder würde, kann sich online nach Stellenangeboten in der neuen Wunschheimat umsehen oder sich auch auf seinen aktuellen Wohnort beschränken. Man sollte aber nicht vergessen, auch einen Blick in die Tageszeitung zu werfen und darauf zu achten, was in der Region passiert. Manche Stellenangebote werden gar nicht im Internet veröffentlicht, sodass man eine eventuelle Chance verpassen würde.

Eigeninitiative beweisen

Sicherlich kennt man das ein oder andere Unternehmen, bei dem man gerne einsteigen würde. In diesem Fall ist es sinnvoll, selbst die Initiative zu ergreifen und sich einfach einmal bei dem Unternehmen zu melden und anzufragen. Möchte man genau hier den neuen Job finden, schickt man wie gewohnt die Bewerbungsunterlagen an den richtigen Ansprechpartner, den man sich vorher telefonisch nennen lassen hat. Wenn der Personalchef noch skeptisch ist, kann man anbieten, zunächst als Praktikant anzufangen, sofern sich das finanziell realisieren lässt. Diese Idee kann man auch vorschlagen, wenn man weiß, dass man nicht der attraktivste Bewerber ist, da man beispielsweise keinen guten Abschluss mitbringt. Die meisten Firmen lassen sich dadurch eher überzeugen und stellen lieber jemanden ein, dem der Job wichtig ist, auch wenn sie einen Überflieger im Rennen haben.

Wartezeiten überbrücken

Einen Job finden geht leider nicht über Nacht. Nach dem Abschluss wird man meist etwas freie Zeit haben, die man aber nicht sinnlos verstreichen lassen sollte. Der Abschluss dient als fachliche Grundlage für die Stellenangebote, auf die man sich bewirbt, doch lebenslanges Lernen schließt er nicht aus. Wenn man nach dem Abschluss Zeit hat, sollte man sich um Praktika oder ähnliche Arbeiten bemühen, bei denen man mit dem Beruf in Berührung kommt. Auch dadurch beweist man, dass man ein geeigneter Bewerber ist, der nicht völlig überfordert mit seinen Aufgaben sein wird – immerhin kommt man bereits aus der Arbeitswelt und der Personalchef kann sehen, dass man es ernst meint mit der Leidenschaft für den Beruf.

Bewerbungstraining

Nach dem Abschluss kann es sein, dass man nicht mehr die nötige Erfahrung hat, um sich effektiv gegen alle anderen Bewerber durchzusetzen. Immerhin hatte man die letzten Jahre einen Platz, an den man sich jeden Morgen begeben hat, Bewerbungen waren kein Thema. Deshalb kann es sinnvoll werden, ein Bewerbungstraining zu durchlaufen. Es muss sich dabei noch nicht einmal um einen Kurs handeln. Man könnte sich genauso gut einen hilfreichen Ratgeber kaufen, wie „Das große Hesse / Schrader Bewerbungshandbuch“ und diesen auf eigene Faust durcharbeiten.

Hilfreich wäre es sicher auch, Bewerbungsgespräche zu simulieren und sie beispielsweise zu filmen, sodass man sich nachher ansehen kann, wie man wirkt. Sicherlich finden sich Freunde oder andere Jobsuchende, die davon ebenfalls profitieren und gerne mitmachen würden, damit man wieder Routine gewinnt und sicher auftritt.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

(Ihr Kommentar erscheint erst nach einer kurzen Prüfung)

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.




Foto1: © Eisenhans - Fotolia.com, Foto2: © Robert Kneschke - Fotolia.com, Foto3: © Pixelot - Fotolia.com