Internet als Marketinginstrument – die 5 Pfeiler des Onlineerfolgs

Wenn Sie wollen, dass man ihr Unternehmen kennt, ihr Produkt kauft, dann kommen Sie um Werbung im Internet nicht herum. Wie Sie vorgehen, erfahren Sie hier.

Internet als Marketinginstument - die 5 Pfeiler des OnlineerfolgsHenry Ford: „Wer nicht wirbt, der stirbt“. Dieses Zitat hat wohl jeder schon einmal gehört, richtig ernst nehmen es aber nicht alle. Besonders junge Unternehmen sind der Meinung, dass man das Geld für Werbung erst einmal in andere Sachen investieren sollte um dem Unternehmen einen Stand zu geben. Der Ansatz ist falsch und kann für ein Start up schnell das Ende bedeuten.

Waren die Marketingmöglichkeiten zu Ford’s Zeiten doch eher dürftig, so bieten sich Unternehmen heute diverse Wege der Kundengewinnung. Ganz oben auf der Liste steht dabei das Internet. Firmen sind sich dieser geldbringenden Tatsache bewusst, nutzen das förderliche Marketinginstrument aber oft nur halbherzig. Sich online mit einer Website zu präsentieren ist gut, reicht aber bei Weitem nicht aus.

1. Wichtige Voraussetzung: Einwandfrei funktionierende Technik

Bevor Sie sich Gedanken darüber machen, wie Sie sich online präsentieren wollen, müssen Hard- und Software eingerichtet werden. Sparen Sie hier nicht am falschen Ende! Ihr Computer wird für Jahre Ihr Marketinginstrument sein und sollte daher technisch auf dem neuesten Stand sein. Achten Sie beim Kauf auf:

  • » Geschwindigkeit
  • » Sicherheit
  • » Stromverbrauch

und lassen Sie sich beim Fachhändler beraten oder informieren Sie sich online auf Seiten wie cyberport.de oder dell.de.

Gleiches gilt für eine stabile Internetverbindung. Versagt diese regelmäßig und müssen Sie sich anschließend von Hotline zu Hotline quälen, wird das schnell teuer. Zeit ist Geld! Hier sollten Sie daher nicht am falschen Ende sparen. Was Sie brauchen, ist ein Anbieter der von der Installation bis zum Service jederzeit für Sie erreichbar ist. Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia hat beispielsweise richtige Business-Tarife im Angebot (www.unitymediabusiness.de), die wichtige Extras wie den Entstörungsservice innerhalb von maximal 8 Stunden (!) bieten. Sollten Sie also wirklich mal offline sein, ist der Service 24h kostenlos erreichbar und behebt mit eigenen Technikern das Problem innerhalb von 8 Stunden! Das nenne ich mal Service.

2. Die Website: Ihre Visitenkarte im Netz

Die gute Nachricht vorweg: eine eigene Homepage zählt zu den günstigsten Werbemitteln überhaupt! Einmal eingerichtet fallen lediglich Kosten für den Provider an und diese sind in den letzten Jahren drastisch gesunken (weniger als 10 Euro pro Jahr möglich). Die Website selbst sollte allerdings gut geplant werden.

  • Finden Sie einen Domainnamen, der Ihr Unternehmen wiederspiegelt
  • Achten Sie auf gut lesbare und verständliche Texte. Verzichten Sie auf wichtig klingende Business-Begriffe!
  • Verwenden Sie Bilder, die die Aufmerksamkeit des Lesers wecken
  • Verzichten Sie auf komplizierte Navigationen
  • Positionieren Sie Ihre Telefonnummer direkt auf der Startseite
  • Bieten Sie ein Kontaktformular an
  • Lassen die Seite für Suchmaschinen optimieren

Wichtig ist, dass sich der potentielle Kunde auf Ihrer Website sofort zurechtfindet. Wenn er nicht binnen von Sekunden die gewünschten Informationen findet, die er sucht, wird er Ihre Internetpräsenz mit einem Klick verlassen.

3. Bloggen Sie sich ins Herz des Kunden

Die Überschrift klingt vielleicht etwas zu „lieb“, denn eigentlich wollen Sie ja, drastisch ausgedrückt, das Geld des potentiellen Kunden. Dafür brauchen Sie sein Vertrauen und das bekommen Sie am besten, wenn Sie selbst etwas von sich preisgeben. Bloggen Sie Anekdoten aus Ihrem Alltag, veröffentlichen Sie Fotos von sich (bei der Arbeit) oder berichten Sie über gut gelaufene Aufträge. Besonders Unternehmen, die sich mit einer Website zwar präsentieren, aber denen der persönliche Kundenkontakt fehlt, profitieren von diesem Marketinginstrument im Internet. Auf t3n.de finden Sie eine sehr gute Anleitung, wie Sie mit dem Bloggen beginnen und was zu beachten ist.

4. Social Media – Marketinginstrument mit großer Reichweite

Allein in Deutschland sind 40 Millionen Menschen in sozialen Netzwerken unterwegs. Diese Tatsache reicht schon aus, um sich dem größten Marketinginstrument überhaupt zu widmen. Wenn Sie es gut anstellen, können Sie so ihren Kundenstamm bundesweit und sogar weltweit ausdehnen und Ihre Marke, wenn vorhanden, in Null Komma Nix bekannt machen. Doch wie geht man vor, wenn man Social Media zu Werbezwecken nutzen will?

Sie können, müssen aber nicht in jedem sozialen Netzwerk präsent sein. Überlegen Sie zunächst, welche Zielgruppe Sie erreichen möchten und entscheiden Sie dann.

  • XING – Perfekt um geschäftliche Kontakte zu knüpfen
  • Twitter – Präsentieren Sie sich mit Kurznachrichten, die sofort online sind
  • Facebook – Schnelle Verbreitung und Bekanntmachung Ihres Unternehmens / Ihres Produkts
  • Google Plus – Gewinnen Sie mehr Kunden durch gezielte AdWords-Werbung

Hier noch einmal simpel aber gut auf den Punkt gebracht, warum Social Media als Marketinginstrument so wichtig ist und wie Sie vorgehen:

5. Web Videos – Kundengewinnung von Angesicht zu Angesicht

Bewegte Bilder sagen mehr als tausend Worte, da werden Sie mir sicher Recht geben. Was ich mit eigenen Augen sehe, bleibt besser im Kopf. Diese Tatsache können Sie sich für Ihre Marketingzwecke zu Nutze machen. Erstellen Sie eigene Videos, in denen Sie ihr Unternehmen oder ihr Produkt vorstellen. Besonders gut kommen auch immer Anleitungen, mit dem Sie dem Nutzer Hilfestellungen geben. Vorteil bei dieser Form des Web Videos: Sie müssen nicht zwingend selbst zu sehen sein.

Neben den 5 Grundpfeilern für erfolgreiches Internetmarketing vergessen Sie auch niemals den Kontakt per Email. Für Fortgeschrittene und je nach Branche empfehle ich außerdem Webinare als Marketinginstrument zu nutzen.

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