Wasserspender im Büro – diese Möglichkeiten gibt es

Wasserspender auf der Arbeit sorgen dafür, dass Mitarbeiter ausreichend trinken und so fit und leistungsfähig bleiben. Lesen Sie in diesem Artikel, welche Wasserspender es gibt und was bei der Anschaffung beachtet werden sollte.

Frau füllt Glas am Wasserspender.
Wasserspender im Büro erfreuen sich großer Beliebtheit. © New Africa / stock.adobe.com

Vor allem in den Sommermonaten heißt es viel Wasser trinken, damit der Körper leistungsfähig bleibt. Doch auch im Winter braucht der Körper eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, um optimal funktionieren zu können. Das gilt erst recht für die Arbeit, denn besonders am Arbeitsplatz wird entweder zu wenig oder zu viel vom Falschen, in diesem Fall Kaffee, getrunken. Die AOK gibt auf ihrer Internetseite viele wichtige und leicht umsetzbare Tipps zum Thema Richtig trinken im Job, denn als Krankenkasse hat sie immer wieder mit den Folgen von nicht ausreichender Wasseraufnahme zu tun.

Für Sie als Arbeitgeber wiederum liegt es da sehr nahe, in einen Wasserspender zu investieren, den Mitarbeiter aber auch Kunden gleichermaßen nutzen können. Welche Modelle sich für welchen Arbeitsplatz eignen und worauf Sie noch achten sollten, erfahren Sie in diesem Artikel.

Arten von Wasserspendern

Grundsätzlich gibt es Wasserspender, wie sie für Firmen, öffentliche Einrichtungen aber auch für Privathaushalte angeboten werden, mit oder ohne Festwasseranschluss.

Beim Festwasseranschluss wird der Wasserspender an die hauseigene Wasserleitung angeschlossen und bezieht fortwährend seinen Wasservorrat aus der Wasserleitung. Einmal angeschlossen, ist die Wasserversorgung dauerhaft sichergestellt.

Die Installation kann unter Umständen recht aufwendig sein, vor allem dann, wenn am gewünschten Standort des Wasserspenders kein Wasseranschluss vorhanden ist. In solchem Fall müsste eine neue Wasserleitung verlegt werden, was natürlich mit höheren Kosten verbunden ist. Zudem lässt sich dies in gemieteten Räumlichkeiten nicht immer umsetzen.

Wasserspender ohne Festwasseranschluss werden mit sogenannten Gallonen befüllt. Dabei handelt es sich um sehr große Wasserbehälter, die nicht selten bis 20 Liter fassen. Diese werden obenauf an den Wasserspender angeschlossen und dienen so der Trinkwasserversorgung. Meistens werden entsprechende Angebote zu Folgelieferungen beim Kauf oder Mieten eines Wasserspenders mit angeboten. Kleinere Unternehmen, die über keine eigene Küche oder zugängliche Wasserleitungen in ihren Räumlichkeiten verfügen, können so dennoch Wasserspender nutzen.

» Tipp: Wer als Arbeitgeber darüber nachdenkt, einen Wasserspender anzuschaffen, kann diesen in den meisten Fällen auch erst einmal mieten. So kann man nach drei oder sechs Monaten auswerten, wie der Wasserspender angenommen wurde und ob ein Kauf sinnvoll erscheint.

Für Sie steht schon fest, dass Sie Ihr Büro um einen Wasserspender erweitern möchten? Dann kann ich das Unternehmen Jakob Wassertechnik (hier Wasserspender kaufen) empfehlen, das seit über 20 Jahren Erfahrungen mit hochwertigen Wasserspendern hat. Eine umfangreiche Beratung, die Sie in jedem Fall in Anspruch nehmen sollten, gehört selbstverständlich zum Service dazu ebenso wie Wartung und Reparatur bestehender Anlagen.

Hilfreich ist es zudem, sich im Vorfeld über die Vorlieben der Mitarbeiter zu informieren, so lassen sich in vielen Fällen bestimmte Modelle eingrenzen beziehungsweise ausschließen und Fehlkäufe werden minimiert.

Wasserspender Überblick

Bevor es an die detaillierten Überlegungen geht, wie zum Beispiel den Leistungsumfang des Wasserspenders, sollte grundlegend geklärt sein, für welche Art Wasserspender Sie sich entscheiden. Deshalb hier noch einmal einen Überblick mit den Vor- und Nachteilen der jeweiligen Systeme.

» Wasserspender mit Festwasseranschluss

Vorteile Nachteile
+ einmalige Installation, dauerhafte Wasserentnahme möglich – hohe Anschaffungs- und Anschlusskosten
+ umweltfreundlich und nachhaltig, da keine Gallonen gekauft werden müssen – bei gemieteten Räumen ist unter Umständen das Einverständnis des Vermieters nötig
+ Kühlung, Erwärmung und CO2 möglich

» Wasserspender mit Gallonen

Vorteile Nachteile
+ niedrigere Anschaffungskosten – höhere Folgekosten durch regelmäßigen Gallonenkauf
+ standortunabhängig, lediglich auf eine Steckdose angewiesen – Lagerplatz für Nachfüll-Gallonen
+ Kühlung, Erwärmung und CO2 möglich
Wasserspender mit Gallone.
Wasserspender mit Gallone. © New Africa / stock.adobe.com

Die unterschiedlichen Modelle

Die gängigsten Wasserspender-Modelle sind Standgeräte, Einbau- oder Auftischgeräte.

Während Stand- und Auftischgeräte im Ganzen sichtbar sind, sind von Einbaugeräten oft nur die Teile zu sehen, die der Wasserentnahme dienen. Welchem Modell hier der Vorzug gegeben wird, hängt neben den zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten auch vom persönlichen Geschmack ab. Moderne Wasserspender sind elegant konzipiert, dass auch Stand- und Auftischgeräte mit der Umgebung verschmelzen können.

Wichtig ist, dass der Wasserspender leicht zugänglich und nicht in einer Ecke verbaut ist, damit alle schnell und effektiv an den Wasserspender gelangen.

Leistungsumfang

Soll es eher kaltes oder wärmeres Wasser sein? Mit Sprudel oder ohne? Moderne Wasserspender sind mit vielen sinnvollen Funktionen ausgestattet, sodass teils sehr unterschiedliche Bedürfnisse gut abgedeckt werden können. Im Folgenden einmal die wichtigsten Funktionen in der Übersicht, die auf keinen Fall fehlen sollten.

» Ausreichende Zapfhöhe

Um bei Hitze im Büro nicht alle halbe Stunde mit dem Glas zum Wasserspender zu müssen, sollte der Wasserspender über genügend Zapfhöhe verfügen, sodass auch Standard-Wasserflaschen bequem befüllt werden können. Minimum sollten hier 30 cm sein, eine Zapfhöhe von 35 cm reicht für viele gängige Flaschenmodelle.

»Tipp: Für Wasserspender gibt es extra Flaschen mit großer Öffnung zu kaufen, die das Befüllen sehr erleichtern. Viele Anbieter werben mit sogenannten Tritan-Flaschen, bei denen es sich um besonderen Kunststoff ohne Weichmacher handelt.

» Sprudelfunktion

Am Wasser scheiden sich die Geister. Während viele Menschen am liebsten stilles Wasser genießen, kommen andere auf keinen Fall ohne Kohlensäure aus. Moderne Wasserspender vereinen beide Möglichkeiten und können so mehreren Ansprüchen gerecht werden.

Auftisch-Wasserspender im Büro.
Auftisch-Wasserspender finden auch in kleinen Räumen Platz. © DC Studio / stock.adobe.com

» Kühl- und Wärmefunktionen

Während die meisten Wasserspender über eine Kühlfunktion verfügen, können einige Geräte das Wasser auch erwärmen. Welche Wärmestufen es gibt, ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich. Besonders im Winter ist warmes beziehungsweise heißes Wasser für die Teezubereitung mitunter recht sinnvoll, kann aber auf Zimmertemperatur gebracht natürlich auch pur getrunken werden.

» Filterleistung

Fast alle Wasserspender kommen mit einer Filterfunktion daher. Obwohl das Leitungswasser in Deutschland Trinkwasserqualität aufweist, können beispielsweise durch alte Wasserleitungen Rückstände ins Trinkwasser gelangen. Hier sorgen die in den Wasserspendern eingebauten Filter dafür, dass mögliche Schadstoffe wie Schwermetalle, Pestizide, Medikamentenrückstände etc. abgefangen werden.

» Desinfektionsmöglichkeiten

Regelmäßige Wartungen am Wasserspender sollten unbedingt durchgeführt werden. Das geschieht zum einen manuell mit entsprechenden Reinigungstüchern und -flüssigkeiten, mit denen die Geräte äußerlich gereinigt und desinfiziert werden.

Überlegenswert sind Geräte, die über eine eingebaute UV-Desinfektionsmöglichkeit verfügen, um die Belastung mit Keimen und Mikroben im Inneren gering zu halten.

Fazit

Wasserspender tragen sie aktiv zur Gesundheitsfürsorge der Mitarbeiter bei und können eine Bereicherung für alle Beteiligten sein, wenn sie klug geplant und den Umständen entsprechend ausgesucht werden. Deshalb ist eine ausführliche Beratung im Vorfeld unerlässlich, um ein geeignetes Gerät zu finden, mit dem die Mitarbeiter zufrieden sind und der sich leicht und intuitiv bedienen lässt.