Mit Bildern die Aufmerksamkeit wecken

Bilder sind Abbildungen der Realität, wobei insbesondere grafische Darstellungen von Sachverhalten oder Filme ebenfalls eine veranschaulichende Funktion besitzen.

Frau im Business-Outfit hält Vortrag mithilfe eines projizierten Bildes im Hintergrund.
Mit Bildern und Grafiken kann man schnell Aufmerksamkeit wecken. | © New Africa / stock.adobe.com

In vielen Bereichen ist es notwendig, Menschen Wissen nahezubringen, ihnen etwas zu erklären und zu lehren. Für den Effekt solcher darauf ausgerichteten Vorträge ist es bedeutsam, dass sowohl die Aufmerksamkeit als auch die Konzentration der Zuhörer ganz auf das Thema und den Vortragenden gerichtet ist.

Die Macht der Bilder

Die volle Aufmerksamkeit ist die beste Voraussetzung für die höchste Effizienz von Vorträgen. Um die Zuhörer in den Bann zu ziehen, ist die Verwendung von Bildern oder Grafiken eine äußert effektive Methode. Außerdem bleiben Sachverhalte aufgrund des besseren optischen Vorstellungsvermögens dauerhafter im Gedächtnis haften.

Mit Bildern wird es interessanter

Wenn Vorträge nur aus einem Text oder einem Redefluss bestehen, dann führt dies meist dazu, dass die Zuhörer schnell ermüden, die Aufnahmefähigkeit und das Interesse nachlassen. Zudem ist es auch schwierig, komplizierte Sachverhalte ausschließlich mit Worten zu erklären.

Anschaulicher und leicht verständlicher sind dazu Bilder oder grafische Darstellungen. Sie fesseln die Aufmerksamkeit des Zuhörers, indem sie mit bunten Farben, unterschiedlicher Symbolik oder Bewegungsabfolgen dargestellt werden. Dies gilt insbesondere auch für Bilder.

Als Erklärungsgrundlage besitzen Bilder eine große Bedeutung, da sich der Erklärende an das Thema halten und nicht davon abschweift, was bei Referaten teilweise der Fall sein kann. Durch Bilder haben sowohl die Zuhörer als auch die Vortragenden die Möglichkeit, sich auf einer gemeinsamen Ebene zu finden.

Bilder verhindern Monotonie

Bilder unterbrechen eine gewisse Monotonie, welche durch die kontinuierliche Verwendung von Texten entstehen kann. Daneben haben Texte und gesprochene Worte den Nachteil, dass sie für das Verständnis viel Konzentration benötigen und damit vom Gehirn eine hohe Leistung verlangt wird.


Bilder sind demgegenüber, ausgehend von der reinen Physiologie des Gehirns, viel einfacher zu verstehen und schneller in Denkprozesse umzusetzen. Oft dienen dabei Bilder zur besseren Verarbeitung der sprachlichen Darstellung und begünstigen das Vorstellungsvermögen.

Wenn sowohl Bilder als auch Texte oder die Sprache in einer Kombination eingesetzt werden, so werden dadurch unterschiedliche Sinnesorgane angesprochen, was unwiderruflich die Aufmerksamkeit des Zuhörers fordert. In diesem Zusammenhang wird immer wieder betont, dass Bilder nicht nur die Aufmerksamkeit steigern, sondern gleichzeitig dazu führen, dass textliche Inhalte besser behalten werden. Dies beruht auf einer sogenannten referenziellen Verknüpfung beider Darstellungsmethoden.

Bilder wecken Aufmerksamkeit

Bei der Verwendung von Bildern zeigen sich Effekte wie das Wecken der Aufmerksamkeit und der Konzentration, eine verbesserte Einprägsamkeit von Gesagtem oder Gelesenem. Wissenschaftliche Erhebungen beurteilen Bilder in Einheit mit Texten oder Vorträgen so, dass sie eine persönlichere Wirkung als die Sprache oder der Texte besitzen. Die Ursachen, welche dazu führen, dass Bilder die Aufmerksamkeit erregen, beruhen auf den speziellen Merkmalen, welche Bilder besitzen.

Spezielle Effekte von Bildern

💡Überraschungseffekt

Zu diesen Faktoren gehört etwa der Überraschungseffekt, welcher Bildern eigen ist. Besonders, wenn es sich um Filme handelt, die Größe der Bilder und deren Inhalte, welche ganz verschiedenartige Gefühle wecken.

💡Neuigkeitseffekt

Bilder besitzen einen sogenannten Neuigkeitseffekt, da sie zunächst keine Vorhersage zulassen und die Erwartungen an das Bild geweckt sind. Um die gezielten Effekte von Bildern in Vorträgen zu erreichen, ist es wichtig, dass diese nach speziellen Vorgaben der Lernmethodik und speziellen Präsentationsmöglichkeiten dargeboten werden. Dies beinhaltet allerdings viele Aspekte.

So ist es unter anderem bedeutsam, dass Bilder einen Bezug zum Vortrag besitzen. Außerdem muss der Zuschauer oder Zuhörer genügend Zeit bekommen, um die Bilder anzusehen und die enthaltenen Informationen vorab aufzunehmen, um einen unmittelbaren Bezug zum Vortrag oder einem Text herstellen zu können.

Bilder als Lernstrategie

Ein weiterer Grund, warum Bilder die Aufmerksamkeit wecken, besteht darin, dass sie innerhalb eines Vortrages mehr Abwechslung bieten. Dies führt dazu, dass eine verbesserte Lernmotivation beim Zuhörer entsteht. Der Einsatz von Bildern und Texten führt dazu, dass das Denkvermögen und die Leistungsbereitschaft des Zuhörers aktiviert werden, er sich besser konzentriert. Deshalb sind Bilder als Lernstrategie enorm bedeutsam für Studierende.

Bilder als Element von Vorträgen haben den Vorteil, dass sie eine klare Strukturierungsmöglichkeit darstellen und als Hilfsmittel dienen, um zusammenhängende Strukturen zu verdeutlichen. Ebenso können Bilder dazu dienen, um zentrale Punkte zu betonen. Dies führt dazu, dass ein Vortrag auf die Zuhörer überzeugender wirkt.

Über Ringo Dühmke 631 Artikel
Gründer von Arbeitstipps.de und einigen anderen Websites. Gelernter Kaufmann mit großer Leidenschaft für (das Schreiben über) Unternehmen und Unternehmer aller Art, für Onlinemarketing, Digitalisierung und Automatisierung.

3 Kommentare

  1. Hallo Herr Dühmke,
    die Tipps sind sehr hilfreich und gut anzuwenden.
    Eine Frage, ist es möglich unter Angabe der Quellen diese Informationen für die Erstellung eines Readers zu benutzen?
    Weiterhin viel Erfolg und Grüße

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