Arbeitsschutzkleidung: Kann sicher zugleich nachhaltig sein?

Bei der richtigen Arbeitskleidung etwa für Industriearbeiter oder Heimwerker muss Safety First gelten. Doch zugleich wachsen die Ansprüche an die Nachhaltigkeit auch bei der Arbeitsmode. Wie kann das zusammen funktionieren?

Arbeitsschutzkleidung nachhaltig
Bei Arbeitsschutzkleidung hat zuverlässige Qualität oberste Priorität – © edojob / stock.adobe.com

In Deutschland gibt es nahezu für jeden Lebensbereich ein entsprechendes Gesetz. So verhält es sich auch mit dem „Gesetz über die Durchführung von Maßnahmen des Arbeitsschutzes zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten bei der Arbeit“ (kurz: Arbeitsschutzgesetz) für die Arbeit in der Fabrik, im Handwerksbetrieb, auf dem Bauernhof, im Wald oder in windiger Höhe beim Errichten eines neuen Windparks an der Nordseeküste.

Keine Kompromisse bei der Arbeitskleidung akzeptieren

Optimale Arbeitskleidung kann fraglos nicht jeden schweren Unfall verhindern. Aber richtige Arbeitskleidung kann einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass viele Unfälle gar nicht erst entstehen, – weil etwa die Arbeitsschuhe ein stattliches Profil aufweisen und ein Ausrutschen verhindern. Und wenn es doch zum Malheur kommt, schützt die eingebaute Stahlkappe die Zehen vor herunterfallenden schweren Gegenständen. Oder der schnittfeste Handschuh oder die schwer entflammbare Arbeitsjacke bilden einen Schutzmantel für den Arbeiter oder die Arbeiterin.

Es sollte der Grundsatz gelten, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer keinerlei Kompromisse bei der Sicherheit ihrer Arbeitskleidung machen. Die Unternehmen, denen die Arbeitnehmer ihr höchstes Gut anvertrauen – ihr Leben – sind entsprechend gefordert. Abstriche bei der Sicherheit der Kleidung bedeuten Abstriche bei der Sicherheit des Lebens. So einfach ist das.

Höchste Qualität bedeutet zugleich einen verstärkten Materialeinsatz. Stößt sich das nicht mit der Vorgabe, dass die Arbeitsmode auch immer nachhaltiger werden muss und der Ressourcen-, Energie- und Wasserverbrauch bei ihrer Produktion minimiert werden sollte? Höchste Qualität bedeutet auch maximale Nachhaltigkeit, so das Kontra renommierter Hersteller. Dazu gehört etwa der schwedische Hersteller für Arbeitskleidung Blåkläder.

Das 1959 im ländlichen Skandinavien gegründete Unternehmen gehört heute zu den führenden Anbietern von Workwear in Europa. 4,5 Millionen Kleidungsstücke produziert das Unternehmen jedes Jahr.

Strapazierfähige Nachhaltigkeit

Corporate Social Responsibility (CSR) kommt bei Blåkläder in vielen Bereichen ins Spiel. Das fängt bei den Arbeitsbedingungen in der Produktion an und hört bei den qualitativ hochwertigen Produkten auf. Blåkläder selbst sagt, dass die Welt weniger Kleidungsstücke braucht. Doch wieso trifft ein Unternehmen, welches Kleidung herstellt, eine solche Aussage? Die Schweden sind der Überzeugung, dass die Welt davon profitiert, wenn die Menge der produzierten Kleidung zugunsten von qualitativ hochwertigen Kleidungsstücken reduziert werden würde.

Der Lebenszyklus von Blåkläder Kleidungsstücken ist dreimal länger als bei minderwertigen Produkten. Langlebige und nachhaltige Kleidung ist das Leitbild Blåkläders, weshalb das Unternehmen als einziges der Branche eine lebenslange Nahtgarantie bietet.

Der Workwear-Hersteller aus Schweden arbeitet permanent daran, die Kleidungsstücke zu verbessern. Dafür testet er neue Verstärkungen an exponierten Stellen, optimiert die Passformen oder forscht nach optimalen Fasermischungen für maximale Strapazierfähigkeit und Komfort – zum Wohle des Trägers.