Beförderung ansprechen – So gehen Sie vor!

Sie wollen ihren Chef auf eine Beförderung ansprechen, wissen aber nicht wie Sie am besten vorgehen? Dann lesen Sie unsere Tipps.

Beförderung ansprechen - So gehen Sie vor!
Beförderung ansprechen - So gehen Sie vor!

Irgendwann ist es soweit. Die Kollegen sind schon längst mehrere Stufen auf der Karriereleiter empor gestiegen, nur Sie selbst stehen immer noch da, wo Sie einmal angefangen haben. Zeit etwas zu ändern, Zeit das sich etwas bewegt!

Sie haben jetzt drei Möglichkeiten: Entweder, Sie wechseln den Arbeitsplatz innerhalb ihres Unternehmens in der Hoffnung dort endlich weiter zu kommen oder Sie wechseln gleich das Unternehmen. Die dritte Möglichkeit ist, dass Sie ihren Chef auf eine Beförderung ansprechen. Alle drei Varianten haben eins gemeinsam: Sie müssen sich mit ihrem Vorgesetzten auseinandersetzen, verhandeln und ihre Leistungen im besten Licht darstellen.

Erst vorbereiten dann Beförderung ansprechen

Wer sich für die dritte Möglichkeit entschieden hat, sollte einiges beachten und sich auf das Gespräch gut vorbereiten. Wenn man seinen Chef auf eine Beförderung anspricht, dann sollte es auch möglichst von Erfolg gekrönt sein. Neben der persönlichen Leistung und der Situation im Unternehmen, spielen noch einige andere wichtige Faktoren eine bedeutende Rolle, wenn das Gespräch erfolgreich verlaufen soll.

Positionen im Unternehmen abchecken

Am besten ist es, wenn Sie sich vorher schon einmal Gedanken darüber machen, welche Positionen es im Unternehmen gibt, auf die Sie im Rahmen einer Beförderung wechseln könnten. Viele Menschen wollen endlich vorankommen und befördert werden. Doch problematisch wird es, wenn es im eigenen Unternehmen keine freien Stellen gibt. Überlegen Sie sich, wo man eine neue Stelle integrieren könnte, was dort gemacht werden soll und empfehlen Sie sich gleich als den geeignetsten Kandidaten für die neue Position.

Eigene Stärken und bisher erreichte Ziele

Bevor Sie ihren Chef auf eine Beförderung ansprechen, sollten Sie sich ihrer eigenen Stärken bewusst werden. Haben Sie vielleicht die Verkaufszahlen gesteigert? Ein konkretes Problem gelöst? Ein großes Projekt erfolgreich abgeschlossen? Darauf sollten Sie unbedingt den Fokus ihres Vorgesetzten richten, wenn es um konkrete Aufstiegsmöglichkeiten geht.

Beförderung ansprechen zum richtigen Zeitpunkt

Sie sollten ein Gefühl für das Klima in ihrem Unternehmen haben. Hat der Betrieb im Moment größere Probleme, sind die Mitarbeiter besorgt oder beherrschen negative Themen immer wieder die informellen Runden, ist die Zeit für eine Beförderung wahrscheinlich ungünstig.

Aber: Expandiert das Unternehmen gerade, konnte der Umsatz gesteigert werden oder befindet sich das Unternehmen gerade in einer Phase der Umstrukturierung, wird ihr Engagement und Elan sicherlich positiv aufgenommen.

Das Verhalten des Vorgesetzten

Auch das Verhalten des Vorgesetzten spielt eine wichtige Rolle, wenn es um eine Beförderung geht. Nicht jeder Zeitpunkt ist gut geeignet, um seinen Chef auf eine Beförderung anzusprechen. Manchmal lohnt ein Griff in die psychologische Trickkiste: Ist der Chef gut gelaunt oder ist er gerade sehr gestresst? Ein bisschen Fingerspitzengefühl und das Abpassen des richtigen Zeitpunkts können ihre Erfolgsaussichten wesentlich steigern.

Beförderungswunsch klar formulieren

Es bringt nichts, wenn Sie um den heißen Brei herumreden. Wenn Sie befördert werden wollen, müssen Sie ihr Anliegen auch klar und deutlich hervorbringen. Dabei sollen Sie ihrem Chef keinesfalls die Pistole auf die Brust setzen. Sie sollten vielmehr die Vorteile für das Unternehmen und für sich selbst darstellen, die eine Beförderung mit sich bringt. Dabei sollten Sie gleichzeitig darlegen, welche neuen Aspekte sie in die neue Stelle einbringen können.

Auf harte Fragen vorbereiten

Wenn Sie ihren Chef auf eine Beförderung ansprechen, müssen Sie damit rechnen, dass ihr Chef vieles von Ihnen wissen möchte, bevor er einer Beförderung zustimmt. Daher sollten Sie sich unbedingt so gut es geht auf Nachfragen ihres Vorgesetzten vorbereiten. Gute Antworten auf die Fragen des Vorgesetzten können Ihr Anliegen sogar unterstützen.

Ein Nein nicht persönlich nehmen

Wer fragt, kann verlieren; wer nicht fragt, hat schon verloren. Wenn Sie ihren Chef auf eine Beförderung ansprechen, kann trotz guter Vorbereitung, stichhaltiger Argumente, persönlicher Erfolge und günstiger Lage des Unternehmens die Antwort auch „Nein“ lauten.

In so einem Fall sollten Sie die Ablehnung nicht persönlich nehmen. Es kann viele verschiedene Gründe für die Ablehnung geben und Ihr Chef muss sich vor Ihnen nicht rechtfertigen.

Aber: Er kennt nun ihre Intention und es lohnt sich nach einiger Zeit ihn noch einmal auf eine Beförderung anzusprechen und sich somit wieder in Erinnerung zu bringen.

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