Das Leere-Blatt-Syndrom – Tricks gegen mangelnde Kreativität

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Das leere Blatt Snydrom

Das Leere-Blatt-Syndrom ist eine Erscheinung, welche vielen Menschen bekannt ist, besonders wenn sie sich in Stresssituationen wie Prüfungen befinden und die mangelnde Kreativität zuschlägt. Oft ist es schwierig, ein Blatt Papier zu beschreiben, obwohl die eigentliche Aufgabe formuliert wurde. Ein sogenannter Black-Out, was bedeutet, dass einfach keine Gedanken zu dem entsprechenden Thema entstehen, begünstigt das leere Blatt Syndrom. Dies ist keine mangelnde Kreativität sondern kann daran liegen, dass die Aufgabenstellung, das Ziel nicht klar erkennbar ist oder verstanden wurde, das Ziel zu ungenau festgelegt oder der Text zunächst zu umfangreich erscheint.

Teilweise stellen Menschen das leere Blatt Syndrom dann fest, wenn sie gerade in diesem Moment zu viele Ideen und Antworten parat haben, welche im Gehirn nicht so schnell abgearbeitet und unter Zeitdruck nicht klar strukturiert auf das Papier gebracht werden können. Ein Irrtum ist, dass die Ursache des leere Blatt Syndroms die eigene mangelnde Kreativität und ungenügende Innovationsfähigkeit sind. Ideenlosigkeit und fehlende Einfälle führen häufig dazu, dass Menschen in ziellose Grübeleien verfallen, welche jedoch nicht dazu führen, dass das Blatt sich füllt. Grübeleien sind uneffizient und führen zu keinem Resultat.

Günstige Voraussetzungen, um den Effekt des leere Blatt Syndroms zu vermeiden, sind Trainingseinheiten, welche auch als Kreativitätstraining bezeichnet werden. Sie helfen, Blackouts vorzubeugen.

Zeit nehmen und kleine Teilaufgaben bilden

Eine praxisbewährter Tipp, um ein leeres Blatt mit der entsprechenden Aufgabenstellung zu bearbeiten ist, sich zunächst Zeit zu nehmen und sich in Ruhe die Aufgabenstellung klar zu machen. Dabei erweist es sich als äußerst vorteilhaft, die Überschrift oder die Aufgabe in kleine Teilaufgaben zu spalten. Diese lassen sich wesentlich einfacher bearbeiten und lassen Ideen besser sprießen als eine unstrukturierte und nicht durchdachte Gesamtaufgabe in ihrer Komplexizität. Durch die übersichtliche Strukturierung können Einzelheiten besser erfasst werden und das Blatt füllt sich nach und nach durch das Beschreiben in Einzelschritten. In der Analyse liegt somit zunächst die Grundlage für die Vermeidung des leere Blatt Syndroms.

Mitarbeiter fragen und Internet nutzen

Als vorteilhaft erweist es sich, wenn zur Ideenfindung andere Materialien hinzugezogen werden, um die eigene mangelnde Kreativität wieder zu aktivieren. Gespräche mit Mitarbeitern, das Nachlesen, Blättern oder ein Blick ins Internet oder manchmal einfach nur aus dem Fenster, lösen die Gehirntätigkeit und regen die eigenen innovativen Potentiale an. Diese Verfahren werden als Inspiration bezeichnet und können gegen das leere Blatt Syndrom erfolgreich und effizient eingesetzt werden. Wenn es möglich ist, ist Bewegung ein guter Helfer, denn auch sie regt die Gehirnfunktionen an und entspannt. Dadurch verbessern sich sowohl die Konzentrationsfähigkeit als auch das Denkvermögen.

Kleine Schritte machen

Das leere Blatt Syndrom ist häufig eine Folge von Zeitnot und Termindruck. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich genügend Zeit einzuräumen, Termine möglicherweise zu verschieben oder das Schriftstück mehrmals anzugehen. Ratsam ist es, sich bei der Aufgabenstellung oder bei zu dem zu beschreibenden Problem darüber klar zu werden, welcher Zeitumfang notwendig ist. Dieses nimmt den Druck und beugt Denk- und Kreativitätsblockaden vor, denn Kreativität beginnt nicht immer auf Knopfdruck.

Günstig ist es, mit der Aufgabe zunächst erst einmal zu beginnen, aufzuschreiben, was einem gerade spontan dazu einfällt. Geordnet werden können die Gedanken später. Stichpunkte oder einfache Notizen oder Skizzen sind hilfreich und bringen das Denkvermögen wieder in Gang. Man kann die Aufgabe nur damit beginnen, sich eine Gliederung zu erstellen oder das Gesamtproblem zunächst zu zerpflücken. Meist erscheint es dann gar nicht mehr so chaotisch und nicht zu bewältigen, denn kleinere Schritte sind oft besser zu überdenken, dann kommen die Ideen meist ganz automatisch.

Schlechte Motivation frisst Energie

Ein hilfreicher Tipp gegen das leere Blatt Syndrom ist es, die Aufgabe zu beginnen und sich selbst im Geist eine Situation vorzustellen, welche diesem Sachverhalt entsprechen könnte. Die ist auf Grund der vielfältigen praktischen Erfahrungen und Kenntnisse nicht schwer und enorm hilfreich, damit das Blatt mit guten Texten beschrieben werden kann. Die eigene schlechte Motivation, welche darin besteht, sich zu sagen, mir fällt ja doch nichts ein, nimmt unnötig Energie und artet wiederum in grübelndem Denken aus.

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