Computersicherheit: Warum Virenschutz notwendig ist!

Wer im Internet ohne Virenschutz unterwegs ist, riskiert seine Computersicherheit. Was passieren kann und wie Sie vorbeugen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Computersicherheit Virenschutz
Ein gutes Virenschutzprogramm erkennt auch Malware | © Rawpixel.com / stock.adobe.com

Computerviren können sowohl ärgerliche als auch teure Schäden auf PCs, Laptops und Smartphones entstehen lassen. Vor Angriffen von Dritten ist man nie geschützt, weshalb man als Nutzer einer der eben erwähnten Hardware stets gewappnet sein sollte. Für Privatpersonen existieren zahlreiche Optionen hinsichtlich des Schutzes vor Viren, seriöse Alternativen gibt es sogar kostenlos. Aber auch Firmen sollten diesbezüglich stets mit einem sicheren Virenschutzprogramm ausgerüstet sein.

Was ist ein Computervirus eigentlich?

Computerviren gehören zu einer Gruppe von schädlicher Software, die man in Fachkreisen als Malware bezeichnet. Hierzu zählende Schadprogramme haben nur ein Ziel: möglichst hohe Schäden auf einem Computer oder einem vernetzten PC anzurichten. Zur Malware gehören neben Viren auch sogenannte Würmer und Spyware, die sich bei jedem betroffenen Endgerät für den Anwender ausschließlich negativ auswirken.

Zu den Eigenschaften von Viren zählt zum Beispiel deren Fähigkeit, sich selbst replizieren zu können. Wie es bei der Grippe beim Menschen der Fall ist, Computerviren können sich von PC zu PC übertragen, wenn diese miteinander verbunden werden oder digital ein kommunikativer Austausch stattfindet. Ein Computervirus ist dazu in der Lage, von sich selbst Kopien zu erstellen und sich innerhalb der Software zu vervielfachen. Problemlos haftet er sich an Dateien und Dokumente und verbreitet sich hierdurch rasant.

Hierdurch lässt sich ein Virenbefall erkennen

Auf jeden Fall aufmerksam sollte man werden, wenn der Computer ohne einen nachvollziehbaren Grund von einem Tag auf den anderen deutlich langsamer reagiert. Generell zeigt dies, dass etwas nicht stimmt. Ist ein Virus der Grund, dann ist es nun mit der Installation eines Schutzes zu spät!

Unter Umständen kann ein Virenbefall auch dafür sorgen, dass sich auf dem Desktop plötzlich unbekannte Apps oder Programme auffinden lassen. Ist dies so, dann sollten auch in diesem Fall die Alarmglocken laut klingeln! Wichtig ist, dass diese Verlinkungen auf keinen Fall angeklickt werden. Dies kann gegebenenfalls das Ausmaß des Schadens noch verschlimmern.

Alarmierend sollte es auch sein, wenn bewusst installierte Apps plötzlich abstürzen oder „einfrieren“ und keine Interaktion mehr möglich ist. Ebenfalls eine Überhitzung des Computers oder Notebooks kann ein Anzeichen dafür sein, dass sich die Software des Endgeräts im Kampf mit einem Virus befindet.

Prävention ist unerlässlich

Die Schäden, die von einem Virus angerichtet werden können, hängen von der Beschaffenheit des Schadprogramms ab. Es kann aber durchaus dazu kommen, dass der PC abstürzt und sich überhaupt nicht mehr hochfahren lässt. Dann sind auch alle Dateien und Dokumente, die sich nicht auf einer externen Festplatte oder gespeichert in einer Cloud befinden, verloren.

Sogar das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfiehlt auf der offiziellen Webpräsenz des Deutschen Bundes die Installation von schützenden Programmen. Als einfache Maßnahme zum Schutz während jeder Bewegung im Internet werden Virenschutzprogramme eindringlich empfohlen.