Arbeitstipps.de http://www.arbeitstipps.de Tipps die Ihnen die Arbeit erleichtern Thu, 14 Jul 2016 13:17:22 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.5.3 Ratgeber Personalwirtschaft: Aufgaben und Ziele in der Personalverwaltunghttp://www.arbeitstipps.de/ratgeber-personalwirtschaft-aufgaben-und-ziele-in-der-personalverwaltung.html http://www.arbeitstipps.de/ratgeber-personalwirtschaft-aufgaben-und-ziele-in-der-personalverwaltung.html#respond Thu, 14 Jul 2016 13:17:22 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=6735 [...]]]> Personalwirtschaft wird oft mit reiner Lohn- und Gehaltsberechnung gleichgesetzt. Aus wirtschaftlicher Sicht sind die Aufgaben aber deutlich vielschichtiger.

Personalwirtschaft Aufgaben ZieleDa kann die Geschäftsleitung noch so gut sein, wenn kein fähiges Personal sie unterstützt, geraten sämtliche Betriebsabläufe schnell durcheinander. Dieser Satz erklärt schon, warum Personalwirtschaft ein wichtiger Zweig für die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens ist. Hierbei gilt es, die Relation zwischen Kosten und Nutzen zu finden.

Mit der Personalwirtschaft, auch Personalmanagement genannt, werden einzelne Personen oder ganze Abteilungen betraut, immer in Zusammenarbeit mit den Führungskräften. Vertrauen und Kommunikation sind die Schlüsselwörter für eine erfolgreiche Personalverwaltung. Dabei geht es aber nicht nur um die betrieblichen Belange, auch der humanitäre Faktor spielt eine große Rolle. Nur wer auch die menschliche Seite seiner Mitarbeiter betrachtet, wird letztlich motiviertes Personal an seiner Seite haben.

➩ Ökonomische Ziele der Personalwirtschaft

Bei den ökonomischen, also wirtschaftlichen Zielen, geht es darum, die Produktivität zu steigern, den Umsatz zu erhöhen und eine bessere Postion am Markt zu erreichen. Dazu zählt auch, die Auswahl qualifizierter Mitarbeiter.

➩ Nicht ökonomische Ziele der Personalwirtschaft

Die sozialen Ziele der Personalwirtschaft umfassen alle Handlungen, die den Mitarbeitern ein angenehmes Arbeiten ermöglichen. Dazu zählen gerechte Entlohnung, Motivationsmaßnahmen, Weiterbildungsangebote, Gesundheitsvorsorge und die Schaffung eines guten Betriebsklimas.

Um die oben genannten Ziele zu erreichen, stehen dem Personalmanagement zahlreiche Aufgaben gegenüber. Lang sind die Zeiten vorbei, in denen personalbezogene Daten noch mit Stift und Zettel erfasst wurden. Moderne Personalwirtschaft ist deutlich umfangreicher geworden und mit herkömmlichen Methoden kaum zu bewältigen. Das betrifft nicht nur große Firmen, so die IT-Experten von RAKERS Computer die täglich Sage HR schulen, eine Software die für alle Bereiche professioneller Personalverwaltung die richtige Lösung hat. Ob Einzelanwendung oder Komplettpaket, Fakt ist, ohne computerbasierende Datenerfassung und -verwaltung, werden die Aufgaben in der Personalwirtschaft kaum zu stemmen sein.

Die 5 relevantesten Aufgaben der Personalwirtschaft

Die Liste der Aufgaben ist sehr lang und kann im Detail auch noch komplexer gesehen werden. Hier soll es aber zunächst nur um die wichtigsten Anforderungen in der Personalwirtschaft gehen.

1. Personalbeschaffung

Erster und unabdingbarer Schritt ist die Beschaffung passendes Personals. Dazu müssen zwei Fragen grundlegend gestellt werden:

  • Welches Personal wird benötigt? (Anforderungen und Qualifizierung)
  • Wie viel Personal wird benötigt? (Anzahl der „neuen“ Mitarbeiter)

Weiter geht es mit der Beschaffungsmethode. Es ist nicht immer zwingend erforderlich auf externem Weg nach Personal zu suchen. Manche Stellen lassen sich mit bereits beschäftigten Mitarbeitern besetzen. Damit kann zeitgleich der wichtige Punkt der sozialen Personalwirtschaft erfüllt werden, wenn zum Beispiel ein Mitarbeiter einen höheren Posten bekommt (Motivation, Anerkennung).

Bei Neubesetzungen lässt sich Zeit sparen, wenn man die Agentur für Arbeit beauftragt. Alle relevanten Fakten zur Stellenausschreibung werden übermittelt, die Suche vom Jobcenter erledigt. Auch Online-Jobbörsen sind eine gute Quelle um qualifiziertes Personal zu finden. Lassen Sie bei Ihrer Recherche nicht den Einstellungstermin aus den Augen!

2. Auswahl des Personals

PersonalauswahlJe interessanter die Stellenausschreibung, desto mehr Bewerber wird es geben. Um die Kosten und den Aufwand für die richtige Personalauswahl so gering wie möglich zu halten, müssen Sie eine Vorauswahl treffen. Gelinde gesagt, wird hier schon die Spreu vom Weizen getrennt. Allein aus den Bewerbungsunterlagen müssen gute Personalmanager erkennen, ob die gewünschten Anforderungen mit dem Bewerberprofil übereinstimmen. Hier gilt es sorgsam vorzugehen, damit Sie rein rechtlich nicht mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz in Konflikt kommen.

Ist die erste Vorauswahl getroffen, werden Vorstellungstermine vereinbart. Um auch hier wieder den Zeit- und Kostenfaktor im Blick zu behalten, benachrichtigen Sie die Bewerber telefonisch. Zum einen wird damit direkt der erste persönliche Kontakt hergestellt, zum anderen ersparen Sie sich das Aufsetzen eines Einladungsschreibens. Erst nachdem alle Bewerber gehört wurden, wird gemeinsam mit der Geschäftsführung über den neuen Mitarbeiter entschieden.

3. Personalplanung und -einsatz

Um einen reibungslosen Arbeits- bzw. Produktionsablauf zu gewährleisten, muss das Personal effektiv eingesetzt werden. Jede unvorhergesehene Lücke verursacht Kosten. Krankheitsbedingte Ausfülle müssen von der Personalabteilung kurzfristig überbrückt werden können. Ebenso gehört es zu den Aufgaben des Personalmanagements langfristige Mitarbeiterpausen, zum Beispiel bei einer Schwangerschaft, durch adäquate Vertretungen zu besetzen (siehe auch Punkt 1 – Personalbeschaffung).

4. Urlaubsplanung / Fehlzeitenabrechnung

Wer arbeitet muss auch ruhen, grob gesagt, jedem Mitarbeiter steht Erholungsurlaub zu. Für die Mitarbeiter in der Personalabteilung oft ein Balanceakt zwischen menschlichem Verständnis und Unternehmenswirtschaftlichkeit. Dieser Konflikt tritt nämlich ein, wenn mehrere Mitarbeiter zeitgleich in den Urlaub gehen wollen und damit den gesamten Arbeitsablauf durcheinander bringen. Wer wann gehen darf und wie lange, ist keine Entscheidung Ihrer persönlichen Sympathie. Rechtliche Grundlagen regeln genau, wie viel Tage im Jahr dem jeweiligen Mitarbeiter zustehen und was im Streitfall zu beachten ist.

Eine weitere wichtige Kennzahl in der Personalwirtschaft ist die Auswertung von nicht Urlaubsbedingten Fehlzeiten. In der Regel sind das Krankheitstage. Diese sollten, immer unter Beachtung des Datenschutzes, erfasst und ausgewertet werden. Erst so kann genau analysiert werden, warum Mitarbeiter krank sind, wie oft und wo am häufigsten (Abteilung).

Übrigens: Betriebsratsmitglieder, die während der Arbeitszeit an einer Sitzung teilnehmen, erhalten zwar ihr volles Gehalt / Lohn, sind aber aus betriebswirtschaftlichen Gründen als Fehlzeiten zu führen, da sie in dieser Zeit ihrer Arbeit nicht nachgehen können.

5. Lohn- und Gehaltsabrechnung

Die Berechnung und Verwaltung der Löhne und Gehälter, zählt zu den verantwortungsvollsten Aufgaben in der Personalwirtschaft. Werden hier Fehler gemacht, trägt das nicht nur zu einem ungesunden Betriebsklima bei, es schadet auch der Firma. Auch wenn der Großteil der Berechnungen von einer Personalsoftware durchgeführt wird, so ist es doch Aufgabe der Mitarbeiter, auf die richtige Dateneingabe zu achten.

  • Gehört der Angestellte einer Konfession an?
  • Ist sein Gehalt tariflich gebunden?
  • Werden alle Sozialbeiträge korrekt berechnet und abgeführt?
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Wissen contra Kosten: So profitieren Unternehmen von Mitarbeiterschulungenhttp://www.arbeitstipps.de/wissen-contra-kosten-so-profitieren-unternehmen-von-mitarbeiterschulungen.html http://www.arbeitstipps.de/wissen-contra-kosten-so-profitieren-unternehmen-von-mitarbeiterschulungen.html#respond Tue, 28 Jun 2016 12:37:37 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=6717 [...]]]> Nur wer investiert erntet Gewinn. Das gilt nicht nur für neue Technologien, Vertrieb und Marketing, sondern auch für die Mitarbeiter, denn Wissen macht reich.

Firmenschulung WeiterbildungNach der Schule noch die Ausbildung absolvieren und dann ist aber Schluss mit Schulbank drücken. Mit dieser Einstellung starten viele junge Leute ins Berufsleben, wo sich das Blatt dann oftmals wendet. Wer beruflich vorankommen will, muss sich weiterbilden. Das merkt man oft erst, wenn man schon mittendrin ist, aber wie heißt es so schön, zum Lernen ist man nie zu alt.

Eine Weiterbildung oder Schulung zu absolvieren bedarf immer ein Unternehmen im Rücken, das einen dabei unterstützt. Viele Firmen sehen solche Lehrgänge aber nur als reinen Kostenfaktor. In meinen Augen ist das zu engstirnig gedacht, denn Unternehmen profitieren in hohem Maße, wenn sie ihren Mitarbeitern die Chance auf eine Schulung ermöglichen.

Erlerntes direkt umsetzbar

Der Ablauf von Firmenschulungen hat sich mit den Jahren grundlegend geändert. Früher mussten die Mitarbeiter oft lange Wege zurücklegen, um Lehrgänge außerhalb des Firmengeländes zu besuchen. Heute finden viele Firmenschulungen direkt im Unternehmen statt. So wie der ESO Firmenservice NRW mit seinen mittlerweile 40 Standorten im Raum Nordrhein Westfalen, spezialisieren sich auch andere Kursanbieter bundesweit auf facettengenaue Schulungsangebote. Das Hauptaugenmerk wird auf maßgeschneiderte Themen gelegt, die punktgenau zum Unternehmen passen. Der Vorteil: das einmal Gelernte kann viel besser umgesetzt und direkt angewandt werden.

Voneinander lernen

Als Unternehmenschef können Sie natürlich nicht eine ganze Abteilung in eine Schulung schicken. Wer arbeitet dann noch? Sie können aber eine Art Kettenreaktion auslösen, indem der oder die geschulten Mitarbeiter ihr Wissen an die Kollegen weitergeben. Nennen wir es ruhig interne Weiterbildung, die zum einen die ach so gefürchteten Kosten reduziert und zum anderen praxisnah und auch abwechslungsreich ist. Oftmals können die Geschulten ihren Kollegen das Wissen auch viel verständlicher vermitteln – man kennt sich schließlich.

Unentdeckte Schätze: Qualifizierte Mitarbeiter

Ich glaube da sind wir uns alle einig, Unternehmen brauchen Fachkräfte! Nutzen Sie die Potentiale in den eigenen Reihen, bevor Sie sich auf die Suche nach qualifiziertem Personal begeben. Egal ob Produktionsmitarbeiter oder Sekretärin, in jeder Abteilung sitzen bereits Koryphäen, denen Sie nur die Chance geben müssen, ein Genie auf ihrem Gebiet zu werden.

Qualifiziertes Personal aus den eigenen Reihen spart Lohnkosten und gibt dem Mitarbeiter das Gefühl, Teil des Unternehmens zu sein. Wer sich mit der Firma identifiziert, leistet bessere Arbeit. Ihr „neues Fachpersonal“ kann auf kurzfristige Veränderungen viel schneller reagieren, das Verständnis für betriebliche Belange steigt.

Hängen Sie die Konkurrenz ab

Ohne Ihnen als Firmenchef irgendeine Kompetenz absprechen zu wollen, Fakt ist: Der Erfolg eines Unternehmens steht und fällt mit seinen Mitarbeitern. Je qualifizierter Ihr Personal ist, desto besser können Sie auf die Konkurrenz reagieren. Wer sich auf Marktveränderungen nicht einstellt, gibt dem Mitbewerber den Trumpf in die Hand. Gut geschulte Angestellte sehen über den Tellerrand hinaus, will sagen, sie versteifen sich nicht nur auf ihren eigenen Arbeitsplatz, sondern sehen das Unternehmen als Ganzes. Hieraus resultieren wiederum Tipps und Maßnahmen, die dem Erfolg des Unternehmens dienen.

Mitarbeiterschulung als Anerkennungstrophäe

Lobende Worte, kleine Gesten oder auch Geschenke, sind für jeden Mitarbeiter ein Motivationsschub. Wer motiviert an die Arbeit geht, leistet mehr. Schulungen sind deshalb nicht nur Wissensvermittlung, sondern auch eine Art Wertschätzung dem Mitarbeiter gegenüber. Man signalisiert Vertrauen und die Überzeugung, dass der „Schüler“ genau der Richtige für das jeweilige Schulungsthema ist. Sie gewinnen am Ende eine Fachkraft, die Loyalität des Mitarbeiters steigt – eine klassische Win-Win-Situation!

Schneller ans Ziel kommen

Jedes Unternehmen setzt sich Ziele, sei es der finanzielle Gewinn oder die Verbesserung der Marktposition. Mit gut geschulten Mitarbeitern verwirklichen Sie firmenrelevante Pläne deutlich schneller und vor allem effizienter. Produktionsabläufe können dank Fachpersonal optimiert werden, Zeitfresser werden erkannt und ausgeschaltet. Schlußfolglich wird die Produktivität gesteigert, was nicht nur die Chefetage erfreuen wird.

Zusammenfassung: Vorteile von Mitarbeiterschulungen für Unternehmen

  • neues Wissen kann direkt umgesetzt werden
  • Erlerntes wird an Kollegen weitergegeben
  • mehr Fachkräfte – mehr Produktivität
  • Unternehmen wird wettbewerbsfähiger
  • Loyalität der Mitarbeiter steigt
  • effektivere und schnellere Zielerreichung
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Weiterbildungsprämie soll Motivation & Durchhaltevermögen steigernhttp://www.arbeitstipps.de/weiterbildungspraemie-soll-motivation-durchhaltevermoegen-steigern.html http://www.arbeitstipps.de/weiterbildungspraemie-soll-motivation-durchhaltevermoegen-steigern.html#respond Wed, 08 Jun 2016 11:52:07 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=6680 [...]]]> In vielen Berufen herrscht Fachkräftemangel. Nur wenige wollen sich freiwillig und auf eigene Kosten fortbilden. Um die Attraktivität für Weiterbildungen zu steigern, soll es nun eine Weiterbildungsprämie geben.

Mit Weiterbildung zum Erfolg - Weiterbildungsprämie soll Motivation & Durchhaltevermögen steigern
Weiterbildungen erhöhen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Überall in Deutschland herrscht Fachkräftemangel. So zumindest hört man es ständig in den Medien oder liest es in Tageszeitungen. Besonders betroffen soll immer noch die Branche Altenpflege sein. Laut dem Statistik-Portal Statista fehlen aber auch Ingenieure und Fachkräfte im Bereich Informations- und Telekommunikationstechnik. Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, schicken immer mehr Unternehmen Ihre Mitarbeiter auf spezielle Weiterbildungen.

Einem Bericht der WirtschaftsWoche zufolge investierten Unternehmen im Jahr 2013 rund 33,5 Milliarden Euro in die Weiterbildung. Im Vergleich zum Jahr 2010 war das ein Plus von 16 Prozent. Es ist davon auszugehen, dass die Zahl in den zwei vergangenen Jahren erneut gestiegen ist, da der Fachkräftemangel in Unternehmen immer deutlicher wird.

Weiterbildung von Langzeitarbeitslosen fraglich

Das viele Unternehmen auf die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter setzen, ist wirklich lobenswert. Was aber passiert mit den Langzeitarbeitslosen und geringqualifizierten Beschäftigten? Sie bleiben häufig auf der Strecke. Laut dem IAB-Kurzbericht 20/15 vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung sind seit 2010 bis heute etwa jährlich eine Million Menschen langzeitarbeitslos. Die Zahlen sind wirklich erschreckend. Weiterhin heißt es, dass etwa jeder Dritte Arbeitslose schon mindestens ein Jahr arbeitslos ist. Hier fehlen natürlich die finanziellen Mittel, um in eine Weiterbildung zu investieren. Aber nicht nur das, besonders vielen Jüngeren fehlt einfach die Motivation überhaupt eine Ausbildung, noch eine Fortbildung zu beenden. Die Gründe sind hier natürlich verschieden. Die einen haben schlicht und einfach keine Lust, die anderen haben einfach große Angst zu versagen und brechen lieber ab, bevor es „peinlich“ wird.

Fakt ist aber, dass es Langzeitarbeitslose und Beschäftigte ohne Berufsabschluss besonders schwer auf dem Arbeitsmarkt haben. Wer was im Leben erreichen will, muss etwas dagegen tun.

Bundeskabinett ändert Weiterbildungsstärkungsgesetz

Um genau solche Menschen zu unterstützen und von der faulen Couch zu holen, hat das Bundeskabinett (siehe Bundesamt für Arbeit und Soziales) das Arbeitslosenversicherungsschutz- und Weiterbildungsstärkungsgesetz (kurz: AWStG) endlich überarbeitet. In den letzten Jahren wurde sehr deutlich, dass es von Jobcentern und Arbeitsagenturen immer weniger Zuschüsse für Weiterbildungsmaßnahmen gab. Die sinkenden Gelder für Qualifizierungen und Weiterbildungen waren schon länger ein Dorn im Auge und sollen mit dem neuen Gesetz endlich der Vergangenheit angehören. Mit dem neuen Gesetzesentwurf soll den betroffenen Personen, also speziell den Langzeitarbeitslosen und Geringqualifizierten, der Zugang zu einer besseren Bildung erleichtert werden.

Das beinhaltet der neue Gesetzesentwurf speziell für Weiterbildungswillige:

➜ Weiterbildungsprämie als Motivation

Um den Anreiz ein wenig zu erhöhen, soll es voraussichtlich ab dem 1. August 2016 eine Weiterbildungsprämie für Arbeitslose von 2.500 Euro geben. Sie wird in zwei Teilbeträgen ausbezahlt. So bekommen Teilnehmer einer abschlussbezogenen Weiterbildung nach Bestehen der Zwischenprüfung 1.000 Euro ausgezahlt und nach Bestehen der Abschlussprüfung eine weitere Prämie von 1.500 Euro. Das soll den Fortbildungsteilnehmern einen Anreiz geben die begonnene Aus- bzw. Weiterbildung zu beenden.

Auf dieses neue „Programm“ hat sich die WBS Training AG mit ihren 170 Standorten schon sehr gut vorbereitet. Sie bietet ihren Kunden bereits ab Juni zahlreiche Weiterbildungen mit eventueller Prämie an. Vorausgesetzt ist und bleibt natürlich das Inkrafttreten des Gesetzes.

Hinweis: Laut aktuellem Stand ist die Weiterbildungsprämie befristet für Maßnahmen, die bis zum 31.12.2020 beginnen.

Sollten für eine abschlussbezogene Weiterbildung notwendige Grundkompetenzen wie Lesen, Schreiben, Rechnen, etc. fehlen, so gibt es auch für solche Arbeitnehmer eine Förderleistung. Voraussetzung allerdings ist, dass diese für die erfolgreiche Teilnahme an der Weiterbildung notwendig sind.

➜ Förderung von Mitarbeitern in kleinen und mittleren Unternehmen

Eine weitere Neuerung, die ab dem Juni in Kraft treten wird, ist die Förderung von Mitarbeitern (jünger als 45 Jahre) in kleinen und mittleren Unternehmen, die sich einer beruflichen Weiterbildung auf eigene Kosten außerhalb der Arbeitszeiten unterziehen. Somit soll gewährleistet sein, dass diese Mitarbeiter, die sich freiwillig nach dem Feierabend oder am Wochenende fortbilden, unterstützt werden.

➜ Qualifizierung für Arbeitnehmer während des Bezugs von Transferkurzarbeitergeld

Wenn Unternehmen schließen oder umstrukturiert werden, dann landen Arbeitnehmer in so genannte Transfergesellschaften. Nach der Gesetzesänderung soll es auch möglich sein, dass diese Arbeitnehmer an Weiterbildungen teilnehmen können und diesbezüglich gefördert werden – trotz Transferkurzarbeitergeld. Dazu muss aber der Arbeitgeber mindestens 50 Prozent der Lehrgangskosten tragen.

Mit der Gesetzesänderung will der Staat mehr Langzeitarbeitslosen und geringqualifizierten Beschäftigten neue Chancen am Arbeitsmarkt eröffnen.

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Posteingangsbearbeitung im Büro: So arbeiten Sie Briefpost effizient abhttp://www.arbeitstipps.de/posteingangsbearbeitung-im-buero-so-arbeiten-sie-briefpost-effizient-ab.html http://www.arbeitstipps.de/posteingangsbearbeitung-im-buero-so-arbeiten-sie-briefpost-effizient-ab.html#respond Mon, 06 Jun 2016 11:48:05 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=6702 [...]]]> Täglich treffen viele Briefe im Büro ein. Hier den Überblick zu behalten fällt manchmal nicht leicht. Dabei ist es gar nicht so schwer, wenn Sie Schritt für Schritt vorgehen.

Posteingangsbearbeitung im Büro

Sie treffen im Büro ein und schon liegt er da: der Stapel mit der heutigen Post. Da ist in der Regel immer alles dabei. Große, dicke Briefumschläge, kleine Postsendungen und auch Briefe, bei denen man auf dem ersten Blick sieht, dass es sich um Werbung handelt. Ganz gleich wie bunt gemischt der Stapel auch aussehen mag: Sie müssen jeden einzelnen Brief zur Hand nehmen und weiter bearbeiten.

Sicherlich, eigentlich hört es sich ganz einfach an. Denn was ist schon so schwer daran Briefe zu öffnen und zu sortieren? An dieser Tätigkeit hängt aber weitaus mehr dran. Schließlich müssen Sie die Briefe auch richtig analysieren, zuordnen und datieren. Wer hier einen wichtigen Brief für unwichtig einstuft, kann schnell für ein großes Malheur sorgen. Eines ist deswegen auch immer wichtig, wenn Sie den Posteingang bearbeiten: Ruhe. Schaffen Sie sich für die Posteingangsbearbeitung also eine störungsfreie Zeit.

Gehen Sie Schritt für Schritt vor

Die Posteingangsbearbeitung ist der erste wichtige Umlageplatz von Informationen, die eingehen. Machen Sie hier etwas falsch, weil Sie z.B. einen Brief vergessen, kann das einen Dominoeffekt nach sich ziehen. Gehen Sie deshalb am besten Schritt für Schritt vor, damit bei der Posteingangbearbeitung nichts schief geht.

❍ Schritt 1:

Teilen Sie die Post zunächst einmal grob nach ihrem äußeren Anschein auf. Sortieren Sie hier also alle Sendungen aus, die nicht weiter bearbeitet werden müssen. Dazu zählt z.B. Werbung, die für Ihr Unternehmen keinen Wert hat.

❍ Schritt 2:

Im zweiten Schritt schauen Sie alle übrig geblieben Briefe durch. Sind Irrläufer dabei, sprich also falsch zugestellte Briefe, legen Sie diese auf einen gesonderten Stapel. Briefe mit Vermerken wie „persönlich“, „eigenhändig“ oder „vertraulich“ kommen auf einen anderen Stapel. Diese können Sie später direkt an den Empfänger weiterleiten. Es bleiben nun also nur noch alle Briefe übrig, die weiter bearbeitet werden müssen.

❍ Schritt 3:

Nun müssen Sie die Briefe, die Sie selbst weiter bearbeiten können, öffnen. Nehmen Sie dabei alles aus dem Briefumschlag heraus und kontrollieren Sie, ob Seiten oder Anlagen fehlen. Wenn ja, dann nehmen Sie Kontakt zum Absender auf.

Wichtig:
Sind Einschreiben oder Kündigungen unter den Briefen dabei, dann heften Sie den Briefumschlag mit dem Poststempel und somit mit dem Versanddatum mit einer Büroklammer daran fest.

❍ Schritt 4:

Nun kommt ein wichtiger Punkt, den Sie nicht überspringen dürfen. Nun geht es darum, die Post mit dem Eingangsdatum zu versehen. So wissen Sie immer, wann der Brief eingegangen ist. Urkunden und Verträge werden jedoch nicht mit dem Eingangsdatum versehen. Damit Sie das Datum nicht extra auf jeden einzelnen Brief schreiben müssen, sollten Sie am besten einen Datumstempel benutzen. Bei den Modellen von Trodat können Sie z.B. Eingegangen, Beantwortet, Erledigt, Bestellt, Gemahnt, Bezahlt, Überwiesen, Betrag erh., Fakturiert, Kontrolliert, Gebucht und einen Termin einstellen (gesehen auf www.stempelfactory.de). Das spart viel Zeit.

❍ Schritt 5:

In vielen Unternehmen wird anschließend noch die ganze Post in ein Posteingangsbuch eingetragen. Sollte z.B. der Verdacht bestehen, dass ein Brief verschwunden ist, können Sie so schnell nachschauen, ob er überhaupt bei Ihnen im Büro eingetroffen ist. So ein Posteingangsbuch finden Sie auch als Vorlage zum Ausdrucken im Internet (z.B. auf www.glup.de)

❍ Schritt 6:

Jetzt müssen Sie eigentlich nichts mehr weiter machen, wie die Post in die Ablage legen bzw. die Post, die einen Vermerk wie „persönlich“, „eigenhändig“ oder „vertraulich“ hat, an die betroffene Person bzw. Abteilung weiterleiten.

Zusammenfassung:

Posteingangsbearbeitung

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Ausbildung zum Offizier bei der Bundeswehr: Voraussetzungen & Bewerbungsablauf im Überblickhttp://www.arbeitstipps.de/ausbildung-zum-offizier-bei-der-bundeswehr-voraussetzungen-bewerbungsablauf-im-ueberblick.html http://www.arbeitstipps.de/ausbildung-zum-offizier-bei-der-bundeswehr-voraussetzungen-bewerbungsablauf-im-ueberblick.html#respond Wed, 01 Jun 2016 09:59:28 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=6639 [...]]]> Bei der Bundeswehr lernen und arbeiten? Das hört sich für viele zunächst einmal komisch an. Dabei ist die Nachfrage größer wie der Bedarf. Vor allem die Ausbildung zum Offizier ist sehr gefragt.

Ausbildung zum Offizier bei der Bundeswehr

Wer mit der Schule fertig ist, steht in der Regel vor einer großen Frage: Was mache ich nun? Eine Ausbildung? Oder doch lieber ein Studium? Die Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten, denn schließlich kommt es darauf an, für welchen Bereich Sie sich interessieren. Hier kann es sich lohnen mal über den Tellerrand zu schauen und sich nicht nur die Berufsbeschreibungen von Architekt, Maler, Laborant und Co. durchzulesen. Was den meisten zum Beispiel gar nicht in den Sinn kommt, ist, dass auch die Bundeswehr ausbildet und Studienplätze anbietet. Sehr beliebt ist hier z.B. die Ausbildung zum Offizier.

Doch Offizier ist nicht gleich Offizier. Schließlich gibt es hier die unterschiedlichsten Bereiche. Sie können sich zum Beispiel zum Feldjägeroffizier, Pilot eines Kampfflugzeuges oder Kommandant eines Minensuchbootes ausbilden lassen. Eines haben alle Spezialisierungen jedoch gemeinsam: sie bieten spannende und vor allem abwechslungsreiche Tätigkeitsfelder.

Aufgaben eines Offiziers im Überblick

Der Kern jedes Offiziersberufes ist die Ausbildung und Führung von Soldaten und Soldatinnen. Entscheiden Sie sich für diesen Beruf, dann sind Sie für die Planung, Organisation und Durchführung der Ausbildung der Ihnen anvertrauten Soldatinnen und Soldaten eigenverantwortlich zuständig. Sie bilden sie also für ihre fachlichen und militärischen Aufgaben aus. Dafür müssen Sie sehr gut mit Menschen umgehen können und Durchsetzungsvermögen mitbringen.

Im Einsatz müssen Sie auch unter hoher Belastung schnell und verantwortungsvoll handeln und Entscheidungen treffen können. Die Anforderungen sowie die körperliche und geistige Belastung im Einsatz sind also sehr hoch. Sie lernen aber während der Ausbildung die Anforderungen zu meistern und verdienen nebenbei auch noch sehr gutes Geld. Wie viel genau, erfahren Sie unter Bundeswehrkarriere.de. Hier können Sie ein paar Bezügebeispiele für Offiziere sehen.

Sie haben generell die Möglichkeit in einem der folgenden Bereiche als Offizier bzw. als Führungskraft bei der Bundeswehr zu arbeiten:

  • Streitkräftebasis
  • Marine
  • Sanitätsdienst
  • Heer
  • Luftwaffe

Um die großen Herausforderungen, die während Ihrer Offizierslaufbahn auf Sie zukommen, zu meistern, beinhaltet die Ausbildung zum Offizier eine militärische und fachspezifische Ausbildung sowie ein Bundeswehr-Studium.

Voraussetzungen für die Ausbildung zum Offizier

Um die Ausbildung zum Offizier antreten zu können, müssen Sie mindestens 17 Jahre (mit Einverständnis der Eltern) und höchstens 29 Jahre alt sein. Genommen werden Bewerber mit Abitur, Fachabitur oder einem Realschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung. Das sind die Grundvoraussetzungen. Dazu kommt noch die Mindestverpflichtungsdauer. Wer Offizier werden möchte, muss sich grundsätzlich 13 Jahre verpflichten. Das ist ein Muss. Für den fliegerischen Dienst beträgt diese Mindestverpflichtungsdauer sogar 16 Jahre. Und für den Sanitätsdienst 17 Jahre. Wer all diese Voraussetzungen erfüllt, braucht sich nur bewerben und schon kann es los gehen. Lesetipp: Perfekte Bewerbung schreiben in 5 Schritten.

Eignungsfeststellung nach der Bewerbung

Haben Sie sich bei der Bundeswehr als Offizier beworben, werden Sie zu einem mehrtägigen Eignungstest im Assessmentcenter für Führungskräfte der Bundeswehr in Köln eingeladen. Hier durchlaufen Sie verschiedene Stationen, in denen Sie alleine und auch in der Gruppe Ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen müssen. In der Regel läuft die Eignungsfeststellung so ab:

Tag 1:

  • Computergestützter Test (Logik, Mathematik, Technik, Konzentration, etc.)
  • Ärztliche Untersuchung
  • Gruppensituationsverfahren (Gruppendiskussion, Planspiel, Vortrag)
  • Persönliches Interview (Einstellungsgespräch)

Tag 2:

  • Sporttest

Tag 3:

  • Studieneignungsfeststellung und Studieneinplanung
  • Studienberatungsgespräch, wenn das gewählte Studium nicht möglich ist

Vor dieser Eignungsfeststellung haben die meisten die größte Angst. Denn hier wird schließlich nicht nur die körperliche Fitness unter die Lupe genommen. Sie müssen aber gar keine Angst haben. Sie können sich auch auf den computergestützten Test vorbereiten. Unter Bundeswehr-Einstellungstest.de werden z.B. hunderte Aufgaben und Tests für eine perfekte Vorbereitung auf den Bundeswehr-Eignungstest angeboten. So können Sie sich bestens auf den Test vorbereiten.

Zum Abschluss des Eignungstests erfolgt ein Gespräch mit dem zuständigen Einplaner, der Ihnen sagt, ob Sie für die Ausbildung zum Offizier geeignet sind oder nicht. Wenn ja, dann wird er auf der Grundlage Ihrer Leistungen und Fähigkeiten schauen, ob Ihre Studien- und Verwendungswünsche mit dem Bedarf der Bundeswehr zusammenpassen.

Einblick in den Ablauf des Eignungstests:

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Traumjob Pilot/-in – Voraussetzungen und Kosten der Ausbildung im Überblickhttp://www.arbeitstipps.de/traumjob-pilot-in-voraussetzungen-und-kosten-der-ausbildung-im-ueberblick.html http://www.arbeitstipps.de/traumjob-pilot-in-voraussetzungen-und-kosten-der-ausbildung-im-ueberblick.html#respond Wed, 18 May 2016 13:20:22 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=6627 [...]]]> Viel herumkommen, dabei gutes Geld verdienen und ständig hoch über den Wolken schweben – Pilot ist der Traumjob schlechthin. Doch die Voraussetzungen für die Ausbildung sind hoch und auch die Kosten sind nicht zu verachten. Hier mal ein kleiner Überblick.

Traumjob Pilot/-in - Voraussetzungen und Kosten der Ausbildung im Überblick
Für viele der Traumjob schlechthin

Fast jedes Kind, das mit den Eltern früher in den Urlaub geflogen ist, durfte mit Sicherheit mal einen Blick ins Cockpit werfen. Einige davon saßen vielleicht sogar auf einem der Chefsessel und durften den einen oder anderen Knopf drücken. Das sich daraus ein Traumberuf entwickelt, ist natürlich besonders bei technikbegeisterten Jungs nicht unwahrscheinlich.

Fakt ist aber auch, dass nur die wenigsten tatsächlich Pilot werden. Nicht jeder, der die Ausbildung machen will, schafft es überhaupt. Grund dafür sind die hohen Voraussetzungen und Anforderungen und die extrem hohen Kosten, die die Ausbildung mit sich bringt. Hinzu kommt, dass Pilot ein Beruf ist, der mit einer großen Verantwortung einhergeht. Man muss natürlich daran denken, dass in einem Passagierflugzeug mehrere hundert Menschen sitzen.

➲ Ausbildung zum Pilot – 2 verschiedene Durchführungsvarianten

Ausbildung bei einer Fluggesellschaft

Der Wunsch bei einer der bekannten Fluggesellschaften seine Ausbildung zu absolvieren ist groß. Zu den beliebtesten gehören u.a.:

Bei der Lufthansa werden jährlich bis zu 250 Nachwuchspiloten ausgebildet, bei Air Berlin sind es nur zwischen 30 und 60. Und obwohl sich das ziemlich viel anhört, ist nicht für jeden Platz.

Ausbildung bei einer privaten Flugschule

Stecken Sie nicht den Kopf in den Sand, sollte es bei einer dieser Fluggesellschaften nicht klappen. Die Ausbildung mit den verschiedenen Fluglizenzen lässt sich auch an einer privaten Flugschule absolvieren.

Die Ausbildung zum Verkehrsführer über Flugschulen zu absolvieren, hat beruflich gesehen keine Nachteile. Es könnte aber passieren, dass es nach der Ausbildung etwas länger dauert bis Sie einen Job gefunden haben. Die Chancen stehen jedoch nicht schlecht.

Zu den beliebtesten privaten Flugschulen gehören:

Weitere nationale und internationale Flugschulen finden Sie in der ausführlichen Liste von pilotenausbildung.net.

➲ Kosten der Ausbildung

Die Ausbildung zum Piloten gehört zu den teuersten Ausbildungen überhaupt. Air Berlin beispielsweise gibt einen Betrag von 67.500 Euro an. Auch auf anderen Seiten bin ich auf Werte zwischen 60.000 und 70.000 Euro gestoßen. Unsummen für einen Schulabgänger. Der Traum sollte jetzt aber nicht zum scheitern verurteilt sein. Die Lufthansa zum Beispiel schießt die Summe erst einmal vor. Zurückgezahlt wird dann nach der Ausbildung in kleinen Raten vom Gehalt.

Damit ist Lufthansa absoluter Spitzenreiter, denn bei den meisten anderen Fluggesellschaften und auch bei den privaten Schulen muss die Summe selbst finanziert werden. Welcher Schulabgänger kann aber auf soviel Erspartes zurückgreifen? Wohl kaum jemand. Doch auch wenn die Eltern nicht einspringen können, dann gibt es immer noch Alternativen. Zum Beispiel Plattformen wie auxmoney. Hier leihen Sie von privat zu privat zu günstigen Konditionen. Dieser Kreditmarktplatz richtet sich besonders an die Personen, die es bei normalen Banken schwer haben eine Kredit zu bekommen. Dazu gehören Studenten, Selbstständige, Freiberufler und Personen mit nicht optimaler Bonität. Auch ein Bildungskredit der KFW-Bank könnte unter Umständen in Frage kommen, um die Ausbildung zumindest teilweise zu finanzieren. Einige Fluggesellschaften wie Air Berlin bieten die Ausbildungsfinanzierung auch über die eigene Hausbank an. Informieren Sie sich am besten ausführlich, schließlich sollte der Traumjob nicht an den finanziellen Mitteln scheitern.

» Übrigens: Bei den privaten Flugschulen besteht auch die Möglichkeit die Ausbildung berufsbegleitend durchzuführen. So haben Sie die Chance nebenbei arbeiten zu gehen und die verschiedenen Fluglizenzen je nach finanzieller Möglichkeit zu erwerben.

➲ Voraussetzungen zur Ausbildung

Soziale Kompetenzen:

Um die Ausbildung machen zu können, muss man einige Voraussetzungen erfüllen. Grundsätzlich sollten natürlich Pünktlichkeit, Genauigkeit und Zuverlässigkeit zu den eigenen Stärken gehören. Probleme mit den unregelmäßigen Arbeitszeiten und der langen Abwesenheit sollten Sie nicht haben. Als angehender Pilot muss man kein Sportass sein, dennoch ist eine gewisse körperliche Fitness und auch Ausdauervermögen wichtig. Ebenfalls sehr wichtige Eigenschaften sind Teamfähigkeit, Durchsetzungsvermögen und Kritikfähigkeit.

Schulische Voraussetzungen:

Eine gesetzliche Regelung, mit welchem Abschluss man Pilot werden kann, gibt es nicht. Die meisten Fluggesellschaften erwarten jedoch die allgemeine Hochschulreife (Abitur). Aber auch mit der mittleren Reife kann man es in die Ausbildung schaffen, wenn man in den anderen Auswahlkriterien punkten kann.

Ein besonderes Augenmerk wird auf die Fächer Mathematik, Physik und Englisch gelegt. Hier sollten gute bis sehr gute Leistungen erbracht werden.

Zusätzliche Voraussetzungen und Anforderungen:

  • Mindestalter: Unterschiede bei den Fluggesellschaften (17 Jahre bei Lufthansa – 19 Jahre bei Air Berlin)
  • Körpergröße zwischen 160 und 198 cm (Unterschiedlich je nach Fluggesellschaft)
  • EU-Staatsangehörigkeit oder unbefristete Aufenthalts- / Arbeitgenehmigung
  • Besitz eines uneingeschränkten Reisepasses
  • Gutes Sehvermögen: plus / minus 3 Dioptrien
  • Auszug aus dem Verkehrszentralregister (darf nicht mehr als 5 Punkte enthalten)
  • tadelloses Führungszeugnis

➲ Ohne Eignungstest keine Ausbildung

Bei der Pilotenausbildung verhält es sich nicht wie bei vielen anderen einfachen Ausbildungen. Hier reicht nicht nur eine Bewerbung und ein Vorstellungsgespräch, um in das nähere Auswahlverfahren zu kommen. Hier muss ein umfangreicher Eignungstest durchgeführt werden. Und nur wenn dieser bestanden wurde, kann die Ausbildung starten.

Der Eignungstest für angehende Piloten ist wohl der schwerste Eignungstest überhaupt. Er besteht aus zwei Teilbereichen:

1) Berufsgrunduntersuchung
Wird am PC durchgeführt und testet Reaktionsgeschwindigkeit, Geschicklichkeit, Allgemeinwissen, mathematische, physikalische und englische Kenntnisse.

2) Firmenqualifikation
Nach Bestehen der Berufsgrunduntersuchung, beinhaltet psychologische Tests, Tests zur Mehrfachbelastung und der Teamfähigkeit.

Nur etwa 5 Prozent der Teilnehmer bestehen den Test. Da man an der Prüfung nur einmal teilnehmen darf, gilt es sich so sorgfältig wie möglich vorzubereiten. Dazu dienen spezielle Vorbereitungstest wie beispielsweise die professionellen Softwareprogramme von Vimana. Schritt für Schritt können Sie sich hier gezielt auf die jeweiligen Tests vorbereiten.

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Firmengründung als Student? Diese 4 Punkte sollten Startups bedenkenhttp://www.arbeitstipps.de/firmengruendung-als-student-diese-4-punkte-sollten-startups-bedenken.html http://www.arbeitstipps.de/firmengruendung-als-student-diese-4-punkte-sollten-startups-bedenken.html#respond Wed, 18 May 2016 12:09:22 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=6648 [...]]]> Startups schießen wie Pilze aus dem Boden, oftmals sind die Firmengründer selbst noch Studenten. Dagegen spricht nichts, nur gut vorbereitet sollte man sein.

Firmengründung als Student StartupFrüher waren die Zukunftspläne von Studenten klar „geregelt“. Nach dem Studium folgte fast immer der Einstieg in den Beruf. Um die Uni zu finanzieren wurden und werden auch heute noch diverse Nebenjobs angenommen, soweit hat sich bis Dato nichts geändert. Allerdings ist zu beobachten, dass immer mehr Studenten schon während des Studiums den Fuß in die Selbstständigkeit setzen. Was bis vor ein paar Jahren noch undenkbar war, ist heute leichter zu realisieren. Viele Universitäten unterstützen mittlerweile das Gründerfieber ihrer Studenten und auch bei der Finanzierung der ersten eigenen Firma hat sich vieles vereinfacht. Dank Niedrigzins lohnt sich der Gang zur Bank und die Beantragung eines Privatkredits wieder. Die Arbeitsagentur berät und unterstützt Existenzgründer und die seit einigen Jahren so erfolgreich laufende sogenannte Mini-GmbH ist perfekt für alle, die über wenig Startkapital verfügen. Auf firma.de können Sie prüfen, ob die haftungsbeschränkte Unternehmensgesellschaft für Sie in Frage kommt.

1. Ohne Businessplan läuft gar nichts

Die Geschäftsidee ist gefunden, der Ehrgeiz sein Produkt oder seine Dienstleistung an den Markt zu bringen groß, doch ganz so schnell geht es nun doch nicht. Um oben genannte Finanzierungsmöglichkeiten nutzen zu können, werden nicht nur Sicherheiten verlangt, sondern vor allem ein gut durchdachter und realisierbarer Businessplan. Aber nicht nur für eventuelle Investoren ist ein detaillierter Businessplan wichtig, vor allem der Existenzgründer selbst, bekommt damit einen Überblick wie effektiv seine Firmengründung sein wird. Beim Aufstellen des Businessplans sollte man nicht nur Augenmerk auf den potentiellen Gewinn legen, sondern vor allem eine sensible Risikoanalyse durchführen.

2. Gewerbe anmelden – Studenten müssen nicht zwingend

Wer sich selbstständig macht, braucht einen Gewerbeschein, so ist es in die Deutschland die Regel. Auch Studenten kommen da nicht drumrum, mit einer Ausnahme: Für einen Gewerbeschein muss man dauerhaft selbstständig tätig sein. Wer als Student nur mal „reinschnuppern“ will, muss nicht zwingend ein Gewerbe anmelden. Wenn Sie zum Beispiel nur in den Semesterferien selbstständig arbeiten, gilt dies nicht als „dauerhaft“. Sie können also Ihren Kunden auch ohne Gewerbeschein Rechnungen ausstellen. Die Umsatzsteuer muss in diesem Fall auch nicht ausgewiesen werden.

3. Buchführung und Steuer: Basiswissen sollte vorhanden sein

Oftmals sind es kreative Studenten, die mit ihrer Geschäftsidee in die Selbstständigkeit starten. Wer Mode entwirft oder ein Genie in der App-Entwicklung ist, kümmert sich nur selten um betriebswirtschaftliche Belange. Mit dem Schritt in die Selbstständigkeit müssen Sie sich aber über kurz oder lang der Thematik stellen. Wer seine Ein- und Ausgaben nicht im Blick hat, schadet sich selbst.

  • Einkommensteuer

    Der Staat möchte von jedem Kuchen ein Stückchen abhaben. Wer immer Einkommen erzielt, wird zur Einkommensteuer veranlagt. Bei einem selbstständigen Unternehmer wird dazu der Gewinn zugrunde gelegt. Der wiederum berechnet sich aus dem Umsatz (Rechnungssumme aller Verkäufe) abzüglich der Kosten (Aufwendungen für Materialbeschaffungen usw.). Da es immer wieder Flauten geben kann, sollte man sich rechtzeitig einen gewissen Betrag (etwa 30 Prozent des Gewinns) zur Seite legen, denn die Einkommensteuer muss auch gezahlt werden, wenn es betrieblich mal nicht so gut läuft.

  • Umsatzsteuer

    Für Studenten empfiehlt es sich, als Kleinunternehmer zu starten. Das hat nicht nur zeitliche, sondern auch steuerliche Vorteile. Zu Beginn der Selbstständigkeit muss man seinen zu erwartenden Jahresumsatz schätzen und diesen dem Finanzamt mitteilen. Liegt dieser unter 17.500 Euro wird keine Umsatzsteuer fällig. Das erleichtert die notwendige Buchführung ungemein, denn auf Ihren Rechnungen muss keine Umsatzsteuer separat aufgeführt und somit auch nicht an das Finanzamt abgeführt werden.

  • Gewerbesteuer

    Auch in puncto Gewerbesteuer lohnt es sich sprichwörtlich klein anzufangen. Kleinunternehmer müssen erst ab einem Gewinn von 24.500 Euro Gewerbesteuer zahlen. Achtung: Hier ist nicht der Umsatz gemeint, sondern der Reinerlös, also Umsatz minus Aufwendungen / Kosten. Sollte sich das Startup rasant entwickeln und doch Gewerbesteuer fällig werden, hängt die Höhe von dem jeweilen Steuersatz der Stadt / Gemeinde ab.

Im Überblick: Steuerpflichten für Kleinunternehmer

4. Sozialversicherungen – Wenn Mutti nicht mehr zahlt

Selbstständig heißt, für sich selbst verantwortlich zu sein. Das merken viele Studenten erst, wenn sie wirklich auf eigenen Beinen stehen müssen. Wer eine Firma gründet, muss sich wohl oder übel auch um seine soziale Absicherung kümmern. In erster Linie sind das die Kranken- und Rentenversicherung.

Krankenversicherung
Wer das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht hat, ist in den meisten Fällen bei den Eltern mitversichert. Erzielen Sie mit Ihrem Startup monatlich nicht mehr als 405 Euro (bei nebenberuflicher Selbstständigkeit) wird es auch weiter so bleiben. Wer über 25 Jahre alt ist oder mit seiner Selbstständigkeit „gutes“ Geld verdient, wird seine Beiträge für die Krankenkasse selbst zahlen müssen. Die Kasse selbst legt fest, wie hoch dieser Beitrag sein wird. Jeder selbstständige Student sollte sich darum kümmern, Arztbesuch oder Krankenhausaufenthalt könnten sonst sehr teuer werden.

Rentenversicherung
Gerade in der Gründungsphase wird gern gespart wo es nur geht. Da kommt es einem sehr Zugute, dass nicht zwingend Beiträge in die Rentenversicherung gezahlt werden müssen. Abhängig ist das aber vom jeweiligen Berufszweig, nachzulesen auf deutsche-rentenversicherung.de. Es ist verständlich, dass jeder Cent erst einmal in die Firmengründung gesteckt wird, die Altersvorsorge darf aber nicht ganz vergessen werden.

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Beschäftigtendatenschutz von Anfang an: So gehen Sie datenschutzkonform mit Bewerberdaten umhttp://www.arbeitstipps.de/beschaeftigtendatenschutz-von-anfang-an-so-gehen-sie-datenschutzkonform-mit-bewerberdaten-um.html http://www.arbeitstipps.de/beschaeftigtendatenschutz-von-anfang-an-so-gehen-sie-datenschutzkonform-mit-bewerberdaten-um.html#respond Tue, 17 May 2016 16:11:31 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=6593 [...]]]> Jedes zweite Unternehmen überprüft Bewerber in sozialen Netzwerken. Dabei gibt es aus Sicht des Datenschutzes einiges zu beachten.

So gehen Sie datenschutzkonform mit Bewerberdaten um

In vielen Branchen herrscht Fachkräftemangel vor. Da ist es nicht verwunderlich, dass Unternehmen auf vielfältigen Wegen versuchen, geeignete Kandidaten für ihre offenen Stellen zu finden. Eine zunehmend beliebte Methode ist die Suche in sozialen Netzwerken. Der Digitalverband Bitkom berichtet, Bewerber müssten damit rechnen, dass neben den Bewerbungsunterlagen auch die Profile in sozialen Netzwerken gründlich geprüft werden:

  • In rund jedem zweiten Unternehmen (46 Prozent) werden demnach die entsprechenden Seiten im Netz unter die Lupe genommen.
  • Mehr als jeder siebte Personalchef (15 Prozent), der sich Profile von Bewerbern in sozialen Netzwerken anschaut, hat sich bereits aufgrund eines Online-Checks entschieden, Bewerber nicht zum Vorstellungsgespräch einzuladen oder einen Job doch nicht anzubieten, so Bitkom.

Diese Entwicklung bei der Bewerbersuche sollte nicht nur die Nutzer sozialer Netzwerke aufhorchen lassen. Auch die Unternehmen selbst müssen aufpassen: Bei der Suche nach Bewerbern werden laut Bitkom nicht nur Einträge in beruflichen Netzwerken wie Xing oder LinkedIn ausgewertet (39 Prozent), sondern auch die eher privat ausgerichteten Netzwerke wie Facebook (24 Prozent).

Wie die Aufsichtsbehörden, die über den Datenschutz wachen, klarstellten, sollten Arbeitgeber nur auf allgemein zugängliche Daten zugreifen und darauf achten, zu welchem Zweck die Daten jeweils veröffentlicht wurden. Wenn Unternehmen also private Facebook-Profile für die Bewerbersuche auswerten, ist dies ebenso falsch wie der Zugriff auf Daten in sozialen Netzwerken, die dort nur Freunden oder definierten Kontakte angezeigt werden.

Bewerberdaten genau wie Mitarbeiterdaten schützen

Nicht nur bei der Bewerbersuche im Internet werden Fehler gemacht. Vielen Unternehmen ist nicht klar, dass die personenbezogenen Daten von Bewerbern genauso zu schützen sind wie die Daten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) spricht von der Datenerhebung, -verarbeitung und -nutzung für Zwecke des Beschäftigungsverhältnisses. Damit sind auch die Bewerbungsverfahren gemeint. Deshalb sind zahlreiche Vorgaben aus dem Datenschutz zu beachten, wenn es um personenbezogene Daten von Bewerbern geht.

Nur erforderliche Daten der Bewerber erheben

Auch wenn man als Arbeitgeber möglichst viel über die Bewerberin oder den Bewerber wissen möchte: Nicht jede Frage ist erlaubt. Aus Sicht des Datenschutzes dürfen nur die Bewerberdaten abgefragt werden, die für die Entscheidung über die Einstellung wirklich erforderlich sind.

Bewerberdaten nur zweckgebunden nutzen

Auch die Daten, die für die Bewerbung erforderlich sind, dürfen nicht uneingeschränkt genutzt werden, sondern nur für den Zweck der Bewerbung selbst.

Auskünfte nur mit Einwilligung einholen

Manchmal erhoffen sich Arbeitgeber zusätzliche Informationen von Dritten. Andere Quellen als die Bewerberin oder der Bewerber selbst dürfen aber nicht einfach einbezogen werden. Im Datenschutz gilt das sogenannte Prinzip der Direkterhebung, also das Einholen der Daten bei der Bewerberin oder dem Bewerber selbst. Sollen weitere Quellen genutzt werden, muss in aller Regel die Bewerberin bzw. der Bewerber dem zustimmen.

Bewerberdaten nicht einfach weitergeben

Aufgrund der zuvor genannten Zweckbindung der Bewerberdaten dürfen diese auch nicht ohne weiteres innerhalb des Unternehmens weitergegeben werden, wenn dies nicht für den Bewerbungsprozess erforderlich ist. Auch die Weitergabe an andere Unternehmen erfordert die Zustimmung der Bewerberin bzw. des Bewerbers, auch wenn man der Person, der man absagen musste, damit helfen möchte.

Bewerberunterlagen rechtzeitig zurückgeben oder löschen

Nach einer erfolglosen Bewerbung müssen die Bewerberdaten grundsätzlich gelöscht beziehungsweise die Unterlagen mit der Absage an den Bewerber oder die Bewerberin zurückgegeben werden. Eine Dokumentation über das Bewerbungsverfahren kann für einen gewissen Zeitraum aufbewahrt werden, um sich gegen den Vorwurf des Verstoßes gegen das Benachteiligungsverbot (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz, AGG) verteidigen zu können.

Laut der Bundesdatenschutzbeauftragten sind die Bewerbungsunterlagen bei abgelehnter Bewerbung nach zwei Monaten ab Zugang der Ablehnung an den Bewerber zurückzugeben oder aber zu vernichten. Das betrifft auch das Bewerbungsanschreiben, das häufig sensible Angaben, zum Beispiel über Fähigkeiten und Werdegang, enthält.

(Ein Gast-Beitrag von Datenschutz-Praxis.de, Autor: Oliver Schonschek)

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Berufliche Wiedereingliederung nach Depression – Kleiner Leitfaden für Arbeitgeberhttp://www.arbeitstipps.de/berufliche-wiedereingliederung-nach-depression-kleiner-leitfaden-fuer-arbeitgeber.html http://www.arbeitstipps.de/berufliche-wiedereingliederung-nach-depression-kleiner-leitfaden-fuer-arbeitgeber.html#respond Tue, 10 May 2016 15:20:05 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=6600 [...]]]> Der Wiedereinstieg nach einer langen Depression ist weder für die Angestellten selbst, noch für den Arbeitgeber eine leichte Angelegenheit. Wie Arbeitgeber ihren Mitarbeitern die Rückkehr erleichtern können, erfahren Sie in diesem kleinen Leitfaden.

Berufliche Wiedereingliederung nach Depression – Kleiner Leitfaden für Arbeitgeber
Ein klärendes Gespräch kann den Druck nehmen

Laut dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport 2016 (einsehbar unter dak.de) gehören psychische Erkrankungen mittlerweile zu den häufigsten Krankschreibungen mit den meisten Krankentagen. Mehr Krankentage verursachen lediglich Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems und Atemwegserkrankungen. Insgesamt verursachen diese drei Erkrankungen mehr als die Hälfte aller Krankentage. Das sind erschreckende Zahlen.

Wenn ein Angestellter den gelben Schein wegen einer Depression abgibt, ist das nicht nur für ihn selbst ein schrecklicher Moment. Auch für den Arbeitgeber ist es keine leichte Situation. Er muss von jetzt auf gleich auf einen guten Angestellten verzichten. Die Arbeit kann aber auch nicht einfach liegen bleiben, denn bei der Diagnose „Depression“ weiß man nie so recht, wann der Angestellte wieder richtig einsatzbereit ist. Um die Zeit bis zur Wiederkehr zu überbrücken, kann eine vorübergehende Vertretung für Unterstützung sorgen.

» Kleiner Tipp: Vermeiden Sie es die liegen bleibende Arbeit auf andere Kollegen abzuwälzen. Diese sind in den meisten Fällen selbst voll mit Terminen und Projekten, so dass sie im schlimmsten Fall einen weiteren Depression-Krankenfall herbeiführen.

Ist der Zeitpunkt gekommen, dass der Betroffene seine Wiederkehr anmeldet, gilt es mit ihm abzuklären, wie der Wiedereinstieg aussehen soll. Dazu hier einige Vorschläge, die sich in den letzten Jahren sehr bewährt haben.

Möglichkeiten um Betroffenen den Wiedereinstieg zu erleichtern

➜ Rückkehrgespräch führen

Zugegeben, ein Rückkehrgespräch ist für beide Parteien häufig sehr unbeliebt. Die Erkrankten möchten ungern Ihr Privatleben vor ihrem Chef breit treten. Außerdem haben sie natürlich Angst, dass ihre längerfristige Krankheit negative Auswirkungen auf ihren Job haben könnte.

Als Arbeitgeber ist es Ihre Aufgabe dem Betroffenen die Angst zu nehmen. Die Experten von industry-press.com raten zu jedem Rückkehrgespräch den Betriebsrat mit einzubeziehen. Dieser kann im Bedarfsfall zwischen dem Arbeitgeber und Arbeitnehmer vermitteln, sollte es zu Missverständnissen, hitzigen Diskussionen oder anderen Konflikten kommen. Außerdem finden Sie hier auch ein sehr gutes Beispiel wie so ein Rückkehrgespräch zu führen ist. Dazu gehört es nämlich nicht nur den Betroffenen mit Fragen zu bombadieren, sondern ihm seine Fürsorgepflicht zu vermitteln und Möglichkeiten zu finden, wie der Arbeitnehmer sich zukünftig wieder wohl fühlt. Weiterhin sollten Sie gemeinsam die eventuellen krankheitsbedingten Ursachen aufklären und sie bestmöglich verringern, um eine erneute Erkrankung zu vermeiden.

Übrigens: Dieses Rückkehrgespräch ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Sie werden dennoch häufig durchgeführt, um eben den Wiedereinstieg für beide Seiten positiver gestalten zu können.

➜ Betriebliches Eingliederungsmanagement

Im Gegensatz zum Rückkehrgespräch sind Arbeitgeber verpflichtet ihren Angestellten, die längerfristig krankgeschrieben waren, ein Betriebliches Eingliederungsmanagemant (kurz: BEM) anzubieten. Dieses Gesetz gibt es seit 2004 und ist verankert im §9 Absatz 2 SGB IX (hier unter gesetze-im-internet.de).

Hierin heißt es:

Sind Beschäftigte innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig, klärt der Arbeitgeber mit der zuständigen Interessenvertretung im Sinne des § 93, bei schwerbehinderten Menschen außerdem mit der Schwerbehindertenvertretung, mit Zustimmung und Beteiligung der betroffenen Person die Möglichkeiten, wie die Arbeitsunfähigkeit möglichst überwunden werden und mit welchen Leistungen oder Hilfen erneuter Arbeitsunfähigkeit vorgebeugt und der Arbeitsplatz erhalten werden kann (betriebliches Eingliederungsmanagement).

Dieses Eingliederungsmanagement bietet Vorteile für beide Parteien. Für Sie als Arbeitgeber dient es natürlich der Leistungsfähigkeit Ihrer Angestellten. Durch das BEM sollen Fehlzeiten verringert und die Personalkosten dementsprechend gesenkt werden. Die Teilnahme ist für Betroffene allerdings freiwillig, gezwungen werden darf niemand.

Weitere Informationen bezüglich BEM und Kündigungsschutz finden Sie beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales unter bmas.de.

» Video-Tipp:
In diesem Video geht es zwar über eine längerfristige Bandscheibenerkrankung, aber es erklärt dennoch genau die Vorgehensweise beim BEM.

➜ Einstieg nach dem Hamburger Modell

Eine weitere Möglichkeit dem Arbeitnehmer einen leichteren Einstieg in das Arbeitsleben zu geben, ist das Programm Hamburger Modell. Hierbei startet der Erkrankte mit einer Arbeitszeit von zwei Stunden täglich.

Dieses Modell ist eine gesetzliche Leistung der Krankenkassen oder der Rentenversicherung. Zahlen muss der Arbeitgeber während der Teilnahme an dem Programm nicht. Das übernimmt die jeweilige Krankenkasse für die entsprechende Dauer in Form von Krankengeld. Bei diesem Programm wird den Arbeitnehmern ein langsamer Einsteig ermöglicht. Gerade bei psychisch Erkrankten ist diese Variante sehr hilfreich, da sie nicht „von jetzt auf gleich“ wieder voll gefordert werden, sondern langsam an die steigende Belastung gewöhnt werden.

Stufenplan bestimmt Dauer und Wöchentliche Arbeitszeit
Erstellt wird die stufenweise Rückkehr, der so genannte Stufenplan, vom Arzt direkt. Welche Punkte dieser unbedingt beinhalten muss, hat Stiftung Warentest unter test.de, einmal genauer für Sie erläutert. Damit der Betroffene dieses Hamburger Modell aber auch wirklich durchführen kann, müssen Sie als Arbeitgeber zustimmen.

» Wichtig: Bei diesem Stufenplan handelt es sich nur um einen voraussichtlichen Plan. Das Programm wird an jeden einzelnen Erkrankten individuell angepasst. Es besteht die Möglichkeit diese Vereinbarung jederzeit zu ändern oder auch auszusetzen.

5 Tipps: Depressionen bei Angestellten vorbeugen

Depressionen sind natürlich nicht immer nur arbeitsbedingt, dennoch sollten Sie als Arbeitgeber immer dafür sorgen, dass Ihre Mitarbeiter sich wohl fühlen. Je höher der Leistungsdruck auf Arbeit ist, desto wahrscheinlicher ist ein Krankenschein mit psychischer Belastung. Dem gilt es vorzubeugen.

➀ Gesetzliche Pausen einhalten

Berufliche Wiedereingliederung nach Depression – Kleiner Leitfaden für Arbeitgeber Vorbeugemaßnahmen
Mitarbeiten sollten regelmäßig Kraft tanken können
Pausen sind wichtig, um sich zu entspannen und neue Energie tanken zu können. Achten Sie darauf, dass Ihre Mitarbeiter sich diese kleine Auszeit nehmen und nicht von morgens bis abends durcharbeiten.

➁ Ziele realistisch setzen

Heutzutage wird von vielen Chefs gern mehr verlangt, als ein einzelner Mitarbeiten wirklich schaffen könnte. Natürlich ist es immer besser, wenn Aufträge schnellstmöglich abgearbeitet sind, es sollte aber nicht um jeden Preis sein. Setzen Sie daher realistische Ziele. So vermeiden Sie eine erhöhte Belastung und senken damit das Risiko einer Depression.

➂ Gute Leistungen honorieren

Jeder Angestellte hat seine Aufgabenbereiche, die er natürlich bestens ausführen muss. Ist ein Mitarbeiter aber ständig bereit Überstunden zu machen oder macht er seine Arbeit regelmäßig mehr als nur gut, dann sollten Sie diese Leistungen honorieren. Das muss nicht immer gleich bedeuten, dass Sie ihm mehr zahlen, oft reicht es schon, wenn Chefs die Arbeit anerkennen und mit einem „Sehr gut gemacht“ oder „Danke für die Einsatzbereitschaft“ belohnen.

➃ Gesundheit fördern

Übermäßiger Stress ist eine Hauptursache von Depressionserkrankten. Und womit lässt sich bewältigen? Genau mit Sport. Um Ihre Mitarbeiter zu schützen, können Sie Ihnen bestimmte Fitnesskurse anbieten oder aber Sie sorgen für Fortbildungsangebote im Bereich „Stressbewältigung“. So lernen Ihre Mitarbeiter rechtzeitig damit umzugehen und wie man Stress gezielt abbauen kann.

➄ Haben Sie stets ein offenes Ohr

Als Chef sollten Sie nicht immer nur den Chef raushängen lassen. Geben Sie Ihren Angestellten immer das Gefühl, dass Sie auch ein offenes Ohr für ihre Probleme haben. Es nimmt einiges an Druck, wenn man weiß, dass man mit seinem Arbeitgeber über eine steigende Überforderung sprechen kann und anschließend dementsprechend gehandelt wird. So können einige Krankenscheine deutlich vermieden werden.

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Fakten und Wissenswertes zu SAP – Business Software für präzise Prozessabläufehttp://www.arbeitstipps.de/fakten-und-wissenswertes-zu-sap-business-software-fuer-praezise-prozessablaeufe.html http://www.arbeitstipps.de/fakten-und-wissenswertes-zu-sap-business-software-fuer-praezise-prozessablaeufe.html#respond Wed, 13 Apr 2016 14:25:30 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=6583 [...]]]> SAP gehört zu den umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands. Doch was genau macht SAP eigentlich? Wie hilft deren Software weltweit kleinen und großen Unternehmen?

SAP in Walldorf
SAP in Walldorf

Die Abkürzung SAP steht für ein Softwaresystem, durch das sich Systeme, Anwendungen und Prozesse/Produkte vereinen und automatisieren lassen. Gleichzeitig steht das Kürzel für die gleichnamige Firma im baden-württembergischen Walldorf (mehr über SAP), die anhand ihrer Umsätze als viertgrößter Softwareentwickler weltweit gilt. In der Datenverarbeitung vereinfacht SAP den reibungslosen Informationsfluss zwischen Unternehmen und wurde speziell dafür entwickelt, eine unternehmensübergreifende Datenbank für unterschiedliche Anwendungen zu generieren.

SAP Softwarelösung für Unternehmen verschiedener Branchen

Die Datenverarbeitung nimmt in großen Konzernen, mittelständischen Unternehmen und kleinen Firmen eine gleichermaßen hohe Bedeutung ein. Dabei stehen die intuitive Bedienung einer Software, die Vereinfachung der Zugriffsberechtigungen und die reibungslose Übertragung der Daten eine gleich wichtige Rolle. Mit der Basis von Systemen, Anwendungen und Prozessen oder Produkten hat sich SAP als komplexe und vielfunktionale Lösung für anspruchsvolle Unternehmen etabliert. Allerdings stellt die SAP Integration in der Firmensoftware vor eine hohe Herausforderung und bedarf spezialisierter IT-Kenntnisse, damit die Funktionalität gewährleistet und die Konfiguration im benötigten Umfang des Unternehmens gegeben ist.

Der Dienstleister fin-systems.de hat sich auf die Integration von SAP spezialisiert und gilt als effizienter, verlässlicher und versierter Partner für eine maßgeschneiderte IT Lösung in Unternehmen. Zu den Alleinstellungsmerkmalen die fehlerfreie Anbindung von Fremdsystemen, die in einer SAP Landschaft integriert und in fehlerfreier Funktionalität konfiguriert werden. Ebenso überzeugen Kenntnisse und Know How in der Systemkonsolidierung und Migration, wodurch sich die Vorteile für Unternehmen erhöhen und die gemeinsame Verwendung von SAP und anderen, bereits genutzten Modulen optimieren.

Aufgrund der fehlerfreien Funktion und individuellen Konfiguration, der Komplexität und vielseitigen Anwendung haben sich SAP Systeme weltweit etabliert und sorgen bei Unternehmen in unterschiedlichen Branchen für eine umfassende Nutzung aller Ressourcen, sowie Aufwendungsverkürzungen bei Datenübertragungen und gemeinschaftlicher Datennutzung mit anderen Unternehmen.

Professionelle Installation ist für die fehlerfreie Funktionalität notwendig

In der Vergangenheit stellte die Kompatibilität verschiedener Software-Module, viele Anwender vor eine hohe Herausforderung und führte nicht selten zu Problemen in der gemeinsamen Verwendung. Mit SAP wurde eine Software entwickelt, die diese Probleme ausräumt und als standardisierte Software mit datenbankenübergreifender Funktion überzeugt.

Bei SAP handelt es sich nicht um eine klassische Software als Einzelmodul, sondern um ein Portfolio aus zahlreichen und für unterschiedliche Verwendungsbereiche einsetzbaren Modulen. Vor allem Großunternehmen profitieren von diesem System und können die bevorzugten Module anhand ihrer Ansprüche und Anforderungen an die Funktionen auswählen. Alternativ lässt sich SAP auf die Branche abstimmen und ist beispielsweise für die Industrie, für Banken, den Einzelhandel und Medienunternehmen erhältlich.

Um eine fehlerfreie und systemübergreifende Funktionalität zu gewährleisten, muss die Installation und Integration mit viel Kompetenz und Fachkenntnis vorgenommen werden. In Abstimmung auf die bereits genutzte Software werden die gewählten Module von IT Spezialisten im System integriert und in ihren Einstellungen so konfiguriert, dass sie auf die jeweiligen Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt und an den Unternehmensanforderungen orientiert sind.

Mehr wirtschaftliche Effizienz durch kompatible Prozessabläufe

SAP bietet eine Vielfalt an individuellen Funktionen und dient der Kombination von Prozessabläufen. Die ineinander übergreifende Abwicklung der Geschäftsprozesse, beispielsweise in der Buchführung, im Controlling, im Einkauf, Vertrieb und im Personalwesen senkt Kosten und erhöht die Sicherheit in der Vermeidung von Fehlern. Anhand der unterschiedlichen Ansprüche verschiedener Unternehmen basiert SAP Software nicht auf einem statischen Programm, sondern auf einer Vielfalt unterschiedlicher Module für das professionelle Business.

Eine Besonderheit der Software ist die von Spezialisten einfach vornehmbare Konfiguration und Integration im eigenen System, durch die eine vollständige Veränderung der genutzten Systeme unnötig wird.

Einige Module bieten sich optimal für den Einsatz in branchenübergreifenden Systemen an und bieten daher für global agierende Großkonzerne besondere Vorteile. Da es sich bei SAP um ein komplexes System handelt, setzt der Einsatz der innovativen Software eine Schulung damit tätiger Mitarbeiter voraus.

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