Arbeitstipps.de http://www.arbeitstipps.de Tipps die Ihnen die Arbeit erleichtern Mon, 20 Nov 2017 09:53:25 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.8.3 Kunde zahlt Rechnung nicht – So gehen Sie bei Zahlungsverzug richtig vorhttp://www.arbeitstipps.de/kunde-zahlt-rechnung-nicht-zahlungsverzug.html http://www.arbeitstipps.de/kunde-zahlt-rechnung-nicht-zahlungsverzug.html#respond Mon, 20 Nov 2017 09:53:25 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=7793 [...]]]> Die Ware ist verschickt, die Dienstleistung erbracht – nur die Zahlung der Rechnung lässt auf sich warten. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern für kleinere Firmen oder Freiberufler auch schnell Existenz bedrohend.

Zahlungsverzug
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Werden Rechnungen nicht bezahlt, kann dies zunächst verschiedene Gründe haben. Auf sich beruhen lassen sollten Sie es als Unternehmer aber auf keinen Fall. Wie Sie bedacht und doch zielgerichtet und konsequent vorgehen, wenn Sie es mit zahlungsunwilligen Schuldnern zu tun bekommen, möchten wir Ihnen hier einmal etwas genauer erklären.

Wann spricht man von Zahlungsverzug?

Eine unbezahlte Rechnung gilt nicht automatisch als Zahlungsverzug. In Verzug gerät der Schuldner erst, wenn er eine Mahnung erhalten hat und nicht darauf reagiert. Dies schreibt § 286 Abs. 1 des BGB vor. Ausnahmen bestätigen aber wie so oft die Regel. Von einem Zahlungsverzug kann auch gesprochen werden, wenn auf der Rechnung ein Zahlungsziel genannt wurde. Dabei kann es sich um ein korrektes Datum oder auch um den Vermerk „zahlbar 14 Tage nach Rechnungserhalt“ handeln. Lesetipp: Rechnungen richtig schreiben – So geht’s!

Ruhe bewahren und Nachfrage nicht versäumen

Einem Zahlungsverzug können verschiedene Gründe zu Grunde liegen. Nicht immer steckt eine betrügerische Absicht dahinter. Besonders, wenn eine Rechnung von einem Stammkunden ausbleibt, gibt es vermutlich andere Gründe, die sich ohne rechtliche Schritte aus der Welt schaffen lassen. Bei Neukunden ist hingegen besondere Vorsicht geboten, aber es lohnt dennoch beim Schuldner nachzufragen und sich den Eingang der Rechnung bestätigen zu lassen. Die Gründe unbezahlter Rechnungen können schließlich vielfältig sein:

  • Die Rechnung ging auf dem Postweg verloren.
  • Die Rechnung ging im elektronischen Postfach verloren.
  • Die Rechnung landete bei einem anderen Mitarbeiter (in Großunternehmen).
  • Die Rechnung wurde vergessen zu begleichen.
  • Die Rechnung ist bereits beglichen und der Termin überschneidet sich.
  • Die Rechnung kann aufgrund von Zahlungsschwierigkeiten nicht sofort beglichen werden.
  • Der Schuldner hegt betrügerische Absichten und ist nicht gewillt zu zahlen.

Mahnschreiben verfassen – So machen Sie es richtig

Ließ sich das Problem durch die Nachfrage beim Kunden nicht lösen, wird dieser schriftlich gemahnt. Das Mahnverfahren läuft in einzelnen Schritten ab und hat das Ziel, dem Schuldner durch die Nennung eines konkreten Zahlungszieles doch noch zum Begleichen der Rechnung zu bewegen.

1. Mahnung = freundliche Erinnerung

Die 1. Mahnung kann als freundliche Zahlungserinnerung verfasst werden. Den Schuldner sollten Sie dabei an die Zahlung der Rechnung erinnern. Außerdem sollten Sie ein Zahlungsziel nennen. Für den Fall, dass die Rechnung beim Empfänger verloren ging, sollte die 1. Mahnung eine Kopie der ursprünglichen Rechnung enthalten.

2. Mahnung = Erinnerung mit Nachdruck

Nun sollten Sie maximal zwei Wochen abwarten. Hat sich nichts getan, ist es an der Zeit für die 2. Mahnung. Der Ton darf nun deutlich ernsthafter werden. Außerdem sollten Sie jetzt auch eine Zahlungsfrist nennen, die mit sieben bis zehn Tagen einen engeren Rahmen vorgibt.

3. Mahnung = bleibt nicht ohne Folgen

Die 3. Mahnung enthält ein letztes, kurzfristiges Zahlungsziel und macht deutlich, dass nun weitere Schritte folgen werden.

Zahlungsverzug ohne Mahnung – Wann auf eine Mahnung verzichtet werden kann

Es gibt auch Fälle in denen Sie auf den Versand von Mahnungen verzichten können. Und zwar, wenn:

  • die Rechnung bereits ein eindeutiges Zahlungsziel enthält.
  • die Rechnung einen bestimmten Zeitrahmen für die Begleichung enthält.
  • der Schuldner die Zahlung verweigert.

Welche Alternativen zu rechtlichen Schritten gibt es?

In den meisten Fällen werden sich rechtliche Schritte nicht vermeiden lassen, wenn der Schuldner die Zahlung verweigert. Zeigt sich der Schuldner jedoch kompromissbereit, können Sie mit ihm gemeinsam nach einer für beide Parteien akzeptablen Lösung suchen. Dies ist besonders dann der Fall, wenn die Rechnung aufgrund von kurz- oder langfristiger Zahlungsunfähigkeit nicht beglichen werden kann. Folgende Möglichkeiten gibt es:

❍ Zahlung auf Raten:

Eine Ratenzahlung ist ein Kompromiss, der beiden Seiten helfen kann. Sie erhalten Ihr Geld, wenn auch nur nach und nach. Der Schuldner zahlt kleinere Beträge, statt eine Gesamtsumme und ist somit entlastet.

❍ Zahlungsziel ändern:

Ist abzusehen, dass der Kunde derzeit in Zahlungsschwierigkeiten steckt, dies aber nur als vorübergehend einzuschätzen ist, können Sie die Zahlung auf einen späteren Zeitpunkt vertagen.

❍ Vereinbarung von Gegenleistungen:

Vielleicht eher untypisch, aber in der täglichen Praxis nicht selten sind Tauschgeschäfte. Fehlt es an finanziellen Mitteln, hat der Schuldner vielleicht etwas in seinem Besitz, was dem Unternehmer nützt und in etwa den Wert der Rechnung gleichkommt. Diese „Alternativlösung“ ist sicher nicht nach jedermanns Geschmack, kann Ihnen aber unnötigen Ärger ersparen.

Das gerichtliche Mahnverfahren – Nägel mit Köpfen

Bleiben die Mahnungen unbeantwortet und das Geld lässt noch immer auf sich warten, gibt Ihnen das gerichtliche Mahnverfahren die Möglichkeit, doch noch an Ihr Geld zu kommen. Dafür müssen Sie keinen Rechtsanwalt einschalten. Somit sind also auch die Kosten entsprechend geringer. Außerdem unterliegt die Forderung, die Sie stellen, keiner gerichtlichen Prüfung. Es ist auch keine Beweislage notwendig. Zuständig für das gerichtliche Mahnverfahren ist das Amtsgericht an Ihrem Wohnsitz.

Wie ist ein Mahnantrag zu stellen?

Hierfür existiert ein offizielles und einheitliches Formular. Es muss ein Vorschuss gezahlt werden. Dessen Höhe steht im Verhältnis zum jeweiligen Streitwert. Aus dem Antrag müssen der Streitwert, die Höhe der Kosten und Name und Anschrift von Gläubiger und Schuldner hervorgehen. Der Antrag ist nur mit einer handschriftlichen Unterschrift oder alternativ mit einer elektronischen Signatur gültig.

Der Mahnbescheid

Haben Sie den Mahnantrag ordnungsgemäß gestellt, wird dem Schuldner der Mahnbescheid übermittelt. Erfolgt seitens des Empfängers innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung keine Reaktion, geht ihm der Vollstreckungsbescheid zu.

Dem Mahnbescheid liegt übrigens auch ein Widerspruchsformular bei. Legt der Schuldner Widerspruch ein, obliegt der Rechtsstreit in weiterer Instanz dem verantwortlichen Prozessgericht.

Der Vollstreckungsbescheid

Wird dem Mahnbescheid widersprochen bzw. erfolgt überhaupt keine Reaktion seitens des Schuldners, können Sie den Vollstreckungsbescheid beantragen. Dieser kann nur bis spätestens ein halbes Jahr nach Zugang des Mahnbescheides beantragt werden.

Nun ist es Ihnen möglich, offene Geldforderungen über eine Zwangsvollstreckung des Schuldners zu erwirken. Bei der Vorgehensweise spielt das Vermögen des Schuldners eine Rolle. Dabei werden das bewegliche wie auch das unbewegliche Vermögen berührt.

Der Schuldner bekommt den Antrag auf Erlass des Vollstreckungsbescheids vom Gericht zugestellt. Auch hier besteht für den Schuldner die Möglichkeit, innerhalb von 14 Tagen einen Widerspruch einzulegen. Bei einem erfolgten Widerspruch kommt das herkömmliche Mahnverfahren nicht zum Zug und der Fall geht in einen Zivilprozess über.

Alternative: das Inkassoverfahren

Möchten Sie ein gerichtliches Mahnverfahren umgehen, bleibt Ihnen alternativ die Beauftragung eines Inkassounternehmens. Das Inkassobüro springt dann quasi für Sie als Gläubiger ein und realisiert die offenen Forderungen in Ihrem Auftrag. Dabei wird in Treuhandinkasso und in Forderungskauf unterschieden.

❍ Treuhandinkasso:

  • Das Inkassobüro zieht die offenen Forderungen ein.
  • Der Gläubiger bleibt wirtschaftlicher Eigentümer der offenen Forderung.
  • Der Gläubiger besitzt ein Mitspracherecht über die Vorgehensweise des Verfahrens.
  • Erhaltene Forderungen gehen dem Gläubiger in voller Höhe zu.

❍ Forderungskauf:

  • Hierbei verliert der Gläubiger das Recht an seiner Forderung.
  • Die offene Rechnung wird zur Ware und an das Inkassobüro verkauft.
  • Dies geschieht mit Ausfallrisiko. Der Gläubiger erhält für die offene Forderung einen bestimmten Betrag, ganz gleich, ob die Forderung letztlich erfüllt wird oder offen bleibt.
  • Der Unternehmer spart sich Aufwand und Zeit, erhält aber auch nur einen Bruchteil der offenen Forderung.
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Rechnungen ins EU-Ausland stellen – Das müssen Sie dabei alles beachtenhttp://www.arbeitstipps.de/rechnungen-ins-eu-ausland-stellen.html http://www.arbeitstipps.de/rechnungen-ins-eu-ausland-stellen.html#respond Wed, 15 Nov 2017 13:22:45 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=7783 [...]]]> Hin und wieder kann es auch mal vorkommen, dass man eine Rechnung ins EU-Ausland stellen muss. Dann sollten Sie aufpassen, denn hierbei gibt es einiges zu beachten.

Rechnung ins EU-Ausland stellen
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Innerhalb Europas wuchsen in den letzten Jahren mehr und mehr Bereiche zusammen. Um bestimmte Abläufe und Prozesse innerhalb der EU zu vereinfachen, wurde vieles vereinfacht und verallgemeinert. Dies betrifft auch das Ausfertigen von Rechnungen. Was es zu beachten gilt, wenn Sie eine Rechnung ins EU-Ausland stellen, können Sie im Folgenden nachlesen.

Umsatzsteuer – Ja oder Nein?

Hier gelten unterschiedliche Bestimmungen. Es kommt darauf an, an wen die Rechnung gestellt wird. Bei Rechnungen an ein Unternehmen wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Wird die Rechnung dagegen an Privatkunden oder Kleinunternehmer gestellt, wird die Mehrwertsteuer wie gehabt und nach deutschem Recht geltend gemacht.

Rechnungen an Unternehmer im EU-Ausland verfassen

Rechnungen an Unternehmen müssen auch als solche kenntlich gemacht werden. Dies ist nicht nur anhand der vollständigen Rechnungsadresse aufzuzeigen, die Rechnungen müssen auch die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer von Rechnungssteller und Rechnungsempfänger enthalten.

Es greift das deutsche Umsatzsteuerrecht. Es handelt sich zwar um eine steuerbare Leistung, diese bleibt aber nach deutschem Recht umsatzsteuerfrei. Auf der Rechnung wird also nur der Nettobetrag ausgewiesen. Die Rechnung muss dann aber einen Vermerk enthalten, der auf besagte Steuerfreiheit hinweist. Dies schreibt das deutsche Umsatzsteuergesetz in §14a vor.

Handelt es sich um das Erbringen sonstiger Leistungen oder wurden im Zusammenhang mit einem Grundstück Leistungen erbracht, ist auf der Rechnung deutlich zu machen, dass die Steuerschuld auf den Empfänger der Rechnung übergeht. Dieser Vorgang wird als Reverse-Charge-Verfahren bezeichnet.

Tipp:
Stellen Sie eine Rechnung an einen Unternehmer im EU-Ausland, ist immer der Empfänger zugleich auch Schuldner der Umsatzsteuer. Es gelten die Gesetzte des jeweiligen Landes. Die Umsatzsteuer wird auf dieser Grundlage vom Rechnungsempfänger ermittelt und als Vorsteuer abgezogen.

Rechnungen an private Kunden im EU-Ausland verfassen

Rechnungen an Privatkunden oder an Kleinunternehmer mit Sitz im EU-Ausland müssen Mehrwertsteuer enthalten. Hierbei greift die deutsche Gesetzeslage und der Mehrwertsteuersatz wird wie in Deutschland allgemein üblich auf den Nettobetrag aufgeschlagen.

Jedes EU-Land verfügt jedoch über eine bestimmte Lieferschwelle. Wird diese überschritten, weil der Rechnungssteller zum Beispiel einen Versandhandel betreibt und große Mengen an Waren ins EU-Ausland ausliefert, hat eine steuerliche Erfassung des Rechnungsstellers im Lieferland zu erfolgen. Auf den Rechnungen muss dann die Umsatzsteuer nach dem Gesetz des jeweiligen EU-Landes extra ausgewiesen werden. Die Umsatzsteuer ist dann vom deutschen Rechnungssteller an das ausländische Finanzamt zu entrichten.

Wie hoch sind die Lieferschwellen?

Hier gibt es Unterschiede. Die Lieferschwellen werden auf der Grundlage des Artikel 34 der Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie festgelegt. Hier die Lieferschwellen einiger ausgewählter Länder im Überblick:

Frankreich = 10.000 Euro
Irland = 41.000 Euro
Österreich = 11.000 Euro
Portugal = 10.000 Euro
Spanien = 10.000 Euro
Rumänien = 34.000 RON = 8.071 Euro
Tschechische Republik = 326.000 CZK = 13.318 Euro
Großbritannien = 70.000 GBP = 81.843 Euro

Die Unterschiede zwischen Unternehmen und Privatpersonen

RechnungsempfängerUnterschiede
Unternehmen

Der Rechnungssteller weist keine Umsatzsteuer aus.

Die Steuerschuld geht an den Leistungsempfänger über.

Dieser hat die Steuer nach landesüblichen Gesetzen zu berechnen und als Vorsteuer abzuführen.

Dass die Steuerschuld auf den Leistungsempfänger übergeht, muss auf der Rechnung vermerkt werden.

Privatperson oder Kleinunternehmer

Bei diesen Rechnungen wird die Mehrwertsteuer wie üblich aufgeschlagen und ist vom Rechnungsempfänger zu entrichten.

Die Rechnung wird unverzüglich nach Leistungserbringung verfasst.

Es ist üblich, Rechnungen mit der bestellten Ware zu verschicken.

Eine Ausnahme stellen besonders umfangreiche Warenmengen dar.

Bei Überschreitung der vom jeweiligen EU-Land veranschlagten Lieferschwelle muss sich der Rechnungssteller im EU-Ausland steuerlich erfassen lassen und wird zur Zahlung der Umsatzsteuer nach den Gesetzen des Empfängerlandes veranlagt.

Welche Angaben muss die Rechnung ins EU-Ausland enthalten?

Damit die Rechnungen ordnungsgemäß vom jeweiligen Finanzamt anerkannt werden, müssen gewisse Pflichtangaben enthalten sein. Dazu zählen:

  • vollständiger Name und Adresse von Rechnungssteller und Rechnungsempfänger
  • Rechnungsnummer
  • Rechnungsdatum
  • Rechnungsbetrag, bei Privatpersonen zzgl. Mehrwertsteuer
  • Zahlungsziel
  • Art und Umfang der erbrachten Leistung
  • Umsatzsteueridentifikationsnummer von Rechnungssteller und Rechnungsempfänger
  • Hinweis auf Umkehr der Steuerschuld

Der Vermerk auf die Umkehr der Steuerschuld kann in etwa lauten: „Da es sich um nicht im Inland steuerbare Leistungen handelt, erfolgt keine Berechnung der Mehrwertsteuer“. Übrigens: Rechnungen können Sie auch online erstellen. Nähere Informationen dazu erhalten Sie in unserem Beitrag Rechnung online erstellen – 5 Vorteile die Zeit und Kosten sparen.

Tipp:
Bevor Sie die Rechnung ins EU-Ausland verschicken, sollten Sie die Daten des Empfängers unbedingt überprüfen. Dies ist auf der Homepage des Bundesamtes für Steuern mit wenigen Mausklicks möglich. Wer dies unterlässt und damit auf der Rechnung falsche Angaben macht, kann dazu veranlagt werden, die Umsatzsteuer aus eigener Tasche zu zahlen.

Was ist bei der Meldepflicht zu beachten?

Wer Rechnungen in das EU-Ausland stellt, gibt dies in seiner Umsatzsteuervoranmeldung an. Die steuerbefreite Leistung ist weiterhin dem Bundeszentralamt für Steuern zu übermitteln. Dies geschieht im Rahmen einer zusammenfassenden Meldung unter Angabe der Umsatzsteueridentifikationsnummer des Rechnungsempfängers.

Tipp:
Werden die für Rechnungen ins EU-Ausland anfallenden Steuern auf einem separaten Konto gebucht, erleichtert das Ihnen als Unternehmer die Übersicht.

Gibt es Ausnahmeregelungen?

Handelt es sich nicht um klassisch erbrachte Warenlieferungen, greifen unter Umständen für „sonstige Leistungen“ geltende Ausnahmeregelungen, welche von Fall zu Fall einer Einzelprüfung unterliegen. Zu diesen sonstigen Leistungen werden gerechnet:

  • Gastspiele von Künstlern
  • Veranstaltungen von Sportlern
  • Montageleistungen
  • Leistungen der Personenbeförderung
  • Leistungen bei der Instandsetzung und Restauration von Gebäuden
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Büromode für Herren – 5 Tipps für den optimalen Businesslookhttp://www.arbeitstipps.de/bueromode-fuer-herren-5-tipps-fuer-den-optimalen-businesslook.html http://www.arbeitstipps.de/bueromode-fuer-herren-5-tipps-fuer-den-optimalen-businesslook.html#respond Tue, 14 Nov 2017 10:57:37 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=7742 [...]]]> Oft entscheidet die Kleidung über den ersten Eindruck. Damit Geschäftsverhandlungen nicht schon wegen falscher Kleidung zum Scheitern verurteilt sind, hier 5 Tipps für das perfekte Businessoutfit für Herren.

Büromode für Herren - 5 Tipps für die optimale Businessmode
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Der erste Eindruck zählt. Innerhalb weniger Sekunden schiebt das Gehirn die fremde Person gegenüber in eine Schublade – symphatisch und kompetent oder eben nicht. Besonders im Businessbereich könnte die falsche Kleidung dafür sorgen, dass eine Geschäftsbeziehung gar nicht erst zustande kommt. Wer will das schon? Natürlich ist es nicht allein die Kleidung, die einen Eindruck hinterlässt, sondern auch die Körperhaltung. Deshalb sollten Sie sich anschließend auch mit diesem Thema auseinandersetzen.

Wie die perfekte Businessmode für Damen aussieht, haben wir bereits geklärt, heute möchte ich Ihnen die Do’s und Don’ts bei der Business-Kleidung für Herren näher erläutern.

Businessmode für Herren – So sieht sie aus

1. Der optimale Anzug

Wenn ein Anzug auffällt, ist man schlecht angezogen

Giorgio Armani

Im Businessbereich ist bei Männern eines unverzichtbar – der Anzug. Hierbei aber das perfekte Modell zu finden, ist gar nicht so einfach, denn schließlich soll er optimal sitzen. Den besten Überblick über die genauen Kaufkriterien, bietet die Infografik unter business-punk.com vom Herrenausstatter Samuel Windsor. Sie ist zwar auf englisch, die Bilder sind jedoch meistens selbsterklärend.

Zusammenfassend kann man sagen, dass ein großes Augenmerk auf die Qualität des Stoffes gelegt werden sollte. Diese bestimmt den Sitz des Anzuges. Außerdem sollten Sie für den Sommer ein leichteres Material wählen, als im Winter.

Auch die optimale Beinlänge ist enorm wichtig. Im Stehen sollte der Abschluss rund einen Zentimeter oberhalb der Absatzkante enden.

Hier noch einen Tipp zur Farbwahl: Experten empfehlen die Anzugsfarbe der Position anzupassen. Je höher diese ist, desto dunkler wird der Anzug. Dies gilt im übrigen auch für entsprechende Events. Die gängigsten Farben sind schwarz, anthrazit, blau und braun.

Absolutes Don’t: Gemusterte Jacketts

2. Die Wahl des richtigen Hemdes

Beim Hemd spielt nicht nur der Kragen, sondern ebenfalls die Farbe, die Qualität des Stoffes und der Sitz eine wichtige Rolle.

Dunkle Hemden sind zwar kein klassisches Don’t, aber sie werden nicht gern gesehen. Viel besser sind weiße, hellblaue oder pastellfarbene Hemden.

Bei der Qualität des Stoffes sollten Sie auf Vollzwirngewebe achten. Hier müssen Sie zwar oft etwas tiefer in die Tasche greifen, aber der Tragekomfort, die Haltbarkeit der Nähte und die entsprechende Optik machen sich gegenüber einem Billigprodukt bemerkbar.

Bei den Hemdkragen gibt es einige Unterschiede. Worin sie sich unterscheiden und welche Kragenform sich für welche Gelegenheit bietet, finden Sie im Hemden-Guide von styleranking.de.

Und ganz wichtig: Tragen Sie immer gebügelte Hemden. Nichts ist schlimmer als mit einem ungebügelten Hemd aufzutreten.

» Mein Tipp: Wer viel beruflich unterwegs ist, findet bei vanlaak.com bügelleichte Businesshemden. Diese bestehen aus einem speziellen Stoff, der sich während des Tragens von allein wieder glättet.

Wichtiges in Kurzform:

  • helle Farben wählen
  • Hemden aus Vollzwirngewebe bevorzugen
  • bei Anzügen immer ein langes Hemd wählen
  • Knöpfe an taillierten Hemden sollten nicht auseinander stehen
  • Hemden immer bügeln
  • Unterhemden grundsätzlich

3. Die perfekte Krawatte finden

Ebenso unerlässlich bei der Business-Mode ist die Krawatte und auch hier gibt es grundlegende Regeln.

Krawatten mit Comics und anderen Motiven sind out und in der Geschäftswelt haben sie keinesfalls etwas zu suchen. Die Krawatte muss zum gesamten Outfit passen. Im besten Fall greifen Sie die Farbe des Hemdes auf. Die darf dann ruhig etwas kräftiger auffallen. Lassen Sie aber bitte die Finger von schrillen Neon-Farben.

Auch die Wahl des Knotens ist entscheidend. Immerhin gibt es über 10 verschiedene Knotenformen. In der Businesswelt haben sich aber der doppelte Windsor und der einfache Krawattenknoten etabliert, auf die Sie deshalb auch setzen sollten.

Wichtig ist auch die Länge der Krawatte. Optimal endet die Spitze auf Höhe der Gürtelschnalle!

4. Schuhe, Socken und Gürtel

Die Schuhe gelten oft als Visitenkarte des gesamten Outfits. Sie sollten also weder abgelaufen noch ungeputzt sein. Achten Sie auf gepflegte und saubere Schuhe, die farblich zum Anzug passen. Die Socken sollten immer in der Schuhfarbe gewählt werden und eine ausreichende Länge haben, sodass beim Sitzen kein nacktes Bein zu sehen ist. Absolut Tabu sind weiße Socken.

Der Gürtel sollte ebenfalls im Farbton der Schuhe gewählt werden. Wer es ganz genau nimmt, bevorzugt eine dezente Gürtelschnalle. Achten Sie auch darauf, dass der Gürtel lang genug ist. Es sollte rechts und links vom Loch noch genügend Platz sein.

5. Accessoires mit Bedacht wählen

Was bei Frauen ein absolutes Muss ist, ist bei Männern eher mit Vorsicht zu genießen. Männer sollten nicht mehr als eine Uhr und maximal zwei Ringe tragen. Alles andere wäre zu viel des Guten.

Manschettenknöpfe sind bei den Accessoires natürlich auch zu nennen. Diese können aus einem einfachen Hemd noch eine ganze Menge herausholen.

Andere Länder – andere Sitten

Bei meiner Recherche bin ich noch auf sehr interessante Fakten gestoßen, denn was hier in Deutschland Gang und Gebe bzw. erwünscht ist, ist in anderen Ländern ganz anders. Wie die Businesskleidung z.B. in China, Russland, Italien & Co. gewünscht wird, können Sie unter biztravel.fvw.de nachlesen.

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Arbeitsplatz im Wohnzimmer integrieren – So trennen Sie Arbeits- und Wohnbereich optimal voneinanderhttp://www.arbeitstipps.de/arbeitsplatz-im-wohnzimmer-integrieren.html http://www.arbeitstipps.de/arbeitsplatz-im-wohnzimmer-integrieren.html#respond Mon, 13 Nov 2017 19:51:19 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=7736 [...]]]> Auch wenn zuhause kein Extra-Raum als Büro zur Verfügung steht, muss der Traum vom Home Office nicht gleich platzen. Sie können den Arbeitsplatz auch im Wohnzimmer integrieren.

Arbeitsplatz im Wohnzimmer integrieren
© Photographee.eu – Fotolia.com

Keine Fahrten ins Büro mehr, keine anstrengenden Kollegen und viel mehr Ruhe bei der Arbeit: das wünschen sich viele deutsche Arbeitnehmer. Für einige ist dieser Traum mittlerweile wahr geworden, denn laut Bitkom.org können Mitarbeiter in knapp jedem dritten deutschen Unternehmen (30%) ganz oder teilweise von zuhause aus arbeiten. Tendenz steigend. Denn laut Statista.com erwarten 43% der Unternehmen, dass der Anteil der Home-Office-Mitarbeiter in den kommenden fünf bis zehn Jahren weiter steigen wird. Das ist ja auch kein Wunder, denn schließlich bietet ein Home Office einige Vorteile. Sie müssen sich morgens z.B. nicht durch den Berufsverkehr quälen, sparen Fahrkosten, können sich die Arbeits- und Pausenzeiten selbst einteilen und gewinnen somit sogar mehr Zeit mit der Familie. Klasse, oder?

Allerdings erfordert dieses Arbeitsmodell auch viel Selbstdisziplin. Und natürlich auch einen geeigneten Arbeitsplatz. Sich einfach mit dem Laptop an den Küchentisch setzen, geht selbstverständlich nicht. Sie müssen schon einen richtigen Arbeitsplatz haben, an dem Sie ungestört kreativ sein und sich ganz auf Ihre Arbeit konzentrieren können. Ein Extra-Raum im Haus bzw. in der Wohnung wäre dafür natürlich ideal. Steht dieser Extra-Raum nicht zur Verfügung, dann müssen eben andere Räume wie zum Beispiel das Wohnzimmer als Arbeitsplatz herhalten. Das ist prinzipiell kein Problem, so lange Sie bei der Einrichtung des Arbeitsplatzes einiges beachten.

So richten Sie Ihren Arbeitsplatz im Wohnzimmer richtig ein

❍ den richtigen Platz finden:

Stellen Sie sich in Ihr Wohnzimmer und begutachten Sie es. Wo gibt es eine Stelle im Raum, die ungenutzt ist? Eignet sich diese als Arbeitsplatz? Wenn nicht: könnten Sie das Wohnzimmer umräumen, um so Platz für Schreibtisch und Co. zu schaffen? Dann ran an die Arbeit und das Wohnzimmer etwas umgestalten, damit sich das Home Office optimal im Raum integrieren lässt. Vielleicht wollten Sie das Wohnzimmer ja eh schon lange mal wieder renovieren. Dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt dafür gekommen.

Wählen Sie auf jeden Fall einen Bereich im Wohnzimmer aus, der genügend Sonneneinstrahlung bietet, damit Sie bei natürlichem Licht arbeiten können. Zudem sollte der Bereich im Wohnzimmer nicht zu klein sein. Sonst fühlen Sie sich nachher schnell eingeengt, was mit der Zeit auch recht anstrengend werden kann.

Wichtig:
Funktionieren Sie niemals einen Couch- oder Esstisch als Arbeitsplatz um. Sie sollten schon ein festen Platz im Raum haben, den Sie ausschließlich zum Arbeiten nutzen. So arbeiten Sie viel konzentrierter und verhindern Unordnung im Wohnzimmer.

❍ Arbeits- und Wohnbereich voneinander trennen:

Arbeit und Freizeit sollten Sie unbedingt voneinander trennen. Das gilt eben auch im räumlichen Sinne. Ansonsten kann es passieren, dass Sie abends auf der Couch liegen, zum Arbeitsplatz schauen und dann zum Beispiel ständig nur an das Projekt denken, das in drei Tagen fertig sein muss. So können Sie niemals richtig von der Arbeit abschalten. Also trennen Sie Wohn- und Arbeitsbereich am besten durch einen leichten Vorhang. Ganz nach dem Motto „Aus den Augen, aus dem Sinn“ können Sie dann ganz entspannt auf der Couch relaxen, ohne dabei ständig Ihren Arbeitsplatz im Blick zu haben. Ein Raumteiler wäre sogar eine noch bessere Alternative, da dieser gleichzeitig auch noch Stauraum bietet.

❍ die richtige Büroeinrichtung auswählen:

Wir reden hier von einem Arbeitsplatz. Also sollten Sie diesen auch wie einen Arbeitsplatz in einem richtigen Büro einrichten. Sie benötigen also zunächst einmal einen Schreibtisch. Ob Sie sich dabei für ein klassisches Modell entscheiden oder für einen Sitz- und Steharbeitsplatz bleibt ganz Ihnen überlassen. Fakt ist, dass zu langes Sitzen und mangelnde Bewegung zu Verspannungen und Rückenschmerzen führen können. Schmerzen und langfristige Schäden sind also nach langem Sitzen vorprogrammiert. Ein Sitz- und Steharbeitsplatz ist deshalb absolut zu empfehlen. Eine ausgewogene Belastung sollte schließlich aus 60% sitzender Tätigkeit, 30% stehender Tätigkeit und 10% Arbeit im Gehen bestehen (Quelle: www.immobilienscout24.de/gewerbe/lexikon/steharbeitsplatz.html). Außerdem benötigen Sie einen vernünftigen Arbeitsstuhl, der ergonomisch geformt ist und somit Rückenschmerzen verhindert.

Um Aktenordner und Co. zu verstauen, bieten sich hohe Regale oder Aktenschränke an. Hier sollten Sie sich am besten für Aktenschränke mit Schwebetüren, Querrollladen oder Schiebetüren entscheiden, denn diese nehmen beim Öffnen keinen weiteren Platz im Raum in Anspruch. Achten Sie bei der Wahl des Aktenschrankes jedoch nicht nur auf die Optik, sondern auch auf Stabilität, Stauraum, Material und Größe (nähere Informationen bzw. Tipps dazu erhalten Sie unter www.moebelshop24.de/bueromoebel/aktenschraenke.html).

❍ für genügend Licht sorgen:

Am besten ist es natürlich, wenn Sie Ihren Schreibtisch in der Nähe von einem Fenster platzieren können. So ist schon mal für genügend Licht gesorgt. Arbeiten Sie jedoch oftmals bis in die späten Abendstunden, dann muss unbedingt eine Schreibtischlampe her. Sie sollte so stehen, dass das Licht nicht auf den Computerbildschirm trifft und es so reflektiert. Das erschwert die Arbeit am Computer ungemein. Wählen Sie deshalb am besten auch eine Tageslichtlampe aus, denn Ihre Augen werden so am besten geschont. Außerdem kommt es bei derartigen Lampen nicht so schnell zu Ermüdung, Konzentrationsschwäche und Kopfschmerzen.

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Eintragung ins Handelsregister – Für wen ist es Pflicht und was gibt es zu beachten?http://www.arbeitstipps.de/eintragung-ins-handelsregister.html http://www.arbeitstipps.de/eintragung-ins-handelsregister.html#respond Mon, 13 Nov 2017 19:33:38 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=7703 [...]]]> Eine Existenzgründung ist mit viel Aufwand verbunden. Unter anderem stellen sich viele die Frage, ob sie sich ins Handelsregister eintragen lassen müssen. Wir klären auf.

Eintragung ins Handelsregister
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Beim Handelsregister handelt es sich um ein öffentliches Verzeichnis, das von den Handelsregistergerichten bei den Amtsgerichten geführt wird. Es ist dazu da, um Rechtssicherheit zu bieten. Sprich also es dient der Sicherheit des Geschäftsverkehrs. Denn die Informationen, die über ein Unternehmen im Handelsregister hinterlegt sind, unterliegen der Richtigkeit, was bedeutet, dass jeder den darin enthaltenen Informationen vertrauen kann.

Wer muss sich im Handelsregister eintragen lassen?

In das Handelsregister muss sich jeder eintragen lassen, der als Kaufmann bzw. Kauffrau eingestuft wird. Sprich also alle diejenigen, die ein Handelsgewerbe betreiben. Unternehmensformen wie die OHG, die KG, die GmbH und die AG müssen sich somit ins Handelsregister eintragen lassen. Dazu kommt, dass diese Unternehmen auch erst durch die Eintragung entstehen. Einzelunternehmer und Personengesellschaften in Form der GbR müssen sich hingegen nicht eintragen lassen, sie können es aber. Denn so ein Eintrag bringt schließlich einige Vorteile mit sich. Aber auch ein paar Nachteile.

Vor- und Nachteile einer Eintragung ins Handelsregister

❍ Vorteile:

Heutzutage kann sich jeder als Unternehmer eintragen lassen. Einziges Problem: man kann anhand der Eintragung nicht erkennen, wie groß das Unternehmen ist. In einem Handelsregistereintrag sind hingegen sämtliche Details zum Unternehmen festgehalten. Dazu zählen unter anderem:

  • Firmenname
  • Rechtsform
  • Geschäftssitz und Anschriften der Niederlassungen
  • Unternehmensgegenstand
  • Inhaberverhältnisse
  • vertretungsberechtigte Personen
  • Namen der Gesellschafter
  • Haftungsbeschränkungen
  • Grund- und Stammkapital

Wer all diese Daten offen legt, der wirkt seriös bei Behörden, potenziellen Geschäftspartnern und Banken. Denn Sie zeigen somit, dass Sie sich den kaufmännischen Regelungen und Gebräuchen unterwerfen. Sie wirken damit professionell und vertrauenswürdig gegenüber Vertragspartnern. Wer eine geschäftliche Beziehung mit einem Unternehmen eingehen möchte, der prüft in der Regel vorher, ob ein Handelsregistereintrag besteht und ob es das Unternehmen somit also wirklich gibt. Das ist ganz einfach. Denn jedes Unternehmen und auch jede Person kann sich heutzutage online einen Handelsregisterauszug und somit die gewünschten Wirtschaftsinformationen anfordern. Das ist zum Beispiel hier ganz ohne Registrierung möglich.

Außerdem: lassen Sie sich im Handelsregister eintragen, können Sie Ihrem Unternehmen einen Fantasienamen geben. Für nicht eingetragene Unternehmen ist das nicht möglich. Hier muss stets der vollständige Name des Inhabers genannt werden.

❍ Nachteile:

Natürlich bringt so ein Eintrag auch einige Pflichten mit sich. Wenn Sie sich im Handelsregister eintragen lassen, müssen Sie zum Beispiel Handelsbücher führen, Bilanzen und Inventuren aufstellen und hierfür Aufbewahrungsfristen beachten. Eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung reicht jedoch nicht aus. Sie müssen eine doppelte Buchführung vornehmen. Zusammengefasst bestehen also die folgenden Pflichten:

Übrigens: Wer sich in das Handelsregister eintragen lassen muss, es aber unterlässt, der muss damit rechnen, dass das Registergericht eine Zwangsstrafe verhängt.

Wie erfolgt die Eintragung im Handelsregister?

Die Anmeldung zur Eintragung ins Handelsregister muss von einem Notar beglaubigt werden. Nach Prüfung und Bezahlung erfolgt dann der Eintrag ins Handelsregister. Das dauert in der Regel drei bis fünf Tage.

Sollte es gravierende Veränderungen in bzw. an Ihrem Unternehmen geben, dann müssen Sie diese dem Registergericht mitteilen. Dafür müssen Sie sich dann wieder an einen Notar wenden, da die Änderungen beglaubigt werden müssen.

Welche Kosten entstehen für die Eintragung?

Sich im Handelsregister eintragen zu lassen, ist natürlich mit einigen Kosten verbunden. Zunächst einmal fallen natürlich Kosten für den Notar an, da dieser sämtliche Anträge beglaubigen muss. Des Weiteren müssen Sie Gebühren beim Amtsgericht bezahlen. Bei einer Neugründung eines Unternehmens ist dabei die Summe des vorhandenen Eigenkapitals entscheidend. Sprich also hier orientiert man sich am Geschäftswert des Betriebes. Wie hoch diese Gebühren ausfallen, können Sie im Gesetz über Kosten der freiwilligen Gerichtsbarkeit für Gerichte und Notare (Gerichts- und Notarkostengesetz – GNotKG) nachlesen.

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Rechnung rückwirkend ausstellen – geht das und gibt es dabei etwas zu beachten?http://www.arbeitstipps.de/rechnung-rueckwirkend-ausstellen.html http://www.arbeitstipps.de/rechnung-rueckwirkend-ausstellen.html#respond Mon, 13 Nov 2017 09:35:22 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=7761 [...]]]> Es kommt sicher selten vor, aber es kann passieren! Wer vergessen hat eine Rechnung auszustellen, kann das noch im Nachgang tun – Frist beachten!

Rechnung rückwirkend ausstellen
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Die Rechnungen sind verschickt, nur die Bezahlung lässt leider auf sich warten. Dies ist eine Situation, die keinem Unternehmer fremd sein dürfte. Weniger häufig kommt es vor, dass Rechnungen einfach vergessen worden sind auszustellen, obwohl die Leistung längst erbracht wurde. Ausgeschlossen ist dieser Umstand jedoch nicht. Daher ist es sicher von deutlichem Interesse zu erfahren, ob es überhaupt möglich ist, eine Rechnung rückwirkend auszustellen und was es als Unternehmer dabei zu beachten gibt. In diesem Beitrag gehen wir auf die wichtigsten Fragen ein.

Dürfen Rechnungen rückwirkend ausgestellt werden?

Rechnungen dürfen auch rückwirkend ausgestellt werden. Allerdings muss der berechtigte Anspruch nachgewiesen werden können. Die Leistung muss also nachweislich auch erbracht worden sein.

Wie lange dürfen Rechnungen rückwirkend ausgestellt werden?

Das Gesetz schreibt hier keinen bestimmten Zeitraum vor. Es ist also theoretisch auch noch nach Jahren möglich, Rechnungen rückwirkend auszustellen.

Die Praxis sieht etwas anders aus. Liegen keine anders lautenden schriftlichen Vereinbarungen vor, gilt eine Verjährungsfrist von drei Jahren. Forderungen sind also nach drei Jahren Laufzeit verjährt und die Rechnung würde dann quasi ihre Gültigkeit verlieren.

Tipp: Die Verjährungsfrist tritt am Ende des Jahres, indem die Forderung entstand in Kraft.

Beispiel:
Wurde über einen Zeitraum von sechs Jahren der Einzug der Gebühren für Abwasser versäumt und kommt es zu einer Ausstellung einer rückwirkenden Rechnung, sind die Gebühren nachzuzahlen, da ja nachweislich regelmäßig Wasser verbraucht wurde. Die ausstehenden Gebühren können jedoch nur bis zum Verjährungsdatum eingefordert werden.

Vor- und Nachteile von rückwirkend ausgestellten Rechnungen

VorteileNachteile
  • Auch wenn die Rechnung einmal vergessen wurde, ist sie nicht sofort verjährt.
  • Nach drei Jahren sind Rechnungen verjährt und es kann keine rückwirkende Forderung mehr gestellt werden.
  • Man hat drei Jahre lang Zeit, eine Rechnung auch rückwirkend auszustellen.
  • Rückwirkende Rechnungen werden wie herkömmliche Rechnungen ausgestellt und es muss nicht extra etwas beachtet werden.

Wie ist eine rückwirkende Rechnung auszustellen?

Hierbei gibt es keine Unterschiede zu einer regulären Rechnung. Auch eine rückwirkend ausgestellte Rechnung muss folgende Pflichtangaben enthalten:

  • vollständigen Namen und Anschrift von Rechnungssteller und Rechnungsempfänger
  • Rechnungsdatum
  • Rechnungsnummer
  • Steuernummer
  • Art und Umfang der erbrachten Leistung
  • Lieferzeitpunkt
  • Rechnungssumme zzgl. Mehrwertsteuer

Die Forderung ist schon bezahlt, aber es gibt keine Rechnung?

Auch dieser Fall kann eintreten. Wurde zum Beispiel vor zwei Jahren bei Malerarbeiten im Büro keine Rechnung verlangt. Der Maler bekam jedoch sein Geld und hat die Summe auch in seiner Steuererklärung aufgeführt. Im Büro steht eine Steuerprüfung an und es wird eine rückdatierte Rechnung benötigt.

Der aushelfende Maler stellt nun seine Rechnung nachträglich aus. Er verwendet dabei das aktuelle Datum. Weist aber auf das Datum der Ausführung der Malerarbeiten hin, welches nun bereits zwei Jahre zurückliegt. Weiterhin enthält die Rechnung den Vermerk, dass es sich um eine bereits bezahlte Forderung handelt.

Tipp: Ein Mahnverfahren unterbricht nicht die Verjährungsfrist. Für Rechnungen, die drei Jahre zurückliegen, muss also bis Ende Dezember der Mahnbescheid beantragt sein, damit die Forderung nicht verjährt.

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Ghostwriter beauftragen oder selber schreiben? – Diese Risiken sollten Sie kennenhttp://www.arbeitstipps.de/ghostwriter-beauftragen-risiken.html http://www.arbeitstipps.de/ghostwriter-beauftragen-risiken.html#respond Tue, 07 Nov 2017 12:41:08 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=7730 [...]]]> Immer mehr Unternehmer erkennen die enorme Arbeitserleichterung, die das Ghostwriting mit sich bringt. Dennoch ist Vorsicht geboten, denn auch hier gibt es Betrüger.

Ghostwriter beauftragen
© Africa Studio – Fotolia.com

In der heutigen Zeit geht es in den meisten Unternehmen ziemlich hektisch zu. Da müssen Termine eingehalten werden, obwohl immer mehr Arbeit dazu kommt und man manchmal gar nicht mehr weiß, wie man alles schaffen soll. Zusätzlich kann es natürlich auch mal vorkommen, dass man bei Gewissen Themengebieten einfach „keinen Stich“ sieht oder eine Schreibblockade hat. Genau dann ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um einen Ghostwriter zu engagieren.

Was versteht man unter Ghostwriting?

Wenn es an Zeit, thematischem Wissen oder der Fähigkeit zur stilsicheren Formulierung fehlt, dann kommen oftmals Ghostwriter zum Einsatz. Dabei handelt es sich um Autoren, die im Auftrag anderer Texte schreiben, aber als Urheber nicht genannt werden müssen (siehe Urteil des OLG Frankfurt, Urteil von 01.09.2009 – Az.: 11 U 51/08). Sprich also ihre Identität bleibt unbekannt. Die Ghostwriter sind dabei in der Regel hauptberufliche Autoren, die über genügend Fachwissen verfügen, um

  • Reden
  • Essays
  • Gutachten
  • Lernskripte
  • Bachelor-, Seminar-, Diplomarbeiten usw.
  • Facharbeiten und Hausarbeiten
  • statistische Analysen
  • Bücher
  • Präsentationen

zu verfassen. So entstehen Texte, die genau auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind und über einen hohen Informationsgehalt verfügen. Ghostwriter sind also dazu da, um Texte zu erstellen, die den Auftraggeber zeitlich, inhaltlich oder von der Formulierung her überfordern würden.

Es gibt auch noch eine Sonderform des Ghostwriting. Das akademische Ghostwriting. Hier haben sich die Ghostwriter, bei denen es sich hauptsächlich um hochqualifizierte Akademiker handelt, auf die Erstellung von wissenschaftlichen Arbeiten und akademischen Texten spezialisiert. Sie schreiben unter anderem auch Texte für Behörden, Stiftungen, Forschungsinstitute und Parteien.

Wie erteilt man einen Ghostwriting-Auftrag richtig?

Nachdem Sie sich für eine Ghostwriting-Agentur entschieden haben, erstellen Sie eine Anfrage. Dabei erläutern Sie ganz spezifisch, was für einen Text Sie sich wünschen. Sprich also Sie sollten zumindest schon mal Ideen, Entwürfe und Schlagworte vorweisen können. Ghostwriter brauchen schließlich genügend Informationen und Material für den zu erstellenden Text. Je mehr der Ghostwriter über die Vorstellungen und Wünsche des Kunden Bescheid weiß, desto besser kann er das Ergebnis auf die Bedürfnisse des Kunden abstimmen. Hat ein Ghostwriter Fragen oder Anmerkungen, dann meldet er sich in der Regel beim Auftraggeber, um den Text den Anforderungen entsprechend erstellen zu können. Es kann also jederzeit ein Austausch zwischen Auftraggeber und Ghostwriter stattfinden.

Schreiben lassen oder selber schreiben?

Ob Sie einen Ghostwriter engagieren oder doch lieber den Text selber schreiben, das hängt ganz von Ihnen selbst ab. Fehlt es Ihnen an thematischem Wissen, um den Text zu erstellen? Wie sieht es mit der stilsicheren Formulierung aus? Haben Sie vielleicht sogar schon von Anfang an eine Schreibblockade und wissen gar nicht, wie Sie anfangen sollen? Oftmals geht es aber gar nicht um den Text selbst, sondern um den zeitlichen Aspekt. Denn nicht jeder hat die Zeit, um sich neben dem Beruf noch wochen- oder vielleicht sogar monatelang mit Recherchen und dem Schreiben des Textes zu beschäftigen. Es wäre vielleicht möglich, aber darunter würden dann eventuell das eigene Wohlbefinden und/oder die kostbare Zeit mit der Familie leiden. Gerade dann ist es durchaus sinnvoll die Aufgabe einem Ghostwriter zu übergeben.

Doch bedenken Sie: mit dem Ghostwriting gehen Sie immer ein gewisses Risiko ein. Denn wählen Sie den Ghostwriter schlecht oder lassen Sie ihm zu wenige Informationen über den Auftrag zukommen, dann droht ein schlechter Text, den Sie dann auch noch teuer bezahlen müssen. Es kann aber auch passieren, dass der Text nicht Ihren Vorstellungen entspricht. All das kann allerdings nur passieren, wenn Sie sich nicht genau mit dem Ghostwriter absprechen. Kommunikation ist bei einem derartigen Auftrag also sehr wichtig. Bei Agenturen wie Ghostwriter.de werden nach Auftragserteilung zum Beispiel Teillieferungs- und Abschlusslieferungstermin(e) vereinbart, sodass Sie sich während des Schreibprozesses ein Bild über die Qualität der Arbeit machen und bei Nichtgefallen gleich eingreifen und Änderungswünsche nennen können. Dennoch gibt es „schwarze Schafe“ in diesem Bereich, vor denen Sie sich hüten sollten.

Vorsicht vor Betrügern

Wie in so vielen Bereichen so gibt es auch unter den Ghostwritern immer noch schwarze Schafe, die Kunden betrügen und so das Geld abzocken. Sie können diese Betrüger aber relativ einfach entlarven und sich so vor einem finanziellen Verlust schützen. Nachfolgend ein paar Punkte, die auf Betrüger hinweisen:

❍ Preise:

Schauen Sie sich die Preise an. Seriöse Unternehmen und ihre Leistungen haben in der Regel ihren Preis. Sicherlich sind höhere Preise kein Qualitätsbeweis, sie deuten jedoch darauf hin, dass der Ghostwriter die Kosten für den Auftrag richtig einschätzt. Bei niedrigen Preisen müssen Sie davon ausgehen, dass Sie an Schüler, Studenten oder gering qualifizierte Ghostwriter geraten.

Bei größeren Aufträgen, die dementsprechend auch kostspieliger sind, sollten Sie die Möglichkeit haben in Raten zu zahlen und Teillieferungen zu bekommen, um sich ein Bild von der Qualität des Textes zu machen. Außerdem sollten die Zahlungen lediglich auf Bankkonten in der Schweiz, Deutschland oder Österreich erfolgen.

❍ Anonymität:

Die Betreiber der Webseite sollten nicht anonymisiert sein. Dahinter könnte sich sonst schließlich auch eine Briefkastenfirma im Ausland verbergen. Werfen Sie deshalb ruhig einen Blick in das Handelsregister (siehe Handelsregister.de). Vertrauenswürdige Unternehmen lassen sich hier eintragen. Schauen Sie zudem auch nach, ob sich irgendwelche Referenzen oder Erfahrungsberichte finden lassen und werfen Sie einen Blick in das Impressum der Webseite. Seit 2000 ist die Angabe eines Impressums laut der EU-Richtlinie 2000/31/EG in allen europäischen Ländern Pflicht. Fehlt das Impressum, dann ist hier etwas faul.

❍ Leistungsspektrum:

Bietet die Agentur lediglich das Erstellen von Texten an? Dann lieber Finger weg davon! Das zusätzliche Lektorat eines zweiten Ghostwriters des Fachgebietes und die Prüfung auf Plagiate sollten bei hochwertigen Agentur für akademische Services schon im Preis mit enthalten sein.

❍ Kommunikation:

Seriöse Ghostwriter suchen stets den Kontakt zum Auftraggeber. Sie fragen nach, wenn etwas unklar ist oder nennen zum Beispiel auch Ideen, die den Text noch besser machen. Außerdem legen sie viel Wert auf das Feedback des Kunden, denn nur so können sie ein zufriedenstellendes Ergebnis abliefern.

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Pensionskasse: So funktioniert die betriebliche Altersvorsorgehttp://www.arbeitstipps.de/pensionskasse-betriebliche-altersvorsorge.html http://www.arbeitstipps.de/pensionskasse-betriebliche-altersvorsorge.html#respond Thu, 26 Oct 2017 14:15:32 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=7693 [...]]]> Wir wissen alle, dass die Rentenbeiträge in Zukunft immer weiter sinken werden. Deshalb ist es wichtig, dass Sie rechtzeitig vorsorgen. Zum Beispiel etwa über die Pensionskasse.

Betriebliche Altersvorsorge Pensionskasse
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Altersarmut – ein Wort, dass in den letzten Jahren immer häufiger durch die Medien ging und dem einen oder anderen über die Zukunft nachdenken lässt. Denn Fakt ist, dass das Risiko, im Alter arm zu sein, in den kommenden 20 Jahren immer größer wird. Und schon jetzt sieht es nicht sehr rosig aus. Laut www.sueddeutsche.de erhielten im Dezember 2016 etwa 526.000 Menschen die Grundsicherung im Alter. Das sind doppelte so viele Menschen wie noch 2003. Es ist also ein klarer Trend zu erkennen. Und der geht nicht in die richtige Richtung.

Gerade deswegen und auch, um vorzusorgen, sollten Sie sich rechtzeitig um andere Einnahmequellen kümmern, um ihren bisherigen Lebensstandard im Alter halten zu können. Das klappt zum Beispiel über die betriebliche Altersvorsorge. Und diese hat wiederum mehrere Vorteile. So werden zum Beispiel betriebliche Vorsorgemaßnahmen wie Direktversicherungen, Pensionskassen und Pensionsfonds mit Begünstigungen bei der Steuer und den Sozialabgaben belohnt. Dafür müssen Sie nur einen Teil Ihres Bruttogehaltes in eine Altersvorsorge einzahlen. Beispielsweise etwa in den Klassiker der betrieblichen Altersvorsorge: die Pensionskasse.

Was versteht man unter einer Pensionskasse?

Pensionskassen sind rechtlich selbstständige Einrichtungen zur Altersvorsorge, deren Träger ein oder mehrere Unternehmen sein können. Wer hier einzahlt, der sichert sich eine reditestarke betriebliche Altersvorsorge. Dazu hat jeder Arbeitnehmer das Recht. Und auch immer mehr nehmen dieses Recht in Anspruch. Kein Wunder, schließlich sind die Beiträge für Arbeitnehmer innerhalb bestimmter Grenzen steuer- und sozialabgabenfrei. Und auch Arbeitgeber befürworten diese Art der Altersvorsorge. Denn mit betrieblichen Versorgungsleistungen können sie ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigern. Arbeitnehmer werden zudem motiviert und fühlen sich gleich mehr mit dem Unternehmen verbunden. Es haben demnach sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber etwas von dieser Form der betrieblichen Altersvorsorge.

So funktioniert das Prinzip der Pensionskasse

Das Prinzip der Pensionskasse ist ganz einfach erklärt. Ihr Arbeitgeber schließt für Sie eine Pensionskassenversorgung ab. Anschließend einigen Sie sich über die Finanzierung. Hierbei stehen Ihnen drei Möglichkeiten zur Auswahl:

❍ Entgeltumwandlung:

Bei der Entgeltumwandlung kümmern sich Arbeitnehmer selbst um die Beiträge für die Pensionskasse. Teile Ihres Gehalts werden dabei direkt in die Pensionskasse eingezahlt.

❍ Arbeitgeberfinanzierung:

Bei dieser Art der Finanzierung übernimmt der Arbeitgeber die Beiträge für die zusätzliche Altersversorgung. Beiträge bis zu 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze sind dabei generell steuer- und sozialversicherungsfrei. Die Beiträge zur Pensionskasse sind für Arbeitgeber zudem Betriebsausgaben.

❍ Mischfinanzierung:

Bei der Mischfinanzierung zahlen sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber in die Pensionskasse ein. Die Beiträge des Arbeitnehmers werden dabei durch die Entgeltumwandlung eingezahlt.

Egal für welche Art der Finanzierung Sie sich entscheiden: haben Sie das Rentenalter erreicht, dann wird Ihnen eine lebenslang, garantierte Rente ausgezahlt. Es ist aber auch die Auszahlung in Form von einer Einmalzahlung möglich.

Was passiert bei Kündigung oder Arbeitgeberwechsel?

Sollten Sie Ihren Arbeitgeber wechseln, dann können Sie Ihren Vertrag zum neuen Arbeitgeber mitnehmen, sodass dieser ihn weiterführt. Sie können die Beiträge dabei weiterhin aus Ihrem Bruttogehalt in die Pensionskasse abführen. Sie können den Vertrag aber auch privat weiterführen.

Private Altersvorsorge als Ergänzung zur betrieblichen Altersvorsorge

Sich über eine betriebliche Altersvorsorge für das Rentenalter ein finanzielles Polster zu schaffen, ist schon mal ein sehr guter Weg. Wer allerdings zusätzlich auch privat vorsorgt, ist später deutlich besser aufgestellt. Beispielweise über folgende Art und Weise:

❍ Aktienfonds:

Wer mit den Schwankungen der Börsenmärkte leben kann, der kann einen Teil seines Geldes zum Beispiel in Aktienfonds anlegen. Hier sind Streuung und Diversikfikation allerdings das A und O.

Empfehlenswert und mit äußerst geringen Gebühren belastet sind so genannte ETFs, die nichts weiter machen, als einen bestimmten Index (DAX, Dow Jones, S&P 500, etc.) 1:1 nachzubilden.

❍ Festgeld:

Sparbücher waren früher ein Muss für alle, die sich etwas für das Alter ansparen wollten. Das ist auch heute noch so. Und das, obwohl Festgeld im Schnitt viel besser verzinst ist. Hier können Sie sich auf einen vereinbarten Zinssatz verlassen. Das ist bei sinkenden Zinsen natürlich besonders vorteilhaft. Ein weiterer Pluspunkt: während der Laufzeit kommen Sie nicht an Ihr Geld heran. Das macht das Sparen besonders einfach, denn ansonsten ist die Verführung doch sehr groß an das Geld heranzugehen. Außerdem ist Festgeld in der Regel abgesichert. Man spricht auch von der Einlagensicherung. Beim Anbieter Moneyou sind Einlagen zum Beispiel mit bis zu 100.000 Euro pro Sparer komplett abgesichert (mehr darüber unter www.moneyou.de).

❍ Eigentum:

Eine weitere sehr gute Altersvorsorge ist das Eigentum. Sprich also die eigene Wohnung oder das Haus. Laut Wohnwegweiser.com halten einer Umfrage zufolge dreiviertel der 2.000 Befragten Wohneigentum für eine sichere Altersvorsorge. Denn ist dieses erst einmal abbezahlt, was in der Regel bei Renteneintritt der Fall ist, bleibt Ihnen im Alter durchschnittlich mehr Geld zum Leben als Mietern. Sie können das Eigentum im Alter aber auch verkaufen, da Sie ja sicherlich eh nur noch zu zweit darin leben werden und den vielen Platz nicht mehr benötigen.

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Mitarbeiter zu Weihnachten beschenken – Was sich Mitarbeiter wünschen und wie Sie ihnen Anerkennung vermittelnhttp://www.arbeitstipps.de/mitarbeiter-zu-weihnachten-beschenken-anerkennung-vermitteln.html http://www.arbeitstipps.de/mitarbeiter-zu-weihnachten-beschenken-anerkennung-vermitteln.html#respond Wed, 18 Oct 2017 09:36:29 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=7682 [...]]]> In vielen Unternehmen fühlen sich Mitarbeiter für ihre Arbeit nicht ausreichend anerkannt und wertgeschätzt. Und das wiederum kann negative Folgen haben. Deshalb gilt es zu handeln.

Mitarbeiter zu Weihnachten wertschätzen
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Ob ein Unternehmen erfolgreich ist oder nicht, hängt nicht nur davon ab, was das Unternehmen erwirtschaftet. Ein wesentlicher Bestandteil eines erfolgreichen Unternehmens sind die Mitarbeiter. Denn sie sorgen schließlich größtenteils dafür, dass das Unternehmen läuft, wächst und somit immer erfolgreicher wird. Und genau hier liegt der Knackpunkt. Die meisten Mitarbeiter geben ihr Bestes und werden dafür gar nicht richtig honoriert. Ein einfaches Lob vom Vorgesetzten reicht manchmal schon aus. Aber darauf hoffen viele vergebens. Einige Studien, wie beispielsweise die Studie der ManpowerGroup, beweisen es sogar: 91 Prozent der Mitarbeiter wünschen sich mehr Anerkennung. Überlegen Sie mal: das sind neun von zehn Mitarbeitern!

Fehlende Wertschätzung kann negative Folgen haben

Das größte Problem an der ganzen Sache ist, dass fehlende Wertschätzung des direkten Vorgesetzten Demotivierung zur Folge hat. Der Spaß an der Arbeit fehlt, die Laune sinkt, die Mitarbeiter fühlen sich unwohl und das Betriebsklima verschlechtert sich. Fehlt die Anerkennung, kann das also eine ganze Kettenreaktion auslösen. Doch warum fehlt sie überhaupt? Es ist doch nicht schwer Mitarbeiter für gute Arbeit zu loben oder mal Interesse an der Person zu zeigen. Der Grund dafür ist meist aber ganz simpel: viele Arbeitgeber erwarten einfach gute Leistungen. Es ist für sie somit Normalität. Deshalb vergessen die meisten Arbeitgeber es auch mal „Danke“ zu sagen. Mitarbeiter erwarten es aber. Denn ein positiver, wertschätzender Umgang steigert die Jobzufriedenheit.

Jetzt mal ehrlich: es ist doch nun wirklich nicht schwer sich mal etwas Zeit für die Mitarbeiter zu nehmen und sie für das, was sie eigentlich alles leisten, zu loben. Sicherlich ist Zeit im Berufsleben ein kostbares Gut, aber zufriedene Mitarbeiter sind doch genau so wichtig. Also bringen Sie Ihren Mitarbeitern Wertschätzung entgegen. Eine Weihnachtsfeier ist dafür zum Beispiel ein geeigneter Zeitpunkt. Das Jahr neigt sich dem Ende und Sie haben somit die Chance Ihren Mitarbeitern einen Motivationsschub für das neue Jahr zu geben. Und das ist viel leichter, als Sie vielleicht denken mögen. Hier ein paar Ideen:

So sagen Sie richtig Danke

Das ganze Jahr über ist Lob ein sehr wichtiges Instrument, um Mitarbeiter zu motivieren und ihnen Anerkennung zu vermitteln. Führen Sie Ihr Unternehmen also niemals nach den alten Weisheiten „Nicht geschimpft ist Lob genug“ und/oder „Gute Arbeit ist selbstverständlich und für Selbstverständlichkeiten gibt es kein Lob“. Ansonsten müssen Sie sich nicht wundern, wenn Ihre Mitarbeiter demotiviert sind und das Betriebsklima unangenehm ist. Also nutzen Sie die Chance und zeigen Sie spätestens zum Jahreswechsel hin Ihre Anerkennung, damit Ihre Mitarbeiter motiviert ins neue Jahr starten. Das können Sie zum Beispiel so machen:

❍ Geschenk:

Viele Mitarbeiter erwarten zu Weihnachten keine Aufmerksamkeit vom Chef. Allerdings nicht, weil sie es sich nicht wünschen, sondern weil sie es nicht anders gewohnt sind. Wer freut sich schließlich nicht, wenn man zu Weihnachten für seine Arbeit, die man das ganze Jahr über geleistet hat, ein wenig belohnt wird? Machen Sie sich deshalb ruhig ein paar Gedanken darüber, was den Beschenkten gefallen könnte. Schenken Sie nicht einfach irgendetwas, nur um sagen zu können, Sie haben etwas geschenkt. Es muss auch Sinn und Verstand dahinter stecken. Ansonsten sind lange Gesichter vorprogrammiert.

Gutscheine sind hier zum Beispiel immer eine sehr gute Wahl. Zum Beispiel etwa für einen Restaurantbesuch, eine Veranstaltung oder aber auch für einen Wellnesstag. Sehr beliebt sind aber auch Tankgutscheine. Oder aber Sie vergeben den Bonus Pass von Sodexo. Dabei handelt es sich um eine Art Prepaid-Karte, über die Sie Ihren Mitarbeitern einmalig bis zu 100 Euro steuerfrei zukommen lassen können. Das Tolle: der Bonus Pass wird überall dort als Zahlungsmittel anerkannt, wo MasterCard akzeptiert wird. So schlagen Sie gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe, denn Ihre Mitarbeiter können so schließlich selbst entscheiden, wofür sie den Pass einsetzen. Nähere Informationen dazu erhalten Sie unter www.sodexo-benefits.de.

Wer es hingegen ausgefallen mag, der kann auch mit einer Sterntaufe seine Anerkennung und persönliche Wertschätzung zeigen. Sie bringen Ihren Mitarbeitern so Ehre entgegen, denn schließlich trägt ein Stern durch die Taufe den Namen des Mitarbeiters. Das ist doch etwas ganz Besonderes. Ihre Mitarbeiter werden die Urkunde zur Sterntaufe sicherlich mit Stolz zu Hause aufhängen und sich so immer an dieses ganz besondere Geschenk erinnern. Die Bindung zu Ihrem Unternehmen wird dadurch sicherlich auch gleich viel stärker. Nähere Informationen zur Sterntaufe erhalten Sie unter www.sternregister.de.

❍ Sonderurlaub:

Wir wissen alle, dass die Urlaubstage, die man im Jahr hat, einfach nicht ausreichen, um sich genügend zu erholen. Deshalb ist das Gewähren von Sonderurlaub eine sehr schöne Art und Weise, um einen Mitarbeiter wertzuschätzen. Vor allem, wenn dieser schon viele Jahre im Unternehmen tätig und stets zuverlässig ist. Dann ist das eine tolle Art, um seine Wertschätzung auszudrücken. Zeit ist schließlich das kostbarste Gut.

❍ Gehaltserhöhung/Beförderung:

Wer kontinuierlich gute Arbeit leistet, dem können Sie auch mal eine Gehaltserhöhung gewähren. Das ist wohl die beste Art und Weise, um zu zeigen, dass jemand seine Arbeit gut macht. Für den Mitarbeiter ist das nicht nur eine Belohnung seiner Arbeit, sondern auch ein Ansporn dafür, seine Arbeit auch weiterhin gut zu machen. Schließlich ist eine Gehaltserhöhung motivierend.

Gleiches gilt für eine Beförderung. Die bekommt man schließlich nicht mal eben so. Da muss der Mitarbeiter schon einiges für geleistet haben. Und das sollte sich auch auszahlen.

❍ Dankende Worte:

Manchmal läuft es in einem Unternehmen einfach nicht gut, sodass alle Mitarbeiter zusammenhalten und an einem Strang ziehen müssen. Doch auch dann sollten Sie es nicht als selbstverständlich ansehen, dass sich Ihre Mitarbeiter sehr anstrengen, um Ihrem Unternehmen wieder auf die Füße zu helfen. Gerade deswegen ist es wichtig, Ihren Mitarbeitern Anerkennung und Wertschätzung zu zeigen. Schließlich könnten sie sich auch einen anderen Job suchen und Sie somit im Stich lassen. Also denken Sie immer daran: Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital im Unternehmen.

Auch wenn derzeit keine Gehaltserhöhungen, großartige Geschenke oder Feiern als Dankeschön möglich sind, können Sie Ihren Mitarbeitern trotzdem danken. Einfach indem Sie sich zum Beispiel jeden einzeln beiseite nehmen und mal persönlich danke sagen. Sie können aber auch jedem eine ganz persönliche Karte schreiben. Ihre Mitarbeiter werden es zu schätzen wissen. Denn Worte sind manchmal viel mehr wert als Geschenke. Vor allem, wenn diese eh ohne Sinn und Verstand ausgesucht wurden.

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Kundenzufriedenheit steigern: 5 Praxis-Tippshttp://www.arbeitstipps.de/kundenzufriedenheit-steigern-5-praxis-tipps.html http://www.arbeitstipps.de/kundenzufriedenheit-steigern-5-praxis-tipps.html#respond Wed, 04 Oct 2017 12:12:51 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=7649 [...]]]> Wer seine Kunden zufrieden stellen will, muss über den Tellerrand hinaus schauen. Diese Maßnahmen sind simpler umsetzbar, als Sie denken.

Kundenzufriedenheit steigern Tipps
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Kennen Sie das? Sie gehen in ein Geschäft mit festen Kaufabsichten und verlassen es kurze Zeit später wieder – kopfschüttelnd! Was war passiert? Nichts – und genau das ist das Schlimme. Es gab beim Eintritt vielleicht noch ein freundliches „Guten Tag“, aber mehr auch nicht. Als Kunde erwarten Sie Aufmerksamkeit, richtig?

Wer langfristig Erfolg haben will, muss sich als Unternehmer oder Dienstleister, immer in die Lage seiner Kunden versetzen. Das beste Produkt nützt nichts, wenn sich der Kunde bei Ihnen nicht gut aufgehoben fühlt. Bei der Planung Ihrer Marketingstrategien, sollte also die Kundenzufriedenheit ganz oben auf der Liste stehen. Nur ein zufriedener Kunde kommt wieder und empfiehlt Sie weiter!

Unternehmer sind in diesem Punkt mitunter „betriebsblind“, weil sie sich fast ausschließlich mit dem Produkt oder der Dienstleistung beschäftigen. In der Praxis ist es aber gar nicht so schwer, mit einfachen Mitteln, die Kundenzufriedenheit zu steigern. Nutzen Sie meine Tipps als kleinen Leitfaden – picken Sie sich die Maßnahmen heraus, die am besten zu Ihnen passen und umsetzbar sind.

Tipp 1 – Zuhören und auf Wünsche eingehen

Womit wir auch schon wieder bei meiner anfänglichen Anekdote sind. Als Verkäufer im Einzelhandel haben Sie eine Art Vertrauensstellung. Kommt ein Kunde in den Laden, müssen Sie ihm sofort Ihre Hilfe anbieten. Ganz wichtig dabei: erst einmal zuhören und dann beraten! Die meisten Kunden haben ihre Vorstellungen, von denen Sie nicht gleich in der ersten Minute abgebracht werden wollen. Erst wenn das gewünschte Produkt (blaue Bluse, Hemd mit weißen Streifen usw.) nicht vorrätig ist, können Sie Ihren Verkäufercharme spielen lassen und Alternativen anbieten.

Tipp 2 – Diskretionsfalle Arztpraxis – vermeiden Sie Peinlichkeiten

Ein ganz wunder Punkt, der mir leider immer wieder begegnet, ist die nicht vorhandene Diskretion in einer Arztpraxis. Bevor es ins Behandlungszimmer geht, muss man erst einmal den Parkour an der Anmeldedame vorbei meistern. Sicher lässt sich eine Anmeldung nicht umgehen, aber muss es denn wirklich mit Fragen wie „Was haben Sie für Beschwerden?“, „Aha, Sie möchten das Ergebnis Ihres Urintestests abholen?“ oder „Warum brauchen Sie eine Überweisung zum Urologen?“ vonstatten gehen? Liebe Ärzte und Schwestern, bitte denkt an unser Schamgefühl und ermöglicht uns eine diskrete Anmeldung! Ich denke, jeder Patient wartet lieber vor einer verschlossenen Tür, als dass er seine gesundheitlichen Details mit seinen Mitmenschen teilt. Im Übrigen kann eine nicht vorhandene Diskretionszone auch rechtliche Konsequenzen haben, weil damit der Datenschutz in der Arztpraxis nicht gewährleistet ist.

Tipp 3 – Danke für Ihre Geduld

Ob im Autohaus, beim Frisör oder bei der Physiotherapie, es gibt immer wieder Situationen, in denen Kunden warten müssen. Wenn es sich terminlich nicht anders vereinbaren lässt, wird die Geduld Ihrer Kunden und Patienten auf eine harte Probe gestellt. In der schnelllebigen Zeit von heute, kommt das gar nicht gut an. Um den Kunden nicht zu verärgern, oder schlimmsten Falls ganz zu verlieren, ist ein Dankeschön direkt vor Ort fällig.

Kundenzufriedenheit Wartezeit verkürzen
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Versüßen Sie ihm die Wartezeit mit kleinen Aufmerksamkeiten. Das kann eine zum Unternehmen thematisch passende Zeitschrift sein, etwas Obst oder die klassische Tasse Kaffee. Wobei klassisch hier nicht zu lapidar genommen werden sollte! Das Auge isst und trinkt bekanntlich mit, deshalb bitte kein Sammelsurium beim Geschirr und auch beim Kaffee ruhig mal etwas edler denken. Typische Filter-Kaffee-Maschinen erfüllen zwar Ihren Zweck, sind aber wahrlich keine Augenweide. Einen lauwarmen Kaffee, aus bräunlich verfärbten Kannen, werden Ihre Kunden sicher dankend ablehnen, sind aber oft die Regel, da sich niemand für das „Frischkochen“ oder die Säuberung zuständig fühlt. Mit einem Kaffee-Partner der sich nicht nur um die Aufstellung eines Automaten kümmert, sondern jeglichen Service drumherum bietet, haben Sie diese Sorgen nicht. Und ganz nebenbei schlagen Sie auch noch zwei Fliegen mit einer Klappe, denn auch Ihre Mitarbeiter werden sich über das neue Kaffeeangebot freuen.

Ach übrigens… noch ein Tipp für unsere Einzelhändler – während die Frau mit 5 Teilen in der Umkleidekabine verschwindet, freut sich der wartende Gatte sicher auch über eine heiße Tasse Kaffee.

Tipp 4 – Schriftliche Kundenanfragen ernst nehmen

Nicht jeder Unternehmer bekommt seine Kunden zu Gesicht – die Rede ist vom Onlinegeschäft. Kleiner Nachteil hierbei – Sie können Ihrem Kunden weder mit Gesten noch mit Mimik zeigen, wie sehr Sie ihn wertschätzen. Um so wichtiger ist die schriftliche Korrespondenz! Wenn Sie eine Kundenanfrage beantworten, egal ob per Mail oder Brief, gestalten Sie die Wortwahl so persönlich wie möglich, Selbstverständlich gehört hierzu die Anrede mit vollem Namen. Bedanken Sie sich für das Interesse oder entschuldigen Sie sich direkt, falls der Kunde eine Beanstandung hat. Ein No-Go sind zusammengesetzte Textbausteine, die ohne jeden Bezug zur Kundenanfrage verschickt werden. Mir selbst ist so etwas leider auch schon passiert – das Unternehmen hat nie wieder etwas von mir gehört.

Tipp 5 – Kundenzufriedenheit geht durch den Magen

Essen hält Leib und Seele zusammen und macht jeden Kunden glücklich. Zugegeben, diesen Zusatz zum bekannten Spruch habe ich mir gerade ausgedacht, allerdings trifft er es sehr genau. Kleine, leckere Giveaways sind immer gern gesehen und können je nach Branche angepasst werden. Schokoladige Werbeartikel mit Logo oder Firmenamen lassen sich heute leicht online bestellen und sollten auf keinem Verkaufstresen fehlen. Wenn sich Kunden bei Ihnen länger aufhalten, beispielsweise zur Beratung im Küchenstudio, darf es auch gern eine größere Tüte sein, in der sich etwas „Marschverpflegung“ für den bevorstehenden Heimweg des Kunden befindet.

Quicktipps zur Steigerung der Kundenzufriedenheit

  • Beim Zahnarzt: Damit die Stille im Wartezimmer nicht unangenehm wird und „Bohrergeräusche“ nicht bis zum nächsten Patienten dringen, lassen Sie im Hintergrund leise Musik laufen.
  • In der Confiserie: Teure Schokoladenprodukte verkaufen sich besser, wenn der Kunde vorher probieren darf.
  • Beim Frisör: Niemand möchte sich der Öffentlichkeit mit Lockenwicklern oder Alufolie auf dem Kopf zeigen. Fenster daher immer blickdicht gestalten.
  • Im Restaurant: Wenn der Chefkoch sich die Zeit nimmt und persönlich an den Tisch kommt, wird ein Gast gerne mal zum Stammkunden.
  • Am Telefon: Geben Sie Direktwahlnummern bekannt, damit der Kunde nicht erst endlos verbunden werden muss, bevor er den richtigen Ansprechpartner am Hörer hat.
  • Für Handwerker: Einmal abgesprochene Termine unbedingt einhalten – wer lange warten muss, geht zum Mitbewerber.
  • Im Versandhandel: Dem Kunden eine kostenlose Rückgabe seiner Ware ermöglichen. Wer teuren Rückversand selbst zahlen muss, bestellt kein zweites Mal.

Und last but noch least….
Egal in welcher Branche – freundliche Worte und ein Lächeln auf den Lippen, sind immer der erste Schritt zur Kundenzufriedenheit!

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