Arbeitstipps.de http://www.arbeitstipps.de Tipps die Ihnen die Arbeit erleichtern Fri, 20 May 2016 07:29:21 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.5.2 Traumjob Pilot/-in – Voraussetzungen und Kosten der Ausbildung im Überblickhttp://www.arbeitstipps.de/traumjob-pilot-in-voraussetzungen-und-kosten-der-ausbildung-im-ueberblick.html http://www.arbeitstipps.de/traumjob-pilot-in-voraussetzungen-und-kosten-der-ausbildung-im-ueberblick.html#respond Wed, 18 May 2016 13:20:22 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=6627 [...]]]> Viel herumkommen, dabei gutes Geld verdienen und ständig hoch über den Wolken schweben – Pilot ist der Traumjob schlechthin. Doch die Voraussetzungen für die Ausbildung sind hoch und auch die Kosten sind nicht zu verachten. Hier mal ein kleiner Überblick.

Traumjob Pilot/-in - Voraussetzungen und Kosten der Ausbildung im Überblick
Für viele der Traumjob schlechthin

Fast jedes Kind, das mit den Eltern früher in den Urlaub geflogen ist, durfte mit Sicherheit mal einen Blick ins Cockpit werfen. Einige davon saßen vielleicht sogar auf einem der Chefsessel und durften den einen oder anderen Knopf drücken. Das sich daraus ein Traumberuf entwickelt, ist natürlich besonders bei technikbegeisterten Jungs nicht unwahrscheinlich.

Fakt ist aber auch, dass nur die wenigsten tatsächlich Pilot werden. Nicht jeder, der die Ausbildung machen will, schafft es überhaupt. Grund dafür sind die hohen Voraussetzungen und Anforderungen und die extrem hohen Kosten, die die Ausbildung mit sich bringt. Hinzu kommt, dass Pilot ein Beruf ist, der mit einer großen Verantwortung einhergeht. Man muss natürlich daran denken, dass in einem Passagierflugzeug mehrere hundert Menschen sitzen.

➲ Ausbildung zum Pilot – 2 verschiedene Durchführungsvarianten

Ausbildung bei einer Fluggesellschaft

Der Wunsch bei einer der bekannten Fluggesellschaften seine Ausbildung zu absolvieren ist groß. Zu den beliebtesten gehören u.a.:

Bei der Lufthansa werden jährlich bis zu 250 Nachwuchspiloten ausgebildet, bei Air Berlin sind es nur zwischen 30 und 60. Und obwohl sich das ziemlich viel anhört, ist nicht für jeden Platz.

Ausbildung bei einer privaten Flugschule

Stecken Sie nicht den Kopf in den Sand, sollte es bei einer dieser Fluggesellschaften nicht klappen. Die Ausbildung mit den verschiedenen Fluglizenzen lässt sich auch an einer privaten Flugschule absolvieren.

Die Ausbildung zum Verkehrsführer über Flugschulen zu absolvieren, hat beruflich gesehen keine Nachteile. Es könnte aber passieren, dass es nach der Ausbildung etwas länger dauert bis Sie einen Job gefunden haben. Die Chancen stehen jedoch nicht schlecht.

Zu den beliebtesten privaten Flugschulen gehören:

Weitere nationale und internationale Flugschulen finden Sie in der ausführlichen Liste von pilotenausbildung.net.

➲ Kosten der Ausbildung

Die Ausbildung zum Piloten gehört zu den teuersten Ausbildungen überhaupt. Air Berlin beispielsweise gibt einen Betrag von 67.500 Euro an. Auch auf anderen Seiten bin ich auf Werte zwischen 60.000 und 70.000 Euro gestoßen. Unsummen für einen Schulabgänger. Der Traum sollte jetzt aber nicht zum scheitern verurteilt sein. Die Lufthansa zum Beispiel schießt die Summe erst einmal vor. Zurückgezahlt wird dann nach der Ausbildung in kleinen Raten vom Gehalt.

Damit ist Lufthansa absoluter Spitzenreiter, denn bei den meisten anderen Fluggesellschaften und auch bei den privaten Schulen muss die Summe selbst finanziert werden. Welcher Schulabgänger kann aber auf soviel Erspartes zurückgreifen? Wohl kaum jemand. Doch auch wenn die Eltern nicht einspringen können, dann gibt es immer noch Alternativen. Zum Beispiel Plattformen wie auxmoney. Hier leihen Sie von privat zu privat zu günstigen Konditionen. Dieser Kreditmarktplatz richtet sich besonders an die Personen, die es bei normalen Banken schwer haben eine Kredit zu bekommen. Dazu gehören Studenten, Selbstständige, Freiberufler und Personen mit nicht optimaler Bonität. Auch ein Bildungskredit der KFW-Bank könnte unter Umständen in Frage kommen, um die Ausbildung zumindest teilweise zu finanzieren. Einige Fluggesellschaften wie Air Berlin bieten die Ausbildungsfinanzierung auch über die eigene Hausbank an. Informieren Sie sich am besten ausführlich, schließlich sollte der Traumjob nicht an den finanziellen Mitteln scheitern.

» Übrigens: Bei den privaten Flugschulen besteht auch die Möglichkeit die Ausbildung berufsbegleitend durchzuführen. So haben Sie die Chance nebenbei arbeiten zu gehen und die verschiedenen Fluglizenzen je nach finanzieller Möglichkeit zu erwerben.

➲ Voraussetzungen zur Ausbildung

Soziale Kompetenzen:

Um die Ausbildung machen zu können, muss man einige Voraussetzungen erfüllen. Grundsätzlich sollten natürlich Pünktlichkeit, Genauigkeit und Zuverlässigkeit zu den eigenen Stärken gehören. Probleme mit den unregelmäßigen Arbeitszeiten und der langen Abwesenheit sollten Sie nicht haben. Als angehender Pilot muss man kein Sportass sein, dennoch ist eine gewisse körperliche Fitness und auch Ausdauervermögen wichtig. Ebenfalls sehr wichtige Eigenschaften sind Teamfähigkeit, Durchsetzungsvermögen und Kritikfähigkeit.

Schulische Voraussetzungen:

Eine gesetzliche Regelung, mit welchem Abschluss man Pilot werden kann, gibt es nicht. Die meisten Fluggesellschaften erwarten jedoch die allgemeine Hochschulreife (Abitur). Aber auch mit der mittleren Reife kann man es in die Ausbildung schaffen, wenn man in den anderen Auswahlkriterien punkten kann.

Ein besonderes Augenmerk wird auf die Fächer Mathematik, Physik und Englisch gelegt. Hier sollten gute bis sehr gute Leistungen erbracht werden.

Zusätzliche Voraussetzungen und Anforderungen:

  • Mindestalter: Unterschiede bei den Fluggesellschaften (17 Jahre bei Lufthansa – 19 Jahre bei Air Berlin)
  • Körpergröße zwischen 160 und 198 cm (Unterschiedlich je nach Fluggesellschaft)
  • EU-Staatsangehörigkeit oder unbefristete Aufenthalts- / Arbeitgenehmigung
  • Besitz eines uneingeschränkten Reisepasses
  • Gutes Sehvermögen: plus / minus 3 Dioptrien
  • Auszug aus dem Verkehrszentralregister (darf nicht mehr als 5 Punkte enthalten)
  • tadelloses Führungszeugnis

➲ Ohne Eignungstest keine Ausbildung

Bei der Pilotenausbildung verhält es sich nicht wie bei vielen anderen einfachen Ausbildungen. Hier reicht nicht nur eine Bewerbung und ein Vorstellungsgespräch, um in das nähere Auswahlverfahren zu kommen. Hier muss ein umfangreicher Eignungstest durchgeführt werden. Und nur wenn dieser bestanden wurde, kann die Ausbildung starten.

Der Eignungstest für angehende Piloten ist wohl der schwerste Eignungstest überhaupt. Er besteht aus zwei Teilbereichen:

1) Berufsgrunduntersuchung
Wird am PC durchgeführt und testet Reaktionsgeschwindigkeit, Geschicklichkeit, Allgemeinwissen, mathematische, physikalische und englische Kenntnisse.

2) Firmenqualifikation
Nach Bestehen der Berufsgrunduntersuchung, beinhaltet psychologische Tests, Tests zur Mehrfachbelastung und der Teamfähigkeit.

Nur etwa 5 Prozent der Teilnehmer bestehen den Test. Da man an der Prüfung nur einmal teilnehmen darf, gilt es sich so sorgfältig wie möglich vorzubereiten. Dazu dienen spezielle Vorbereitungstest wie beispielsweise die professionellen Softwareprogramme von Vimana. Schritt für Schritt können Sie sich hier gezielt auf die jeweiligen Tests vorbereiten.

]]>
http://www.arbeitstipps.de/traumjob-pilot-in-voraussetzungen-und-kosten-der-ausbildung-im-ueberblick.html/feed 0
Firmengründung als Student? Diese 4 Punkte sollten Startup’s bedenkenhttp://www.arbeitstipps.de/firmengruendung-als-student-diese-4-punkte-sollten-startups-bedenken.html http://www.arbeitstipps.de/firmengruendung-als-student-diese-4-punkte-sollten-startups-bedenken.html#respond Wed, 18 May 2016 12:09:22 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=6648 [...]]]> Startup’s schießen wie Pilze aus dem Boden, oftmals sind die Firmengründer selbst noch Studenten. Dagegen spricht nichts, nur gut vorbereitet sollte man sein.

Firmengründung als Student StartupFrüher waren die Zukunftspläne von Studenten klar „geregelt“. Nach dem Studium folgte fast immer der Einstieg in den Beruf. Um die Uni zu finanzieren wurden und werden auch heute noch diverse Nebenjobs angenommen, soweit hat sich bis Dato nichts geändert. Allerdings ist zu beobachten, dass immer mehr Studenten schon während des Studiums den Fuß in die Selbstständigkeit setzen. Was bis vor ein paar Jahren noch undenkbar war, ist heute leichter zu realisieren. Viele Universitäten unterstützen mittlerweile das Gründerfieber ihrer Studenten und auch bei der Finanzierung der ersten eigenen Firma hat sich vieles vereinfacht. Dank Niedrigzins lohnt sich der Gang zur Bank und die Beantragung eines Privatkredits wieder. Die Arbeitsagentur berät und unterstützt Existenzgründer und die seit einigen Jahren so erfolgreich laufende sogenannte Mini-GmbH ist perfekt für alle, die über wenig Startkapital verfügen. Auf firma.de können Sie prüfen, ob die haftungsbeschränkte Unternehmensgesellschaft für Sie in Frage kommt.

1. Ohne Businessplan läuft gar nichts

Die Geschäftsidee ist gefunden, der Ehrgeiz sein Produkt oder seine Dienstleistung an den Markt zu bringen groß, doch ganz so schnell geht es nun doch nicht. Um oben genannte Finanzierungsmöglichkeiten nutzen zu können, werden nicht nur Sicherheiten verlangt, sondern vor allem ein gut durchdachter und realisierbarer Businessplan. Aber nicht nur für eventuelle Investoren ist ein detaillierter Businessplan wichtig, vor allem der Existenzgründer selbst, bekommt damit einen Überblick wie effektiv seine Firmengründung sein wird. Beim Aufstellen des Businessplans sollte man nicht nur Augenmerk auf den potentiellen Gewinn legen, sondern vor allem eine sensible Risikoanalyse durchführen.

2. Gewerbe anmelden – Studenten müssen nicht zwingend

Wer sich selbstständig macht, braucht einen Gewerbeschein, so ist es in die Deutschland die Regel. Auch Studenten kommen da nicht drumrum, mit einer Ausnahme: Für einen Gewerbeschein muss man dauerhaft selbstständig tätig sein. Wer als Student nur mal „reinschnuppern“ will, muss nicht zwingend ein Gewerbe anmelden. Wenn Sie zum Beispiel nur in den Semesterferien selbstständig arbeiten, gilt dies nicht als „dauerhaft“. Sie können also Ihren Kunden auch ohne Gewerbeschein Rechnungen ausstellen. Die Umsatzsteuer muss in diesem Fall auch nicht ausgewiesen werden.

3. Buchführung und Steuer: Basiswissen sollte vorhanden sein

Oftmals sind es kreative Studenten, die mit ihrer Geschäftsidee in die Selbstständigkeit starten. Wer Mode entwirft oder ein Genie in der App-Entwicklung ist, kümmert sich nur selten um betriebswirtschaftliche Belange. Mit dem Schritt in die Selbstständigkeit müssen Sie sich aber über kurz oder lang der Thematik stellen. Wer seine Ein- und Ausgaben nicht im Blick hat, schadet sich selbst.

  • Einkommensteuer

    Der Staat möchte von jedem Kuchen ein Stückchen abhaben. Wer immer Einkommen erzielt, wird zur Einkommensteuer veranlagt. Bei einem selbstständigen Unternehmer wird dazu der Gewinn zugrunde gelegt. Der wiederum berechnet sich aus dem Umsatz (Rechnungssumme aller Verkäufe) abzüglich der Kosten (Aufwendungen für Materialbeschaffungen usw.). Da es immer wieder Flauten geben kann, sollte man sich rechtzeitig einen gewissen Betrag (etwa 30 Prozent des Gewinns) zur Seite legen, denn die Einkommensteuer muss auch gezahlt werden, wenn es betrieblich mal nicht so gut läuft.

  • Umsatzsteuer

    Für Studenten empfiehlt es sich, als Kleinunternehmer zu starten. Das hat nicht nur zeitliche, sondern auch steuerliche Vorteile. Zu Beginn der Selbstständigkeit muss man seinen zu erwartenden Jahresumsatz schätzen und diesen dem Finanzamt mitteilen. Liegt dieser unter 17.500 Euro wird keine Umsatzsteuer fällig. Das erleichtert die notwendige Buchführung ungemein, denn auf Ihren Rechnungen muss keine Umsatzsteuer separat aufgeführt und somit auch nicht an das Finanzamt abgeführt werden.

  • Gewerbesteuer

    Auch in puncto Gewerbesteuer lohnt es sich sprichwörtlich klein anzufangen. Kleinunternehmer müssen erst ab einem Gewinn von 24.500 Euro Gewerbesteuer zahlen. Achtung: Hier ist nicht der Umsatz gemeint, sondern der Reinerlös, also Umsatz minus Aufwendungen / Kosten. Sollte sich das Startup rasant entwickeln und doch Gewerbesteuer fällig werden, hängt die Höhe von dem jeweilen Steuersatz der Stadt / Gemeinde ab.

Im Überblick: Steuerpflichten für Kleinunternehmer

4. Sozialversicherungen – Wenn Mutti nicht mehr zahlt

Selbstständig heißt, für sich selbst verantwortlich zu sein. Das merken viele Studenten erst, wenn sie wirklich auf eigenen Beinen stehen müssen. Wer eine Firma gründet, muss sich wohl oder übel auch um seine soziale Absicherung kümmern. In erster Linie sind das die Kranken- und Rentenversicherung.

Krankenversicherung
Wer das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht hat, ist in den meisten Fällen bei den Eltern mitversichert. Erzielen Sie mit Ihrem Startup monatlich nicht mehr als 405 Euro (bei nebenberuflicher Selbstständigkeit) wird es auch weiter so bleiben. Wer über 25 Jahre alt ist oder mit seiner Selbstständigkeit „gutes“ Geld verdient, wird seine Beiträge für die Krankenkasse selbst zahlen müssen. Die Kasse selbst legt fest, wie hoch dieser Beitrag sein wird. Jeder selbstständige Student sollte sich darum kümmern, Arztbesuch oder Krankenhausaufenthalt könnten sonst sehr teuer werden.

Rentenversicherung
Gerade in der Gründungsphase wird gern gespart wo es nur geht. Da kommt es einem sehr Zugute, dass nicht zwingend Beiträge in die Rentenversicherung gezahlt werden müssen. Abhängig ist das aber vom jeweiligen Berufszweig, nachzulesen auf deutsche-rentenversicherung.de. Es ist verständlich, dass jeder Cent erst einmal in die Firmengründung gesteckt wird, die Altersvorsorge darf aber nicht ganz vergessen werden.

]]>
http://www.arbeitstipps.de/firmengruendung-als-student-diese-4-punkte-sollten-startups-bedenken.html/feed 0
Beschäftigtendatenschutz von Anfang an: So gehen Sie datenschutzkonform mit Bewerberdaten umhttp://www.arbeitstipps.de/beschaeftigtendatenschutz-von-anfang-an-so-gehen-sie-datenschutzkonform-mit-bewerberdaten-um.html http://www.arbeitstipps.de/beschaeftigtendatenschutz-von-anfang-an-so-gehen-sie-datenschutzkonform-mit-bewerberdaten-um.html#respond Tue, 17 May 2016 16:11:31 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=6593 [...]]]> Jedes zweite Unternehmen überprüft Bewerber in sozialen Netzwerken. Dabei gibt es aus Sicht des Datenschutzes einiges zu beachten.

So gehen Sie datenschutzkonform mit Bewerberdaten um

In vielen Branchen herrscht Fachkräftemangel vor. Da ist es nicht verwunderlich, dass Unternehmen auf vielfältigen Wegen versuchen, geeignete Kandidaten für ihre offenen Stellen zu finden. Eine zunehmend beliebte Methode ist die Suche in sozialen Netzwerken. Der Digitalverband Bitkom berichtet, Bewerber müssten damit rechnen, dass neben den Bewerbungsunterlagen auch die Profile in sozialen Netzwerken gründlich geprüft werden:

  • In rund jedem zweiten Unternehmen (46 Prozent) werden demnach die entsprechenden Seiten im Netz unter die Lupe genommen.
  • Mehr als jeder siebte Personalchef (15 Prozent), der sich Profile von Bewerbern in sozialen Netzwerken anschaut, hat sich bereits aufgrund eines Online-Checks entschieden, Bewerber nicht zum Vorstellungsgespräch einzuladen oder einen Job doch nicht anzubieten, so Bitkom.

Diese Entwicklung bei der Bewerbersuche sollte nicht nur die Nutzer sozialer Netzwerke aufhorchen lassen. Auch die Unternehmen selbst müssen aufpassen: Bei der Suche nach Bewerbern werden laut Bitkom nicht nur Einträge in beruflichen Netzwerken wie Xing oder LinkedIn ausgewertet (39 Prozent), sondern auch die eher privat ausgerichteten Netzwerke wie Facebook (24 Prozent).

Wie die Aufsichtsbehörden, die über den Datenschutz wachen, klarstellten, sollten Arbeitgeber nur auf allgemein zugängliche Daten zugreifen und darauf achten, zu welchem Zweck die Daten jeweils veröffentlicht wurden. Wenn Unternehmen also private Facebook-Profile für die Bewerbersuche auswerten, ist dies ebenso falsch wie der Zugriff auf Daten in sozialen Netzwerken, die dort nur Freunden oder definierten Kontakte angezeigt werden.

Bewerberdaten genau wie Mitarbeiterdaten schützen

Nicht nur bei der Bewerbersuche im Internet werden Fehler gemacht. Vielen Unternehmen ist nicht klar, dass die personenbezogenen Daten von Bewerbern genauso zu schützen sind wie die Daten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) spricht von der Datenerhebung, -verarbeitung und -nutzung für Zwecke des Beschäftigungsverhältnisses. Damit sind auch die Bewerbungsverfahren gemeint. Deshalb sind zahlreiche Vorgaben aus dem Datenschutz zu beachten, wenn es um personenbezogene Daten von Bewerbern geht.

Nur erforderliche Daten der Bewerber erheben

Auch wenn man als Arbeitgeber möglichst viel über die Bewerberin oder den Bewerber wissen möchte: Nicht jede Frage ist erlaubt. Aus Sicht des Datenschutzes dürfen nur die Bewerberdaten abgefragt werden, die für die Entscheidung über die Einstellung wirklich erforderlich sind.

Bewerberdaten nur zweckgebunden nutzen

Auch die Daten, die für die Bewerbung erforderlich sind, dürfen nicht uneingeschränkt genutzt werden, sondern nur für den Zweck der Bewerbung selbst.

Auskünfte nur mit Einwilligung einholen

Manchmal erhoffen sich Arbeitgeber zusätzliche Informationen von Dritten. Andere Quellen als die Bewerberin oder der Bewerber selbst dürfen aber nicht einfach einbezogen werden. Im Datenschutz gilt das sogenannte Prinzip der Direkterhebung, also das Einholen der Daten bei der Bewerberin oder dem Bewerber selbst. Sollen weitere Quellen genutzt werden, muss in aller Regel die Bewerberin bzw. der Bewerber dem zustimmen.

Bewerberdaten nicht einfach weitergeben

Aufgrund der zuvor genannten Zweckbindung der Bewerberdaten dürfen diese auch nicht ohne weiteres innerhalb des Unternehmens weitergegeben werden, wenn dies nicht für den Bewerbungsprozess erforderlich ist. Auch die Weitergabe an andere Unternehmen erfordert die Zustimmung der Bewerberin bzw. des Bewerbers, auch wenn man der Person, der man absagen musste, damit helfen möchte.

Bewerberunterlagen rechtzeitig zurückgeben oder löschen

Nach einer erfolglosen Bewerbung müssen die Bewerberdaten grundsätzlich gelöscht beziehungsweise die Unterlagen mit der Absage an den Bewerber oder die Bewerberin zurückgegeben werden. Eine Dokumentation über das Bewerbungsverfahren kann für einen gewissen Zeitraum aufbewahrt werden, um sich gegen den Vorwurf des Verstoßes gegen das Benachteiligungsverbot (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz, AGG) verteidigen zu können.

Laut der Bundesdatenschutzbeauftragten sind die Bewerbungsunterlagen bei abgelehnter Bewerbung nach zwei Monaten ab Zugang der Ablehnung an den Bewerber zurückzugeben oder aber zu vernichten. Das betrifft auch das Bewerbungsanschreiben, das häufig sensible Angaben, zum Beispiel über Fähigkeiten und Werdegang, enthält.

(Ein Gast-Beitrag von Datenschutz-Praxis.de, Autor: Oliver Schonschek)

]]>
http://www.arbeitstipps.de/beschaeftigtendatenschutz-von-anfang-an-so-gehen-sie-datenschutzkonform-mit-bewerberdaten-um.html/feed 0
Berufliche Wiedereingliederung nach Depression – Kleiner Leitfaden für Arbeitgeberhttp://www.arbeitstipps.de/berufliche-wiedereingliederung-nach-depression-kleiner-leitfaden-fuer-arbeitgeber.html http://www.arbeitstipps.de/berufliche-wiedereingliederung-nach-depression-kleiner-leitfaden-fuer-arbeitgeber.html#respond Tue, 10 May 2016 15:20:05 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=6600 [...]]]> Der Wiedereinstieg nach einer langen Depression ist weder für die Angestellten selbst, noch für den Arbeitgeber eine leichte Angelegenheit. Wie Arbeitgeber ihren Mitarbeitern die Rückkehr erleichtern können, erfahren Sie in diesem kleinen Leitfaden.

Berufliche Wiedereingliederung nach Depression – Kleiner Leitfaden für Arbeitgeber
Ein klärendes Gespräch kann den Druck nehmen

Laut dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport 2016 (einsehbar unter dak.de) gehören psychische Erkrankungen mittlerweile zu den häufigsten Krankschreibungen mit den meisten Krankentagen. Mehr Krankentage verursachen lediglich Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems und Atemwegserkrankungen. Insgesamt verursachen diese drei Erkrankungen mehr als die Hälfte aller Krankentage. Das sind erschreckende Zahlen.

Wenn ein Angestellter den gelben Schein wegen einer Depression abgibt, ist das nicht nur für ihn selbst ein schrecklicher Moment. Auch für den Arbeitgeber ist es keine leichte Situation. Er muss von jetzt auf gleich auf einen guten Angestellten verzichten. Die Arbeit kann aber auch nicht einfach liegen bleiben, denn bei der Diagnose „Depression“ weiß man nie so recht, wann der Angestellte wieder richtig einsatzbereit ist. Um die Zeit bis zur Wiederkehr zu überbrücken, kann eine vorübergehende Vertretung für Unterstützung sorgen.

» Kleiner Tipp: Vermeiden Sie es die liegen bleibende Arbeit auf andere Kollegen abzuwälzen. Diese sind in den meisten Fällen selbst voll mit Terminen und Projekten, so dass sie im schlimmsten Fall einen weiteren Depression-Krankenfall herbeiführen.

Ist der Zeitpunkt gekommen, dass der Betroffene seine Wiederkehr anmeldet, gilt es mit ihm abzuklären, wie der Wiedereinstieg aussehen soll. Dazu hier einige Vorschläge, die sich in den letzten Jahren sehr bewährt haben.

Möglichkeiten um Betroffenen den Wiedereinstieg zu erleichtern

➜ Rückkehrgespräch führen

Zugegeben, ein Rückkehrgespräch ist für beide Parteien häufig sehr unbeliebt. Die Erkrankten möchten ungern Ihr Privatleben vor ihrem Chef breit treten. Außerdem haben sie natürlich Angst, dass ihre längerfristige Krankheit negative Auswirkungen auf ihren Job haben könnte.

Als Arbeitgeber ist es Ihre Aufgabe dem Betroffenen die Angst zu nehmen. Die Experten von industry-press.com raten zu jedem Rückkehrgespräch den Betriebsrat mit einzubeziehen. Dieser kann im Bedarfsfall zwischen dem Arbeitgeber und Arbeitnehmer vermitteln, sollte es zu Missverständnissen, hitzigen Diskussionen oder anderen Konflikten kommen. Außerdem finden Sie hier auch ein sehr gutes Beispiel wie so ein Rückkehrgespräch zu führen ist. Dazu gehört es nämlich nicht nur den Betroffenen mit Fragen zu bombadieren, sondern ihm seine Fürsorgepflicht zu vermitteln und Möglichkeiten zu finden, wie der Arbeitnehmer sich zukünftig wieder wohl fühlt. Weiterhin sollten Sie gemeinsam die eventuellen krankheitsbedingten Ursachen aufklären und sie bestmöglich verringern, um eine erneute Erkrankung zu vermeiden.

Übrigens: Dieses Rückkehrgespräch ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Sie werden dennoch häufig durchgeführt, um eben den Wiedereinstieg für beide Seiten positiver gestalten zu können.

➜ Betriebliches Eingliederungsmanagement

Im Gegensatz zum Rückkehrgespräch sind Arbeitgeber verpflichtet ihren Angestellten, die längerfristig krankgeschrieben waren, ein Betriebliches Eingliederungsmanagemant (kurz: BEM) anzubieten. Dieses Gesetz gibt es seit 2004 und ist verankert im §9 Absatz 2 SGB IX (hier unter gesetze-im-internet.de).

Hierin heißt es:

Sind Beschäftigte innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig, klärt der Arbeitgeber mit der zuständigen Interessenvertretung im Sinne des § 93, bei schwerbehinderten Menschen außerdem mit der Schwerbehindertenvertretung, mit Zustimmung und Beteiligung der betroffenen Person die Möglichkeiten, wie die Arbeitsunfähigkeit möglichst überwunden werden und mit welchen Leistungen oder Hilfen erneuter Arbeitsunfähigkeit vorgebeugt und der Arbeitsplatz erhalten werden kann (betriebliches Eingliederungsmanagement).

Dieses Eingliederungsmanagement bietet Vorteile für beide Parteien. Für Sie als Arbeitgeber dient es natürlich der Leistungsfähigkeit Ihrer Angestellten. Durch das BEM sollen Fehlzeiten verringert und die Personalkosten dementsprechend gesenkt werden. Die Teilnahme ist für Betroffene allerdings freiwillig, gezwungen werden darf niemand.

Weitere Informationen bezüglich BEM und Kündigungsschutz finden Sie beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales unter bmas.de.

» Video-Tipp:
In diesem Video geht es zwar über eine längerfristige Bandscheibenerkrankung, aber es erklärt dennoch genau die Vorgehensweise beim BEM.

➜ Einstieg nach dem Hamburger Modell

Eine weitere Möglichkeit dem Arbeitnehmer einen leichteren Einstieg in das Arbeitsleben zu geben, ist das Programm Hamburger Modell. Hierbei startet der Erkrankte mit einer Arbeitszeit von zwei Stunden täglich.

Dieses Modell ist eine gesetzliche Leistung der Krankenkassen oder der Rentenversicherung. Zahlen muss der Arbeitgeber während der Teilnahme an dem Programm nicht. Das übernimmt die jeweilige Krankenkasse für die entsprechende Dauer in Form von Krankengeld. Bei diesem Programm wird den Arbeitnehmern ein langsamer Einsteig ermöglicht. Gerade bei psychisch Erkrankten ist diese Variante sehr hilfreich, da sie nicht „von jetzt auf gleich“ wieder voll gefordert werden, sondern langsam an die steigende Belastung gewöhnt werden.

Stufenplan bestimmt Dauer und Wöchentliche Arbeitszeit
Erstellt wird die stufenweise Rückkehr, der so genannte Stufenplan, vom Arzt direkt. Welche Punkte dieser unbedingt beinhalten muss, hat Stiftung Warentest unter test.de, einmal genauer für Sie erläutert. Damit der Betroffene dieses Hamburger Modell aber auch wirklich durchführen kann, müssen Sie als Arbeitgeber zustimmen.

» Wichtig: Bei diesem Stufenplan handelt es sich nur um einen voraussichtlichen Plan. Das Programm wird an jeden einzelnen Erkrankten individuell angepasst. Es besteht die Möglichkeit diese Vereinbarung jederzeit zu ändern oder auch auszusetzen.

5 Tipps: Depressionen bei Angestellten vorbeugen

Depressionen sind natürlich nicht immer nur arbeitsbedingt, dennoch sollten Sie als Arbeitgeber immer dafür sorgen, dass Ihre Mitarbeiter sich wohl fühlen. Je höher der Leistungsdruck auf Arbeit ist, desto wahrscheinlicher ist ein Krankenschein mit psychischer Belastung. Dem gilt es vorzubeugen.

➀ Gesetzliche Pausen einhalten

Berufliche Wiedereingliederung nach Depression – Kleiner Leitfaden für Arbeitgeber Vorbeugemaßnahmen
Mitarbeiten sollten regelmäßig Kraft tanken können
Pausen sind wichtig, um sich zu entspannen und neue Energie tanken zu können. Achten Sie darauf, dass Ihre Mitarbeiter sich diese kleine Auszeit nehmen und nicht von morgens bis abends durcharbeiten.

➁ Ziele realistisch setzen

Heutzutage wird von vielen Chefs gern mehr verlangt, als ein einzelner Mitarbeiten wirklich schaffen könnte. Natürlich ist es immer besser, wenn Aufträge schnellstmöglich abgearbeitet sind, es sollte aber nicht um jeden Preis sein. Setzen Sie daher realistische Ziele. So vermeiden Sie eine erhöhte Belastung und senken damit das Risiko einer Depression.

➂ Gute Leistungen honorieren

Jeder Angestellte hat seine Aufgabenbereiche, die er natürlich bestens ausführen muss. Ist ein Mitarbeiter aber ständig bereit Überstunden zu machen oder macht er seine Arbeit regelmäßig mehr als nur gut, dann sollten Sie diese Leistungen honorieren. Das muss nicht immer gleich bedeuten, dass Sie ihm mehr zahlen, oft reicht es schon, wenn Chefs die Arbeit anerkennen und mit einem „Sehr gut gemacht“ oder „Danke für die Einsatzbereitschaft“ belohnen.

➃ Gesundheit fördern

Übermäßiger Stress ist eine Hauptursache von Depressionserkrankten. Und womit lässt sich bewältigen? Genau mit Sport. Um Ihre Mitarbeiter zu schützen, können Sie Ihnen bestimmte Fitnesskurse anbieten oder aber Sie sorgen für Fortbildungsangebote im Bereich „Stressbewältigung“. So lernen Ihre Mitarbeiter rechtzeitig damit umzugehen und wie man Stress gezielt abbauen kann.

➄ Haben Sie stets ein offenes Ohr

Als Chef sollten Sie nicht immer nur den Chef raushängen lassen. Geben Sie Ihren Angestellten immer das Gefühl, dass Sie auch ein offenes Ohr für ihre Probleme haben. Es nimmt einiges an Druck, wenn man weiß, dass man mit seinem Arbeitgeber über eine steigende Überforderung sprechen kann und anschließend dementsprechend gehandelt wird. So können einige Krankenscheine deutlich vermieden werden.

]]>
http://www.arbeitstipps.de/berufliche-wiedereingliederung-nach-depression-kleiner-leitfaden-fuer-arbeitgeber.html/feed 0
Fakten und Wissenswertes zu SAP – Business Software für präzise Prozessabläufehttp://www.arbeitstipps.de/fakten-und-wissenswertes-zu-sap-business-software-fuer-praezise-prozessablaeufe.html http://www.arbeitstipps.de/fakten-und-wissenswertes-zu-sap-business-software-fuer-praezise-prozessablaeufe.html#respond Wed, 13 Apr 2016 14:25:30 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=6583 [...]]]> SAP gehört zu den umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands. Doch was genau macht SAP eigentlich? Wie hilft deren Software weltweit kleinen und großen Unternehmen?

SAP in Walldorf
SAP in Walldorf

Die Abkürzung SAP steht für ein Softwaresystem, durch das sich Systeme, Anwendungen und Prozesse/Produkte vereinen und automatisieren lassen. Gleichzeitig steht das Kürzel für die gleichnamige Firma im baden-württembergischen Walldorf (mehr über SAP), die anhand ihrer Umsätze als viertgrößter Softwareentwickler weltweit gilt. In der Datenverarbeitung vereinfacht SAP den reibungslosen Informationsfluss zwischen Unternehmen und wurde speziell dafür entwickelt, eine unternehmensübergreifende Datenbank für unterschiedliche Anwendungen zu generieren.

SAP Softwarelösung für Unternehmen verschiedener Branchen

Die Datenverarbeitung nimmt in großen Konzernen, mittelständischen Unternehmen und kleinen Firmen eine gleichermaßen hohe Bedeutung ein. Dabei stehen die intuitive Bedienung einer Software, die Vereinfachung der Zugriffsberechtigungen und die reibungslose Übertragung der Daten eine gleich wichtige Rolle. Mit der Basis von Systemen, Anwendungen und Prozessen oder Produkten hat sich SAP als komplexe und vielfunktionale Lösung für anspruchsvolle Unternehmen etabliert. Allerdings stellt die SAP Integration in der Firmensoftware vor eine hohe Herausforderung und bedarf spezialisierter IT-Kenntnisse, damit die Funktionalität gewährleistet und die Konfiguration im benötigten Umfang des Unternehmens gegeben ist.

Der Dienstleister fin-systems.de hat sich auf die Integration von SAP spezialisiert und gilt als effizienter, verlässlicher und versierter Partner für eine maßgeschneiderte IT Lösung in Unternehmen. Zu den Alleinstellungsmerkmalen die fehlerfreie Anbindung von Fremdsystemen, die in einer SAP Landschaft integriert und in fehlerfreier Funktionalität konfiguriert werden. Ebenso überzeugen Kenntnisse und Know How in der Systemkonsolidierung und Migration, wodurch sich die Vorteile für Unternehmen erhöhen und die gemeinsame Verwendung von SAP und anderen, bereits genutzten Modulen optimieren.

Aufgrund der fehlerfreien Funktion und individuellen Konfiguration, der Komplexität und vielseitigen Anwendung haben sich SAP Systeme weltweit etabliert und sorgen bei Unternehmen in unterschiedlichen Branchen für eine umfassende Nutzung aller Ressourcen, sowie Aufwendungsverkürzungen bei Datenübertragungen und gemeinschaftlicher Datennutzung mit anderen Unternehmen.

Professionelle Installation ist für die fehlerfreie Funktionalität notwendig

In der Vergangenheit stellte die Kompatibilität verschiedener Software-Module, viele Anwender vor eine hohe Herausforderung und führte nicht selten zu Problemen in der gemeinsamen Verwendung. Mit SAP wurde eine Software entwickelt, die diese Probleme ausräumt und als standardisierte Software mit datenbankenübergreifender Funktion überzeugt.

Bei SAP handelt es sich nicht um eine klassische Software als Einzelmodul, sondern um ein Portfolio aus zahlreichen und für unterschiedliche Verwendungsbereiche einsetzbaren Modulen. Vor allem Großunternehmen profitieren von diesem System und können die bevorzugten Module anhand ihrer Ansprüche und Anforderungen an die Funktionen auswählen. Alternativ lässt sich SAP auf die Branche abstimmen und ist beispielsweise für die Industrie, für Banken, den Einzelhandel und Medienunternehmen erhältlich.

Um eine fehlerfreie und systemübergreifende Funktionalität zu gewährleisten, muss die Installation und Integration mit viel Kompetenz und Fachkenntnis vorgenommen werden. In Abstimmung auf die bereits genutzte Software werden die gewählten Module von IT Spezialisten im System integriert und in ihren Einstellungen so konfiguriert, dass sie auf die jeweiligen Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt und an den Unternehmensanforderungen orientiert sind.

Mehr wirtschaftliche Effizienz durch kompatible Prozessabläufe

SAP bietet eine Vielfalt an individuellen Funktionen und dient der Kombination von Prozessabläufen. Die ineinander übergreifende Abwicklung der Geschäftsprozesse, beispielsweise in der Buchführung, im Controlling, im Einkauf, Vertrieb und im Personalwesen senkt Kosten und erhöht die Sicherheit in der Vermeidung von Fehlern. Anhand der unterschiedlichen Ansprüche verschiedener Unternehmen basiert SAP Software nicht auf einem statischen Programm, sondern auf einer Vielfalt unterschiedlicher Module für das professionelle Business.

Eine Besonderheit der Software ist die von Spezialisten einfach vornehmbare Konfiguration und Integration im eigenen System, durch die eine vollständige Veränderung der genutzten Systeme unnötig wird.

Einige Module bieten sich optimal für den Einsatz in branchenübergreifenden Systemen an und bieten daher für global agierende Großkonzerne besondere Vorteile. Da es sich bei SAP um ein komplexes System handelt, setzt der Einsatz der innovativen Software eine Schulung damit tätiger Mitarbeiter voraus.

]]>
http://www.arbeitstipps.de/fakten-und-wissenswertes-zu-sap-business-software-fuer-praezise-prozessablaeufe.html/feed 0
Die 5 wichtigsten Rahmenbedingungen für berufliche Weiterbildunghttp://www.arbeitstipps.de/die-5-wichtigsten-rahmenbedingungen-fuer-berufliche-weiterbildung.html http://www.arbeitstipps.de/die-5-wichtigsten-rahmenbedingungen-fuer-berufliche-weiterbildung.html#comments Mon, 01 Feb 2016 16:34:12 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=6455 [...]]]> Rahmenbedingungen beruflicher Weiterbildung umfassen deren Planung und Organisation. Sie sind wichtig, damit Arbeit und Fortbildung effektiv absolviert werden können.

Weiterbildung RahmenbedingungenIn einem früheren Beitrag habe ich Ihnen bereits näher gebracht, warum berufliche Weiterbildung extrem wichtig ist. Insbesondere mittelständische Unternehmen dürfen sich der Verantwortung nicht entziehen, um mit „den Großen“ mithalten zu können. Nur wer qualifiziertes Personal hat, bleibt wettbewerbsfähig.

Die Förderung Ihrer Mitarbeiter im Zuge beruflicher Weiterbildung kostet Geld. Damit Sie dieses nicht zum Fenster rauswerfen, sind genaue Rahmenbedingungen für die Weiterbildung festzulegen und zu schaffen. Damit legen Sie den Grundstein für motivierte Mitarbeiter, eröffnen Ihnen Karrierechancen, erhalten selbst qualifiziertes Fachpersonal und das alles ohne den laufenden Arbeitsprozess zu unterbrechen. Gut durchdachte Weiterbildungsmaßnahmen und deren Umsetzung sind also eine Win-Win-Situation für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Warum müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden?

Grob ausgedrückt sind Rahmenbedingungen alle Voraussetzungen und Gründe, die eine Weiterbildungsmaßnahme rechtfertigen und umsetzen. Dabei kommt es nicht nur darauf an, die „passenden“ Mitarbeiter zu schulen, sondern auch wo, wann und wie. Ist in Ihrem Unternehmen ein Betriebsrat tätig, muss dieser bei den Entscheidungen mit einbezogen werden, siehe auch Beitrag „Aus- und Weiterbildung“ auf igmetall.de. Auch die Belegschaft sollte rechtzeitig informiert und nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden.

1. Bedarfsfestlegung

Damit sich die Kosten für die Weiterbildung auch amortisieren, muss eine gewissenhafte Auswahl des zu schulenden Personals erfolgen. Welcher Mitarbeiter ist wofür geeignet? Wo besteht Schulungsbedarf? Es muss also eine genaue Analyse der innerbetrieblichen Kompetenzprofile stattfinden. Für die teilnehmenden Mitarbeiter bedeutet jede Weiterbildung eine Aufstiegsfortbildung. Sie als Unternehmen gewinnen aus „einfachen“ Angestellten engagierte Fachkräfte, Spezialisten und Führungskräfte. Diese Aspekte sind bei der Auswahl unbedingt mit einzubeziehen.

2. Auswahl der passenden Bildungsmaßnahme

Gerade im technisch-gewerblichen Bereich ist es von Vorteil, wenn Weiterbildungsmaßnahmen nicht nur aus Theorie bestehen, sondern auch einen hohen Praxisbezug aufweisen. Mit den Fernlehrgängen der Christian Akademie http://www.christiani-akademie.de/ können sich die Lernenden berufsbegleitend qualifizieren und das erlangte Wissen direkt in den Berufsalltag transferieren. Experimentiermaterial, Original Software und Anwendungsbeispiele unterstützen dabei bestmöglich.

Am besten lassen Sie sich bei einem der Weiterbildungsanbieter, bei den IHKs, den Handwerkskammern oder auch der Volkshochschule beraten, um das für Ihr Unternehmen passende Konzept zu finden. Auch Rückfragen bei ortsansässigen Firmen zu deren Erfahrungen können die Auswahl erleichtern. Achten Sie in jedem Fall auf eine hohe Qualität der Bildungsangebote.

Lesen Sie auch: Die richtige Weiterbildung finden

3. Arbeits- und Lernzeitgestaltung

Optimal ist es, wenn sich Weiterbildung und Arbeitszeit vereinen lassen. Dazu sind flexible Arbeitszeitmodelle notwendig. Dazu gehören sowohl Gleitzeit, als auch ganz individuelle Teilzeitregelungen. Auch wenn die Umsetzung kleinen und mittelständischen Unternehmen schwer fällt, versuchen Sie es! Vergessen Sie dabei nicht Freizeit und Familie des zu schulenden Mitarbeiters. Wer privat den Rücken frei hat, geht motivierter zu Seminaren und Co. Mitarbeiter schätzen es, wenn die Chefetage sich in sie hinein versetzen kann – Ihre Arbeitgeberattraktivität steigt.

4. Arbeitnehmerorientiertes Bildungscoaching

Der Begriff klingt komplizierter, als er tatsächlich ist. Firmen, die langfristig und dauerhaft Mitarbeiter schulen wollen, sind mit einem Bildungscoach gut beraten. Er kümmert sich um jeden einzelnen Weiterbildungsteilnehmer. Persönliche Probleme und Hindernisse lassen sich so schneller aus der Welt schaffen. Außerdem ist eine Betreuung auch während der Weiterbildung gewährleistet. Zu seinen Aufgaben gehört also nicht nur die Phase der Bedarfsanalyse, sondern auch die Rahmenbedingungen zwei und drei.

5. Einbeziehung des Personal- und Betriebsrates

Wie oben bereits erwähnt, sind Unternehmen verpflichtet, den Betriebsrat (sofern vorhanden) in alle Fragen der Mitarbeiterweiterbildung einzubeziehen. Grundlage ist, dass die Kenntnisse und Fähigkeiten des zu schulenden Angestellten nicht mehr für seine betrieblichen Aufgaben ausreichen. Ausführliche Informationen dazu im Betriebsverfassungsgesetz §96.

In manchen Fällen lassen sich Arbeitszeit und Fortbildung nicht vereinbaren. Hier kann Bildungsurlaub gewährleistet werden. Der Anspruch ist allerdings bundesweit nicht gesetzlich geregelt.

]]>
http://www.arbeitstipps.de/die-5-wichtigsten-rahmenbedingungen-fuer-berufliche-weiterbildung.html/feed 1
Kostenloses E-Book für Handwerksbetriebe: Internet & Erfolghttp://www.arbeitstipps.de/kostenloses-e-book-fuer-handwerksbetriebe-internet-erfolg.html http://www.arbeitstipps.de/kostenloses-e-book-fuer-handwerksbetriebe-internet-erfolg.html#respond Fri, 22 Jan 2016 11:14:06 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=6469 [...]]]> Kleine und mittelständische Handwerksbetriebe, die das Internet als lästiges Übel sehen, stehen ihrem Erfolg selbst im Weg. Ein kostenloser Ratgeber sagt warum.

Erfolg durch InternetZufriedene Kunden sind besser als jedes Empfehlungsschreiben, darauf schwören kleine und mittelständische Handwerksbetriebe. Ohne Frage steigert Mund-zu-Mund-Propaganda den Ruf des Unternehmens, aber reicht das in der heutigen Zeit zur Kundengewinnung aus?

Für die meisten Handwerker zählt in erster Linie was sie leisten. Sie sind Perfektionisten in ihrem Job und absolut ehrgeizig, die eigene Unternehmensvermarktung bleibt dabei auf der Strecke. Das Internet als Marketinginstrument wird nicht Ernst genommen. Notgedrungen wird vielleicht noch eine Internetpräsenz aufgebaut, aber auch nur, weil es „heute ja so Mode“ ist. Das solche halbherzigen Aktionen keinen Erfolg bringen, ergibt sich quasi von selbst.

Kostenloses E-Book gibt wertvolle Tipps

Der kostenlose E-Book Ratgeber „Internet & Handwerk – Wie Handwerksbetriebe das Internet für den eigenen Erfolg nutzen können“ ist mir eher zufällig in die Hände gefallen. Die Tipps und vor allem Umsetzungsratschläge für mittelständische Handwerksunternehmen kann ich Ihnen nur wärmstens empfehlen, wenn Sie der harten Konkurrenz standhalten wollen.

Was erwartet Sie im Ratgeber Internet & Handwerk?

Um sich von seinen Mitbewerbern abzuheben und den eigenen unternehmerischen Erfolg dauerhaft zu sichern, heißt es alle zur Verfügung stehenden Marketingkanäle auszuschöpfen. Das Internet ist dabei weitaus mehr als nur eine eigene Firmen-Homepage mit Kontaktdaten und Angebotsportfolio. Das Internet kann Ausgangspunkt für Auftragsgenerierung, Materialeinkauf und Mitarbeiterrekrutierung sein.

➨ Teil 1 – Aufbau einer erfolgreichen Internetpräsenz

Auch wenn der direkte Kundenkontakt jedem Handwerksbetrieb immer noch der Liebste ist, so dürfen Sie das Internet zur Kundengewinnung nicht außen vor lassen. Eine eigene Internetpräsenz ist also unverzichtbar! Wie oben bereits erwähnt, reicht es aber nicht aus, im Schnellverfahren eine Homepage zusammen zu basteln. Bedenken Sie immer, Sie sind nicht das einzige Unternehmen, das seine Dienstleistungen anbietet. Hier heißt es, die Konkurrenz zu beobachten und sich dann von dessen Verkaufsstrategie abzuheben.

Ein ansprechendes und zur Firma passendes Design Ihrer Internetpräsenz ist wichtig, reicht aber zur Kundengewinnung nicht aus. Die heutige Zeit ist schnelllebig. Wenn Ihr potentieller Kunde im Netz recherchiert, will er mit wenigen Klicks finden, was er sucht. Kunden, die erst zum Hörer greifen müssen um bestimmte Service- oder Produktdetails zu erfragen, werden sicher nicht Ihre Kunden werden. Im kostenlosen E-Book Internet & Handwerk finden Sie beispielhafte Handwerksbetriebe, die mit ihrer Internetpräsenz bereits punkten konnten. Außerdem gibt der Ratgeber Hinweise, wie Sie beim Homepageaufbau vorgehen, bzw. wann es besser ist, einen Profi mit der Umsetzung zu beauftragen. Und außerdem: Möglichkeiten der Bekanntmachung Ihrer Homepage (Suchmaschinenoptimierung, Eintrag in sozialen Netzwerken und Handwerkerbörsen, Online-Anzeigen).

➨ Teil 2 – Vorteile des Online-Einkaufs

Es mag schon sein, dass Sie sich auf Ihre bisherigen Lieferanten immer verlassen konnten. Trotzdem heißt es auch im Sektor Wareneinkauf umzudenken. Wer sparen kann, verzichtet darauf nicht! Das Internet bietet Ihnen unzählige Möglichkeiten des Preisvergleichs. Im Ratgeber werden die Vorteile des Online-Einkaufs deutlich beschrieben. Jetzt müssen Sie diese nur noch nutzen. Investieren Sie das eingesparte Geld doch gleich wieder sinnvoll, zum Beispiel in Mitarbeiterschulungen. So wirken Sie dem allerorts drohenden Fachkräftemangel mit Leichtigkeit entgegen.

➨ Teil 3 – Umgang mit Business-Netzwerken und Jobportalen

Der dritte Teil des kostenlosen E-Books befasst sich mit der Suche nach geeigneten Mitarbeitern. Wenn Sie sich bisher auf Stellenausschreibungen in der lokalen Presse beschränkt haben, sind Ihnen womöglich kompetente Mitarbeiter entgangen. Ganz ehrlich, wer liest heute noch die Stellenanzeigen in der Zeitung? Die junge Generation sowieso, aber auch viele ältere Jobsuchende recherchieren im Internet und mit dem Smartphone.

Wenn Sie in den bekannten Jobbörsen stepstone.de und jobs.de inserieren, steigen Ihre Chancen den perfekt in Ihr Unternehmen passenden Mitarbeiter zu finden. Bewerbungen können Sie sich online zuschicken lassen und so bereits eine Vorauswahl treffen. Wie haben Sie es früher gemacht? Jeden einzelnen Bewerber zum Gespräch geladen und dadurch mitunter wertvolle Zeit verplempert? Sie sehen, das Internet kann Ihnen nur Vorteile bringen!

]]>
http://www.arbeitstipps.de/kostenloses-e-book-fuer-handwerksbetriebe-internet-erfolg.html/feed 0
Berufsbild Hotelfachmann/-frau: Voraussetzungen & Aufgabenbereiche der Ausbildunghttp://www.arbeitstipps.de/berufsbild-hotelfachmann-frau-voraussetzungen-aufgabenbereiche-der-ausbildung.html http://www.arbeitstipps.de/berufsbild-hotelfachmann-frau-voraussetzungen-aufgabenbereiche-der-ausbildung.html#respond Wed, 06 Jan 2016 12:00:04 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=6432 [...]]]> Sie sind Gastgeber aus Leidenschaft? Dann ist der Beruf Hotelfachmann/-frau garantiert das Richtige für Sie. Das Aufgabengebiet umfasst aber längst nicht nur das Bedienen von Gästen.

Berufsbild Hotelfachmann/-frau: Voraussetzungen & Aufgabenbereiche der AusbildungFachkräftemangel ist in Deutschland schon lange kein Fremdwort mehr. Neben Handwerkern und Ingenieuren ist auch das Gastgewerbe deutlich betroffen. Immer weniger junge Leute wollen in der Gastronomie arbeiten. Dabei gibt es hier besonders viel zu entdecken und auch die anschließenden Karrierechancen stehen wirklich nicht schlecht. Dazu aber später mehr.

Die Ausbildung zur Hotelfachfrau bzw. zum Hotelfachmann ist sehr vielseitig. Nicht umsonst gelten Hotelfachleute als besondere Allround-Talente. Sie durchlaufen in einem Hotel alle Abteilungen und haben so die Chance in jeden einzelnen Bereich hinein zu schnuppern. Gerade in Bezug auf die spätere Karriereleiter ist dies von großem Vorteil.

✛ Voraussetzungen für die Ausbildung

Wer eine Ausbildung zum Hotelfachmann bzw. zur Hotelfachfrau anstrebt, sollte mindestens einen Hauptschulabschluss vorweisen können. Besser wäre natürlich die mittlere Reife oder auch das Abitur. Besonders große Hotelketten stellen lieber Auszubildende mit Abitur ein, da es hier weniger Probleme mit dem Schichtdienst und dementsprechend den unregelmäßigen Arbeitszeiten nach dem Jugendschutzgesetz gibt. Außerdem können sie bei diesen ein größeres Allgemeinwissen und bessere Fremdsprachenkenntnisse abverlangen. Schließlich muss man sich in einem Hotel oft mit Kunden aus anderen Ländern verständigen. Weiterhin sind gute bis sehr gute Kenntnisse in Mathematik und Deutsch wünschenswert.

Dazu kommen folgende Eigenschaften:

  • Flexibilität und Belastbarkeit
  • Teamfähigkeit
  • Organisationsfähigkeit
  • kommunikativ und kontaktfreudig
  • Gepflegtes Äußeres
  • Gute Umgangsformen
  • Kunden- und Serviceorientiert sein
  • Spaß am Verkaufen

✛ Was erwartet mich in der Ausbildung?

Während der 3-jährigen Ausbildung eignen Sie sich nicht nur theoretische Kenntnisse an, sondern finden sich eigentlich immer mitten im Geschehen wieder. Dabei erlernen Sie zu allererst wie Gäste empfangen und während ihrem Aufenthalt betreut werden. Der Gast soll sich schließlich wohl fühlen und immer wieder kommen. Dazu gehört natürlich auch das sichere Servieren von Speisen und Getränken und das Abkassieren dieser.

Ein weiterer Aufgabenbereich einer Hotelfachfrau in Bezug auf die Gäste, ist der ordnungsgemäße Aufbau eines Gueridons. Dabei handelt es sich um einen Hotelwagen mit verschiedenen Funktionen. Zum einen wird der Gueridon zur Vorbereitung des Eindeckens benutzt (Besteckablage, vorgefaltete Servietten), aber auch um Speisen direkt am Tisch des Gastes zu servieren (flambieren, filetieren, tranchieren). Hier muss die Qualität zur Gesamtausstattung passen, meint Sven Adrian, Geschäftsführer der A+A Objektausstattung GmbH, die seit Jahren namhafte Hotels mit ihren hochwertigen und funktionalen Servierwagen beliefert.

Etwas abseits von den Gästen durchlaufen Hotelfachleute natürlich auch den Bereich der Verwaltung. Dazu gehören vor allem die Buchhaltung, die Lagerhaltung und das Personalwesen. Sehr interessant für viele ist auch der Bereich Veranstaltung/Events. Ob hotelinterne Veranstaltungen oder Konferenzen anderer Firmen in Ihrem Unternehmen – hier kommen besonders Organisationstalente auf ihre Kosten.

Sie sehen, für Hotelfachleute wird es garantiert nicht langweilig. Neben der praktischen Ausbildung im Betrieb durchlaufen die Auszubildenden auch noch eine theoretische Ausbildung. Diese wird häufig im Blockunterricht an einer Berufsschule durchgeführt.

✛ Was verdiene ich in der Ausbildung?

Eines schon mal vornweg. Die Werte, die sie in der unteren Tabelle finden, sind lediglich Richtwerte. Jedes Unternehmen entscheidet anders über die genaue Ausbildungsvergütung. So kann der monatliche Lohn abhängig von der Größe des Hotels sein oder aber auch vom jeweiligen Standort des Unternehmens. Hier eine kleine Übersicht:

Alte BundesländerNeue Bundesländer
1. Ausbildungsjahr617 Euro499 Euro
2. Ausbildungsjahr704 Euro582 Euro
3. Ausbildungsjahr794 Euro661 Euro

Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung

✛ So können Sie die Karriereleiter hochklettern

Hotelfachleute haben nach der 3-jährigen Ausbildung alle Abteilungen kennengelernt und können nach erfolgreich bestandener Prüfung auf beste Karrieremöglichkeiten blicken. Sie haben die Möglichkeit in allen Abteilungen des Unternehmens Fuß zu fassen: Restaurant, Rezeption/Empfang, Etage, Verkauf oder Verwaltung. Nach der gewünschten Abteilung richtet sich dann auch die Karrierechance. Das haben Sie zur Auswahl:

]]>
http://www.arbeitstipps.de/berufsbild-hotelfachmann-frau-voraussetzungen-aufgabenbereiche-der-ausbildung.html/feed 0
Brief nach DIN 5008 erstellen – So machen Sie es richtig!http://www.arbeitstipps.de/brief-nach-din-5008-erstellen-so-machen-sie-es-richtig.html http://www.arbeitstipps.de/brief-nach-din-5008-erstellen-so-machen-sie-es-richtig.html#respond Tue, 29 Dec 2015 11:57:22 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=6408 [...]]]> Bei Geschäftsbriefen kommt es darauf an, dass das Wesentliche sofort erkannt wird. Struktur ins Ganze bringt die DIN 5008.

Brief nach DIN 5008Tagtäglich werden wir mit Normen und Vorschriften konfrontiert, die einerseits lästig sind, andererseits aber zum Geschäftsalltag gehören. Würde jeder sein eigenes Layout für die Bürokommunikation verwenden oder in der Produktion Maße nach seinen Vorstellungen, ist wirtschaftliches Chaos vorprogrammiert.

Jede DIN legt einen gewissen Mindeststandard fest. Notwendig ist das, um einheitlich kommunizieren zu können und einen reibungslosen Handel zu gewährleisten. Die DIN 5008 legt Schreib- und Gestaltungsregeln in der Textverarbeitung fest und ist wahrlich keine Erfindung der Neuzeit. Bereits 1949 gab es die erste Ausgabe, die natürlich stetig aktualisiert wird. Der Beitrag DIN-Normen für den Büroalltag gibt einen kompletten Überblick zur Entstehung und Anwendung, zeigt aber auch, dass wir manche DIN Normen nicht zwingend nutzen müssen.

Wichtiger Hinweis zum Papierformat

Bevor ich mit den Gestaltungshinweisen eines Geschäftsbriefes nach DIN 5008 beginne, möchte ich noch kurz auf ein anderes wichtiges DIN Format eingehen. Auch wenn Sie in puncto Adresszeile oder Briefkopf gesetzlich nicht an eine DIN gebunden sind, beim Papierformat sollten Sie bei der Norm bleiben. Wer vom üblichen DIN A4 abweicht, fällt vielleicht auf, tut sich aber keinen Gefallen. Denn auch die Deutsche Post hat für den Versand gewisse Regeln vorgegeben. Wer sich nicht daran hält, verzögert den Versand zu seinen Ungunsten.

Lesen Sie auch: Briefumschlag richtig adressieren – So kommt Ihre Post schnell an

Geschäftsbrief nach DIN 5008 – Schritt für Schritt Anleitung

1. Seitenränder festlegen

Vergewissern Sie sich, dass im Seitenlayout „Hochformat“ eingestellt ist und legen Sie die Seitenränder wie folgt fest:
➨ oben 4,5 cm
➨ unten 2,0 cm
➨ links 2,4 cm
➨ rechts 2,5 cm

Der untere Rand kann, je nach Textumfang, variieren.

2. Briefkopf einpassen

In den geschäftlichen Briefkopf gehört Ihr Logo. Dieses wird rechtsbündig eingestellt und sollte maximal über 7 Zeilen gehen. Wer noch in der Gründungsphase ist und kein eigenes Logo besitzt, trägt Name und Anschrift in den Briefkopf ein.

3. Rücksendeangaben machen

Bei geschäftlichen Briefen kann es passieren, dass der Empfänger nicht mehr erreichbar ist. Damit Ihr Schreiben nicht im Nirwana landet, geben Sie zwingend Ihre Rücksendeadresse an. Diese muss so positioniert sein, dass Sie vom Postboten durch das Brieffenster sichtbar ist. Die Rücksendeangaben gehören in eine Zeile.

4. Empfänger einfügen

Die Rücksendeangaben gehören in das Adressfeld, sollten aber einen kleineren Schriftgrad haben. Empfehlung für das Adressfeld: 10 – 12 pt, Rücksendeangaben 8 pt. Die Adresse selbst darf zwischen 7 und 9 Zeilen betragen.

5. Die Betreffzeile

Bevor Sie die Betreffzeile schreiben, wird das Datum rechtsbündig eingefügt. Zwei Zeilen weiter unten geben Sie dann den Grund Ihres Schreibens an, ohne dabei das Wort „Betreff“ davor zu setzen. Ihrer Betreffzeile verleihen Sie durch Fettschrift Aufmerksamkeit.

6. Anrede einsetzen

Zwei Zeilen unter Ihrer Betreffzeile wird die Anrede eingefügt. Selbstverständlich beginnen Sie mit einem Großbuchstaben und beenden die Anrede mit einem Komma.

7. Das Anschreiben

Der eigentliche Text Ihres Geschäftsbriefes beginnt eine Zeile unter der Anrede. Nach jedem Absatz wird eine Leerzeile eingefügt. Bei der Schriftart sollten Sie laut DIN 5008 auf klare Buchstaben setzen und die Schriftgröße nicht unter 10 pt wählen.

8. Die Grußformel

Vergessen Sie nicht, Ihr Schreiben mit einem entsprechenden Gruß zu beenden. Dieser bleibt häufig einzeilig (Freundliche Grüße), kann aber auch über zwei Zeilen gehen (Freundliche Grüße aus Berlin). Zwischen beiden Komponenten kommt dann aber keine Leerzeile.

9. Ihre Unterschrift

Maximal 2 Zeilen tiefer wird die Unterschrift eingefügt. Lassen Sie dafür mindestens 3 Zeilen frei. Bei Ausdrucken, die Handunterschrieben werden, fügen Sie in der 4 oder 5 Zeile Ihren Namen noch einmal per Computer ein. So wird vermieden, dass der Empfänger Ihren Namen erst erraten muss.

10. Anlagen

Bei manchen Briefen, wie zum Beispiel Bewerbungen, müssen Sie eventuelle Anlagen angeben. Dazu fügen Sie das Wort „Anlagen“ eine Zeile unter dem maschinell geschriebenen Namen ein. Direkt darunter erfolgt dann Zeile für Zeile die Auflistung der Anlagen.

Sie sehen, die DIN 5008 legt nicht hundertprozentig fest, in welcher Zeile und in welchem Schriftgrad etwas geschrieben sein muss. Die Angaben sind allerdings „wegweisend“ und sollten davon auch nicht grob abweichen.

LESERSERVICE:

Hier zum kostenlosen Download: Musterbrief nach DIN 5008 im PDF-Format

]]>
http://www.arbeitstipps.de/brief-nach-din-5008-erstellen-so-machen-sie-es-richtig.html/feed 0
Kostenloses E-Book: Augenschutz in Berufen mit extremer Belastunghttp://www.arbeitstipps.de/kostenloses-e-book-augenschutz-in-berufen-mit-extremer-belastung.html http://www.arbeitstipps.de/kostenloses-e-book-augenschutz-in-berufen-mit-extremer-belastung.html#respond Fri, 18 Dec 2015 11:35:22 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=6390 [...]]]> Arbeitsschutz ist enorm wichtig, besonders dann, wenn es um das Augenlicht geht. In dem kostenlosen E-Book „Augenschutz in Berufen mit extremer Belastung“ finden Sie wichtige Informationen und welche Schutzmaßnahmen für bestimmte Arbeitsbereiche unerlässlich sind.

Lesetipp Augenschutz E-Book
Lesetipp: Das E-Book „Augenschutz“ enthält top aufbereitete Infos für Arbeitgeber und – nehmer

Viele Menschen arbeiten an Arbeitsplätzen, bei denen die Augen extremen Belastungen ausgesetzt sind. Dabei sind es nicht nur offensichtliche Berufe wie das eines Schweißers, eines Chemikers oder eines Handwerkers, auch Garten- und Landschaftgärtner gehören zur gefährdeten Berufsgruppe.

Manch einem ist gar nicht bewusst, welche Tätigkeiten überhaupt gefährlich für unsere Augen sind. Sie wollen mehr darüber erfahren? Dann empfehle ich Ihnen mal einen Blick in das E-Book „Augenschutz in Berufen mit extremer Belastung“ zu werfen. Es steht zum kostenlosen Download bereit und bietet eine Vielzahl nützlicher Informationen und Tipps wie sich die Augen schützen lassen. Hier mal ein kurzer Einblick.

Kleiner Überblick: Das erwartet Sie im E-Book

Das E-Book richtet sich an alle Interessierten und Menschen aus betroffenen Berufsgruppen – ganz gleich ob Chef oder Angestellter. Die Augen sind ein sensibles Organ und müssen dementsprechend geschützt werden.

Unterteilt ist das E-Book in drei Punkte:

1. Arbeits- und Augenschutz im Beruf
2. Gefährdungen des Auges und ihre Folgen
3. Gefährdete / Betroffene Berufsgruppen

❶ Arbeits- und Augenschutz im Beruf

Im ersten Kapitel finden Sie einen wichtigen Einblick in das Arbeitsschutzgesetz. Nach einer kurzen Einführung und allgemeinen Informationen zum Arbeitsschutzgesetz, werden die Inhalte näher erläutert. Dazu gehören natürlich auch die Pflichten von Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Vielen ist leider nicht bewusst, dass neben dem Chef natürlich auch der Arbeitnehmer einige Pflichten in Bezug auf den Arbeitsschutz zu erfüllen hat. Hier wird ganz klar darauf hingewiesen, welche Aufgaben das sind.

» Arbeitsschutzgesetz komplett lesen

Im zweiten Teil dieses Kapitels gehen die Autorinnen zu Beginn explizit auf das menschliche Auge ein. Anhand eines Bildes werden die einzelnen Bestandteile des Auges näher erläutert und das Zusammenspiel erklärt. Anschließend finden Sie eine konkrete Aufstellung der möglichen Gefährdungen des Auges.

❷ Gefährdungen des Auges und ihre Folgen

Nachdem im ersten Abschnitt schon einmal kurz auf die Gefährdungen eingegangen wurde, finden Sie in diesem Kapitel detaillierte Erklärungen dazu, wie das menschliche Auge durch die potenziellen Gefahren beeinflusst werden kann.

Dieser Teil des E-Book gefällt mir eigentlich am besten. Hier sind die einzelnen Gefahren explizit aufgezählt. Dazu bekommen Sie ausführlich dargestellt, welche Folgen diese Gefährdungen haben können und vor allem wie man sich davor schützen kann. Die möglichen Schutzvorkehrungen sind unterteilt in:

  • Maßnahmen für den Arbeitgeber
  • Maßnahmen für den Arbeitnehmer

So kann jeder Leser seinen Nutzen aus dieser hilfreichen Lektüre ziehen.

Sehr nützlich für jeden finde ich auch die kleine Info-Box, in der Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Augenverletzungen notiert sind. Wer es gern etwas ausführlicher mag, findet weitere hilfreiche Tipps beim Stadt Gesundheitsportal.

❸ Gefährdete / Betroffene Berufsgruppen

In diesem Kapitel gehen die Autorinnen speziell auf die einzelnen Berufsgruppen ein. Welche Arbeiter sind also durch ihre Tätigkeit besonders gefährdet. Dazu gehören natürlich nicht nur Handwerker und Laboranten, sondern auch Feuerwehrleute und Arbeiter im Garten- und Landschaftsbau. Nach einer kurzen Einleitung und einer Erläuterung der jeweiligen Aufgabenfelder finden Sie nicht nur die Gefahrenpunkte, sondern ebenfalls Tipps wie man sich und seine Augen richtig schützt.

Als kleines Extra zum Schluss gibt es auch in diesem Abschnitt eine kleine Info-Box mit Tipps zum Schutz für Menschen, die nicht zu den besonders Gefährdeten gehören.

]]>
http://www.arbeitstipps.de/kostenloses-e-book-augenschutz-in-berufen-mit-extremer-belastung.html/feed 0