Arbeitstipps.de http://www.arbeitstipps.de Tipps die Ihnen die Arbeit erleichtern Tue, 17 Jan 2017 13:11:39 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.7.1 Pakete richtig versenden – 5 Kriterien damit Ihre Ware heil und sicher ankommthttp://www.arbeitstipps.de/pakete-richtig-versenden-5-kriterien-damit-ihre-ware-heil-und-sicher-ankommt.html http://www.arbeitstipps.de/pakete-richtig-versenden-5-kriterien-damit-ihre-ware-heil-und-sicher-ankommt.html#respond Tue, 10 Jan 2017 10:50:06 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=7173 [...]]]> Wer sich gute Kundenbeziehungen wegen defekt gelieferter Ware nicht verderben will, muss den Verpackungs- und Versandvorgang gründlich vorbereiten.

Pakete richtig versendenEgal ob kleiner Privatverkäufer oder professioneller Händler, wer Artikel online verkauft muss dafür sorgen, dass sie sicher beim Kunden ankommen. Ware, die auf dem Transportweg kaputt geht, verärgert den Kunden und ist mitunter sogar geschäftsschädigend. Das gilt nicht nur für zerbrechliche Produkte, auch Kleidung und vor allem Lebensmittel können zum Beispiel durch Nässeeinwirkung beschädigt werden.

Um unnötige Kosten für erneute Zustellung zu vermeiden, ist das richtige Verpacken enorm wichtig. Negative Kunden-Bewertungen ergeben sich oftmals nur aus der Tatsache, dass der gewünschte Artikel defekt geliefert wurde. Ein Aspekt, der sich bei gut überlegtem Versand durchaus vermeiden lässt.

1. Auswahl der passenden Umverpackung

Vorab direkt der Hinweis: Sparen Sie hier nicht am falschen Ende. Wer Gebrauchtwaren auf ebay & Co. verkauft, darf durchaus einen bereits benutzten Karton für den Versand verwenden. Oftmals ist der Verkaufspreis so gering, dass sich eine neue Kartonage nicht rechnen würde. Für Händler, die Neuware verschicken, ist eine ordentliche Kartonage allerdings ein Muss und das erste Aushängeschild.

Messen Sie zunächst aus, wie groß Ihr Versandgut ist, um den passenden Karton zu finden. Gehen Sie dabei nicht zu spärlich vor, denn es muss noch Raum für Füllmaterial bleiben (dazu später mehr). Der Karton muss, wie oben bereits erwähnt, aus stabiler Kartonage (zweiwellige Pappe) sein. Das entspricht einer robusten Qualität, die dem nach DIN Norm festgelegten Durchstoßwiderstand standhält.

2. Hohlräume ausfüllen

Nur selten passt eine Ware auf den Millimeter genau in den Karton. Das ist auch gar nicht gut, denn beim Transport wird das Paket mit Sicherheit einige Male unsanft behandelt. Einen Wurf aus etwa 80 cm Höhe muss es unbeschadet überstehen können. Läge die Ware also genau am Kartonagenrand, sind Beschädigungen vor allem an den Ecken und Kanten vorprogrammiert.
Paket FüllmaterialHohlräume werden deshalb mit entsprechendem Füllmaterial ausgefüllt. Luftpolsterfolie, Verpackungs-Chips oder Holzwolle sind dafür bestens geeignet und dank ihres geringen Eigengewichts von nur wenigen Gramm, kein zusätzlicher Kostenfaktor wenn es um das Porto geht. Mein persönlicher Favorit für Polstermaterial ist der Onlineshop von medewo.com, bei dem es neben den genannten noch eine Vielzahl anderer Polstermaterialien gibt und die im Preis-Leistungsverhältnis mein sparsames Herz erobert haben.

3. Paket richtig verschließen

Paket KlebebandIst alles stoßsicher eingepackt, kann das Paket verschlossen werden. Verzichten Sie auf Paketschnur, da diese sich beim Transport verheddern kann und im schlimmsten Fall aufreißt. Optimal ist gut haftendes Klebeband, das über die offenen Seiten des Kartons geklebt wird. Kleiner Tipp: mit einem Klebebandabroller geht es schneller und einfacher. Achten Sie auch hier auf Qualität, denn je schwerer das Paket, desto stabiler muss das Klebeband sein.

Kleine Klebebandkunde:

PP-Packband – für leichte bis mittelschwere Pakete, reißfest, nicht Kälte- und Hitzebeständig
PVC-Packband – widerstandsfähig, besonders reißfest, für schwere Pakete optimal geeignet

4. Gut lesbare Versandetiketten erstellen

Paket Versand EtikettHandgeschriebene Adressetiketten sind ein NoGo für jeden Händler und machen auch mehr Mühe, als das sie Nutzen bringen. Entweder Sie verwenden die Versandetiketten, die bei DHL usw. kostenlos zur Verfügung stehen, oder aber Sie erstellen und drucken die Label online selbst. Ich persönlich rate Ihnen zu letzterem, da es bei handgeschriebenen Anschriften zu Problemen bei der Zustellung kommen kann.

5. Versicherter Versand – warum?

Fast alle großen Postdienstleister bieten auf Ihren Internetseiten mittlerweile einen Vesandkostenrechner an. So haben Sie die Möglichkeit, sich den für Ihre Zwecke günstigsten herauszusuchen. Aber egal welcher Anbieter es auch sein wird, versenden Sie Ihre Pakete stets versichert. Damit haftet der Dienstleister bei einem eventuellen Verlust oder auch bei Beschädigungen. Wie hoch diese Versicherungssumme ist, ist abhängig vom Wert der Sendung und den jeweiligen Konditionen.

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Ersthelfer im Betrieb: Regelungen & Aufgaben eines Ersthelfershttp://www.arbeitstipps.de/ersthelfer-im-betrieb-regelungen-aufgaben-eines-ersthelfers.html http://www.arbeitstipps.de/ersthelfer-im-betrieb-regelungen-aufgaben-eines-ersthelfers.html#respond Mon, 02 Jan 2017 11:03:21 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=7150 [...]]]> Kommt es in einem Betrieb zu einem Unfall, ist jeder in der Pflicht zu helfen. Es ist zudem gesetzlich geregelt, dass jedes Unternehmen mindestens einen Ersthelfer haben muss.

Ersthelfer im Betrieb

Erste Hilfe ist nicht nur in Betrieben, in denen an oder mit Maschinen gearbeitet wird, oder Baufirmen ein wichtiges Thema. Selbst im Büro kann es zu Unfällen kommen. Stellen Sie sich nur mal vor ein Kollege fällt die Treppe hinunter oder wird aufgrund von Kreislaufschwäche auf einmal bewusstlos. Dann ist Erste Hilfe wichtig. Da bei den meisten der Erste-Hilfe-Kurs schon viele Jahre zurückliegt, ist es gesetzlich vorgeschrieben (§ 26, DGUV Vorschrift 1), dass jeder Betrieb je nach Größe des Unternehmens einen oder mehrere ausgebildete Ersthelfer haben muss.

Was versteht man unter einem Ersthelfer?

Ersthelfer sind Teil der Erste-Hilfe-Organisation im Betrieb und dafür da, um in einem medizinischen Notfall oder bei einem Unfall lebensrettende Sofortmaßnahmen einzuleiten. Dieser Ersthelfer muss von der Berufsgenossenschaft in Erster Hilfe ausgebildet sein. Die Ausbildung dazu umfasst 9 Unterrichtseinheiten. Der Lehrgang kann nur durch speziell dazu ermächtigte Stellen durchgeführt werden. Dazu zählen z.B.:

Um Ersthelfer bleiben zu können, muss die jeweilige Person spätestens alle zwei Jahre ein erneutes Erste-Hilfe-Training (9 Unterrichtseinheiten) absolvieren.

Wer trägt die Kosten für die Ersthelfer-Ausbildung?

Die Kosten für die Lehrgänge müssen die Ersthelfer natürlich nicht selbst tragen. Die Gebühren tragen die Unfallversicherungsträger. Die Ausbildungsträger rechnen dann direkt mit den Unfallversicherungsträgern ab. Die Kosten für Entgeltfortzahlungen und Fahrtkosten trägt jedoch der Arbeitgeber.

Wie viele Ersthelfer benötigt ein Betrieb?

Wie viele Ersthelfer es in einem Betrieb geben muss, hängt von der Anzahl der Mitarbeiter ab. Nach § 26, DGUV Vorschrift 1 gilt:

1. Bei 2 bis 20 anwesenden Versicherten ein Ersthelfer
2. Bei mehr als 20 anwesenden Versicherten:
➜ in Verwaltungs- und Handelsbetrieben 5 % Ersthelfer der anwesenden Versicherten
➜ in sonstigen Betrieben 10 % Ersthelfer der anwesenden Versicherten

Wichtig bei der Wahl der Ersthelfer ist, dass nur Arbeitnehmer ausgewählt werden, bei denen nicht gravierende körperliche oder psychische Gründe dagegen sprechen.

Erste-Hilfe-Material ist in jedem Unternehmen ein Muss

Damit der Ersthelfer im Ernstfall schnell und richtig handeln kann, muss jeder Betrieb ausreichend Erste-Hilfe-Material zur Verfügung haben. Jeder Betrieb benötigt also einen oder mehrere Verbandskästen. Wie viele ist natürlich auch wieder gesetzlich geregelt.

Verwaltungs- und Handelsbetriebe1-50 Versicherte: 1 kleiner Verbandskasten51 - 300 Versicherte: 1 großer VerbandskastenAb 301 Versicherte: 2 große Verbandskästenfür je 300 weitere Versicherte zusätzlich ein großer Verbandkasten
Herstellungs-, Verarbeitungs- und vergleichbare Betriebe1-20 Versicherte: 1 kleiner Verbandskasten21 - 100 Versicherte: 1 großer VerbandskastenAb 101 Versicherte: 2 große Verbandskästenfür je 100 weitere Versicherte zusätzlich ein großer Verbandkasten
Baustellen und baustellenähnliche Einrichtungen 1-10 Versicherte: 1 kleiner Verbandskasten11 - 50 Versicherte: 1 großer VerbandskastenAb 50 Versicherte: 2 große Verbandskästenfür je 50 weitere Versicherte zusätzlich ein großer Verbandkasten

Dabei müssen Sie wissen, dass zwei kleine Verbandskästen nach DIN 13157 einem großen Verbandskasten nach DIN 13169 entsprechen. Was alles in einen kleinen und dementsprechend in einen großen Verbandskasten gehört, sehen Sie in dieser Übersicht.

Legen Sie den Verbandskasten dort hin, wo ihn jeder sehen kann. Am besten ist es aber, wenn Sie einen richtigen Erste-Hilfe-Schrank aufhängen. Entweder in weiß mit dem typischen grünen Kreuz darauf oder eher „eleganter“ z.B. in silber (gesehen auf www.engelbert-strauss.de). Diesen Erste-Hilfe-Schrank sollten Sie dann allen Mitarbeitern zeigen, damit jeder im Notfall richtig handeln kann. Zudem müssen Sie regelmäßig kontrollieren, ob der Schrank noch vollständig ist oder wieder aufgefrischt werden muss.

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Suchmaschinenoptimierer – Diese Fortbildungen sind möglich in 2017http://www.arbeitstipps.de/suchmaschinenoptimierer-diese-fortbildungen-sind-moeglich-in-2017.html http://www.arbeitstipps.de/suchmaschinenoptimierer-diese-fortbildungen-sind-moeglich-in-2017.html#respond Tue, 27 Dec 2016 15:52:43 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=7160 [...]]]> Suchmaschineenoptimierer haben ein breites Aufgabenspektrum und müssen in allen Bereichen auf dem neusten Stand sein. Fortbildungen helfen den Anforderungen gerecht zu werden.

Suchmaschinenoptimierer – Diese Fortbildungen sind möglich in 2017
Mit der richtigen Fortbildung immer auf dem neusten Stand
Die wichtige Rolle des Internets für Wirtschaft und Industrie muss an der Stelle nicht mehr betont werden. Wer im Bereich der Suchmaschinenoptimierung arbeitet, sorgt dafür, dass bestimmte Websites auf den vorderen Plätzen bei Google und anderen Suchmaschinen gefunden werden. Laut Statistik wurden im Jahr 2016 übrigens rund 90 Prozent der Suchanfragen über Google getätigt. Da es sich insgesamt allerdings um eine sehr dynamische Branche handelt, ist es in der Folge äußerst wichtig, genau auf bestimmte Umstände zu achten und sich stetig weiterzubilden. Für das Jahr 2017 gibt es ebenfalls einige Fortbildungen, die möglich sind, um das eigene Fachwissen auf ein noch höheres Level zu bringen.

Der Einstieg durch Kurse

Zunächst ist es wichtig, Kurse und Fortbildungen zu finden, die sich den eigenen Vorkenntnissen anpassen. Tatsächlich ist es möglich, von Grund auf neu in das Thema einzusteigen und sich zunächst die wichtigsten Kenntnisse zu sichern. Alternativ wäre es jedoch auch möglich, auf bereits vorhandenem Wissen aufzubauen, um sich neue Aufgabenfelder erschließen zu können. Vor allem fach- oder themenspezifische Fortbildungen sind dabei gefragter denn je. Dies hat auch damit zu tun, dass viele in der Branche arbeitende Menschen auf selbstständiger Basis arbeiten. In der Folge helfen die neu erworbenen Kenntnisse dabei, neue Kunden von sich zu überzeugen und das eigene Aufgabenfeld immer mehr zu erweitern. Dazu finden Sie mehr Infos auf dieser Seite.

Die Vertiefung im Studium

Weiterhin gibt es die Möglichkeit, das eigene Fachwissen sogar in der Form eines staatlich anerkannten Studiums auf Vordermann zu bringen. Oft nehmen diese Wege nicht mehr als ein halbes Jahr in Anspruch, wodurch die eigene Arbeit kaum behindert wird. Der Blick ist vielmehr auf die neuen Optionen und Perspektiven zu lenken, die sich zukünftig daraus ergeben werden. Aufgrund der zusätzlichen Qualifikation sollte sich aber auch daraus schnell eine neue Möglichkeit ergeben, um aktiv neue Jobchancen für sich zu finden. Denn gerade Fachkräfte, deren Wissen sich auf der Höhe der Zeit befindet, werden in der Branche immer wieder händeringend gesucht. Daraus ergibt sich folglich ein sehr gutes Verhältnis von Aufwand und Nutzen. Sowohl finanziell als auch zeitlich werden durchaus gute Chancen geboten, um langfristig Fortschritte zu machen und in der Rolle des Angestellten, oder des Unternehmers, zusätzlich zu punkten. Wie viel Sie in diesem Beruf verdienen könnten, können Sie sich z.B. hier anschauen.

Das gezielte Lernen

Natürlich wurden die verschiedenen Kurse und Studiengänge für das Jahr 2017 speziell für die Nutzung über das World Wide Web ausgelegt. Dies hat zur Folge, dass die einzelnen Lerneinheiten bequem von zuhause aus absolviert werden können. Zugleich zeigt sich der Vorteil, dass ein gezielter Fokus auf die eigenen Schwachstellen ganz gezielt gesetzt werden kann. Sollten daher Lücken im Lernstoff auftreten, ist es praktisch ein Leichtes, sie im weiteren Verlauf auszumerzen. Dafür ist auch die stetig mögliche Wiederholung der einzelnen Lektionen oder Lerneinheiten gedacht. Hinzu kommt die professionelle Unterstützung, die ihrerseits einen wichtigen Teil zum Gelingen des Vorhabens beiträgt. Insgesamt spricht dies alles für eine gelungene Lernatmosphäre, wenn man selbst die dafür nötige Disziplin aufbringen kann.

Fazit

Am Ende gibt es auch für das Jahr 2017 wieder ein recht breites Spektrum an unterschiedlichen Möglichkeiten. Die Fortbildung kann sich so ganz gezielt den eigenen Kenntnissen anpassen und das entsprechende Arbeitsgebiet bedienen. Wer auf professionelle Bedingungen achtet, wird so schnell berufliche Sprünge erzwingen können und das eigene Einkommen verbessern, sei es als Angestellter, oder selbstständiger Unternehmer.

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Lohnabrechnung auslagern – Vorteile für Unternehmenhttp://www.arbeitstipps.de/lohnabrechnung-auslagern-vorteile-fuer-unternehmen.html http://www.arbeitstipps.de/lohnabrechnung-auslagern-vorteile-fuer-unternehmen.html#respond Fri, 23 Dec 2016 11:07:14 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=7053 [...]]]> Die Lohn- und Gehaltsabrechnung stellt besonders für kleine und mittelständische Unternehmen einen hohen Kosten- und Zeitfaktor dar. Viele Unternehmer fragen sich deshalb, ob es nicht effizienter wäre diesen Aufgabenbereich auszulagern.

Lohnabrechnung auslagern - Vorteile für Unternehmen
Bei der Lohnabrechnung müssen ständige Gesetzesänderungen beachtet werden

Laut §108 GewO ist jeder Arbeitgeber dazu verpflichtet, seinen Mitarbeitern eine Lohn- bzw. Gehaltsabrechnung auszustellen. Darin sind alle Einzelheiten über Lohn bzw. Gehalt in einem bestimmten Zeitraum aufgeschlüsselt. So hat der Mitarbeiter die Möglichkeit genau nachzuvollziehen, warum der Arbeitgeber Summe X ausbezahlt hat.

Für viele Mitarbeiter sieht die Lohnabrechnung Monat für Monat gleich aus. Und dennoch gehört die Lohn- bzw. Gehaltsabrechnung zu den kompliziertesten Aufgabenfeldern in einem Unternehmen. In kaum einem anderen Bereich gib es so viele Gesetzesänderungen wie hier. Besonders die mittlerweile regelmäßigen Änderungen im Steuer- und Sozialversicherungsrecht sind nicht zu unterschätzen. Denn das setzt ein hohes Maß an Fachwissen beim jeweiligen Bearbeiter voraus. Dieser muss jederzeit auf dem neusten Stand sein, damit bei den Abrechnungen keine Fehler passieren.

Für kleine und mittelständische Unternehmen ist selbst die einfache Lohnabrechnung aber ein zeitintensiver und hoher Kostenfaktor. Deshalb überlegen viele Unternehmer, ob es nicht besser und effizienter wäre, die Abrechnung auszulagern. So bleibt mehr Zeit, sich intensiv auf das Kerngeschäft zu konzentrieren.

Lohnabrechnungen machen lassen – 3 Vorteile

✜ Auslagerung senkt Kosten

Für die Lohnabrechnung benötigt man Fachpersonal. Gut ausgebildete Kräfte verlangen aber heutzutage ein ordentliches Honorar. Außerdem muss die Bearbeiterin regelmäßig Lehrgänge und Seminare besuchen, um von den neuen Gesetzesänderungen zu erfahren.

Um Kosten zu sparen, besetzen viele Unternehmer die Stelle mit einer normalen Bürokraft, die nebenbei aber noch Sekretariatsaufgaben oder andere Tätigkeiten im Tagesgeschäft übernimmt. Diese Einsparung geht allerdings in die falsche Richtung, denn diesen Kräften fehlt häufig explizites Fachwissen, sodass hin und wieder Fehler passieren. Im schlimmsten Fall können diese sogar die Existenz bedrohen, vor allem dann, wenn sich bei einer Prüfung heraus stellt, dass Nachforderungen an Krankenkassen, Finanzamt, Rentenversicherung, Zollamt oder ähnliches fällig werden. Über Jahre hinweg mit Säumniszuschlägen kann da eine gewaltige Summe zusammen kommen, die die Unternehmer in den Ruin treiben.

Die beste Alternative liefert also die Auslagerung der Lohnabrechnung. Die Kosten für den Lohnbuchhalter werden im Falle einer Auslagerung aber nicht wirklich gespart, denn beim Outsourcing muss ja die jeweilige Fremdfirma bezahlt werden. Kosten für Seminare, Lehrmaterial und vergleichbares, um den Mitarbeiter auf den neusten Stand zu bringen, entfallen allerdings.

Es werden aber nicht nur Mitarbeiterkosten gespart, sondern auch Softwarekosten. Denn durch die ständigen Änderungen, muss die Software regelmäßig aktualisiert werden.

✜ Auslagerung schützt vor personellen Veränderungen

Wird der Mitarbeiter der Lohnbuchhaltung plötzlich krank und fällt länger aus, so müssen Unternehmer sich schnellstmöglich um Ersatz kümmern. Wie oben schon erwähnt, kann diese Tätigkeit nicht einfach irgendjemand übernehmen, da es den anderen Mitarbeitern häufig an fachlichem Know How mangelt.

Eine weitere Fachkraft einzustellen ist in den meisten Fällen ebenfalls nicht denkbar, da hier einfach das nötige Kleingeld fehlt. Da aber die Lohnabrechnung immer pünktlich ausgestellt sein muss, ist Outsourcing, also das Auslagern dieser Tätigkeit, die denkbar einfachste Möglichkeit.

✜ Auslagerung senkt Aufwand bei Ausfall

Wer junge Frauen in der Buchhaltung beschäftigt, muss früher oder später damit rechnen, dass diese wegen Schwangerschaft ausfallen. Eine neue Kraft für die Dauer der Elternzeit und des Mutterschutzes einzustellen, bedeutet für Unternehmer einen großen Zeitaufwand. Es muss eine Stelle ausgeschrieben, Bewerbungen gesichtet, Absagen geschrieben, Vorstellungsgespräche getätigt und eine neue Kraft einarbeitet werden.

Um diesem Stress aus dem Weg zu gehen und weiterhin einen reibungslosen Ablauf der Lohnabrechnung zu gewährleisten, ist es für diese Zeitspanne empfehlenswert die Arbeit auszulagern.

edlohn der eurodata AG
Wir können an dieser Stelle jedem Leser die eurodata AG aus Saarbrücken empfehlen:
» Einfache Lohnabrechnung durch edlohn

Deren Web-basiertes Lohnabrechnungssystem „edlohn“ ist ab dem 1. Mitarbeiter völlig flexibel und skalierbar einsetzbar. Das Basispaket (bis 10 Mitarbeiter) kostet beispielsweise nur 24,90 Euro/Monat. Vergleichen Sie diesen Preis bitte mit Ihrer bisher genutzten Lohnabrechnung!

Das Online-Lohnabrechnungssystem „edlohn“ hat sich dank dieser Vorteile zur deutschen Nr. 1 entwickelt und kommt inzwischen auf über 4 Millionen Abrechnungen pro Jahr.

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Betriebswirtschaftliche Auswertung selbst erstellen – Kein Buch mit sieben Siegelnhttp://www.arbeitstipps.de/betriebswirtschaftliche-auswertung-selbst-erstellen-kein-buch-mit-sieben-siegeln.html http://www.arbeitstipps.de/betriebswirtschaftliche-auswertung-selbst-erstellen-kein-buch-mit-sieben-siegeln.html#respond Wed, 21 Dec 2016 14:51:44 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=7134 [...]]]> Die betriebswirtschaftliche Auswertung ist ein Set von Daten, die die Kosten- und Erlössituation eines Unternehmens unterjährig beschreiben. Diese können Sie sogar selbst erstellen.

Betriebswirtschaftliche Auswertung selbst erstellen

Zahlen, Daten, Fakten – alte Hasen wissen über die Bedeutung betriebswirtschaftlicher Kennzahlen für die Unternehmenssteuerung Bescheid. Neulinge hingegen lernen die Wichtigkeit eines aussagekräftigen Controllings bereits in den ersten Stunden eines Existenzgründer-Seminars kennen. Die betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) ist ein aktueller, detaillierter Überblick über die Kosten- und Erlössituation eines Unternehmens. Sie gibt unter anderem also Aufschluss über den wirtschaftlichen Erfolg und die Liquidität des Betriebs. Mit den richtigen Hilfsmitteln können Sie sie sogar selbst erstellen. Das ist gar nicht mal so kompliziert.

Was ist eine BWA?

Seit die DATEV vor fast fünfzig Jahren den Urahn heutiger betriebswirtschaftlicher Auswertungen vorstellte, hat dessen Bedeutung rasant zugenommen. Allein die Steuerberater erstellen jeden Monat 2,5 Millionen solcher Analysen. Der Quasi-Standard der DATEV wurde von anderen Anbietern übernommen und ist damit zur normierten Entscheidungsgrundlage für Unternehmer, Anteilseigner und Kreditgeber geworden. Während sich die Standard-BWA im Wesentlichen am Modell des Handelsbetriebs orientiert, gibt es mittlerweile zahlreiche branchenspezifische Lösungen sowie ergänzende Reporte für Planungs-, Koordinations- und Steuerungszwecke. Wie so eine betriebswirtschaftliche Auswertung aussieht, sehen Sie am Beispiel auf www.unternehmerlexikon.de.

Wer sollte eine BWA machen?

Eine rechtliche Verpflichtung wie für die Buchführung, den Jahresabschluss und die Steuererklärung besteht zwar nicht, aber jeder verantwortungsvolle Unternehmer weiß, dass er sein Geschäft nicht im Blindflug steuern kann. Wer sich nur einmal im Jahr mit Kosten und Erlösen auseinandersetzt, erkennt mögliche Schieflagen, aber auch besondere Chancen viel zu spät und kann nicht mehr wirksam handeln. Die kurzfristige Erfolgsrechnung ist deshalb zu Recht eine der wichtigsten Standard-BWA, aus der sich Frühindikatoren und die so genannten „Chefkennzahlen“, also die wichtigsten Informationen für das Management, ableiten lassen.

Spätestens bei Fremdkapitalbedarf werden Banken und andere Kreditgeber auf die Vorlage wesentlicher Kennzahlen bestehen. Erfolgsrechnung, Bewegungsbilanz und Liquiditätsanalyse sind beispielsweise Instrumente, die im Gespräch vorgelegt werden müssen und Grundlage der im Kreditwesengesetz vorgeschriebenen Kreditwürdigkeitsprüfung sind. Eigenkapitalquote, Gesamtkapitalrentabilität (international als ROI = Return on Investment bezeichnet) und die Umsatzrendite sind nicht nur spannende Werte für den Kreditgeber, sondern auch für den Unternehmer selbst.

Mit der richtigen Software lässt sich eine BWA selbst erstellen

Die zum Erstellen der Standard-BWA benötigten Daten stammen aus der Finanzbuchhaltung des Unternehmens. Der große Vorteil: sie sind dort in aller Regel elektronisch und tagesaktuell verfügbar. Auswertungen sind automatisiert möglich und geben zeitnah einen Überblick über die Kosten- und Erlössituation des Unternehmens. Während der Unternehmer auf die formale Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Bilanz Monate warten muss, liefert die betriebswirtschaftliche Auswertung alle benötigten Kennzahlen mindestens im monatlichen Rhythmus, bei Bedarf auch noch häufiger.

BWA

Die Qualität der Daten hängt dabei von der Sorgfalt ab, mit der Sie Ihre Finanzbuchhaltung betreiben. Buchen Sie beispielsweise Abschreibungen komplett am Jahresende, können unterjährige Auswertungen kein korrektes Bild zeichnen. Gleiches gilt für Einmalzahlungen wie Weihnachtsgeld, jährlich fällige Versicherungsbeiträge oder Steuer-Vorauszahlungen.
Mit der richtigen Software für Ihre Finanzbuchführung wird nicht nur die Buchführung selbst optimiert, sondern das Programm erzeugt auch qualitativ hochwertige betriebswirtschaftliche Auswertungen. Das Beste: bei vielen Programmen stehen Ihnen die Stammdaten Ihres Unternehmens überall zur Verfügung. Sowohl in der Finanz- und Anlagenbuchführung sowie auch im Jahresabschluss oder in der Software für die Lohn- und Gehaltsabrechnung (gesehen auf www.agenda-software.de).

Wichtig sind nicht nur die aktuellsten und korrekt abgegrenzten Zahlen, sondern auch Vorjahresvergleich, längere Zeitreihen und eine grafische Aufbereitung. Natürlich könnten Sie sich dieses Material auch gegen entsprechendes Honorar von einem Buchhaltungsbüro oder Steuerberater liefern lassen. Aber mal ehrlich: Würden Sie der Versuchung widerstehen können, solche Zahlenfriedhöfe so schnell wie möglich im Schrank verschwinden zu lassen? Eigene Auswertungen wecken Interesse an den Ergebnissen und Sie werden sich viel intensiver mit den Kennzahlen Ihres Unternehmens beschäftigen, als wenn Sie nur standardisierte Berichte erhalten.

Spannende Zahlen richtig interpretieren

Mit übersichtlich aufbereiteten Auswertungen wird die BWA zur spannenden Lektüre und zur Quelle wichtiger Erkenntnisse, mit denen Sie den Unternehmenserfolg entscheidend verbessern. Dazu zwei Beispiele:

Beispiel 1:

Sie sind mit der Entwicklung Ihrer Netto-Umsatzerlöse zufrieden, haben aber dennoch ein Liquiditätsproblem? Werfen Sie einen Blick auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Üblicherweise sollte sich diese Größe proportional zum Umsatz entwickeln. Steigen die Forderungen dagegen schneller, beschäftigen Sie sich mit der Zahlungsmoral Ihrer Kunden und prüfen Sie Ihr Mahnwesen. Vielleicht sind die Zahlungsausfälle aber auch auf Reklamationen zurückzuführen? Dann braucht die Qualitätskontrolle Ihre Aufmerksamkeit.

Beispiel 2:

Die Umsätze sind in Ordnung, aber die Umsatzrendite ist rückläufig – das bedeutet, Sie verdienen weniger Geld. Vereinfacht gesagt gibt die Umsatzrendite in Prozent an, welcher Anteil des Umsatzes am Ende des Berichtszeitraums als Betriebsergebnis übrig bleibt. Ob beispielsweise 10 % viel oder wenig sind, hängt unter anderem von der Rechtsform des Unternehmens ab. Sind Sie geschäftsführender Gesellschafter einer GmbH und haben bereits Unternehmerlohn erhalten, können 10 % völlig in Ordnung sein. Als Einzelunternehmer, der aus dem Betriebsergebnis Steuern und Sozialabgaben zahlt und vom Rest leben muss, sind 10 % je nach Umsatzhöhe schon knapp.

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E-Zigarette am Arbeitsplatz – Erlaubt oder nicht?http://www.arbeitstipps.de/e-zigarette-am-arbeitsplatz-erlaubt-oder-nicht.html http://www.arbeitstipps.de/e-zigarette-am-arbeitsplatz-erlaubt-oder-nicht.html#respond Tue, 20 Dec 2016 11:42:06 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=7111 [...]]]> Was beim Rauchen klar geregelt ist, sorgt beim Dampfen noch für viele Diskussionen. Ist die E-Zigarette am Arbeitsplatz nun erlaubt oder nicht? Wir klären auf.

E-Zigarette am Arbeitsplatz
Erlaubt oder nicht?
Sie stehen in kleinen Häuschen aus Plexiglas, unter Vordächern, vor der Tür oder völlig abseits vom Geschehen. Die Rede ist hier natürlich von Rauchern. Besonders am Arbeitsplatz gilt in Deutschland mittlerweile striktes Rauchverbot. Dies regelt das Bürgerliche Gesetzbuch in Paragraph 618 Abs. 1 in Verbindung mit der Arbeitsstättenverordnung in Paragraph 5. Hier steht geschrieben, dass ein Arbeitgeber seine nicht rauchenden Mitarbeiter durch wirksame Maßnahmen vor Gesundheitsgefahren durch Tabakrauch schützen muss. Aber wie schaut das mit dem Dampfen aus? Hier scheiden sich noch immer die Geister. Die Ansichten sind unterschiedlich – natürlich abhängig davon ob Dampfer oder strikter Nicht“raucher“.

Solange per Gesetz keine einheitliche Regelung stattgefunden hat, wird es vermutlich auch weiterhin Diskussionen darüber geben. Aber inwieweit darf der Arbeitgeber Verbote aussprechen?

Keine Gesetze übertragbar

Fest steht, dass das Rauchergesetz nicht mit einem Dampfgesetz in Verbindung gebracht werden kann bzw. darf. Denn die Vorschriften bezüglich des Rauchens beziehen sich auf die Verbrennung von Tabak und das ist beim Dampfen ausgeschlossen, denn hier wird „lediglich“ Liquid verbrannt. Es entsteht auch kein Rauch, sondern Dampf. Im Urteil des OVG Münsters (siehe Az.: 4 A 775/14) finden Sie dazu einen Gerichtsentscheid, der die Gesetzeslage klar verdeutlicht.

Der Arbeitgeber darf das Dampfen also grundsätzlich nicht verbieten und sich auf irgendwelche Gesetze beziehen, die es bislang noch nicht gibt. Da derzeit auch keine wissenschaftlichen Langzeitstudien zu Gesundheitsrisiken vorliegen, reicht ein Verdacht darüber auch nicht aus. Ausnahmen bestätigen aber wie immer die Regel. Der Arbeitgeber kann das Rauchen von E-Zigaretten verbieten, wenn dadurch die betrieblichen Belange beeinträchtigt werden, z.B. bei Kundenkontakt. Oder was würden Sie sagen, wenn plötzlich der Kellner mit einer E-Zigarette an Ihren Tisch kommt, um Ihre Bestellung aufzunehmen?

Ärger im Büro vermeiden

Besonders häufig kommt es in Büros zu Konflikten zwischen den Passiv“rauchern“ und den Dampfern selbst. Dabei geht es nicht immer nur darum, dass die Passivraucher den Dampf mit einatmen, sondern auch um die Arbeitszeit. Denn wie auch im E-Zigaretten Magazin von Innocigs berichtet wird, argumentieren Gegner der E-Zigarette damit, dass ihre dampfenden Kollegen die vertraglich geregelte Arbeitszeit nicht einhalten. Ob dies tatsächlich so ist, kann nur der Arbeitgeber beurteilen. Jeder Arbeitgeber hat zudem die Möglichkeit den Dampfern spezielle Dampferpausen einzuräumen. Die Zeiten sind vom Arbeitnehmer, sollte es keine anderen Absprachen geben, nachzuarbeiten.

Bezüglich der passiven Dampfeinatmung kann der Arbeitgeber nur insofern handeln, in dem er möglicherweise Dampfer und Nichtdampfer in getrennten Büros unterbringt oder einen extra Aufenthaltsraum für Dampfer bereitstellt.

» Aber Vorsicht! Das Raucherzimmer darf nicht zum Dampferzimmer erweitert werden. Das liegt einfach daran, dass viele die E-Zigarette nutzen, um dem Rauchen den Rücken zu kehren. Bei einer Zusammenlegung würde man diese Personen dem Tabakrauch aussetzen und dementsprechend gegen das Gesetz handeln.

Kompromisse finden

Grundsätzlich können durch das Fehlen von Gesetzen keine einheitlichen Regeln aufgestellt werden. Viel mehr ist es ein Zusammenspiel von mehreren Faktoren wie Kommunikation, Verständnis, und Entgegenkommen. Der Arbeitgeber ist also dazu aufgefordert, Lösungen zu finden, die für alle akzeptabel sind. Das mag zwar erst einmal ziemlich aufwendig sein, ist aber besser, als ständiger Streit unter den Kollegen.

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So bringen Sie Ordnung in Ihren Papierstapelhttp://www.arbeitstipps.de/so-bringen-sie-ordnung-in-ihren-papierstapel.html http://www.arbeitstipps.de/so-bringen-sie-ordnung-in-ihren-papierstapel.html#respond Sun, 18 Dec 2016 11:23:51 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=7122 [...]]]> Wer viel mit Dokumenten und Schriftstücken aller Art zu tun hat, braucht ein gutes Ablagesystem. Sonst sammeln sich Papierstapel an, die einem Angst und Bange machen können. Dagegen anzukämpfen kann aber eigentlich so leicht sein.

Schreibtisch Ordnung PapierViele von Ihnen kennen sicher folgende Situation: Sie betreten das Büro und das Erste, was Sie sehen, ist Ihr überfüllter Schreibtisch. Doch meistens ist das nicht nur ein Problem, dass sich auf den Arbeitsplatz beschränkt, sondern schon im heimischen Arbeitszimmer beginnt. Aus Bequemlichkeit werden zunächst alle eingehenden Dokumente auf demselben Stapel verwahrt, mit dem guten Vorsatz, diesen schnellstmöglich abzuarbeiten. Doch die Tage vergehen und der Stapel wird nicht kleiner – stattdessen sammeln sich weitere unerledigte Aufgaben an. Wenn Sie jedoch Ihre Ablage effizient organisieren, werden Sie nie wieder Probleme damit haben, ein wichtiges Dokument auf Anhieb zu finden.

Mit einer Ursachenanalyse den Grund für die Unordnung finden

Zunächst stellt sich die Frage, was genau die zentrale Grundlage für die eigene Unordnung ist. Denn obwohl die Suche nach den richtigen Unterlagen meist sehr lange andauern kann, werden die neuen Dokumente dennoch erneut auf den Stapel ungelesener Schriftstücke gepackt. Dabei ist sich jeder bewusst, dass wachsende Papierstapel über kurz oder lang enormen Stress produzieren. So schnell, wie Sie anfallende Aufgaben abgelegt haben, so langsam werden Sie wichtige Dokumente finden. Und woran liegt das? Meist am Stress oder Zeitdruck auf der Arbeit und an der Bequemlichkeit in den eigenen vier Wänden. Ablegen ist zunächst einmal schneller als durchsehen und effizient zu ordnen.

Doch selbst diejenigen unter Ihnen, die Ablagemöglichkeiten besitzen, nutzen sie sehr oft nicht. Das liegt oft daran, dass die Ablagen nicht nach Aktualität geführt werden und keine thematischen Strukturen aufweisen. Ein gut funktionierendes Ablagesystem muss nämlich gepflegt werden. Wer daher mit zu wenigen Unterteilungen oder ohne Beschriftungen arbeitet, verliert schnell den Überblick und die Dokumente landen wieder auf dem Papierstapel.

Mit einem effizienten Ablagesystem entspannter durch den Tag

Das ist gar nicht so schwer, wie es sich anhört. Denn mit wenigen Griffen erschaffen Sie sich ein Ablagesystem, das Sie sowohl im Büro als auch Zuhause nutzen können. Und wenn Sie es gut führen, werden Sie nie wieder Probleme mit Stapeln von Papier haben, die Ihren Schreibtisch einnehmen. Dann ergeben sich auch für Sie folgende Vorteile:

  • Ordnung und Übersichtlichkeit – beinahe von Geisterhand
  • sekundenschnelles Suchen und Finden
  • Entspannung am Arbeitsplatz
  • schnelleres, effizienteres, optimiertes Arbeiten
  • gesteigerte Effektivität

Der Anfang vom Ende

Papier Ablage SystemBeginnen Sie damit, Ihre herumliegenden Papiere zu sortieren und Stapel zu machen. Sie werden sich jetzt sicherlich fragen, wieso Sie Haufen erzeugen sollen, wenn Sie ihnen doch eigentlich Herr werden wollen. Unterteilen Sie die Stapel dennoch zunächst in folgende Kategorien:

Ablage

Hier lagern Sie alle Unterlagen, von denen Sie wissen, dass Sie sie häufig nutzen und sie somit griffbereit brauchen.

Archiv

Hier finden die Papiere Ihren Platz, die bereits erledigte Aufgaben beinhalten und die Sie definitiv nicht mehr so schnell benötigen.

Papierkorb

Alle Dokumente, auf die Sie nicht mehr angewiesen sind oder bei denen Sie keine Aufbewahrungsfrist haben, werfen Sie am besten direkt weg.

Erledigen

Wie der Name schon sagt, sind dies Schriftstücke, die Sie noch abarbeiten müssen. Sofern es sich um Aufgaben handelt, die Sie innerhalb weniger Minuten erledigen können, tun Sie es gleich. Dann haben Sie es erledigt.

Sie sind auf einem guten Weg

Nachdem Sie sich nun einen Überblick über Ihre Unterlagen verschafft haben, können Sie die Dokumente fürs Archiv in Aktenordner mit Trennwänden nach Datum, Themen, Projekten oder Kunden einsortieren. Schreibtischcontainer oder Beistelltische bieten beispielsweise genug Stauraum für Ihre Unterlagen und können in der Nähe Ihres Arbeitsplatzes deponiert werden. Wenn Sie etwas suchen, sind die Ordner nicht weit.

Die von Ihnen häufig genutzten Papiere sollten Sie ebenfalls in Ihrer Nähe verstauen. Dafür eignen sich entweder Ablagen, die man übereinanderstapeln kann oder Einstellmappen – wie wir sie bei diesem Anbieter gefunden haben. Letztere haben den Vorteil, dass sie große Beschriftungsmöglichkeiten bieten und schnell zur Hand sind. In Ihrem privaten Arbeitszimmer empfehlen wir für Ihre persönlichen Unterlagen Fächermappen. So haben Sie alle wichtigen Dokumente in einer Mappe und permanent griffbereit. Auch die Papiere aus dem Ablageordner können Sie in Einstellmappen nach Projekten oder Kategorien ordnen und so viel Zeit sparen.

Der Anfang ist gemacht – bleiben Sie dran

Stempel BüroNun haben Sie Ordnung in Ihre Unterlagen gebracht. Damit dies auch so bleibt, sollten Sie sich zwei Ablagefächer übereinander auf den Schreibtisch stellen. Immer an die Seite des Tisches, die Ihrer Greifhand am nächsten liegt. Vergessen Sie bitte nicht, Ihre Ablagen zu beschriften – Dafür empfehlen sich zum Beispiel „Ausgang“ und „to do“. Die Ablage Eingang stellen Sie an die andere Tischseite. So erhalten Sie sich Ihre neu gewonnene Ordnung und haben immer noch genug Platz zum Arbeiten.

Für eine bessere Übersicht bieten sich auch Datumsstempel, wie Sie sie hier finden können, an. Durch das Abstempeln Ihrer Unterlagen behalten Sie stets im Blick, wann die Unterlagen bei Ihnen eingetroffen sind und bis wann Sie Ihre Aufgaben abgearbeitet haben müssen. Gleichzeitig handelt es sich um eine effektive Kontrolle des Posteingangs.

Ein kleiner Tipp zum Schluss: Versuchen Sie Ihre Ablagen maximal bis zu 80 Prozent zu befüllen und setzen Sie das Einsortieren spätestens dann auf Ihre to-do-Liste. Dann bleibt Ihr Schreibtisch dauerhaft frei von Papierstapeln.

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Software für Personaleinsatz und Zeiterfassung: 2 unverzichtbare Erfolgsfaktorenhttp://www.arbeitstipps.de/software-fuer-personaleinsatz-und-zeiterfassung-2-unverzichtbare-erfolgsfaktoren.html http://www.arbeitstipps.de/software-fuer-personaleinsatz-und-zeiterfassung-2-unverzichtbare-erfolgsfaktoren.html#respond Sun, 18 Dec 2016 11:19:03 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=7037 [...]]]> Vergeudete Arbeitszeit und schlechte Personalplanung sind Kostenfaktoren, die sich kein Unternehmen leisten kann. Die richtige Software löst das Problem.

Zeiterfassung Persoanleinsatz SoftwarePersonalkosten sind in vielen Betrieben der größte Kostenblock. Eine effiziente Einsatzplanung wird damit zum entscheidenden erfolgskritischen Faktor. Auch die Zeiterfassung lässt sich nicht mit einer selbst gebastelten Tabelle in Excel bewerkstelligen. Zu umfangreich sind die Anforderungen aus dem Arbeitszeitgesetz. Gewerbeaufsicht, Berufsgenossenschaften und die für Arbeitsschutz zuständigen Behörden kontrollieren die Nachweise über Höchstarbeitszeiten, Pausenzeiten und Ruhezeiten in örtlichen Prüfungen. Bei Verstößen gegen die Dokumentationspflicht werden empfindliche Bußgelder verhängt. Die innovativen Software-Lösungen der eurodata Deutschland AG ermöglichen kostensparende Personaleinsätze und rechtssichere Erfassung von Arbeitszeiten.

Langjährige Erfahrung in Personalsoftware

Schon seit 1965, als IT-Anwendungen noch in den Kinderschuhen steckten, ist eurodata in diesem Segment aktiv. Rechtssicherheit auch im Bereich Datenschutz ist keine Erfindung unserer Zeit, sondern selbstverständlicher Bestandteil der Systemlandschaft – schließlich sind Mitarbeiterdaten hochsensibel. Darauf haben auch die Mitbestimmungsgremien ein wachsames Auge.

edtime Zeiterfassung – juristisch korrekt

edtime, die Zeiterfassung von eurodata, hat mit der Lochkarten-EDV von damals ebenso wenig zu tun wie ein steinzeitlicher Faustkeil mit einer modernen CNC-Maschine. Die Anwendung ist webbasiert, erreichbar über http://www.ed-portal.de/. Das minimiert nicht nur den Installationsaufwand, sondern garantiert zudem eine dezentrale Verfügbarkeit auf gängigen – auch mobilen – Endgeräten. Basis von edtime ist eine integrierte Mitarbeiterverwaltung. Die dort hinterlegten Stammdaten werden im Hintergrund geprüft. Ergeben sich Konflikte, beispielsweise mit dem Mindestlohn-Gesetz, gibt es einen Hinweis.
edtime Zeiterfassung
Die Mitarbeiter erfassen ihre Arbeitszeiten direkt am PC oder Laptop. Eine App macht Smartphone oder Tablet zur mobilen Stempeluhr, selbstverständlich gesichert per PIN-Eingabe. Selbst an praktische Kleinigkeiten, wie etwa die One-Click-Buchung einer Raucherpause, ist gedacht. Arbeitszeiten, Pausen und Ruhezeiten werden juristisch korrekt gespeichert und stehen für interne Zwecke des Unternehmens ebenso zur Verfügung wie für behördliche Kontrollen. Urlaube und sonstige Abwesenheiten lassen sich in der Kalenderansicht übersichtlich darstellen.

Schluss mit der Zettelwirtschaft

Besonders kleinere und mittlere Unternehmen schätzen die Entlastung von bürokratischen Vorgängen, die Geschäftsleitung und Beschäftigte von ihren Kernaufgaben ablenken. edtime schafft Entlastung: Es werden keine Stundenzettel mehr ausgefüllt, eingesammelt, nachgerechnet und übertragen – mit entsprechendem Fehlerpotenzial und nachgelagertem Aufwand für Suche und Korrektur falscher Buchungen. Die Aktenordner im Archiv werden ersetzt durch Speicherplatz bei eurodata, natürlich an einem deutschen Standort – Saarbrücken – und in einem Hochleistungs-Rechenzentrum, das nach ISO/IEC 27001 zertifiziert ist. Die Speicherfristen entsprechen den gesetzlichen Vorgaben.

Das Dashboard ist die Kommandozentrale des Unternehmers in edtime. Auf einen Blick sind nicht nur Krankheitstage oder Minusstunden erkennbar. edtime erinnert an auslaufende Zeitverträge ebenso wie an die Geburtstage der Mitarbeiter. Ein kurzer Glückwunsch vom Chef ist wertschätzend und kommt gut an. edtime wurde übrigens gemeinsam mit Steuerberatern entwickelt. Deshalb gibt es praktische Schnittstellen und genormte Export-Formate der Daten, die eine sehr einfache Weiterverarbeitung zum Beispiel in der Lohnbuchhaltung erlauben.

edpep Personaleinsatzplanung mit erweitertem Funktionsumfang

Während edtime von eurodata als preisgünstige Lösung beispielsweise für Tankstellen, Shops oder Gastronomie entwickelt wurde, geht die Personaleinsatzplanung edpep weit über diesen Umfang hinaus. Sie ist so konfiguriert, dass beispielsweise Handwerksbetriebe mit mobil eingesetzten Monteuren oder Unternehmen mit verschiedenen Zweigstellen und wechselnden Schichtdiensten hervorragend bedient werden können. Anstatt Namensschilder auf Magnettafeln zu verschieben, plant der Unternehmer Fehlzeiten und getauschte Schichten am Rechner, grafisch unterstützt und vor allem auf die anstehenden Aufgaben bezogen. Die Ergänzung edpep+ ist das passende Tool für weiterreichende Analysen.
edpep personaleinsatzplanung
Mit edpep gewinnen alle Beteiligten gleichermaßen: Kunden werden bestmöglich bedient, auch bei kurzfristigen krankheitsbedingten Ausfällen von Mitarbeitern. Diese wiederum werden nicht von geänderten Einsatzorten oder Arbeitszeiten überrascht, sondern erhalten Informationen zum frühestmöglichen Zeitpunkt auf ihr mobiles Endgerät. Und schließlich profitiert der Unternehmer von der hohen Kundenzufriedenheit und der gesteigerten Leistungsfähigkeit engagierter Mitarbeiter.

Einarbeitung per Webinar

edtime und edpep sind im Wesentlichen selbsterklärend und intuitiv bedienbar. Das Smartphone ist heute so verbreitet, dass die meisten Menschen mit einer App zur Zeiterfassung sehr selbstverständlich umgehen werden. Zusätzlich bietet eurodata regelmäßige Webinare, also Online-Seminare im Internet. Hier werden Einsatzmöglichkeiten und Bedienung detailliert und praxisnah erläutert. Ein Webinar ist keine Einbahnstraße: Fragen werden individuell beantwortet wie in einer Präsenzveranstaltung.

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Betriebsabläufe mit Arbeitsplatzsystemen optimieren: So einfach steigern Sie die Produktivitäthttp://www.arbeitstipps.de/betriebsablaeufe-mit-arbeitsplatzsystemen-optimieren-so-einfach-steigern-sie-die-produktivitaet.html http://www.arbeitstipps.de/betriebsablaeufe-mit-arbeitsplatzsystemen-optimieren-so-einfach-steigern-sie-die-produktivitaet.html#respond Fri, 16 Dec 2016 16:05:15 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=7080 [...]]]> Wer viel laufen muss, weil am Arbeitsplatz nicht alles das liegt, was man benötigt, verschwendet damit Zeit und Energie. Arbeitsplatzsysteme sind hier die optimale Lösung.

Betriebsabläufe mit Arbeitsplatzsystemen optimieren

Ein geordneter Arbeitsplatz, an dem sich all das befindet, was man für die Ausführung seiner Tätigkeit benötigt, ist das A und O in einem Unternehmen. Denn nur, wenn die Arbeitsorganisation stimmt, können Zeit eingespart, Ermüdungserscheinungen verhindert und gesundheitliche Risiken der Mitarbeiter minimiert werden. Das heißt, wenn ein Arbeitsplatz ergonomisch gestaltet bzw. eingerichtet ist, können Mitarbeiter optimale Leistungen erbringen.

Das erreichen Sie zum Beispiel, wenn Sie auf Arbeitsplatzsysteme setzen. Mit Hilfe dieser Systeme schaffen Sie möglichst gute Bedingungen für Ihre Mitarbeiter, was zur Folge hat, dass die Produktivität gesteigert wird. Mit ein paar Veränderungen schaffen Sie also nicht nur einen angenehmen Arbeitsplatz für Ihre Mitarbeiter, Sie erreichen auch das Höchstmaß an Produktivität.

Was versteht man unter Arbeitsplatzsystemen?

In der Industrie benötigen Angestellte oft nicht nur einen Tisch, sondern noch viele andere Komponenten, um ihre Arbeit auszuführen. Dazu gehören z.B. Bauteile, Werkzeuge, Schreibutensilien, ein PC, usw. In manchen Unternehmen sind die Arbeitsplätze so eingerichtet, dass die Angestellten ständig hin und her laufen müssen, weil sich am Arbeitsplatz nicht all das befindet, was sie für die Ausführung ihrer Tätigkeit benötigen. Dadurch wird nicht nur kostbare Zeit verschwendet, sondern auch die Energie der Mitarbeiter. Und das wiederum kann eine Kettenreaktion auslösen.

Hier ein Beispiel:

Müssen Mitarbeiter sich für ihre eigentlich leichte Arbeit stark körperlich anstrengen, dann fühlen sie sich nicht wohl. Das wiederum kann dann dazu führen, dass die Leistungsfähigkeit aufgrund der Belastung abnimmt und sie sogar öfter krank werden. Und was das für Ihr Unternehmen bedeutet, sollte wohl klar sein: die Produktivität nimmt ab. Ergonomisch falsch gestaltete Arbeitsplätze können also zu psychischen und physischen Krankheiten bei Ihren Mitarbeitern führen. Doch nur zufriedene und gesunde Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Unternehmenserfolg.

Arbeitsplatzsysteme sind also eine absolut sinnvolle Anschaffung. Sie schaffen damit gute Arbeitsplatzbedingungen für Ihre Mitarbeiter und erhöhen damit gleichzeitig die Produktivität. Sie werden sehen, dass Ihre Mitarbeiter ihre Aufgaben besonders effizient und mit hoher Qualität ausführen werden, weil sie buchstäblich leicht von der Hand gehen.

Wie sollte ein ergonomisches Arbeitsplatzsystem aussehen?

Arbeitsplatzsysteme müssen sowohl den Anforderungen an die Arbeitsaufgabe als auch den Bedürfnissen Ihrer Mitarbeiter genügen. Es müssen also ein gut eingerichteter Arbeitstisch, ein ergonomischer Stuhl und die richtige Beleuchtung her. Natürlich muss aber auch das Raumklima stimmen. Wie Sie das alles mit Hilfe von Arbeitsplatzsystemen realisieren, nachfolgend einmal etwas genauer erklärt.

+Arbeitstisch:

Arbeitstisch

Der Arbeitstisch sollte bestenfalls immer höhenverstellbar sein, damit er sich auf jeden Mitarbeiter einstellen lässt. Außerdem können Ihre Mitarbeiter an so einem Tisch sowohl sitzend als auch stehend arbeiten. So verhindern Sie eine einseitige Belastung (mehr darüber hier). Für Arbeiten, die mit viel Schmutz einhergehen, sollte die Oberfläche zudem leicht zu reinigen sein.

Des Weiteren muss der Tisch über eine Kabelwanne verfügen. Hier drin werden dann alle Kabel sicher untergebracht, die einen PC, Arbeitsgeräte und andere Gerätschaften mit Strom versorgen. Energieleisten sind außerdem ein absolutes Muss. Sie sollten so angebracht sein, dass sich Ihre Mitarbeiter bei der Verwendung einer Steckdose nicht mehr bücken müssen.

Arbeitsmaterialien und Greifschalen sollten sich zudem geordnet vor dem Mitarbeiter befinden. Eine gute Zugänglichkeit aller benötigten Materialien am Arbeitsplatz ist einfach das A und O. Alle Greifwege sollten deshalb auch möglichst kurz sein. Ideal sind daher Greif- bzw. Teilebehälter, die in unmittelbarer Reichweite des Mitarbeiters angebracht sind.

+Arbeitsstuhl:

Arbeitsstuhl

Der Arbeitsstuhl sollte immer den Rücken schonen. Die Sitzfläche und die Rückenlehne sollten deshalb gepolstert sein. Außerdem sollte der Stuhl drehbar sein und Laufrollen besitzen, damit sich Ihre Mitarbeiter ohne großen Aufwand dem ganzen Arbeitstisch zuwenden können. Arbeitsdrehstühle müssen stand- und kippsicher sein, um dadurch entstehende Verletzungen auszuschließen.

Wichtig sind natürlich aber auch Armlehnen, da sie die Schulter-, Nacken- und Unterarmmuskulatur entlasten. Wie Sie die Armlehnen und den gesamten Arbeitsstuhl ergonomisch einstellen, können Sie auf www.netdoktor.de nachlesen.

+Beleuchtung am Arbeitsplatz:

Beleuchtung Arbeitsplatzsysteme

Damit Ihre Mitarbeiter effektiv arbeiten können, muss der Arbeitsplatz optimal beleuchtet sein. Optimale Lichtverhältnisse verhindern schließlich vorzeitiges Ermüden, verbessern die Konzentrationsfähigkeit und reduzieren das Fehlerrisiko. Das heißt: Setzen Sie auf Arbeitslampen, die flimmer- und flackerfrei sind. Wenn möglich, sollten sich die Arbeitsplätze am besten aber immer in der Nähe von Fenstern befinden. Denn schon alleine der Blick ins Freie wird die Arbeitszufriedenheit und die Motivation Ihrer Mitarbeiter steigern.

Achten Sie außerdem darauf, dass durch die Beleuchtung nicht viele Schatten erzeugt werden. Das wirkt störend und kann bei der Ausführung der Arbeit irritierend sein. Setzen Sie deshalb am besten auf eine weiche, sprich also diffuse Beleuchtung am Arbeitsplatz. Außerdem darf das Licht Ihre Mitarbeiter nicht blenden.

+Raumklima:

Raumklima Arbeitsplatzsysteme

Das Raumklima kann entscheidend für das Leistungsergebnis Ihrer Mitarbeiter sein. Wer in stickiger Luft sitzen bzw. stehen muss, wird sicherlich nicht produktiv arbeiten. Deshalb sollten Sie die Arbeitsräume regelmäßig lüften, denn das steigert die Konzentration.

Fazit:

Wenn Sie möchten, dass Ihre Mitarbeiter Spaß an der Arbeit haben und körperlich entlastet werden, dann denken Sie über Arbeitsplatzsysteme nach. Schließlich steigern Sie dadurch gleichzeitig die Produktivität Ihres Unternehmens. Wenn Sie wollen, können Sie die Arbeitsplatzsysteme sogar an die Corporate Identity bzw. das Corporate Design Ihres Unternehmens anpassen (gesehen auf loew-ergo.de). Mit dem Design können Sie Ihren eigenen Qualitätsanspruch betonen – sowohl gegenüber Ihren Mitarbeitern als auch Besuchern.

Außerdem können Sie Arbeitsplatzsysteme jederzeit erweitern und somit auf Änderungen in der Produktion reagieren. Arbeitsplatzsysteme sind somit also eine sinnvolle Investition, die sich langfristig für Sie und Ihre Mitarbeiter auszahlt.

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Rechtsform OHG: 5 Quicktipps für Gründerhttp://www.arbeitstipps.de/rechtsform-ohg-5-quicktipps-fuer-gruender.html http://www.arbeitstipps.de/rechtsform-ohg-5-quicktipps-fuer-gruender.html#respond Thu, 01 Dec 2016 15:50:05 +0000 http://www.arbeitstipps.de/?p=7066 [...]]]> Zur Gründung einer OHG braucht es kein Mindestkapital und der Eintrag im Handelsregister ist schnell erledigt. Doch keine Firma läuft von Zauberhand.

OHG gründen TippsLaut Statistik des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn (IFM) ist die Zahl der Existenzgründer im Jahr 2015 leicht gsunken. Insgesamt waren es rund 388.000 Neugründungen, das sind etwa 2 Prozent weniger als im Jahr 2014. Auch wenn der Trend der Existenzgründungen in den letzten beiden Jahren leicht rückläufig ist, gibt es immer noch genügend Gründungswillige, die den Weg in die Selbstständigkeit wagen.

Eine beliebte Rechtsform ist die Offene Handelsgesellschaft, die häufig aus einer GbR resultiert. Grund ist, dass sich eine Einzelperson mit einer weiteren natürlichen oder juristischen Person zusammenschließt, um gemeinsam ein Unternehmen zu leiten.

natürliche Person
Jeder Mensch von Geburt an, mit seinen Rechten und Pflichten
juristische Person
Vereinigung / Gruppe von mehreren natürlichen Personen

Offene Handelsgesellschaften entstehen also nicht selten aus „alten“ Freundschaften, wenn zwei oder mehr Menschen die gleiche Geschäftsidee verwirklichen wollen und so unter einer gemeinsamen Firma Handel betreiben. Damit es zwischen den frischgebackenen Geschäftspartnern keine Unstimmigkeiten gibt, müssen alle Parteien genau wissen, welche Rechte und Pflichten auf sie zukommen.

1. Gesellschaftsvertrag – schriftlich ist sicherer

Gleich vorab: Eine OHG muss, anders als eine GbR, ins Handelsregister eingetragen werden. Im selben Zug setzen Sie einen Gesellschaftsvertrag auf. Das kann auch mündlich und per Handschlag erfolgen, Erfahrungen lehren uns aber, solche Dinge besser schwarz auf weiß festzuhalten – am besten auch notariell beglaubigt.

2. Kapitaleinlage – kein Mindestkapital vorgeschrieben

Für die Gründung einer Offenen Handelsgesellschaft ist vom Gesetzgeber kein Mindestkapital vorgeschrieben. Rein theoretisch kann also auch mit einem Euro gegründet werden, was in der Praxis aber wenig Sinn macht. Im Gesellschaftsvertrag wird deshalb genau festgelegt, in welcher Form Einlagen erbracht werden und von wem. Dabei kann es sich um Sach- und Geldeinlagen handeln.

3. Haftung – Risiko muss einkalkuliert werden

Alle Gesellschafter haften unbeschränkt, das heißt, auch mit ihrem Privatvermögen. Wird ein weiterer Gesellschafter in die OHG aufgenommen, haftet auch er für die bereits bestehenden Verbindlichkeiten. Eine Beendigung der Gesellschaftertätigkeit befreit leider nicht automatisch von allen offenen Zahlungen. Bis zu fünf Jahre nach dem Ausscheiden haftet der Gesellschafter weiter für alle Schulden, die während seiner Gesellschaftertätigkeit entstanden sind.

4. Buchführungspflicht – nicht zu unterschätzen

Fast jeder, der sich in die Selbstständigkeit begibt, muss sich mit dem Thema Buchführung auseinandersetzen. Als Gesellschafter einer OHG sind Sie zur doppelten Buchführung verpflichtet. Falls dieser Begriff für Sie ein böhmisches Dorf ist, empfehle ich dringend den Ratgeber „Buchhaltung einfach & sicher erklärt“ zu lesen. Mal ganz davon abgesehen, dass das Finanzamt einen lückenlosen Einblick in Ihre Bücher will, brauchen Sie den täglichen Überblick aller Einnahmen und Ausgaben um Gewinn- oder Verlustprognosen stellen zu können.

5. Steuerpflicht – etwas knifflig

Hier gilt es ganz klar zwischen den Gesellschaftern und der OHG zu unterscheiden. Letztere ist das Unternehmen und als solches auch steuerpflichtig. Gewerbesteuer muss also gezahlt werden, allerdings erst ab dem Zeitpunkt, an dem der Handel bzw. das Gewerbe wirklich in Kraft tritt. Eventuelle Vorarbeiten, wie das Einrichten eines Ladens, zählen noch nicht zur Gewerbesteuerpflicht. Auch bei der Umsatzsteuer bleibt die OHG als Firma alleinige Schuldnerin. Werden Produkte oder Dienstleistungen verkauft, muss Umsatzsteuer deklariert und an das Finanzamt abgeführt werden. Im Gegenzug können Sie sich aber geleistete Umsatzsteuer, zum Beispiel von Lieferantenrechnungen, vom Finanzamt wiederholen. Gewinne bilden die einzige Ausnahme bei der Steuerpflicht einer OHG. Diese müssen nämlich in der privaten Einkommenssteuererklärung der Gesellschafter angegeben und versteuert werden.

Kleiner Tipp: Sobald Gewinn erwirtschaftet wird, sofort Steuerrücklagen bilden!

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