Büromode für Herren – 5 Tipps für den optimalen Businesslook

Oft entscheidet die Kleidung über den ersten Eindruck. Damit Geschäftsverhandlungen nicht schon wegen falscher Kleidung zum Scheitern verurteilt sind, hier 5 Tipps für das perfekte Businessoutfit für Herren.

Büromode für Herren - 5 Tipps für die optimale Businessmode
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Der erste Eindruck zählt. Innerhalb weniger Sekunden schiebt das Gehirn die fremde Person gegenüber in eine Schublade – symphatisch und kompetent oder eben nicht. Besonders im Businessbereich könnte die falsche Kleidung dafür sorgen, dass eine Geschäftsbeziehung gar nicht erst zustande kommt. Wer will das schon? Natürlich ist es nicht allein die Kleidung, die einen Eindruck hinterlässt, sondern auch die Körperhaltung. Deshalb sollten Sie sich anschließend auch mit diesem Thema auseinandersetzen.

Wie die perfekte Businessmode für Damen aussieht, haben wir bereits geklärt, heute möchte ich Ihnen die Do’s und Don’ts bei der Business-Kleidung für Herren näher erläutern.

Businessmode für Herren – So sieht sie aus

1. Der optimale Anzug

Wenn ein Anzug auffällt, ist man schlecht angezogen

Giorgio Armani

Im Businessbereich ist bei Männern eines unverzichtbar – der Anzug. Hierbei aber das perfekte Modell zu finden, ist gar nicht so einfach, denn schließlich soll er optimal sitzen. Den besten Überblick über die genauen Kaufkriterien, bietet die Infografik unter business-punk.com vom Herrenausstatter Samuel Windsor. Sie ist zwar auf englisch, die Bilder sind jedoch meistens selbsterklärend.

Zusammenfassend kann man sagen, dass ein großes Augenmerk auf die Qualität des Stoffes gelegt werden sollte. Diese bestimmt den Sitz des Anzuges. Außerdem sollten Sie für den Sommer ein leichteres Material wählen, als im Winter.

Auch die optimale Beinlänge ist enorm wichtig. Im Stehen sollte der Abschluss rund einen Zentimeter oberhalb der Absatzkante enden.

Hier noch einen Tipp zur Farbwahl: Experten empfehlen die Anzugsfarbe der Position anzupassen. Je höher diese ist, desto dunkler wird der Anzug. Dies gilt im übrigen auch für entsprechende Events. Die gängigsten Farben sind schwarz, anthrazit, blau und braun.

Absolutes Don’t: Gemusterte Jacketts

2. Die Wahl des richtigen Hemdes

Beim Hemd spielt nicht nur der Kragen, sondern ebenfalls die Farbe, die Qualität des Stoffes und der Sitz eine wichtige Rolle.

Dunkle Hemden sind zwar kein klassisches Don’t, aber sie werden nicht gern gesehen. Viel besser sind weiße, hellblaue oder pastellfarbene Hemden.

Bei der Qualität des Stoffes sollten Sie auf Vollzwirngewebe achten. Hier müssen Sie zwar oft etwas tiefer in die Tasche greifen, aber der Tragekomfort, die Haltbarkeit der Nähte und die entsprechende Optik machen sich gegenüber einem Billigprodukt bemerkbar.

Bei den Hemdkragen gibt es einige Unterschiede. Worin sie sich unterscheiden und welche Kragenform sich für welche Gelegenheit bietet, finden Sie im Hemden-Guide von styleranking.de.

Und ganz wichtig: Tragen Sie immer gebügelte Hemden. Nichts ist schlimmer als mit einem ungebügelten Hemd aufzutreten.

» Mein Tipp: Wer viel beruflich unterwegs ist, findet bei vanlaak.com bügelleichte Businesshemden. Diese bestehen aus einem speziellen Stoff, der sich während des Tragens von allein wieder glättet.

Wichtiges in Kurzform:

  • helle Farben wählen
  • Hemden aus Vollzwirngewebe bevorzugen
  • bei Anzügen immer ein langes Hemd wählen
  • Knöpfe an taillierten Hemden sollten nicht auseinander stehen
  • Hemden immer bügeln
  • Unterhemden grundsätzlich

3. Die perfekte Krawatte finden

Ebenso unerlässlich bei der Business-Mode ist die Krawatte und auch hier gibt es grundlegende Regeln.

Krawatten mit Comics und anderen Motiven sind out und in der Geschäftswelt haben sie keinesfalls etwas zu suchen. Die Krawatte muss zum gesamten Outfit passen. Im besten Fall greifen Sie die Farbe des Hemdes auf. Die darf dann ruhig etwas kräftiger auffallen. Lassen Sie aber bitte die Finger von schrillen Neon-Farben.

Auch die Wahl des Knotens ist entscheidend. Immerhin gibt es über 10 verschiedene Knotenformen. In der Businesswelt haben sich aber der doppelte Windsor und der einfache Krawattenknoten etabliert, auf die Sie deshalb auch setzen sollten.

Wichtig ist auch die Länge der Krawatte. Optimal endet die Spitze auf Höhe der Gürtelschnalle!

4. Schuhe, Socken und Gürtel

Die Schuhe gelten oft als Visitenkarte des gesamten Outfits. Sie sollten also weder abgelaufen noch ungeputzt sein. Achten Sie auf gepflegte und saubere Schuhe, die farblich zum Anzug passen. Die Socken sollten immer in der Schuhfarbe gewählt werden und eine ausreichende Länge haben, sodass beim Sitzen kein nacktes Bein zu sehen ist. Absolut Tabu sind weiße Socken.

Der Gürtel sollte ebenfalls im Farbton der Schuhe gewählt werden. Wer es ganz genau nimmt, bevorzugt eine dezente Gürtelschnalle. Achten Sie auch darauf, dass der Gürtel lang genug ist. Es sollte rechts und links vom Loch noch genügend Platz sein.

5. Accessoires mit Bedacht wählen

Was bei Frauen ein absolutes Muss ist, ist bei Männern eher mit Vorsicht zu genießen. Männer sollten nicht mehr als eine Uhr und maximal zwei Ringe tragen. Alles andere wäre zu viel des Guten.

Manschettenknöpfe sind bei den Accessoires natürlich auch zu nennen. Diese können aus einem einfachen Hemd noch eine ganze Menge herausholen.

Andere Länder – andere Sitten

Bei meiner Recherche bin ich noch auf sehr interessante Fakten gestoßen, denn was hier in Deutschland Gang und Gebe bzw. erwünscht ist, ist in anderen Ländern ganz anders. Wie die Businesskleidung z.B. in China, Russland, Italien & Co. gewünscht wird, können Sie unter biztravel.fvw.de nachlesen.


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