Büromode für Damen – 9 Tipps für’s perfekte Businessoutfit

Ob vorgeschrieben oder nicht: der Dresscode gilt in allen Berufen! Kurze Röcke und tiefe Ausschnitte sind schließlich immer tabu. Hier alle Dos and Don’ts im Überblick.

Büromode für Damen

Ob bei einer Hochzeit, in der Schule oder eben im Büro: überall werden wir mit dem so genannten Dresscode konfrontiert. Denken Sie doch nur mal an die vielen unterschiedlichen Berufszweige. Ob beim Bäcker, im Krankenhaus, beim Fleischer oder in der Bank – hier tragen alle das, was sie von ihrem Unternehmen vorgeschrieben bekommen. Und genau das bezeichnen wir als Dresscode. Den Mitarbeitern wird also klipp und klar vorgeschrieben, wie sie sich auf der Arbeit zu kleiden haben. Das ist jedoch nicht in allen Unternehmen der Fall. In den meisten können die Mitarbeiter im Prinzip alles tragen, was sie möchten.

Allerdings heißt das noch lange nicht, dass Sie mit den bequemen Turnschuhen und einem weiten Schlabberpulli zur Arbeit gehen dürfen. Sie müssen immer daran denken, dass der erste Eindruck zählt und überzeugen muss. Und das gilt besonders, wenn Sie mit Kunden zu tun haben. Ihr Kleidung darf zwar modisch und etwas peppig sein, aber auf keinen Fall Ihre Seriosität und Kompetenz in den Schatten stellen. Mit der falschen Kleidung können Sie sich also auch mal schnell ins Aus schießen, wenn Sie Karriere machen möchten.

Dos – Das ist im Büro erlaubt

Wenn bei Ihnen im Büro kein Dresscode vorgegeben ist, dann sollten Sie sich bezüglich dieser Freiheit also nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Besonders Frauen können hier schnell ins Fettnäpfchen treten und sich unangemessen kleiden. Damit Ihnen das erst gar nicht passiert, möchten wir Ihnen in unserem Beitrag Tipps nennen, was für Sie als Frau kleidungstechnisch im Büro erlaubt und was absolut tabu ist.

Wichtig: Diese Tipps sind allgemein gültig. Grundsätzlich müssen Sie Ihre Kleidung immer von Ihrem Beruf abhängig machen und auch davon, ob Sie mit Kunden einen persönlichen Kontakt haben oder nicht. Wenn Sie z.B. in einer Werbeagentur arbeiten, können Sie sich natürlich ganz anders kleiden als in einem Immobilienbüro.

✔ Tipp 1 – Qualität ist das A und O:

Das ist im Büro erlaubtEs müssen jetzt nicht gerade Kleidungsstücke von teuren Marken sein, aber dennoch sollten Sie beim Klamottenkauf immer auf die Qualität achten. Billig heißt ja nicht gleich, dass die Kleidung schlecht ist, aber achten Sie wirklich immer darauf, ob die Kleidung gut verarbeitet ist.

✔ Tipp 2 – Farben und Muster tragen:

Nur weil Sie im Büro arbeiten und seriös und elegant wirken möchten, müssen Sie nicht immer graue oder schwarze Kleidung tragen. Sie können ruhig auch Kleidung mit etwas kräftigeren Farben oder sogar mit Mustern tragen. Sie müssen halt nur das richtige Maß finden. Am besten kombinieren Sie immer ein einfarbiges/schwarzes Kleidungsstück (z.B. die Hose) mit einem bunten/gemusterten Kleidungsstück (z.B. Pullover/Cardigan/Blazer/usw.). In Jobs, wie z.B. in der Bank können Sie Ihre Kleidung beispielsweise mit einem farbigen Halstuch aufpeppen.

✔ Tipp 3 – Accessoires einsetzen:

Accessoires sind für Frauen ein absolutes Muss. Allerdings ist auch hier wieder weniger mehr. Schlichte Ohrringe, Ketten und Armbänder sind immer okay. Tragen Sie hingegen ein sehr auffälliges Accessoire, wie z.B. eine der derzeit sehr angesagten XXL-Ketten, dann sollten Sie auf andere Accessoires verzichten.

Wichtig: Achten Sie darauf, dass Ihr Schmuck nicht klimpert, denn das könnte Ihre Kollegen sehr stören.

✔ Tipp 4 – die optimale Frisur:

Wenn Sie nicht gerade in der Bank arbeiten, wo ein eher adrettes bzw. elegantes Auftreten gefordert wird, können Sie im Prinzip jede Frisur tragen, die Sie möchten. Wichtig ist jedoch, dass Ihre Haare immer gepflegt aussehen. Brüchige bzw. zerzauste Haare sind ein absolutes No-Go. Extrem knallige Haarfarben sind zudem auch eher etwas für Mitarbeiter eines Friseursalons. Natürlich können Sie eine peppige Frisur mit fransigen Stufen oder Strähnchen haben, aber dennoch sollte Ihre Frisur am besten immer einen eleganten Touch haben. Übertriebenes Styling signalisiert zudem mangelnde Professionalität.

➤ Mein Lesetipp: Business Class: Frisuren fürs Büro.

✔ Tipp 5 – Schuhe:

Als Frau können Sie im Prinzip alle edlen oder schlichten Schuhe tragen. Sie sollten jedoch nie abgenutzt aussehen, kaputt oder viel zu auffällig sein. Schuhe mit beispielsweise Glitzer rundherum oder Modelle in Neonfarben sind tabu. Zu ausgefallene Modelle sind also eher etwas für die Freizeit.

Bei der Absatzhöhe hat sich die Faustregel „zwei Finger breit“ als die optimale Höhe eingebürgert. Highheels haben also nichts im Büro verloren.

Wichtig ist auch, dass Sie in allen Sandalen, Ballerinas, usw. immer Feinstrumpfsöckchen tragen. Diese gibt es ja heute schon für sämtliche Schuhvarianten zu kaufen, also ziehen Sie diese bitte auch an.

Don’ts – Das ist im Büro tabu

✖ Tipp 6 – ungepflegtes Aussehen ist tabu:

Das ist im Büro nicht erlaubtWenn Sie einen Rock tragen oder ärmellose Kleidungsstücke, dann aber bitte nur mit rasierten Beinen und Achseln.

Zudem sind auch saubere Fingernägel ein absolutes Muss. Das heißt jetzt nicht, dass Sie regelmäßig zur Maniküre gehen sollten, aber achten Sie immer darauf, dass Ihre Nägel ordentlich gefeilt und vor allem sauber sind. Ein durchsichtiger Nagellack, der die Nägel zum Glänzen bringt, reicht übrigens auch schon aus.

Das Gleiche gilt übrigens auch für die Zehennägel. Wenn Sie offene Schuhe tragen, dann bitte aber nur mit gepflegten Fußnägeln und ohne Hornhaut an den Fersen.

✖ Tipp 7 – zu viel Haut zeigen:

Zu kurze Röcke, ein viel zu tiefer Ausschnitt, rückenfreie Tops, bauchfreie Oberteile, eben alles, was viel zu viel Haut zeigt, ist im Büro ein absolutes No-Go. Auch die derzeit sehr angesagten Shorts haben im Büro nichts zu suchen und das gilt natürlich auch für die Sommerzeit. Kleiden Sie sich zu freizügig, dann hinterlässt das bei Ihren Kollegen, Geschäftspartnern und Kunden sicherlich keinen guten Eindruck.

Ihre Unterwäsche darf zudem niemals auch nur ansatzweise zu sehen sein. Durchsichtige oder zu knappe Kleidungsstücke wie z.B. Hüfthosen sind daher auch nicht im Büro erlaubt.

✖ Tipp 8 – Sportmode ist nichts für’s Büro:

Auch wenn Sie gerne Sport machen und am liebsten vom Büro nach Hause joggen würden, so haben Laufschuhe und Trainingshose im Büro dennoch nichts verloren. Jogginghosen und Co. sind viel zu leger für das Büro.

✖ Tipp 9 – dezentes Make-Up/Parfum auflegen:

Stylen Sie sich auf keinen Fall zu stark, denn viel zu viel Make-Up wirkt künstlich und hinterlässt einen negativen Eindruck. Sie sollten lieber natürlich auftreten und sich nur ganz dezent schminken. Eine getönte Tagescreme, die einen ebenmäßigen Teint zaubert und Ihre Haut gleichzeitig pflegt, etwas Mascara und vielleicht noch ein ganz dezenter Lidschatten/Lidstrich reichen schon aus. Smokey Eyes sind also nur etwas für das Abend-Make-Up und eine Feier.

➤ Mein Lesetipp: Business-Make-up: Schminkschule – Wunderschön am Schreibtisch.

Das Gleiche gilt übrigens auch für das Parfum. Auch hier ist weniger wieder mehr, denn zu viel Parfum wirkt sehr aufdringlich und kann dem einen oder anderen sogar den Atem rauben.

Fazit:

Ihre Büromode müssen Sie stets immer davon abhängig machen, wo Sie arbeiten. In einer Sparkasse herrschen z.B. strikte Regeln, was die Mode angeht. Wenn Sie allerdings in einem Büro arbeiten, in dem kein Dresscode gilt, dann sind Sie mit diesen Tipps gut beraten. Diese gelten allerdings nur, wenn Sie den Job schon haben. Wenn es um die Mode beim Vorstellungsgespräch geht, da gelten wieder ganz andere Regeln. Wichtige Informationen dazu finden Sie z.B. im Bereich „Bewerbung“ unter Süddeutsche.de oder in diesem Video.


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